Algerischer Friedenspreisträger Sansal: „Die europäischen Intellektuelle haben sich dem Islam unterworfen.“

Friedenspreisträger Sansal (Foto) über den Islam

Der diesjährige Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels, der algerische Schriftsteller Boualem Sansal, vertritt eine sehr kritische Einstellung zu Islam und Islamismus und betrachtet den gefeierten „arabischen Frühling“ mit der gleichen Skepsis, die alle Kenner der islamischen Welt auszeichnet. Mit der Verleihung des Preises hat die Islamkritik in Deutschland eine weitere gewichtige Stimme gewonnen.

Vernichtende Kritik an den europäischen Intellektuellen

Unüberhörbar ist immer wieder die Kritik des Preisträgers an den europäischen Intellektuellen. Sie schauen weg, sie wollen von den Problemen der arabischen Revolutionen mit dem Islam nichts hören. Indem sie zu feige sind, den Islam zu kritisieren, verraten sie die Unterdrückten, allen voran die Frauen in den islamischen Ländern, denen sie gerade das falsche Beispiel geben. Europäische Intellektuelle unterwerfen sich ohne Not den Sprech-, Kritik- und Denkverboten des Islam. Alle, die Mut zum kritischen Diskurs zeigen, werden von den Protagonisten des Untertanengeistes dagegen mit dem grotesken Vorwurf des Rechtsextremismus verleumdet.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Wir Islamkritiker werfen das den Intellektuellen nahezu wortgleich ebenfalls vor. Wie ich in an anderer Stelle bereits behauptet habe, sind unsere Eliten zu faul, sich mit dem Islam überhaupt auseinanderzusetzen und zu feige, sich ihm entgegenzusetzen De facto haben sie sich längst dem "Bösen"  (Sansal) unterworfen, feiern sich gegenseitig als angebliche Beschützer von Religionsfreiheit und Demokratie und überziehen uns Islamkritiker mit den schlimmsten Schmähungen und Anfeindungen.

Wir nehmen es gelassen: Denn die Wahrheit ist auf unserer Seite und kann weder durch Stern, Spiegel, ARD&ZDF oder sonstwen getilgt werden. Die Zeit ist nicht mehr fern, in der sich die Islamunterstützer moralisch auf einer Ebene sehen werden mit den damaligen und heutigen Unterstützern der NS-Ideologie. Ohne Frage befindet sich die europäische Intelligenz (den Islam betreffend) in einer ihrer historisch schlimmsten Krisen. Und sie wird sich davon vermutlich nie mehr erholen. Denn man wird ihr in noch 1000 Jahren, sollte Europa sich vor dem Islam befreit haben, ihr heutiges Totalversagen, ihre Kollaboration mit einem der schlimmsten Ideologien der Menschheitsgeschichte  und ihre grenzenlose Feigheit vorwerfen. Und zwar mit vollem Recht.

Die NZZ führte ein Interview mit dem in Algerien lebenden Intellektuellen, aus dem wir die den Islam betreffenden Zitate entnehmen:

