Islamunterricht an Schulen wird zur Verfestigung islamischer Parallelgesellschaften führen

Man stelle sich - rein hypothetisch natürlich - einmal das folgenden Szenario vor:

60 Jahre nach dem Hitlerregime gäbe es in Deutschland wieder Millionen Menschen, die sich offen oder heimlich zum Nationalsozialismus bekennen. Die allermeisten dieser Menschen sind friedlich und nahezu unauffällig. Aber ein kleiner, harter Kern davon tritt auf wie die SS und SA zu Zeiten Hitlers: Sie fallen Juden auf den Straßen an, vergewaltigen jüdische Kinder und Mädchen, rufen offen zur Vernichtung der Juden und Israels auf. Und immer öfter greifen sie zu Terrorakten gegenüber unschuldigen Zivilisten: Bombenanschläge in Kirchen, Schulen, an öffentlichen Plätzen, Briefbomben gegen Kritiker Hitlers, heimtückische Messerattacken gegen Juden - und vereinzelt kam es bereits zu veheerenden Bombenanschlägen durch eine dem Nationalsozialismus bislang unbekannte Form des Terrors: durch Selbstmordattentäter, die sich Plastiksprengstoff um den Bauch binden und sich dann an überfüllten Platzen in die Luft sprengen.

Alle Täter beziehen sich dabei ausdrücklich auf Hitler und auf Passagen aus "Mein Kampf", die sie wörtlich zitieren und als Botschaft an Redaktionen geschickt oder ihren Opfern mit dem Messer in den toten Leib  gesteckt haben. Die offiziellen Vetreter dieser Ideologie geben sich angesichts dieses Terrors entsetzt und werden nicht müde zu behaupten, dass all dies "nichts mit dem wahren Nationalssozialismus" zu tun habe und es sich bei den Betreffenden um eine radikale, fehlgeleitete Minorität handeln würde.

In seiner Verzweiflung und seiner Unfähigkeit, dieser immer stärker werdenden Bedrohung durch die neuen Nazis Herr zu werden, willigt der Staat schließlich auf eine der Hauptforderungen der Nazifunktionäre ein: nämlich den Nationalsozialismus aus der gesellschaftlichen "Schmuddelecke" zu holen und ihn endlich als eine im Grunde friedfertige Ideologien anzuerkennen. Und als Zeichen dieser offiziellen Anerkennung der Friedlichkeit des Nationalsozialismus müsste er selbstverständlich als ordentliches Schulfach gelehrt werden - auch und gerade deswegen, um weitere Irreleitungen von Anhängern zu verhindern. Doch da die neuen Nazis Hitler zu ihrem Propheten erhoben und sein Buch "Mein Kampf" zu ihrem - quasireligiösen - Leitbuch erkoren hatten, bestehen sie darauf, dass die Lektüre von "Mein Kampf"  als zentraler Kern des gesamten Unterrichts intensiv gelesen und Hitler als "bester aller Menschen" dargestellt zu werden habe.

Doch nicht genug damit: Lehrer des Faches "Nationalsozialismus" dürften keinesfalls Nicht-Nazis sein, sondern Menschen, die sich aktiv zum "richtigen" Nationalsozialismus bekennen. Man wolle und müsse verhindern, dass die Inhalte von Hitlers Ideologie verfälscht dargestellt würden - denn ausschließlich das, was Hitler getan und gesagt habe, insbesondere aber die Inhalte aus seinem Werk "Mein Kampf" wäre für die Bewegung der Nationalsozialisten von Belang und habe für sie sogar einen religiösen Hintergrund.

Die Nazi-Funktionäre willigen am Ende der Forderung der deutschen Regierung ein, dass die zukunftigen Nazi-Lehrer jedoch zuuvor eine deutsche Hochschule besuchen müssten, wo sie im Fach "Nationalsozialismus" geschult und auch geprüft würden. Allerdings setzen die Funktionäre durch, dass das Gros der Hochschullehrer im Fach "Nationalsozialismus" aus ihren Reihen zu stammen habe. Denn schließlich wüssten sie am besten - viel besser jedenfalls als der Staat - was die Inhalte des "wahren und friedlichen" Nationalsozialismus seien. Als die Regierung dies einsieht und diese vorerst letzte Bedingung der Funktionäre erfüllt, wird das Fach "Nationalsozialismus" schließlich an den Schulen Deutschlands eingeführt und zum Pflichtfach aller Schüler, deren Eltern sich zum Nationalsozialismus bekennen.

Nun, was wie eine Utopie erscheint, ist in Deutschland und anderen Teilen Europas bereits zur bitteren Realität geworden. Natürlich nicht, was das Schulfach "Nationalsozialismus" anbelangt. Schlimmer noch: Politiker und Medien überschlagen sich in ihrem Lob, dass  - dank ihrer Forderung und aktiven Zusammenarbeit mit den Islamverbänden - an deutschen Schulen "endlich" auch Islam als Unterrichtsfach angeboten wird. Der Islam ist ein theokratischer Totalitarismus, der mehr Menschen das Leben gekostet hat als jede andere Religion oder politische Ideologie der Menschheitsgeschichte. Doch Politik und Medien in Deutschland erhoffen sich mit dessen Einführung als verbindliches Schulfach die Lösung der Probleme rund um den Islam, wie der  Integrationsunfähigkeit der Muslime, der weit überproportional hohen Migrantenkriminalität, der überproportional schlechten Schulabschlüsse seitens muslimischer Immigranten - und nicht zuletzt erhoffen sie sich die Eindämmung der Terrorgefahr, die vom Islam ausgeht.

Doch über das Thema Islamunterricht wird seitens der Medien und Politik stets abstrakt gesprochen - auf Inhalte des Islam wird dabei so gut wie nie eingegangen. Es wird so getan, als würde Unterricht a priori Konflikte lösen helfen. Dass Unterricht aber auch Konflikte schüren kann, wird entweder nicht erkannt oder totgeschwiegen.

Der folgende Gastbeitrag geht auf eben jene Inhalte ein, die ab sofort in den Schulen Deutschlands gelehrt werden: auf den unverhandelbaren Weltherrschaftsanspruch des Islam - auf den tödlichen Hass gegen Juden und Christen - auf die 2000-fachen Befehle Allahs und Mohammeds an ihre Gläubigen, "Ungläubige" zu töten - auf die Zementierung der Rolle der Frau als Mensch zweiter Klasse - und auf den ewigen Dschihad gegen den Rest der Welt. Dass all dies von Politik und dem Establishment unserer westlichen Gesellschaften nicht erkannt wird, macht sprachlos und beweist auf ein Neues die Erkenntnis Churchills, derzufolge man aus der Geschichte der Menschheit nur lernen könne, dass die Menschheit aus ihrer Geschichte nichts gelernt habe.

In der Hoffnung, dass sich Churchills Erkenntnis, was den Islam anbelangt, nicht bestätigen wird und in der Hoffnung, neue Mitstreiter gegen diesen 1400 Totalitarismus im Gewande einer Religion zu rekrutieren, empfehle ich die Lektüre der aufschlussfreichen Analyse von H. Nowotzky zum Thema "Islamunterricht an deutschen Schulen".

Michael Mannheimer

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ISLAM UND DEMOKRATIE

Zur Einführung des Islam-Unterrichts an deutschen Schulen

Gastbeitrag vom H. Nowitzky

Einer „Spiegel“-Umfrage  (7/2006) zufolge haben 38 Prozent der Bevölkerung Angst vor dem Islam, und 60 Prozent sehen einen dauerhaften Konflikt zwischen Christen und Muslimen auch hier voraus. Neuere Umfragen in den Medien zu verschiedenen Anlässen lassen jedoch die Vermutung zu, dass sich inzwischen mehr als 80 Prozent der Bevölkerung von islamischen Aktivitäten bedroht fühlt. Nirgendwo gibt es so blutige Christenverfolgungen wie in islamischen Ländern, werden Menschenrechte mit Füßen getreten. Tausendfach geschlossene Zwangsehen – oft mit importierten Kinderbräuten, häufige Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen in muslimischen Familien bis hin zu „Ehrenmorden“ oder daraus folgenden Selbstmorden kommen bei uns nicht zur Sprache und sind auch kein politisches Thema. Ist es die oben erwähnte Angst? Oder passt diese Realität nicht in das Bild einer „multikulturellen Gesellschaft“? An diesem Schweigen rütteln vor allem Frauen, die den Islam selbst leidvoll durchlitten haben wie Necla Kelek, Seyran Ates oder Ayaan Hirsi Ali.

