Politisch inkorrekter Kommentar zur Technikfeindlichkeit unserer linksgesteuerten Republik


Vorwort von Michael Mannheimer

Vor wenigen Tagen erhielt ich einen langen Kommentar eines Immigranten zu meinem Artikel Geothermie als überfällige Lösung aus der Abhängigkeit fossiler Energieträger. Dieser Mann hat sich tiefe Gedanken zur Situation unseres Landes gemacht, Gedanken, die man sich eigentlich von sog. Bio-Deutschen wünschen sollte. Ich habe mich entschlossen, diesen Kommentar hier als eigenen Beitrag zu publizieren. Nicht, weil ich in jedem Aspekt mit dem Kommentator übereinstimme. Aber ich denke, dass dieser Ingenieur (das ist vermutlich der Beruf des Kommentators) es verdient hat, dass seine Überlegungen einem breiterem Publikum vorgestellt werden. Er hat mich gebeten, ihm meine Meinung zu seinem Kommentar zu übermitteln. Ich werde das in einer privaten Email an ihn tun. Aber ich bitte meine Leser, hier ihre Meinung zu diesem bemerkenswerten Kommentar zu hinterlassen. Wie sehen Sie die Kritik des Kommentators an der  Massenmanipulation durch die Medien, wie seine Kritik an der Technikfeindlichkeit und dem Zukunftspessimismus unseres Landes? Schreiben Sie mir Ihre Meinung! Ich werde sie veröffentlichen, wenn sie die Regeln bzg. Sachlichkeit, Nachweisbarkeit von Quellen und persönlichem Ton eines Leserbriefs nicht verletzt.

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Sehr Geehrter Herr Mannheimer,

Letztes Jahr habe ich über die Hysterie mit Fukuschima etwas geschrieben. Ich möchte Sie bitten, Ihre Meinung über diese Schrieft mir bekannt zu machen. Danke

Quo vadis Deutschland

Lipcan München, 22. Juli 2011

Von Sergiu Valentin Lipcan

Totgeschwiegen: Meinung von Kernphysikern – Nur Kernkraftgegner kommen hierzulande zu Wort

Es war in der Zeit nach dem großen Unfall in Fukushima (11. März) und überall wurde ständig berichtet. Was ich bemerkt habe, war die Art und Weise, wie die Berichterstattung zu Stande kam. Ich habe – meistens bei „N-TV“ – bemerkt, wie die Sprecherin mit von Hysterie verzerrtem Gesicht gesprochen hat. Die Spezialisten, die eingeladen waren, waren meistens von Greenpeace. Ich weiß nicht, was für Spezi-alisten die waren und wer sie als Spezialisten ernannt hat. Natürlich, waren die Aussagen negativ und die Prognosen für die Zukunft sehr düster.


Keine Interviews mit neutralen Experten oder mit den Menschen, die in einem AKW arbeiten oder mit denen, die AKW-Anlagen konzipiert haben. Keine Information über die Sicherheit in den deutschen Kernkraftwerken.

Es wurde der frühere Unfall von Tschernobyl (26 April 1985) erwähnt und die Situation in Fukushima beschrieben. Was mich gewundert hat, war die Tatsache, dass die wichtigen Informationen nicht bekannt gemacht wurden und zwar, dass der Moderator in dem Reaktor von Tschernobyl Grafit war. Das ist reiner Kohlenstoff, der bei den Temperaturen, die im Reaktor herrschen, in Kontakt mit Sauerstoff sofort explodiert.

  • Es wurde nicht gesagt, dass der Reaktor keinen Schutz in Form einer Hülle von Stahl und Beton hatte.
  • Es wurde ignoriert, dass die Hauptursache bei dem Ausfall des Notkühlsystem in Fukushima ein großer Tsunami war.

Ich konnte selber nicht verstehen, warum die Japaner so einen großen Fehler machen konnten und ein wichtiges Atomkraftwerk ohne Schutz gegen Killerwellen am Ozeanufer bauen konnten. Die wichtigste Überraschung für mich war die Tatsache, dass die Menschen bei uns große Angst vor den Katastrophen im Ausland haben, die nichts mit der Situation in unseren Kernkraftwerke hat.