"Der Islamismus ist für mich das ultimative Böse. Die Islamisten geben vor, im Namen Gottes zu sprechen, aber tatsächlich hört man Satan. Aber viele Menschen glauben, sich durch den Islamismus befreien zu können. Wenn diese Menschen Bücher lesen, erfahren sie, wie ein anderes Leben aussehen könnte, und vielleicht hilft ihnen das, die Möglichkeit zu einer echten Befreiung zu finden. Eine muslimische Frau in einem muslimischen Land, wo sie keinerlei Rechte hat, kann sich nicht befreien. Weil sie Angst hat und weil sie selbst an diese Dinge glaubt. Aber wenn sie von freien Frauen liest, findet sie das möglicherweise grossartig, und das könnte als Impuls wirken. Nicht nur Autoren, alle Menschen können auf diese Weise helfen, sie können anderen ein Beispiel geben. (…)
Der arabische Frühling hat noch gar nicht begonnen. Das wahre Gefängnis ist nicht die Diktatur. Die Diktatur ist nur die erste Mauer, aber dahinter befindet sich das echte Gefängnis, sozusagen der Hochsicherheitstrakt, das sind die Kultur und die Frage des Islam. Diese Probleme wurden noch nicht angegangen, und darum sage ich, der arabische Frühling hat noch nicht wirklich begonnen. In Tunesien gibt es vielleicht einen kleinen Anfang, aber nicht mehr. In Ägypten bewegt sich noch gar nichts, die Frage des Islamismus ist ungelöst, ebenso die Frage der Kopten. Im Land leben 15 Millionen Christen, aber laut der Verfassung ist der Islam Staatsreligion. Was ist also mit diesen 15 Millionen? Sind sie keine Bürger? Es wird interessant, wenn in Libyen oder Tunesien oder Ägypten gewählt wird. Wenn die Islamisten gewinnen, werden sie wieder eine Diktatur errichten, sei es eine sanfte Diktatur wie in der Türkei, sei es eine Diktatur wie in Iran. Wenn die Demokraten gewinnen, gibt es mehrere Möglichkeiten. In Ägypten könnten sie dank der Armee gewinnen. Das ist dann aber keine echte Demokratie, man wird Demokraten beobachten, die in die Kasernen gehen, um ihre Anweisungen zu erhalten. Das wäre eine vielleicht intelligente Militärdiktatur. In Libyen drohen ein Bürgerkrieg und die Teilung des Landes. Die Regionen im Süden und Osten sind kulturell nicht reif für die Demokratie, vielleicht sind es die urbanen Regionen um Tripolis. In Algerien ist es ähnlich, einige Regionen sind reif für die Demokratie, andere nicht. (…)
Die Islamisten haben durch Betrug gewonnen, sie haben die Menschen bedroht. Im ersten Wahldurchgang erreichten sie die absolute Mehrheit. Am gleichen Abend haben sie begonnen, in den Moscheen Listen zu erstellen, und sie sagten: «Der und der muss Algerien verlassen, sonst wird er getötet.» Millionen von Algeriern verkauften ihre Wohnungen für ein paar Euro und gingen nach Frankreich oder Kanada. Wir, die geblieben waren, zogen vor das Verteidigungsministerium und forderten die Armee zum Handeln auf, aber das Militär orientierte sich nach Europa, und man sagte uns, die Islamisten hätten eben gewonnen. Ich sage, das ist Verrat. Man beschwört immer die Menschenrechte, die Demokratie in Europa, aber wenn es um Nordafrika geht, schaut man weg. Ein Recht ist ein Recht, und es muss für alle gelten. (…)"

Hier gehts zum Originaltext.

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Datum: Sonntag, 2. Oktober 2011 21:35
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Islam- u. Systemkritiker (Namen, Beispiele, Zitate), Politik Deutschland, Westliche Unterstützer des Islam

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6 Kommentare

  1. 1

    "Wir nehmen es gelassen: Denn die Wahrheit ist auf unserer Seite und kann weder durch Stern, Spiegel, ARD&ZDF oder sonstwen getilgt werden."

    Und auch nicht durch solche Dokumentationen:

    Natürlich ist Selbstmord im Islam kategorisch verboten. Gott hat das Leben geschenkt, und er allein kann es wieder nehmen(...)Hier haben wir einen Attentäter, der Selbstmord begeht und gegen den Koran verstößt, der Menschen das Leben nimmt und erst recht gegen den Koran verstößt(...)Die Menschen wissen, dass im Namen der Christenheit viel Unrecht geschehen ist, aber dennoch ist ihr Bild vom Christentum geprägt durch die Lehre Jesu, so als sei das alles, was das Christentum ausmacht, und nicht, was im Namen von Christen geschehen ist. Aber dieselben Leute beurteilen den Islam nicht danach, was im Koran steht oder was Mohammed gelehrt hat durch Predigten und Taten, sondern nach dem Verhalten von Extremisten und denken dann, das sei der Islam. Die Furcht vor Terroristen, die glauben im Namen des Islam zu handeln, ist nur verständlich.

    Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=HFhJLpumFZ0&feature=related

    Kommt ein Muslim im Jihad um, zählt das eben nicht als Suizid, sondern als große Tat - und er kommt ins Paradies. Er ist ein Shahid, bezeugt also: Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Gesandter. Siehe beispielsweise Sure 9:111 (9/11) oder Sure 3:169-170:

    "Und meine ja nicht, diejenigen, die auf Allahs Weg getötet worden sind, seien (wirklich) tot. Nein! Vielmehr sind sie lebendig bei ihrem Herrn und werden versorgt und sind froh über das, was Allah ihnen von Seiner Huld gewährt hat, und sind glückselig über diejenigen, die sich nach ihnen noch nicht angeschlossen haben, daß keine Furcht über sie kommen soll, noch sie traurig sein sollen." - Zitiert nach Scheich Abdullah As-Samit (F. Bubenheim) und Dr. Nadeem Elyas

    Ungläubige zu bekämpfen, bis sie sich unterwerfen oder den Islam annehmen, ist ebenfalls integraler Bestandteil dieser Religion und wurden von Mohammed selber gelehrt und praktiziert.