Wo aber sind die Gutmenschen, die sich sonst über jedes vermeintliche Unrecht an muslimischen Immigranten zu Wort melden? Mit Angst und Schweigen können aber die Probleme nicht gelöst werden! Nichtsdestotrotz forderte der niedersächsische Ministerpräsident Wulff vor etwa zwei  Jahren die Einführung des Islam-Unterrichts an deutschen Schulen, damit, wie er meinte, eine bessere Integration muslimischer Einwanderer erreicht werde. Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg nahmen diese Anregung auf – inzwischen auch Bayern, NRW und Bremen -  die ohne Diskussion an einer interessierten Öffentlichkeit vorbei umgesetzt wurde. Wieder einmal setzten sich die multikulturellen Träumereien der Linksparteien und Grünen sowie das opportunistische Mitläufertum in den übrigen Parteien durch. Kenner des Islam und seiner Lehren warnten jedoch davor. Besonders die aus Istanbul stammende Necla Kelek, promovierte Soziologin und diplomierte Volkswirtin, betonte, dass mit einem solchen Islam-Unterricht das Gegenteil von Integration erreicht werde und bestehende Parallelgesellschaften verfestigt würden. Völlig unberücksichtigt blieb bei dieser Diskussion, dass muslimische Jugendliche – nicht jedoch Mädchen – ohnehin gehalten sind, einmal wöchentlich die den Moscheen angegliederten „Madrasas“ (Koranschulen) zu besuchen, wo sie von einem Hodja, angestellt und bezahlt von der türkischen Religionsbehörde (!), in die Lehren des Koran eingeführt – besser: indoktriniert – werden.Inzwischen haben die oben genannten Bundesländer spätestens zum Schuljahrsbeginn 2007 den Islam-Unterricht eingeführt. Die Lehrpläne dafür wurden von Muslimen erstellt und von den Kultusministerien gebilligt. Es darf die Frage gestellt werden, wer von den deutschen Prüfern mit dem Islam so vertraut ist, dass er die Lehrinhalte tatsächlich beurteilen kann. Grundsätzlich ist auch zu fragen, ob ein Islam-Unterricht in deutscher Sprache etwa einen milderen Islam lehren kann, der die vielen harten und diskriminierenden Aussagen des Koran ausklammert. Hier scheint es eine beträchtliche Kluft zwischen Wunschdenken und Realität zu geben!Bis alles an Allah glaubt

 Wie etwa sollen die vielen Suren des Koran, die sich abfällig über „Ungläubige“ äußern – so hat Allah Juden und Christen zu „Affen und Schweinen verwandelt“ (5,60) – oder die den „Heiligen Krieg“ gegen alle „Ungläubigen“ für jeden Muslim zur Pflicht (Fardh Kifaya) machen, von den muslimischen Lehrkräften unterrichtet werden? Mehr als 200 Surenverse befassen sich mit diesem Kampf gegen alle Nichtmuslime. Der „Djihad“ wird deshalb auch von den meisten Islam-Gelehrten als wichtigste 6. Säule des Islam betrachtet – was in den meisten Schulbüchern unterschlagen wird, weil dort immer nur von den bekannten Pflichten, den   „5 Säulen des Islam“ (das Bekenntnis zu Allah und seinem Propheten, das Pflichtgebet – das Rezitieren bestimmter Koranverse, das Fasten im Ramadan, die Wallfahrt nach Mekka und die Armensteuer) die Rede ist. Dazu der renommierte Gelehrte für Islamische Geschichte an der Pariser Sorbonne, Mohammed Arkoun: „Die moslemische Religion gestattet nicht nur Hass und (Blut)Rache, sondern sie gebietet sogar unversöhnliche Feindschaft, ewigen Krieg und Mord … Alles, was im Koran gesagt wird, hat das Ziel, bestehende Religionssysteme, wie das Judentum und das Christentum, zu beseitigen … Der ´Heilige´ Kampf gehört dem entsprechend zu den absoluten Pflichten des Moslem gegenüber Allah.“

Unter den Suren, die sich gegen die „Ungläubigen“, vor allem gegen Juden und Christen, richten, finden wir die nachfolgenden:

… Nehmet aber keinen von ihnen (Ungläubige) zum Freund … Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund und Helfer (4,89). Mehrfach im Koran wiederholt.

Siehe, der Lohn derer, welche Allah und seinen Gesandten befehden … ist nur der, dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden … (5,33).

Und erschlagt sie (Juden und Christen), wo immer ihr auf sie stoßt … Also ist der Lohn der Ungläubigen (2,191).

Und bekämpfet sie, bis die Verführung aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist (2,193).

Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist, und bis alles an Allah glaubt (8,39).

Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward (Juden und Christen), die nicht glauben an Allah … Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos! (9,29f).

Diese Sure aus der medinensischen Zeit gilt als der „Schwertvers“ und hebt 100 andere Verse auf, die zur Toleranz auffordern und zumeist noch aus der mekkanischen Zeit der Unterlegenheit stammen. Der bekannteste Koranvers zur Toleranz, der auch immer wieder von den Freunden des Dialogs hervorgehoben wird, lautet: „Es sei kein Zwang im Glauben …“ (2,256), was aber nur gilt, wenn man im Glauben des Islam lebt. Solange die „Schutzbefohlenen“ dem religiösen Empfinden und dem Überlegenheitsgefühl der muslimischen Mehrheit nicht widerstreben, haben sie als Bürger zweiter Klasse, als „Dhimmis“, ein bescheidenes Existenzrecht, das aber jederzeit beendet werden kann.

Diese „Toleranz“ endet in jedem Falle, wenn sich ein Muslim vom Islam abkehrt (Apostasie). Ein Religionswechsel wird mit dem Tod bestraft (Sure 4,89). Das bestätigt auch al-Bukhari (810-870) in einem Hadith: Mohammed forderte:

„Wer seine Religion (Islam) wechselt, den tötet!“

Obwohl gemäß Sure 6,115 das Wort Allahs „vollkommen“ ist und „niemand vermag Seine Worte zu ändern“, so hat Allah selbst 225  frühere Verse des Koran aufgehoben und durch „bessere“ ersetzt. Diese „Abrogation wird in Sure 2,106 gerechtfertigt: „Weißt du nicht, dass Allah über alle Dinge Macht hat?“

Seine Ergänzung findet der Schwertvers in Sure 61,9:

Er (Allah) ist´s, der seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jede andere Religion siegreich zu machen

Zusammengefasst werden die Aussagen des Koran zum Djihad in Sure 9,111:

(Denen gehört das Paradies), die auf dem Wege Allahs streiten, die töten und getötet werden; ihnen gehört die wahre Verheißung.

Für den Islam-Kenner P. Scholl-Latour ist dieser Surenvers das entscheidende Kriterium bei der Beurteilung der Zielsetzung des Islam: „Wer diesen Koranvers nicht beherzigt, kann die kämpferische Wiedergeburt des Islam nicht begreifen.“ Einen religiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen hält Scholl-Latour für „völlig aussichtslos“, soweit ein solcher unterschiedliche Auffassungen im Glauben näher zueinander bringen wolle. Der Dialog zwischen der westlichen und der „brodelnden islamischen Welt“ im wirtschaftlichen, politischen und militärischen Bereich sei aber unausweichlich geworden.

