Muslime zelebrieren ihre Opferrolle – obwohl sie meist die Täter sind

Das Buch von Klemens Ludwig über die Opferrolle des Islam ist ein gut lesbarer und aktueller Debattenbeitrag zum Verhältnis von Muslimen und westlicher Mehrheitsgesellschaft. Er macht sich stark dafür, dass Werte wie Pluralismus, Menschenrechte sowie die Trennung von Religion und Politik verteidigt werden.

Klemens Ludwig: "Die Opferrolle. Der Islam und seine Inszenierung", Herbig Verlagsbuchhandlung, München 2011, 254 Seiten. (Der folgende Beitrag stammt jedoch aus der ZEIT und einem vmtl. anderen Autor. Aber er behandelt das gleiche Thema)

Ich kritisiere regelmäßig die Medien für ihre Falschdarstellungen des Islam. Doch "wie im wirklichen Leben" gilt auch für sie, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Immer wieder finden sich hervorragende Analysen in den "Qualitätsmedien" - wie die folgende ZEIT-Analyse über die Opferrolle, in der sich Muslime sehen. Diese Opferrolle hat jedoch weniger damit zu tun, dass Muslime tatsächlich Opfer wären (in der Tat sind sie meist die Täter) - sondern mit ihrer Unfähigkeit zur Selbsterkenntnis und Selbstkritik.

Der Artikel könnte auch von einem Islamkritiker geschrieben sein. Und würde dann vmtl. von den politisch-korrekten Islamunterstützern zerrrissen werden. Ob jetzt die Medien anfangen werden, sich selbst zu zerfleischen?

An den Feststellungen dieses Artikels hat sich bis heute nichts geändert - im Gegenteil: sie sind aktueller den je!

Michael Mannheimer

In der Folge sind die wesentlichen Argumente des ZEIT-Artikels kurz und knapp dargestellt. Zum ganzen Artikel geht's hier. (http://www.zeit.de/2003/04/Schuld_im_Islam)

"Der Islam und der Westen:  Nimm meine Schuld auf dich"

Wie tief ist der politische Riss zwischen Orient und Okzident? Die Religionsgeschichte gibt Antworten. Der Orient hat sich seit Jahrzehnten in Verschwörungstheorien und sich selbst erfüllende Prophezeiungen verstrickt. Dazu acht Thesen:

1. Im Orient wird die eigene Schuld und Unzulänglichkeit verdrängt und anderen zugeschoben. Selbstkritik ist selten zu finden. Die Korrekturfähigkeit ist daher begrenzt.

2. Im Orient wird die Opferrolle bevorzugt. Zur Begründung dieses Verhaltensmusters werden Verschwörungstheorien geschmiedet.

3. Der Islam kennt keine Erbsünde und daher keine historisch tradierte Kollektivschuld.

4. Der Islam begünstigt nicht die Gestaltung des freien Willens und der eigenen Verantwortung. Im islamischen Menschenbild steht der freie Wille neben der allumfassenden Vorherbestimmung Allahs, ohne dass die islamischen Theologen bisher beide Grundsätze miteinander in Einklang bringen konnten.

5. Im Okzident neigt man zum Schuldbekenntnis, ob zu Recht oder zu Unrecht. Daher wird häufig die Täterrolle übernommen.

6. Die Schuldkultur im Okzident begünstigt die Selbstkritik, aber auch die eigene Korrekturfähigkeit.

7. Im heutigen Okzident ist die religiös begründete Vorstellung von der Erbsünde teilweise säkularisiert und drückt sich in Schuldbekenntnissen auch gegenüber der islamisch-arabischen Welt aus.

8. In dem offenen oder verdeckten Konflikt zwischen beiden Kulturen kann der Okzident nicht frei handeln, und zwar aufgrund selbst auferlegter moralischer Zwänge. Diese Selbstbeschränkung wird von der aggressiven Schuldzuweisungskultur des Orients als Schwäche wahrgenommen. Sie wird in Konfliktsituationen nicht honoriert, sondern ausgenutzt.

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Datum: Sonntag, 31. Juli 2011 16:07
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4 Kommentare

  1. Astro-Vergelter
    Montag, 1. August 2011 9:12
    1

    Hier ein interessanter Artikel über Michael Mannheimer:
    http://npd-blog.info/2011/07/31/rechtsradikaler-blogger-rief-zu-den-waffen/
    Im Übrigen hat Michael Mannheimer recht. Es sind in den vergangenen Jahrzehnten viel mehr Menschen durch Moslems gestorben, als durch Christen.
    Breiviks Tat markiert den Beginn des Krieges gegen Kapitalismus und Völkervermischung in Europa. Ich vermute, den nächsten Terroranschlag wird es in Großbritannien geben. Und bei der Wahl in Berlin werden die FW und Pro D viele Stimmmen bekommen. Nicht-grüne Ökos und Patrioten setzen sich durch. Dann werden u. a. die herkömmlichen Autos durch 1-Liter-Autos ersetzt.

  2. 2

    Das mit der "Opferrolle" ist ja auch nicht gerade eine neue Erfindung. Schon Mohammed hat ja damals die noch kleine muslimische Gemeinde als Opfer dargestellt, welche vor den bösen Juden geschützt werden musste. Damit rechtfertigte er seine Raubzüge auf deren Karawanen und die Erpressungen diverser jüdischer Gemeinden.
    Berechtigte Islamkritik irgendwie mit dem Antisemitismus und der Judenverfolgung der National-Sozialisten gleichzusetzen ist ja wohl eine der grössten Unverschämtheiten die es gibt, zumal Islamkritik sich primär gegen die Religion/Ideologie richtet und nicht deren Anhänger.

  3. 3

    Ach komm, der Islam ist doch Frieden. Schaut Euch das Video an, dann wisst ihr es:

    http://www.youtube.com/user/Xzweieins?feature=mhee#p/a/f/0/ZQUPPGuWp5w