Chinesische Archive durchforstet: 45 Millionen Tote unter Mao allein zwischen 1958-1962

Kommunistischer Massenmord unter Mao

Obwohl keine Ideologie, auch keine Religion, auch nur annähernd so viele Menschen in so kurzer Zeit ermordete wie der Kommunismus, gebärden sich die Linken der Welt nach wie vor als Gralshüter der Menschlichkeit. Wer links ist, wähnt sich immer noch  besser als der Rest der Welt. Diese Attitüde, die allein auf dem Glauben basiert, besser zu sein als alle anderen, macht den Kommunismus damit neben dem Judentum, Christentum und Islam zur vierten monotheistischen Religion. Was beim Islam die “Ungläubigen” sind, sind beim Kommunismus die “Feudalisten” und Kapitalisten” – also all jene, die nicht bis auf den Buchstaben genau den politisch gerade korrekten kommunistischen Weg leben bzw. propagieren. Wie der Islam die Vernichtung aller “Ungläubigen” zur Vorbedingung des Dar a-Islam: des weltweiten Friedens unter der Herrschaft des Islam erkor, so machte der Kommunismus überall Jagd auf feudale bzw. kapitalistische Volksschädlinge.

Ohne Ausnahme endeten alle kommunistischen Experimente in einem beispiellosen Desaster: ob in der Sowjetunion, in Klambdoscha, in Nordkorea oder Albanien, ob in Kuba oder Nicaragua: Überall verelendeten die Menschen massenhaft in den ihnen befohlenen Arbeiterparadiesen. Doch nirgendwo, nicht einmal in Kambodscha, waren die Folgen des kommunistischen Experiments katastropahler als im China des Mao Tse Tung: Ein Historiker, der die wieder geöffneten chinesischen Archive durchforstet hat um die Opferzahlen unter Mao genauer zu ermitteln, kam auf mindestens 45 Millionen Tote in nur vier Jahren.

The Independent berichtet:

“Herr Dikötter ist der einzige Autor der die chinesischen Archive durchforstet hat seit sie vor vier Jahren wieder zugänglich gemacht wurden. Er argumentiert dass diese verheerende zeitgeschichtliche Periode – die bislang eher verborgen blieb – internationale Bedeutung erlangt hat. ‘Es steht neben den Gulags und dem Holocaust als eines der drei größten Ereignisse des 20. Jahrhunderts….Es war wie Pol Pots Genozid multipliziert mit dem Faktor 20,’ meinte er.”

Nach einem Trip nach China im Jahr 1973 lobte der Globalist und generell als Philantropist beschriebene Banker David Rockefeller den chinesichen Diktator Mao Tse Tung. Der Bericht mit dem Titel “Von einem China-Reisenden” betont die verschiedenen Ziele die in UN-Dokumenten dargelegt wurden wie z.B. “The Commission on Global Governance” und UNESCOs  Our Creative Diversity. Die Vision des “globalen Dorfes” sieht Räte, also Sowjets vor und völlige Unterwerfung. Rockefeller äußerte sich in der New York Times:

“Man ist sofort beeindruckt von der nationalen Harmonie […]. Was auch immer der Preis der chinesischen Revolution war, es hatte offensichtlich Erfolg […] darin, eine gute Moral und einen gemeinschaftlichen Sinn zu erschaffen. […] Das gesellschaftliche Experiment in China unter der Führung des Vorsitzenden Mao ist eines der wichtigsten und erfolgreichten in der Geschichte.”
New York Times, 8-10-1973

Herr Dikötter, der die Geschichte der chinesischen Bauern in den Jahren von 1958 bis 1962 während des großen Hungers studiert hat, verglich die systematische Folter, die Brutalität, das Aushungern und Töten von chinesischen Bauern mit der Größemordnung des zweiten Weltkriegs. Mindestens 45 Millionen Menschen wurden in diesen vier Jahren in China durch Arbeit, Hunger oder anderweitig getötet; die Zahl der Opfer im zweiten Weltkrieg betrug weltweit 55 Millionen.”