Obwohl das tägliche fünfmalige „Gebet“ (=Rezitieren von bestimmten Koransuren) und mehr noch das gemeinsame „Gebet“ am Freitag einen hohen Stellenwert im Islam besitzen, finden wir im Hadith eine erstaunliche Werteskala der Gebete. So hat ein Gebet in Mekka den 2000fachen Wert, während ein Gebet in Jerusalem, obwohl im Koran nicht erwähnt, immerhin noch einen 500fachen Wert hat. Nach al-Bukhari hat jedoch eine Nachtwache im „Heiligen Krieg“ den Wert von 100 Jahren Gebet! Zwei weitere Sprüche Muhammads zum Djihad werden ebenfalls von al-Bukhari im Hadith überliefert und zeigen, wie wichtig der „Heilige Krieg“ den Muslimen ist. Abu Hurayra, ein enger Genosse Muhammads, fragte: „Prophet Allahs, was ist gleichwertig mit dem Djihad?“ Er antwortete: „Es gibt nichts Gleichwertiges!“ Muhammad wurde auch gefragt:  „Wer ist der Beste unter den Menschen?“ Er sagte: „Der Gläubige, der mit seiner Person und mit seinem Vermögen in den Djihad zieht.“

Wie sollen so klare Aussagen aus Koran und Hadith unterrichtet werden? Aufgrund ihrer hohen Zahl können sie ja nicht einfach unter den Tisch fallen. Sie richten sich eindeutig vor allem gegen Juden und Christen, fördern Antisemitismus und Christenverfolgung, die in allen islamischen Ländern stattfindet.

Muhammad und die Frauen

Auffällig viele Surenverse und Abschnitte im Hadith befassen sich mit den Frauen, die offenbar für den Propheten zu einem Problem wurden – oder es bereits vor seiner Berufung waren.

Gemäß den Offenbarungen des Koran sind Frauen den Männern nicht gleichgestellt und werden eher als “Sache“ betrachtet. Sie haben es deshalb auch wesentlich schwerer, in Allahs Paradies zu gelangen, wo sie allerdings dann auch nur eine untergeordnete Stellung einnehmen. Sure 4 („Die Weiber“) lehrt, dass die Männer den Frauen überlegen seien (Vers 34). Frauen können gekauft, getauscht, geschlagen, zwangsweise verheiratet und verstoßen werden. Bei Ehebruch sind Frauen zu töten (4,15) – normalerweise durch Steinigung. (Da ihre Aussagen vor Gericht nur den halben Wert gegenüber denen von Männern haben, kann nicht einmal eine Vergewaltigung zur Anklage gebracht werden!)

Zwangsheirat (Sure 2,221; 24,32), „Ehrenmord“ und Blutrache (16,126; 17,33 u.a.) leiten sich ebenfalls aus den Anweisungen Allahs ab.

Der Unwert einer Frau zeigt sich auch in vielen anderen Beispielen. Nach dem Hadith wird das Gebet eines Muslim zunichte gemacht, wenn beim Beten der „Schatten eines Hundes, eines Esels oder einer Frau auf den Betenden fällt“.

Als Allah seinen Propheten einmal in die Hölle schauen ließ, sah der dort fast nur Frauen.

„Von 100 Frauen kommen 99 in die Hölle“ erfahren wir im Hadith (al-Bukhari). Auf die Frage der Frauen „Warum?“, beschied ihnen Muhammad, dass es vor allem ihr Ungehorsam gegenüber den Männern sei. „Ihr Frauen! Die meisten von euch sind Brennholz für die Hölle, weil ihr viel herumnörgelt, euch beschwert und das Sippenrecht verwerft“ (Hindi).

Ein weiterer Grund, warum der Tradition zufolge so viele Frauen in die Hölle kommen, liegt darin, dass sie in Zeiten der „Unreinheit“ keine „gottesdienstlichen“ Handlungen ausführen dürfen. Gemäß der Scharia, also der islamischen Gesetzgebung, gilt jede „gottesdienstliche Tat“ als eine gute Tat und kann beim jüngsten Gericht schlechte Taten aufheben. Eine Frau gilt unter anderem in der Zeit der Menstruation als unrein. In dieser Zeit sind acht Handlungen gesetzeswidrig: das rituelle Gebet, das Fasten, das Rezitieren des Koran, das Berühren des Koran, das Betreten einer Moschee (=Ort der Niederwerfung vor Allah), das Umrunden der Ka´aba in Mekka, „die sexuelle Unterwerfung“ durch einen Mann und der „erotische Genuss dessen, was sich zwischen dem Nabel und den Knien der Frau befindet“.

Da Frauen durch ihre Regel während eines beachtlichen Teils ihres Lebens als unrein gelten,  fehlt ihnen im Endgericht ein enormes Kontingent an guten Taten, zumal die nicht ausgeübten gottesdienstlichen Bestimmungen als böse Taten gewertet werden. Hinzu kommt der erwähnte Ungehorsam gegenüber den Männern.

Es ist bezeichnend für die Stellung der Frau im Islam, wenn im Koran  nur eine Frau namentlich erwähnt ist: Maryam, die Mutter „Isas“. Bis heute gilt eine Frau im Islam als Sache, über die der Mann beinahe nach Belieben verfügen kann, auch wenn in der Türkei und in Marokko  Frauen inzwischen mehr Rechte eingeräumt wurden. So werden Eheverträge grundsätzlich von den männlichen Oberhäuptern der beteiligten Familien – meist ohne Einwilligung der Frau – geschlossen. Darüber berichtet auch Sabatina James (Pseudonym) in ihrem aufrüttelnden Buch „Sterben sollst du für dein Glück“ (Knaur TB 77754). Es gehört zur Tragik des Schicksals von Frauen, dass sie selbst dieses System der Unterdrückung und Erniedrigung mittragen, sind sie doch zum Gehorsam gegenüber Allahs Wort verpflichtet. Weitere Diskriminierungen der Frauen sollen in Anbetracht des Umfangs hier nicht aufgeführt werden. Sie sind nachzulesen in den Selbstzeugnissen des Islam sowie unter anderem in einer Zusammenfassung von Moussa Afschar: Die Stellung der Frau im Islam – Lizenz zur Unterdrückung im Namen Allahs, Stuttgart 2002, und ergänzend in H.P. Raddatz: Allahs Frauen, München 2005.

Sexualität im Islam

Der männlichen Sexualität im Allgemeinen und der Sexualität des Propheten im Besonderen werden in Koran und Hadith ebenfalls umfangreiche Abschnitte gewidmet. Viele „Sprüche“ stammen dabei von Muhammads Lieblingsfrau Aisha, die sich darüber frei äußerte. Die zeitgenössischen Quellen schildern Muhammad nicht nur als Gewaltmenschen, sondern auch als sehr sinnlichen Mann. So wird gesagt, dass der „Engel“ Gibril (fälschlich oft mit dem Engel Gabriel verglichen) dem Propheten die „Zeugungskraft von 40 Männern“ verliehen hatte. Es wird auch positiv gesehen, dass Muhammad von Allah selbst jede Frau, die er begehrte, gewährt wurde (Sure 33,50ff). Als der Prophet auch Zainab, die Frau seines Adoptivsohnes Zaid ibn  Haritha begehrte und schließlich heiratete, gab Allah auch diesem doppelten Ehebruch seinen Segen mittels Offenbarung (Sure 33,37ff). Alle übrigen Muslime sollten jedoch nicht mehr als vier Ehefrauen haben. Aber auch ihnen sind neben diesen „Gattinnen“ Konkubinen und Sklavinnen in unbestimmter Zahl gestattet. Die Sklaverei ist übrigens in einigen arabischen Staaten noch immer weit verbreitet. Hinsichtlich der  Polygamie bilden im islamischen Bereich nur die Türkei und Tunesien Ausnahmen. In diesen Ländern ist die Monogamie eingeführt worden, auch wenn sie vielfach umgangen wird.

In erster Ehe war Muhammad allein mit der reichen Kaufmannswitwe Khadija verheiratet. Bei der Eheschließung war Muhammad 25 Jahre alt und sie 40. Mit ihr hatte er zwei Söhne, die jung starben, und vier Mädchen, von denen zwei den späteren Khalifen Uthman heirateten. Der vierte Khalif Ali, Muhammads Neffe, heiratete Fatima.

Nach dem Tode seiner ersten Frau hatte Muhammad noch wenigstens 17 weitere legitime Ehefrauen und dazu Konkubinen und Sklavinnen. Seine Lieblingsfrau wurde A´isha, die der 50jährige heiratete, als das Mädchen sechs Jahre alt war. Drei Jahre später „vollzog der Prophet mit ihr die Ehe“. Seit dem gelten im schiitischen Islam neunjährige Mädchen als „Frau“ und können geheiratet werden! Bei den Sunniten liegt das mögliche Heiratsalter etwa bei 13 Jahren, nach der ersten Menstruation. Dieses islamische Gesetz hat über viele Mädchen unglaubliches Elend gebracht und wird selbst in Deutschland geduldet, indem unter anderem der Zuzug von jugendlichen „Importbräuten“ für die islamische Parallelgesellschaft nicht verboten wird.