Totgeschwiegen: Kohle, Gas, Öl und Wasserkraft haben bisher bei weitem mehr Opfer als die Atomenergie gefordert

In der ENSAD-Datenbank des Schweizer Paul-Scherrer-Instituts werden alle schweren Unfälle im Energiebereich gesammelt.

Die dort verzeichneten 18.400 Ereignisse zeigen deutlich, dass Kohle, Gas, Öl und Wasserkraft bisher bei weitem mehr Opfer als die Atomenergie gefordert haben.

Im Jahr des berühmten Reaktorunfalls von Harrisburg – bei dem niemand starb – verloren bei Morvi in Indien über 1000 Menschen ihr Leben, weil eine Staumauer brach. Im Gegensatz zu Harrisburg hat sich den Namen des Ortes niemand gemerkt. Letztes Jahr kam es weltweit zu 25 schweren Unfällen im Energie-bereich. Allein die drei größten Grubenunglücke kosteten 251 Menschenleben.

Totgeschwiegen: Gewaltige Fortschritte der Kernphysik-Sicherheit

Als besonderes Problemfeld bei der Nutzung der Kernenergie wird häufig die Lagerung des radioakti-ven Abfalls angesprochen. Auch diese Thematik mag sich bald in einem anderen Licht darstellen, zumal die Kernenergie eine der wenigen Techniken ist, bei der der Abfall kontrolliert zurückgehalten und nicht irreversibel an die Umwelt abgegeben wird. Außerdem besteht seit einiger Zeit die Möglichkeit der nuklearen Transmutation. Der vom italienischen Nobelpreisträger Carlo Rubbia in den vergangenen Jahren entwickelten Atommüllverbrennungsofen schafft es, längere Zeit strahlendes Plutonium und andere radioaktive Elemente, wie sie bei der Stromerzeugung anfallen, in weitgehend harmlosen Abfall zu verwandeln. Bei dem Verfahren werden Protonen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit auf einen dicken Bleizylinder geschossen. Die durch den Aufprall frei geschlagenen Neutronen aus den Blei-atomkernen werden von den Abfallstoffen aufgenommen. Der entstehende Abfall hat danach nur noch eine sehr kurze Halbwertszeit von maximal 30 Jahren. Es stimmt somit nicht, dass einmal geschaffene radioaktive Substanzen von Menschenhand unbeeinflussbar der nächsten Generation übergeben werden müssen. Wir haben die Möglichkeit, auch diese Problematik zu lösen, wenn wir sie ernstlich auffassen. In Japan befindet sich eine derartige Testanlage in Bau.

Der gelenkte negative Informations-GAU der Linksmedien

Rund um die Uhr werden wir Deutschen über jedes bedrohliche und bedrohlich klingende Detail informiert. Dabei wird ein Fakt nur selten erwähnt: Es gibt bei uns bisher keine nennenswerten Störungen in den Kernkraftwerken und keine Strahlentoten. Das ist keine schlechte Nachricht. Was bei uns jetzt passiert ist, ist reine Manipulation der Massen durch die Massenmedien.
Eine ähnliche Hysterie gab es vor dreißig Jahren mit dem Waldsterben.

Ich erinnere mich, dass zwei „Spezialisten“ ständig im TV waren und ununterbrochen prophezeit haben, dass wir in fünf Jahren keinen Wald mehr haben werden.

Die Wirklichkeit hat das Gegenteil gezeigt.

Seit der 68er-Bewegung machen die linken Medien Politik durch massive Manipulation der Massen. Die Politiker sind zu Statisten der Linken geworden

Ein anderes Beispiel von Hysterie war noch früher der NATO Doppelbeschluss. Große Demonstrationen gegen die Aufstellung der amerikanischen Raketen als Antwort auf die Aufstellung russischer SS-20 Raketen. Einige Menschen haben damals eine kostengünstigere Lösung vorgeschlagen und zwar, dass der Sänger Heino an der Grenze platziert werden soll. Ob eine solche Lösung Aussichten auf Erfolg gehabt hätte, bezweifele ich.