    So werden die Ungläubigen hinters Licht geführt! Mohammed hat selber gesagt: Krieg bedeutet Täuschung.

  2. Benjamin Sanchez
    Montag, 3. Oktober 2011 0:31
    2

    OT:
    Heute ist der Tag der Deutschen Einheit. Nicht einfach nur deutsche Geschichte. Mehr als deutsche Geschichte.

    Zur Berliner Mauer ein paar Worte:
    "Wir sahen uns mehrere Orte in Berlin an, aber der Potsdamer Platz, der das Niemandsland zwischen Ost- und Westberlin gewesen war, war von zwei Mauern umgeben. Er hatte eine Mauer an der Westseite und eine Mauer an der Ostseite. Es war der Platz, an dem Kennedy seine Rede gehalten hatte, und eine Anzahl von Menschen getötet worden waren. Ich hatte sogar Angst, dass der Potsdamer Platz vermint ist. Niemand konnte uns sagen, ob er vermint war oder nicht. Also bat ich die Behörden, dass ganze Gebiet nach Minen zu durchsuchen. Und das taten sie. Viele Granaten und Ähnliches wurden gefunden, aber am Ungewöhnlichsten war der Fund eines ehemaligen SS-Bunkers, in dem Hitler gegen Ende des Krieges gestorben war." - Jonathan Park, Set Designer des Konzertes "The Wall - Live in Berlin", welches am 21. Juli 1990 auf dem Potsdamer Platz stattfand, also noch vor der offiziellen Wiedervereinigung

    Das Konzert endete nicht mit dem Song "Outside The Wall", sondern passender mit "The Tide Is Turning". Während dieses Songs wurde die errichtete Mauer eingerissen. Symbolischer geht es nicht!

    Die heutige Mauer besteht nicht mehr aus Steinen, und steht nicht nur in Berlin. Sie wurde in ganz Europa errichtet. Sie existiert in den Köpfen der Menschen und nennt sich Islam.

    Und ausgerechnet diese Mauer, welche sehr stark im geschichtsträchtigen Berlin vorzufinden ist, wird von unserem amtierenden Präsidenten, Christian Wilhelm Walter Wulff, als Teil dieses wiedervereinten Deutschlands angesehen und das auch noch am 20. Jahrestag der Deutschen Einheit:

    „Zu allererst brauchen wir aber eine klare Haltung. Ein Verständnis von Deutschland, das Zugehörigkeit nicht auf einen Pass, eine Familiengeschichte oder einen Glauben verengt, sondern breiter angelegt ist. Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“

    Das ist so, als ob er sagen würde: Die Berliner Mauer gehört inzwischen auch wieder zu Deutschland und muss wieder aufgebaut werden. Wir machen damit keinen Schritt vorwärts, sondern einen Schritt zurück. Mindestens bis ins Jahr 1989, eigentlich sogar bis ins siebte Jahrhundert.

    Das müssen wir aufhalten!!!

  3. 3

    Eine wichtige Information für Herrn Mannheimer!!!
    Islam:In Ägypten wurde Nazipartei gegründet
    http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/2011/09/islamin-agypten-wurde-nazipartei.html

    deutsche Blogs nehmen keine Notiz davon,ausgenommen Politikforen.net

    Vielen Dank für die Information! Michael Mannheimer

  4. 4

    Ich würde nie und niemals die europäisch und amerikanischen Islamunterstützer und Islamapologeten als Intellektuelle(!!!) bezeichnen.Sie sind einfach arrogante ahnungslose sogenannte Gutmenschen,die sich auf Kosten der Freiheit und Demokratie wichtig machen lassen,ohne ein bisschen Ahnung vom barbarisch und verbrecherischen Islam zu haben .Deswegen würde ich diese europäisch und amerikanischen Islamunterstützer und Islamapologeten als Feinde der Demokratie und Freiheit bezeichnen ,die man simultan wie den Islam mit aller Härte bekämpfen muss .

  5. 5

    Die Europäischen Islamunterstützer a la Wulff oder Schäuble sind nicht intellektuel, auf gar keinen Fall. Sie sind in erster Linie erschreckend unwissend. Islamkritiker sind Kritiker, weil sie eben den Koran studierten. Der Koran ist mit westlichen Werten von Freiheit und Demokratie unvereinbar. Der Koran ist ein Instrument zur Massenunterdrückung. Dazu wurde er ersonnen und nur dazu.