Die in vielen islamischen Ländern verordnete Verschleierung der Frauen, entweder total oder auch nur durch das Kopftuch, die im Koran nicht gefordert ist, dient nach Auslegung islamischer „Geistlicher“ vor allem dazu, die vermeintlich schnelle sexuelle Erregbarkeit der Männer zu zügeln. Erst in Allahs Paradies sind den sinnlichen Genüssen der Männer keine Grenzen mehr gesetzt. Jeder Mann, der an diesen Ort kommt (Frauen sind nicht erwähnt!), wird  dort von 72 „großäugigen Jungfrauen (arab. „Huris“) mit schwellenden Brüsten“ empfangen (Sure 56 und 78) und mit den Worten begrüßt: „Wir sind die Ewigen und werden nie vergehen, wir sind die Zärtlichen und werden nie arm, wir sind die Zufriedenen und werden niemals zornig. Wohl dem, der uns hat und für den wir da sind“ (nach al-Bukhari). Um dem Anspruch dieser Vielzahl von „Gemahlinnen“ zu genügen, hat Allah dafür gesorgt, dass jeder Mann dort mit „hundertfacher Manneskraft“ ausgestattet wird (Hadith nach al-Tirmidhi). In diesen „Gärten der Wonne“ werden sie umsorgt von „unsterblichen Knaben“, die die Runde mit vollen Bechern machen (Sure 56).

Allein diese Aussichten dürften für viele junge Muslime Antrieb sein, sich im Kampfe für Allah als Selbstmordattentäter zu opfern, was auch oft in den „letzten Worten“ dieser „Shahids“ – der im Kampf für den islamischen Glauben Umgekommenen – nachzulesen ist. Diese „Märtyrer“ allein haben das Recht, sofort nach ihrem Tode in Allahs Paradies zu kommen. Obwohl der Selbstmord auch im Islam verboten ist, hat noch kein namhafter „Geistlicher“ diese Selbstmordattentate als unislamisch verdammt. Im Gegenteil, die höchste Autorität des sunnitischen Islam, der Großscheich der Al-Azhar in Kairo, Dr. Seyyid Tantawi, hebt hervor, dass diese Mörder  „Märtyrer“ seien und lobt sie als „tapfere Söhne des Islam“. (Der in westlichen Medien als liberal bezeichnete Tantawi schrieb übrigens seine Doktorarbeit über das Thema „Die Söhne Israels nach dem Koran und den Sprüchen Muhammads“. Im Vorwort nennt er den Zweck seines Werkes: „Mit dieser Arbeit möchte ich vor allem unserer muslimischen Jugend die Geschichte der Juden, ihre verdorbene Moral, ihre Lügen und Verbrechen zeigen.“)

Islamischer Antisemitismus

Damit kommen wir zum islamischen Antisemitismus, der sich nicht nur in den Äußerungen Tantawis zeigt, sondern der den gesamten Koran durchtränkt und damit auch die islamische Gesellschaft. Deshalb ist ja auch H.s „Mein Kampf“ in arabischen Ländern noch immer ein Bestseller, und die Zerstörung Israels hat oberste Priorität.

Wie geht der Islam-Unterricht an deutschen Schulen mit diesem Problem um? Immerhin steht der öffentlich bekundete Antisemitismus hierzulande unter Strafandrohung. Auch dieses Thema kann in einem Islam-Unterricht nicht ausgeblendet werden, weil es sich – wie auch die Gewalt – als systemimmanent darstellt.

Die Bedeutung von Koran und Hadith

Die heute noch wichtigste Grundlage des Islam-Unterrichts ist der Koran. Der Hadith ist die zweite Hauptquelle des Islam und hat das „vorbildliche Leben“ des Propheten (seinen Weg – die Sunna), sein Verhalten, seine Anweisungen und Aussprüche zum Inhalt. Der Hadith ist im Koran verankert und hat praktisch auch dessen Autorität.

Abschließend soll deshalb belegt werden, welche Bedeutung dieses „heilige“ Buch für Muslime und damit auch für den Islam-Unterricht hat. Der Koran gilt als das „unerschaffene“ authentische Wort Allahs, das dem Propheten Muhammad, „Allah segne ihn und schenke ihm Heil“ (Propheteneulogie), Wort für Wort (Verbalinspiration) von einem „Engel“ namens Gibril in Arabisch offenbart wurde. Sein Wahrheitsgehalt darf bei Todesstrafe (!) weder untersucht noch kritisiert werden! Deshalb hat sich jeder Muslim und jede islamische Nation dem Wort Allahs, das zeitlos gültig ist, absolut zu unterwerfen (=Islam) und sich unabdingbar daran zu halten. Spätestens bei diesem Anspruch muss auch jedem Unkundigen  klar sein, unter welcher Anforderung ein Islam-Unterricht in einem demokratischen Land steht und ob hier ein Spagat zwischen Freiheit und Indoktrination überhaupt möglich ist.

Die heute noch gültige grundlegende und allgemein akzeptierte Redaktion des Koran entstand in der Regierungszeit des dritten Khalifen Uthman (644-656), also 12 Jahre nach Muhammads Tod. Der Koran ist Grundlage und Antrieb für jeden einzelnen Muslim und für alle islamischen Staaten. Hier finden alle Lebensaspekte der Muslime, ob politisch, gesellschaftlich oder privat ihre Begründung. Bestimmte Suren, oft der gesamte Koran,  werden möglichst auswendig gelernt und in den so genannten „Gebeten“ fünfmal am Tag rezitiert. Das gilt besonders für das „Freitagsgebet“ der Männer „Schulter an Schulter“, bei dem der Imam weniger ein „geistliches Wort“ verkündet, sondern eher auf aktuelle politische Belange eingeht, die der Ausbreitung des Islam dienen. Nicht selten stehen dabei Angriffe gegen die „Ungläubigen“ im Mittelpunkt. Auch hier wird deutlich, dass im Islam Religion und Staatsdoktrin eine untrennbare Einheit bilden, die auf keinen Fall durch den Artikel 4 unseres Grundgesetzes abgedeckt ist, der die ungestörte Religionsausübung gewährleistet, nicht aber die gegen den demokratischen Staat gerichtete politische Agitation und den Kampf gegen die „Ungläubigen“.

Schon vor Uthman äußerte sich der zweite Khalif Omar (634-644) nach der Eroberung Alexandrias unter ´Amr (642) über den erschöpfenden Gehalt dessen, was der Koran dem Muslim bedeutet. Bekanntlich wurden beim Brand der Großen Bibliothek 47 v.Chr. etwa 700.000 wertvolle Buchrollen, die das gesamte Wissen des Altertums enthielten, zerstört. Weitere Brände gab es 272 und 391 n. Chr., als  jeweils die „kleine“ Alexandrinische Bibliothek mit etwa 40.000 Buchrollen den Flammen zum Opfer fiel. Omar stellte rückblickend fest: Enthalten die Bücher der Weltliteratur etwas anderes als den Korantext, so sind sie schädlich und müssen vernichtet werden. Enthalten sie jedoch den gleichen Sinn, so sind sie unnütz und können ebenfalls vernichtet werden.

Man mag diese damalige Sicht eines Beduinen belächeln – um es milde auszudrücken. Aber die zentrale und unantastbare Stellung des Koran wird auch von gebildeten Menschen heute bestätigt und vertreten – auch von deutschen Muslimen! Zu ihnen zählt der frühere deutsche Botschafter in Algerien und Marokko, der promovierte Jurist Wilfried „Murad“ Hofmann, der 1980 zum Islam übertrat, aber den deutschen Rechtsstaat noch bis 1994 vertreten konnte. Hofmann ist heute führendes Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und für die islamische Jugendarbeit zuständig. Außerdem vertritt er beim so genannten „Integrationsgipfel“ im Innenministerium unnachgiebig die islamische Position, die einer wirklichen Integration von Muslimen entgegensteht, und er befürwortet die Einführung von Teilen der Scharia in unsere Gesetzgebung. In seinem Buch „Der Islam als Alternative“ schreibt Hofmann: „Die gesamte Rechtsordnung wird am Koran als oberstem Grundgesetz (=Scharia, d. Verf.) ausgerichtet. Der Muslim hat das Wort Allahs so, wie er es vorfindet, anzunehmen, ohne in philosophischer Hybris nach dem Wie zu fragen. Ich bin Fundamentalist in dem Sinne, dass ich in der Ausübung meines Glaubens auf die Fundamente des Islam zurückgehe, nämlich auf den Text des Koran und auf die Überlieferung des Propheten und seiner  unmittelbar ersten Generation an Gefährten“ (=Hadith, d. Verf.).