Was für einen Einfluss so ein Manipulieren der Massen auf die Wahlergebnisse haben kann, hat man bei den Wahlen in Baden-Württemberg gesehen. Nach zweimonatigen Horrormeldungen im Fernsehen haben die Grünen die Wahlen gewonnen. Wenn man die Grünen nach ihrer Arbeit beurteilt hätte, hätten sie aus dem Bundestag verschwinden müssen.

Man sieht, was die Massenmanipulation durch die Massen-Medien bedeuten. Die Massenmanipulation durch die Massenmedien ist eine leichte Aufgabe für die Fernsehsender oder die großen Zeitungen, weil das deutsche Volk politisch sehr naiv ist. Ich erinnere mich an die Hysterie bei dem NATO Doppel-Beschluss. Alle Menschen haben Angst gehabt, dass eine russische Invasion kommen wird. Die Menschen haben nicht gewusst, dass die UDSSR nur die schwachen Länder eingreift, wie z.b. Afghanistan an Weihnachten 1979, weil der Kommunismus wirtschaftlich mit uns nicht Schritt halten kann. Das deutsche Volk war nicht vertraut mit der Situation in dem kommunistischen Lager, obwohl wir die DDR vor der Nase hatten. Es war nicht bekannt, dass das kommunistische System fast pleite war und das war sehr leicht zu wissen nur durch eine einfache Überlegung. Wenn man etwas produzieren möchte, muss man Arbeit (Menschen), Material und Kapital haben. Im Kommunismus ist nur die Arbeit wichtig, das Wort „Rentabilität“ ist nicht bekannt. Aus diesem Grund brauchen die Menschen im Ostblock mehr Material und Kapital als bei uns, wenn sie das Ziel haben, dasselbe jährliche Wachstum wie wir zu erreichen. Das folgt logisch, dass sie eine größere Scheibe aus dem Bruttosozialprodukt für diesen Zweck vorsehen müssen. Was bleibt, ist für den Konsum bestimmt, und das bedeutet, dass sie weniger haben als wir – und das wiederholt sich jedes Jahr. Das war bekannt seit Jahrzehnten, nur bei uns nicht.

Gegen die Allmacht der linken Medien sind die Politiker längst zu Zwergen geworden

Die Massenmanipulation wird auch erleichtert durch die mangelnde Kommunikation zwischen der Regierung und dem Volk. Die Regierung hat die Pflicht, das Volk über die Ziele ihrer Politik und alle Aspekte dieser Politik zu informieren. Natürlich müssen diese Informationen sehr genau und neutral sein ohne ideologische Verfärbungen. Was die Fernsehsender mit der Diskussion über die Kerntechnik gemacht haben, ist kriminell und unverantwortlich. Ist so was gesetzlich erlaubt? Haben die Verantwortlichen keinen Moral Kodex? Ist das nicht strafbar?

Woher kommen solche Reaktionen? Der Fernsehmoderator Friedman hat vor kurzem in einer Talkshow ausgesagt, dass die Deutschen vielleicht an Masochismus leiden und unbedingt leiden wollen. Ich will nicht so abschätzig über die Deutschen sprechen, aber ich glaube, dass das Volk an zwei schweren Krankheiten leidet. Eine Krankheit ist die Angst und die andere Pessimismus, die schwere Nachteile verursachen können. Wenn man sein Leben von solchen Gefühlen beherrschen lässt, ohne die Geschehnisse pragmatisch zu analysieren, kann es nur zum Desaster führen. Einmal ist das bei den Wahlen im Februar 1933 passiert und das Ergebnis war ein Desaster wie niemals in der Geschichte des Deutschen Volkes. Schade, ich kann mir nicht vorstellen, woher solche Reaktionen kommen könnten.

Es kann nur die Manipulation der Menschenmassen sein. Ich habe in der letzten Zeit im Fernsehen Dokumentationen über die Nazizeit verfolgt und gesehen, wie alte Menschen zugegeben haben, dass sie als junge Menschen für den Führer gekämpft haben. Die haben die Realität nicht begriffen. In Berlin war alles verloren aber sie haben mit Verbissenheit in den letzten Tagen für den Endsieg gekämpft. Ich habe die Vermutung, dass uns der Verzicht auf die Kerntechnik auch so viel kosten kann, wie fast der dritte Weltkrieg gekostet hat.