Helmut Schmidt, selbst ein Globalist und Gast im Bohemian Grove, wiederholt praktisch die Sichtweisen seiner Ziehväter wie Rockefeller, erwähnt jedoch immerhin noch die Opfer:

“Solange Mao lebte, hat er eine Reihe waghalsiger Experimente durchgeführt und dabei schwere Fehler begangen. Zum Beispiel hat sein Großer Sprung nach vorn in den 1950er Jahren Millionen Hungertote gefordert. Man weiß nicht genau, wie viele dabei umgekommen sind. Möglicherweise eine zweistellige Millionenziffer. Schließlich hat auch das andere gigantische Experiment, nämlich seine sogenannte Proletarische Kulturrevolution, Tausende Tote gekostet. Sie alle sind umgebracht worden. Er selbst starb 1976, und wenige Jahre darauf gelangte mit Deng Xiaoping jemand an die Spitze, der ein neues Experiment mit bisher glänzendem Erfolg wagte.”

Es klingt immer noch recht apologetisch und pragmatisch, fast so als wären die Toten ein Unfall der Geschichte gewesen.  Herr Dikötter fand in seiner Recherche “ein verblüffendes Maß an Gewalt”, alles genau festgehalten in Berichten der staatlichen Sicherheitsbüros. Bauern galten nicht als Menschen sondern als Ressourcen. Wenn ein Kind eine Kartoffel gestohlen hatte, fesselte man es und warf es in einen See. Menschen mussten im Winter praktisch nackt arbeiten; viele Chinesen durften nicht an der staatlichen Essensverteilung teilhaben und wurden so umgebracht.

Der kommunistische Autor Henning Böke, seines Zeichens Apologet von Mao, sah sich genötigt alternative und teils sehr unterschiedliche Internet-Nachrichtenplattformen mit „den historischen Nazis“ zu vergleichen und unter dem Modebegriff „Faschismus 2.0“ zusammenzufassen:

„Schon die historischen Nazis hatten differenzierte ideologische Angebote für verschiedene Zielgruppen: Nietzsche und Wagner für die Kulturintelligenz, neuheidnische Esoterik für den eingebildeten Germanenadel, »deutsches Christentum« fürs Landvolk und Kleinbürgertum.“
„Ein das Finanzkapital von den Produktionsverhältnissen isolierender Pseudo-Antikapitalismus wird mit Verschwörungstheorien amalgamiert, die desorientierten Kleinbürgern und Deklassierten, Verängstigten und Frustrierten die Auseinandersetzung mit einer komplexen Realität ersparen.“


Wie ausgerechnet jemand wie Böke meinen kann, Lektionen in Sachen Extremismus erteilen zu wollen, ist eine interessante Frage. Veröffentlicht wurde die Farce auf der Online-Ausgabe der marxistischen Tageszeitung „Junge Welt“, die aus dem ehemaligen zentralen Propagandaorgan der „Freien Deutschen Jugend“ der DDR entstand. Wie schon so oft in der Geschichte spielen verkopfte Dogmatiker aus dem kommunistischen Kader exakt den falschen Kreisen in die Hände. Die Verurteilung beispielsweise von illegalen Angriffskriegen, von Folter und Polizeistaat dient solchen Sozialisten für Wahlerfolge, Sympathiezuwächse und mehr Publikum; sobald aber tatsächlich jemand um tiefschürfende Aufklärung bemüht ist und nicht nur auf dem Rücken der Antikriegsbewegung die verschiedenen Schritte hin zu einer sozialistischen Weltregierung unterstützt, wird erbost denunziert.

Viele Linke und Grüne, die heute als Politiker an den Schalthebeln der Macht oder als  Journalisten in den Redakionen der Medien sitzen und dort das Quasi-Monopol auf die veröffentlichte Meinung haben, sind bzw. waren bekennende Maoisten. Von dort beschimpfen, denunzieren oder intrigieren sie – wie gewohnt und mittlerweile verstärkt – gegen die westlichen Gesellschaften. Diese abzuschaffen ist immer noch ihr erklärtes Ziel. Sie sind auf dem besten Wege dazu: Dank der Hilfe von Millionen hereingeschaffter Muslime sind die Länder Europas heute nicht mehr wiederzuerkennen:  so wenig Europa war nie, und so nah war Europa noch nie am Abgrund wie in der Gegenwart. Fakten- und erkenntnisresistent, wie fanatische Gläubige nun mal sind, berufen sich Linke dabei offen oder insgeheim immer noch auf auf ihre Blut-Götter Lenin, Stalin und Mao Tse Tung. Einen weiteren Blut-Gott haben sie sich jedoch zur Verstärkung mit ins Boot geholt: Allah, den Gott der Muslime. Alle zusammen haben in etwa so viele Morde auf ihrem Gewissen, wie Europa derzeit an Einwohnern hat. Damit sollte der linke Traum der Abschaffung des christlich-abendländischen Europa eigentlich gelingen.

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