Im September 2008 wurde Hofmann für seine Bemühungen um die Durchsetzung des Islam in Deutschland das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Für den Konvertiten „Murad“ Hofmann dürfte indes eine andere Auszeichnung wesentlich wichtiger sein. In Dubai wurde ihm im September 2009 die „hohe Auszeichnung ´Islamic Personality of the Year´“ verliehen, die mit 180.000 Euro dotiert ist. Der Vorsitzende des ZMD Axel „Ayyub“ Köhler dazu: „Stolz und Freude über einen Deutschen in einer Reihe mit anderen Preisträgern wie Scheich Jusuf al-Qaradawi und Großmufti Mohammed al-Bouti (Syrien)“ – verliehen von „Seiner Hoheit, Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai“ („islam.de vom 10.9.2009)! Der bekannte und berüchtigte ägyptische TV-Prediger al-Qaradawi befürwortet gemäß Koran und Hadith die Ausrottung der Juden und verneint die Existenz eines jüdischen Staates (Yusuf al-Qaradawi, Al-Quds  Qadiyyat Kulli Muslimin, Beirut 2001). Ebenso wie die höchste Autorität im sunnitischen Islam, der Scheich der Al-Azhar Universität Kairo Dr. Muhammad Sayyid Tantawi, lobt er Selbstmordattentäter als „tapfere Söhne des Islam“.

Der Botschafter a. D. Hofmann scheute sich übrigens nicht, eine gefälschte deutsche (!) Übersetzung des Koran unter dem Namen des wissenschaftlich anerkannten Übersetzers Max Henning 1998 in Istanbul herauszubringen und diese als „Neuauflage der 1. Auflage von 1901“ zu bezeichnen. Im Sinne von „taqiyya“, der islamischen Kunst der Lüge und Verschleierung, hat Hofmann harte Passagen des Koran in milderes Licht getaucht oder durch eigene Anmerkungen verwässert.

Um dem Vorwurf einer ungenauen Übersetzung des Koran, die ja immer wieder von Muslimen erhoben wird, entgegenzutreten, ist die wissenschaftlich „anerkannte und viel benutzte vertrauenswürdige Übersetzung von Max Henning“ zu empfehlen, „die auch von dem führenden islamischen Spezialisten, Prof. Dr. M. Hamidullah (Istanbul/Paris) als die beste deutsche Übertragung des Koran angesehen wird …“ (Annemarie Schimmel). Diese Ausgabe erschien schon im 19. Jahrhundert und wurde 1990 gut lesbar überarbeitet und preisgünstig bei Reclam neu verlegt (Reclam 4206).

Der neue Vorsitzende des ZMD, der promovierte Geophysiker „Ayyub“ Axel Köhler, sieht die fundamentale Stellung des Koran ebenso wie auch Hofmann: „Für mich sind der Islam und Koran die Wahrheit … Man kann von uns nicht verlangen, dass wir die Grundsätze unserer Religion so anpassen, wie man es hier gern möchte … Wenn ein Christ sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen …“ (DIE WELT v. 4.3.2006).

Fazit: Es ist ein Irrtum des Westens, anzunehmen, dass die islamische Welt Demokratie, Freiheit und Menschenrechte willkommen heißt. So lange der „religiös verbrämte Faschismus“ des Islam (Leon de Winter, NL) sich pilzartig vermehrt, werden wir keinen Frieden in der Welt haben.

Schleichende Islamisierung

Die Einführung des Islam-Unterrichts an öffentlichen Schulen ist dem Hereinholen des Trojanischen Pferdes zu vergleichen. Lehre und Praxis des Islam sind gegen unsere  demokratische Grundordnung gerichtet und dürfen deshalb keine Verbreitung hierzulande finden. Islam und Demokratie sind unvereinbar! In einem Islam-Unterricht kann auch in deutscher Sprache von deutschen Muslimen nichts anderes gelehrt werden als das, was Koran und Hadith/Sunna sowie Biographie des Propheten (nach Ibn Ishaq – gest. 767) vorgeben, zumal der wirkliche Islam-Unterricht in den Koranschulen der Moscheen stattfindet, was in der bisherigen Diskussion wenig oder gar nicht berücksichtigt wurde. Die Imame dort werden von der türkischen Religionsbehörde (!) für jeweils vier Jahre nach Deutschland entsandt und auch von dieser Behörde bezahlt. Damit wird eine Integration von Muslimen verhindert und die Bildung von Parallelgesellschaften gefördert – übrigens ganz im Sinne des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. Bereits vorhandene Strukturen von muslimischen Stadtteilen werden sich weiter verfestigen und zunehmen zum Nachteil unseres Landes.

Das zeigt auch eine andere Realität. Seit vielen Jahren bemühen sich Kirchen und Freikirchen um einen Dialog mit dem Islam – vergeblich. Bis auf einige wenige und einseitige freundliche Gesten wie Glückwünsche zum „Fastenbrechen“ oder Kronleuchter-Geschenke für neue Moscheen seitens einiger Kirchenführer gab es keine Ergebnisse. Der Islam muss allerdings einen ernstzunehmenden Dialog ablehnen, weil der einer Islamisierung der Welt entgegensteht, „bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8,39). Zudem stehen sich die Botschaften von Bibel und Koran unvereinbar gegenüber und haben nichts gemeinsam. Hier die Liebe Gottes zu den Menschen, die sich in der hingebenden Liebe seines Sohnes Jesus erweist – dort die völlige Unterwerfung des Menschen (=Islam) unter einen unendlich fernen und unnahbaren Gott, der als „Ränkeschmied“ (Sure 3,54) in die „Irre führt“ (14,4),“wen er will“ (6,39 und 125; 30,28) und vor allem als Richter und Rächer zu fürchten ist. Während die Bibel von Anfang an dazu auffordert, den Nächsten zu lieben – ja sogar den Feind, ist die Ansage des Koran der Kampf gegen die „Ungläubigen“ und die gewaltsame Ausbreitung des Islam.

Die Islamisierung erfolgt gemäß dem Koran und dem Vorbild Muhammads in drei Stufen:

1.Predigt von Toleranz und Frieden: In Zeiten der Schwäche als Minderheit arrangiert man  sich mit den  „Ungläubigen“, so wie es in Mekka zu Beginn des Islam zunächst war.

2.Abwehr der „Ungläubigen“ und ihrer Einflüsse: Bei zunehmender Stärke werden die Ansprüche gegenüber den „Ungläubigen“ immer lauter: der Bau von immer mehr und immer größeren Moscheen – öffentlicher Muezzinruf mit der Aufforderung, sich allein Allah zu beugen – Forderungen nach sozialen Leistungen und mehr Rechten gegenüber der alteingesessenen Bevölkerung – wie es dann in Medina gehandhabt wurde.

3.Schließlich der Kampf gegen die „Ungläubigen“, die entweder auch Muslime werden müssen oder als tributpflichtige Bürger zweiter Klasse (Dhimmis) bestenfalls geduldet sind. Einführung der Scharia.

Diese Etappen der Islamisierung sind gut erkennbar in der Geschichte der einst christlichen Türkei nach dem Fall von Konstantinopel (1453). Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren in der Türkei ca. 25 Prozent der Bevölkerung Christen. Heute sind es nur noch etwa 0,2 Prozent; eine unterdrückte, kaum geduldete Minderheit, aller religiösen Rechte und fast aller Menschenrechte beraubt. Bezeichnenderweise war bei der nachfolgenden Eroberung Belgrads (1456) auf den Schwertern der islamischen Kämpfer eingraviert: „Das Paradies liegt im Schatten der Schwerter.“ Das wird auch heute  nicht anders gesehen!

Ein möglicher Kompromiss?