Die totgeschwiegenen Erfolge der Deutschen

Ich habe dies bezüglich aber einen Verdacht und möchte das kurz erleuchten. Am Ende des 19. Jahrhunderts, nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs, hat in Deutschland eine große industrielle Revolution stattgefunden. Über 380.000 Arbeitsplätze jährlich wurden geschaffen, und die ersten sozialen Gesetze (Renten- und Krankenversicherung) wurden eingeführt. Die Einwohnerzahl wuchs zwischen 1871 und 1914 von 40 Mil. auf 61 Mil. Menschen. 1910 lag die Arbeitslosigkeit bei nur circa 1-2% , die Inflationsrate war nur 0,9%. Der Analphabetismus war in Deutschland nur 0,9% in Frankreich und England circa 9-10% und in Italien 46%. In Preußen wurde die allgemeine Schulpflicht 1717 eingeführt, viel früher als in Frankreich oder England. In den Naturwissenschaften besaß Deutschland bis 1920 mehr Nobelpreisträger (20) als England (8), Frankreich (7) und USA (2) zusammen. Jetzt sind unsere Kinder, nach der Pisa Studie, die Deppen Europas. Was man über unser geistiges Niveau jetzt sagen kann, ist nichts Berühmtes.

Ich erinnere mich auch vor ein paar Jahren über die Debatten in Bayern bezüglich der Magnetschwebebahn. Die Magnetschwebebahn ist ein grandioses Beispiel des deutschen Erfindungsgeistes. Weil die Reibung in den Räder nicht mehr existiert, ist diese Form von Bewegung ökologischer, weil der Energieverbrauch im Vergleich mit anderen Möglichkeiten kleiner ist. Nur für hohe Betriebsgeschwindigkeiten kann der Energiebedarf für die Schweben die Vorteile durch den Wegfall der Rollreibung zunichte machen. Gegen den Vorschlag einer Magnetschwebebahn zw. Mü-chen und Flughafen wurden verschiedene Argumente vorgestellt. Nach meinen Erinnerungen hat ein Bürgermeister aus der Region das Argument gebracht, dass die Menschen erschreckt werden, wenn sie den Zug sehen werden. Solche Argumente waren auch vor fast 200 Jahren zu hören, als die Eisenbahn in Deutschland eingeführt wurde. Jetzt werden die Chinesen die Nutznießer sein – so wie es die Japaner vor 50 Jahren bei den Autos und Photoapparaten waren.

Dieses geistige Niveau haben wir jetzt erreicht. Was wir die Deutschen früher entworfen haben, ist es jetzt vergessen. Die ersten Raketen, der erste Tarnkappenbomber, die Ideen der deutschen Ingenieure waren, wurden leider während des Krieges entworfen. Ich will nicht über Krieg sprechen, sondern ich will nur die Fähigkeiten des deutschen Volkes zeigen. Die Firmen Boeing, Chrysler, Heinz und viele andere Firmen in den USA waren von den Deutschen gegründet worden. Es wächst in mir langsam der Verdacht, dass wir den Kontakt mit der Wirklichkeit verloren haben. Warum kann ich das behaupten?

Die von Linken kräftig geschürte “German Angst” behindert jeden sinnvollen Fortschritt

Wie wir vielleicht wissen befinden wir uns jetzt Mitte der dritten industriellen Revolution. Die Entwicklung der Technik (Flugzeugbau, Automobilbau, EDV-Technik, Kerntechnik) hat sich so gewaltig beschleunigt, dass man schwer Schritt damit halten kann. Die Möglichkeiten der relativ jungen Kerntechnik sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit lässt sich noch weiter entwickeln, neue Konzepte und Verfahren sind vorhanden.

Nicht Angst, sondern eine rationale Behandlung aller mit der Kernenergie in Zusammenhang stehenden Fragen sollte uns daher in der Zukunft leiten, um die Möglichkeiten dieser Technik zum Wohle der stetig steigenden Weltbevölkerung weiterhin verfügbar zu machen. Ich glaube, die Ursache dieser Angst gefunden zu haben. Wie ich gesagt habe, ist die Entwicklung der Technik während dieser dritten Revolution atemberaubend, aber die geistige Entwicklung der Menschen ist viel langsamer. Das kann nach einiger Zeit zu Akzeptanzproblemen bei den Menschen führen.