Im Zusammenhang mit dem Art.4 GG, auf den bei der Diskussion immer wieder Bezug genommen wird, ist auch der Art.7 GG heranzuziehen. Der Art.7 GG (hierzu siehe die Kommentarausgabe „Das Grundgesetz“ von Dieter Hesselberger, 11. Aufl. 1999) sichert den Religionsunterricht als „ordentliches Lehrfach“ und stellt klar, „dass seine Erteilung staatliche Aufgabe und Angelegenheit und der staatlichen Schulaufsicht unterworfen ist“. Abs. 3, Satz 2 ist so zu verstehen, „dass der Unterricht in ´konfessioneller Positivität und Gebundenheit´ zu erteilen ist … Sein Gegenstand ist Bekenntnisinhalt, nämlich die Glaubenssätze der jeweiligen Religionsgemeinschaft … Grundsätzlich sind die Vorstellungen der Kirchen über Inhalt und Ziel der Lehrveranstaltung maßgeblich.“

Hier wird deutlich, dass nach Art.7 der Verfassung allein der christliche Religionsunterricht ordentliches Lehrfach ist. Deshalb kann sich ein Islam-Unterricht auch auf diesen Art.7 nicht berufen.

Bleibt zum Schluss die Frage, wie vor allem die „christlichen“ Parteien aus dem von ihnen selbst verursachten Dilemma, den Islam-Unterricht übereilt in den von ihnen regierten Bundesländern eingeführt zu haben, herauskommen – schauen doch auch sie auf ein vermeintlich „liberales“ muslimisches Wählerpotential.

Ein Kompromiss ohne Gesichtsverlust für alle Beteiligten könnte so aussehen: Der Islam-Unterricht wird gemäß Verfassung Art. 7 und 4 wieder aus dem Fächerkanon herausgenommen. Stattdessen wird eine Islam-Kunde in den Geschichtsunterricht (hier im 7. Schuljahr ohnehin ein verbindliches Thema) eingebunden. Eine vertiefende Behandlung dieser Religion und Staatsdoktrin könnte dann in höheren Jahrgängen im Bereich „Politik-Gesellschaft“ fortgeführt werden. Islamische Lehren, Religion und Staatsverfassung, untrennbar vereint in der Scharia,  wären dann von Fachlehrern in objektiver und neutraler Weise – wie auch in den übrigen Fächern – in den Unterricht einzubringen. Dazu bedarf es keiner muslimischen Lehrkräfte und keiner besonderen Unterrichtswerke.

Im übrigen ist nochmals darauf hinzuweisen, dass die Einführung in die islamischen Lehren ohnehin in den Madrasas (=Koranschulen) in den Moscheen erfolgt, so wie auch die „Zeugen Jehovas“ oder andere Sekten ihre Jugendlichen in eigener Regie unterrichten.

Die Einführung des Islam-Unterrichts an öffentlichen Schulen ist ein unerträglicher Missbrauch der Art. 4 und 7 GG und sollte deshalb als Irrtum erkannt und zurückgenommen werden.

H. Nowitzky,  Januar 2010

*************************

Ergänzung:

Außerdem gelten hier die Artikel 20 (4) und die „Ewigkeitsklausel“ 79 (3) des Grundgesetzes.  Artikel 20(4) lautet:

„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Die sog. Ewigkeitsklausel lautet: „Eine Änderung des Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes der Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.“

Dr. Hiltrud Schröter, 30.01.2010

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Datum: Dienstag, 5. Juli 2011 3:56
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7 Kommentare

  1. 1

    Sehr geehrter Herr Mannheimer,

    ich habe fast alle auf Ihrer Website geführten Artikel und Essay gelesen. Sowohl vom Inhalt als auch der seriösen Aufmachung her halte ich Ihren Blog als den mit Abstand besten, der derzeitig in deutscher Sprache zur Verfügung steht. Alle Artikel sind hochinformativ - einige sind absolut brillant.

    Meinen herzlichen Glückwunsch an Sie! Möge Ihr unermüdlicher Einsatz für unser aller Freiheit seine Früchte tragen!

    Ihr Ralf Tröger

  2. 2

    Ich finde Koranunterricht absolut super. Schade das es zu meiner Zeit nicht erfolgt ist, jahrzehnte Unwissenheit, ja eventuell sogar der idiotische Linksdrall wäre mir erspart geblieben. Glaubt mir...Ich hätte auch dieses Buch brutal zerpflückt zur Weißglut der Lehrer.
    Wenn nun ein Lehrstuhl eingerichtet wird, so muss sich die Uni Schickeria wohl mit dem Stoff befassen. Das wird lustig, sind SIE es doch die in erster Linie bedrängt, beraubt und gesteinigt werden sollen. Wir, die Leute des Buches leben als Dimmis weiter, brauchen bloß Steuer zahlen...kein Unterschied zu Heute.

    Zum Nachdenken: Die einzige schlagkräftige strategische Wiederstandsorganisation in Österreich, komplett mit Geheimsprache, Vernetzung, Militärischer Zucht und Ordnung, Veschwiegenheit, Mut, gepaart mit Menschlichkeit, ausgebauten befestigten Stützpunkten und allen anderen Notwendigkeiten einer effektiven Resistance, ist....
    DIE KIRCHE... in jedem Dorf steht eine.

    Darauf zu verzichten ist strategisch dumm.

  3. 3

    Wer den Islamunterricht zur abschreckenden Information begrüßt, unterschätzt dessen doppelbödige und suggestive Vermittlung, - also die Umwandlung von "kritisch" Interessierten zu mehr oder weniger freiwilligen Verharmlosern und Verbreitern des "lockeren" Islam-Reusensystems.

    Im Übrigen:

    Die obenstehende Betrachtung ist viel zu oberflächlich und einseitig anti-Links, - weil :

    - DIE PRO-ISLAMISCHE ÖFFNUNG BEGANN LÄNGST VOR den 68ern, der antikommunistischen MB-Zusammenarbeit unter Gehlen seit rd. 1950 und vor DER ISLAMISCHEN SS !
    (Goethe - Moltke - Bagdad-Bahn - Djihad-Anfeuerung)
    Die grösserdeutsche "Liebe" zum Islam wurde schon im 19. Jhdt durch die Entchristlichung links und rechts in
    Richtung einer Art Kulturreligion und antirömisch-judenfeindlicher Nationalkirche bei Öffnung für den Orientalismus, Okkultismus und Arier-Neuheidentum ( auch um Wien, OTN, HAO !) begründet . . . .

    Kulturell und künstlerisch wird das zB an G o e t h e sehr deutlich (s. YouTube-Goethe-Islam-Werbung !) und an
    einigen Biographien bzw. Äußerungen einiger, bes. evangel. Kirchenleute mit entprechenden Gründungen, zB. für Feuerbestattung, schon vor 1958 (Darwin !) . Parallel hatte sie mit Fichte, Jahn und andere als National-Freiheitsbewegung klar antijüdischen und somit antibiblichen Einschlag, - sich auf den judenfeindlichen TACITUS berufende "Germanomanie".

    Auch links-nationalistische Kräfte aus dem Frühmärz trieben diese Entwicklung auch als Atheisten über 1848 weiter voran, parallel eine Reihe rechtsnationaler Professoren als vermeintliche Talmutspezialisten, - Darwins
    Veröffentlichung erschien vielen als Triumpf ermöglichte eine weitere Lösung vom biblichen Gotteswort Richtung
    politischer Rücksichtlosigkeit - Recht des Stärkeren - im Namen der Klasse, der Nation und bald der "Rasse".

    Militärp o l i t i s c h unterstützte Preussen schon über Gen. Graf v. Moltke der Ältere den Krieg des Osman. Reiches gegen die Kurden und Ägypter 1836 -39 ; das protestantisch-modernistische Preussen brachte bezüglich der (reaktionären) Nationbildung in den folgenden Jahrzehnten die entscheidenden reformerischen und machtpolitischen Durchbrüche (zuletzt die größere dt. Einigung im Krieg gegen Frankreich 1871) - und damit auch den zeitweiligen Siegeszug des "h u m a n i s t i s c h e n Gymnasiums".
    - Humanismus bedeutet aber, entgegen der allgemeinen Verwechslung mit "humanitär" bzw. der christlichen
    Humanitas die Bezogenheit auf vom Menschen selbst gesetzte Grundmaßstäbe ( nicht zufällig stammten später viele wichtige SS-Männer aus dieser Lern- bzw Studienrichtung !)... :
    Wikipedia:"Das humanistische Gymnasium leitet seine Bezeichnung von der Bildungsidee der neuhumanistischen
    Bildungsreformer um Wilhelm von Humboldt im Zuge der Preußischen Reformen ab. In Bayern entwickelte Friedrich
    Immanuel Niethammer ähnliche Reformkonzepte, in Österreich initiierten der Universitätsprofessor für alte Sprachen Hermann Bonitz und der Philosoph Franz Serafin Exner 1848/1849 eine entsprechende Bildungsreform. . . . In Preußen
    führte bis 1900 allein das humanistische Gymnasium zu einem Abitur, das die Absolventen für alle Studienrichtungen berechtigte, . . .".

    Während nach 1848/ 59 eher atheistische Linksnationalisten und einige Linksradikale bis 1879 den (Rasse-)Antisemitimus entwickelten ( Wilh. Marr, Eugen Dühring), strömte auf die eher National-Christlichen ( dann Rechten) weiter Neuheidentum ein, - dabei katalysatorisch Wagner und die Wagnerianer.
    Diesem wurde mit dem internationalen Erfolg der Bücher der universalistischen Asien-Okkultistin Helena P. Blavatski
    nach 1877 und den Gruppengründungen ihrer "Theosophischen Gesellschaft" in fast allen wichtigen europäischen Städten, gerade in den höher gebildeten und elitären Bevölkerungsteilen, so speziell in Wien, zu einem entscheidenden Durchbruch verholfen, - ermöglichte aber auch den Anschein der Aufrechterhaltung eigenen Christlichseins.
    - Dabei verband Blavatski erstmals auf neue Weise die Judenfeindlichkeit, aber auch die Opposition zu R o m oder eine evangelisch bibel-fundierte Lehre in einem Gesamtkonzept scheinwissenschaftlich die idee eines
    ü b e rlegenen (indogermanischen =) Ariertums und einer Über-/Urreligion !
    Wikipedia: "Blavatskys Theosophie war eine Reaktion auf den Siegeszug der Naturwissenschaften und der damit
    verbundenen Diskreditierung des christlichen Glaubens im 19. Jahrhundert.[32] Sie gab dem Menschen die Würde und
    Bedeutung, die ihm die jüdisch-christliche Schöpfungslehre zugeschrieben hatte und die im naturwissenschaftlichen
    Weltbild keine Rolle mehr spielten, zurück, indem sie ihn in eine Kosmologie einbettete, welche traditionelle Vorstellungen der westlichen Esoterik mit Elementen östlicher Religionen verband und auch Konzepte der
    zeitgenössischen Naturwissenschaften aufnahm."
    Ihre Gedanken auch der folgenden "Geheimlehre" flossen in den nächsten Jahrzehnten bis zur Gründung der
    NSDAP in die einer Unzahl von Neugründungen neuheidnischer, völkischer und alldeutscher Vereine, in die Wiener Ariosophie und Crowleys modernen Satanismus, und verbanden dabei verstärkt die ersatzreligiöse Arier-Idee mit dem ursprünglich atheistisch-linken scheinwissenschaftlichen Rasse-Antisemitimus . . .

    So auch Einfluss in das sehr einflussreich-erfolgreiche Hauptwerk des Wagnerianers und Pangermanisten
    Houston. S. Chamberlain "Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts". - Lt. Wikipedia erschien ihm "die deutsche Kultur vor „fremden“ Einflüssen und den Folgen „rassischer Durchmischung“ zu schützen; die „Degeneriertheit“ Wiens, die er zu sehen glaubte, machte ihn umso empfänglicher für die vom Bayreuther Kreis um Cosima Wagner propagierte politische und religiöse „Erlösung“, - Wien war neben Bayreuth das zweite große Zentrum des Wagnerkultes.
    „Die Konventikler und Pamphletisten des primitiven Antisemitismus erhielten eine unerwartete Bestätigung aus dem Bereich der hohen Bildung. Mit der Theorie des Sozialdarwinismus ließen sich Chamberlains Lehren leicht verbinden, das geschah alsbald in alldeutschen Kreisen, die ihn verehrten. Die ,Deutschen Christen’ beriefen sich später auf ihn, ebenso wie auf Paul Anton de Lagarde, Julius Langbehn und Arthur Bonus, den Künder der germanischen Religion.“ (Wanda Kampmann)
    - Chamberlain schuf mit den Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts ein Standardwerk des theoretischen
    (Rasse-)Antisemitismus, das einen großen Einfluss auf die Vorstellungen Alfred Rosenbergs und später Adolf Hitlers
    hatte . . .

    1899 gab sich Kaiser Wilhelm II. als Fan dieses Werkes zu erkennen und damit als Antisemit, was er nach 1918 nochmal betonte, verbunden mit dem ("verpassten") Einsatz von Giftgas gegen Juden. 1898 rief Kaiser W. II in seiner Damaskusrede aus "Der islam ist unsere Rettung!" und schüttelte als einziger "christlicher" Herrscher die blutige Hand des Sultan Abdul Hamid. Demonstrativ versicherte er ihm seine Freundschaft.

    Nach Massakern an den Armeniern wurde der extrem paranoide und grausame "rote Sultan" von anderen europäischen Politikern weitgehend gemieden. - Anschließend in Jerusalem ließ er den um Unterstützung zur Rettung der Juden bzw. für eine "Heimstatt" im Hl. Land bittenden Theodor HERZEL abblitzen.

    Zusammenfassen lassen sich die damaligen überparteilichen Strömungen bis in die Zeit der SS, die Deutschland und andere ORIENTierten und so für den Islam öffneten unter die Generalparole "(Freiheit) Gegen Rom und Juda !"

    Ab 1871 - 78 eskalierte parallel dazu unter Bismark der "Kulturkampf" schon Preussens, jetzt des 2. Dt. Reiches gegen den "Ultramontanismus", also gegen die römische Lehre und den Katholizismus, wobei 100te Priester und sogar ein Bischof im Gefängnis landeten, wenn sie sich nicht an die strengen Auflagen hielten ( wikipedia.org/wiki/Kulturkampf ; die H ä r t e des Antikatholizismus, die schließlich auch Protestanten gegen Bismark aufbegehren ließ, wird eigentlich erst in einer christlichen Zeittafel deutlich (-> google !))

    Um 1880 kulminierten also nicht zufällig die größer-deutschen Pläne mit einer Berlin-Bagdad-Bahn und ab 1882 wurde mit dt. Militärmissionen die osmanische Armee fitgemacht, - allmählich über ein strategisches Bündnis mit dem OSMANISCHEN KALIFAT dieses in das große "KULTUR"-Boot gegen den Westen mit seiner angeblich oberflächlich-materialistischen und deshalb minderwertige ZIVILISATION zu holen !

    "Also Volldampf vorwärts nach dem Euphrat und Tigris und nach dem Persischen Meer und damit der Landweg nach Indien wieder in die Hände, in die er allein gehört, in die kampf- und arbeitsfreudigen deutschen Hände", tönten die chauvinistischen Alldeutschen Blätter. Und der gekrönte Pilgerfahrer konnte tatsächlich Erfolge vorweisen. Der deutsche Einfluß im Osmanischen Reich vermehrte sich indirekt.

    Nicht mit Flottenstützpunkten im Heiligen Land, wie das Ausland anfangs mutmaßte, sondern durch den Besitz heiliger und religiöser Stätten stritt das Deutsche Reich um Einfluß und führte - WIE HEUTE einen K u l t u r k a m p f gegen die Dominanz anderer, damals der französischen oder Englands. Die demonstrative Freundschaft zum türkischen Sultan und das Versprechen des Kaisers, jederzeit deutsche Bürger und Einrichtungen zu schützen, hatte deutsche Firmen und Banken zu verstärkten Kapitalinvestitionen im Osmanischen Reich ermutigt. Die politische Autorität Sultan Abdul Hamids war durch den Besuch seines kaiserlichen Freundes soweit gegenüber der jungtürkischen Opposition und seine nichttürkischen Untertanen gestärkt worden, daß sowohl potentielle Investoren ( wie heute auf die freiheitlichen Interessen moderner oder ex-moslemischer Türken gesch... wird, von den Restchristen und Restjuden zu schweigen !), als auch die anderen Großmächte begriffen, Deutschland
    würde den Herrscher auch in Zukunft stützen.

    Die eigentlichen Pläne zur Anfeuerung des DJIHADs arbeitete der deutsche Arabien-Diplomat, Orientalist, "Patriot" und Fast(?)-Konvertit Max Freiherr von Oppenheim aus und versuchte sie ab 1914 mit den staatlich finanzierten (wikipedia->)"NACHRICHTENSTELLEN für den ORIENT" umzusetzen, s. auch "Djihad made in Germany" http://www.trafoberlin.de/Autoren/schwanitz_wolfgang.htm ; Gerhard Höpp: Der Koran als „Geheime Reichssache“. Bruchstücke deutscher Islam-Politik zwischen 1938 und 1945. In: Zentrum Moderner Orient (ZMO), PDF-Datei.

    Von Oppenheims Leben in Kairo war geprägt von Assimilation an sämtliche Sitten und Gebräuche der arabischen Kultur, daran zu erkennen, dass er sich eine unterdrückte arabische Geliebte nahm.... Von Oppenheim machte sich mit dem Streben des P a n i s l a m i s m u s vertraut, welches besagt, dass sämtliche auch in Europa oder den USA ansässigen Muslime nach wie vor Untertanen des osmanischen Sultans sein sollten. Später traf er sich mit Sultan Abdul Hamid, wo dies u.a. thematisiert wurde. Daraus folgerte von Oppenheim einen enormen Nutzen für Deutschland, wenn sämtliche europäische Muslime einem eng mit Deutschland befreundetem Staate unterstehen . . . !! - Ähnlich heute,
    - von wegen "deutsche Untertänigkeit."

    - Genau dem entspricht heute die deutsch-institutionelle "Nichteinmischung" und "Respekt" für die islamische "Kultur", entspricht dem auch heute die deutsche (vielleicht auch anderer im Schlepptau ...) Kultur-Ideologie und Großmachtstrategie der Öffnung für oder Komplizenschaft mit dem Islam, mal mit mal gegen Frankreich oder England und (gegen) die USA, - die allerdings schon 1973 ff. zus. mit Frankreich gegen Usamerikanische Vorgerrschaft und gegen israelische Interessen im "Euro-Arabischen-Dialog" vorbereitet war und EWG-institutionell festgelegt wurde (s. Bat Ye'or, "Der Euro-Arabische Dialog & Die Geburt EURABIAs ).

    - Genau das hat sich im befohlenen Verhalten der Bundeswehrtruppen in Afghanistan gezeigt, genauso in der Entscheidung gegen die NATO(-Unterstützung) der lybischen Rebellion und mit der Türkei im Rücken ( solange sie konnte) bzw. mit der deutschen geostrategischen
    Achse über den Balkan je nach Großwetterlage Richtung Kaspisches Meer, erneut Bagdad oder gar Iran, - und immer wieder mal auch mit Kanzleranrufen oder pro-Hamas-BT-Resolutionen Druck auf ISRAEL, wie HEUTE extrem !

    Dabei ist die Berlin-Bagdad-Bahn von heute das NABUCCO-Pipelineprojekt, die deutsch-türkischen Transfers und die erhofften Investitionen in der Türkei. - Der notorische Islamschönredner, Amerika- und ISRAEL-"Kritiker" BT-Außenausschussvorsitzende CDU Rup. POLENZ hat das in seiner christ-demagogischen Rede vor der JU-Warendorf im Dez. 2010 eindeutig bewiesen, - lest http://www.XtraNews.Türkei-in-die-EU !

    Nur z w o grundlegende Dinge sind heute anders, sieht man von der stärkeren Rolle der Staaten Russland, USA und China im Vergleich zu France und GB ab :

    Wir stehen ob mit oder ohne AKWs, viel Öl und mehr Erdgas vor einer sich seit Jahrzehnten sich zuspitzenden gesamt-energetischen Krise auf Basis des 2. thermodynamischen Satzes, der Entropie - welche eine zunehmende Ineffektivität und daher chronisch finanzielle Aushölung des Gesamtsystems bedeutet, da immer größere Anteile der "gewonnenen" Energie für die Erhaltung ihrer Voraussetzungen und Schadenswirkungen aufgewendet werden müssen -- s o l a n g e wir uns nicht beschleunigt auf nationale, dezentrale, nieder-temperatur, energiesparende und andere revolutionäre, tendenziell autarke Energietechnologien zubewegen ( s. zB. http://www.desert-greening.com & -Hintergründe !)

    -2. - wird aus dem Fernenergie-Import wesentlich die 3. große Djiahdwelle finanziert ( neben der russischen Despotie) und auch deshalb hat der islamische "Kulturpartner"-Schwanz längst gegonnen mit dem Industrie-Großmächte-Hund zu wackeln ! - D.h., daß bei nur "energie-alternativer" Ergänzung des bestehenden Energiesystems das niedriger entropische islamische Menschenmassen-, Elendsverwertungs- und Versklavungs-System relativ zum hochentropischen alt-westlichen Industriesystem automatisch im Vorteil ist.

    Deshalb müßte es u n s Islamkritischen klarer und mehr, als anderen aktuellen neu-demokratischen Bewegungen ein
    Hauptanliegen sein, die Anwendungen der "neuen" Erkenntisse, Erfindungen und technischen Mittel durchzuführen bzw., wie die Verteidigung unserer Rechte und Freiheiten auf der bürgerlich-rechtlichen und Protest-Ebene d u r c h z u s e t z e n gegen die Interessen der energie-monopolistischen Firmen und das sich zum Teil schon selbst halal-(ar)isierende Finanzkapital, wie die Dt. Bank.

    Es wäre ein, wie verbreitet, großer Fehler, zum Finanzkapital nur das spekulative und Bankkapital, die Finanzwirtschaft, zu rechnen : Die monopol-/oligopolistischen Industriekapitale und erstrecht die Energiemonopolwirtschaft gehören seit der vorletzten Jahrhundertwende ff. längst dazu, - verflochten und konzentriert über Aktienanteile, Bankdepotrecht und Aufsichtsräte, Institute und manche Politiker.

    - Neue Probleme bergen also oft neue C h a n c e n. - Gegen die Islamexpansion, -Macht und Gleichberechtigung haben wir also auch das energie-technologische, Versorgungs-Sicherheits- und ökologische Argument auf unserer Seite, - wenn man denn zudem von der Radioaktivitäts-Verbreitung durch die Öl- Kohle- und Gasproduktion und deren schleichend biozide und wüsten-klimatische Folgen weiß (www.WDR5.Das-radioaktive-Geheimnis-der-Öl-und-Gasindustrie, http://web.chrishucke.de/blog/1943/2010/03/09/das-radioaktive-geheimnis-der-ol-und-gasindustrie/ ) - Und technische Anwendungsmöglichkeiten für den sofortigen millionenfach energiesparenden Einsatz liegen v o r, - Mittel für Motoren und Heizungen zwischen 20, 200 und 2000,- !!

    Andere müßten noch serienreif gemacht werden, manche weiter erforscht (s. auch http://www.dieWahrenVisionaere.de oder "Freie Energie" u.a. von Manning und ähnliche).

    Aber das Hauptproblem ist das Wissen und das Bewußtsein um deren Notwenigkeit, - und der Gegensatz zu der Macht des herrschenden, destruktiven IslaMonopolEnergie-Komplexes, aber auch der zur flachgeistigen, zweidimensionalen Politisiererei des "die Linken sind alles schuld" und der "Volks"-Schreierei, was die Antirechts-tümler umgekehrt mindestens genauso gut können. - Diese Art der erblindenden POLARISIERUNG s t a t t einer kreativen, volksnahen S t r a t e g i e - bei aller notwendig gez i e l ten Kritik gegen Linke (und Rechte) - führt nur zur gesamtgesellschaflichen BLOCKIERUNG ZUGUNSTEN DES ISLAM und der dabei mitprofitierenden Energie- und Finanzkapitale samt ihres "wissenschafts"- und politischen Anhangs. - - Auf !
    Fragen an dubax@ich.ms

  4. 4

    Ein konservativer Muslim kommt unter die Räder der 68-Bewegung, kurz vor dem Selbstmord findet noch von der Dunkelheit zum Licht .

    Video : http://www.youtube.com/watch?v=8rqE3uaeulc&feature=related