Die Lösung dieses Konflikts kann nur Information und Aufklärung sein. Wir müssen die Sicherheitsüberprüfung der Kernkraftwerke unterstützen. Es ist notwendig und folgerichtig, den schweren Reaktorunfall in Japan genau zu analysieren und etwaige Erkenntnisse, die sich hieraus ergeben, zur weiteren Verbesserung der hohen deutschen Sicherheitsreserven zu nutzen. Es wird ja wesentlich um den Flugzeugabsturz gehen. Die zivile Luftfahrt ist kein wirkliches Prob-lem, wegen des Überflugverbots. Die Terrorgefahr nach dem 11. September in Biblis z. B. hat man durch die automatische Vernebelung des gesamten Kraftwerksareals abgemildert. Das ist im europäischen Ausland noch nicht überall umgesetzt. Bei uns ist nicht bekannt, dass wir das höchste Sicherheitsniveau in der Welt haben. Die KKW Biblis A und B sind nach Maßstäben des Öko-Instituts auf ein 100.000jähriges Erdbeben mit Hunderten Millionen Euro von Investitionen nachgerüstet. Die Anlagen sind höher als das 100jährige Hochwasser gebaut und sind zusätzlich durch Mauern geschützt. Unsere KKW haben vier bis sechs Dieselgeneratoren für die Notkühlanlagen und nicht zwei wie in Fukushima, und die haben mehrere Anbindungen an das Stromnetz. Und das wichtigste: auch ohne Stromversorgung ist die Wärmeabfuhr gesichert.Aber wir legen still, importieren aus Frankreich, dessen Anlagen eine hundert mal geringere Erdbebensicherheit zu erfüllen haben.

Die Linksgrünen belügen ihre Wähler über die dramatisch steigenden Energiekosten ohne KKW

Die Grünen haben erklärt, dass die Preise nicht steigen werden, wenn Kernkraftwerke abgestellt und durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Noch ist Windstrom doppelt so teuer wie der Börsenpreis und Photovoltaik 500 Prozent teurer. Der Wirkungsgrad des Photovoltaik ist mit derzeit deutlich unter 20 % sehr gering, die Speicherkosten und die Kosten für den Netzausbau mal außen vorgelassen. Wenn das Angebot verknappt wird, steigen die Preise, auch wenn manche Politiker das nicht wahr haben wollen. Wenn die Politiker jetzt zu einem beschleunigten Ausstieg drängen, dann müssen sie dem Volk die Wahrheit sagen, was auf uns zukommt. Sonst ist die Zukunft der erneuerbaren Energien unsicher, wenn in wenigen Jahren die Bürger sich abwenden, weil sie die Kostensteigerungen und ein erhöhter Netzausfall überraschen. Und wenn dann noch die Klimaerwärmung eine Pause macht, wird sich die Stimmungslage radikal verändern.

Keiner kann sich das heute vorstellen. Aber vor dreißig Jahren hätte sich auch niemand vorstellen können, dass die damaligen Ziele der SPD – 50 Prozent Kohle und 50 Prozent Kernenergie – null Zustimmung im deutschen Volke erfahren würden. Auch das Problem des Atommülls ist durch Rubbiatron prinzipiell längst geklärt. Es ist zu erwarten, dass nach etwa 30 bis 50 Jahren auch die Kernfusion als alternative nukleare Energiequelle eingesetzt werden kann. Es bedarf aber auch einer politischen Willensbildung, diese zu realisieren.

Vor ein paar Jahren habe ich im Fernsehen gesehen, wie Lafontaine eine Rede gehalten hat, in der er über das Problem des Atommülls berichtet hat und uns mit den schrecklichen Konsequenzen einer Halbwertzeit des Plutoniums von 50.000 Jahren konfrontiert hat. Er hat keine Ahnung über Rubbiatron gehabt. Er hat nicht gewusst, dass in diesem Reaktor der entstehende Abfall nur noch eine sehr kurze Halbwertszeit von maximal 30 Jahren hat.

Über die Grünen möchte ich den Philosophen Karl Popper zitieren:

„besonders in Deutschland sind die Grünen nicht freundlich gestimmt, sonder aggressiv, besonders gegen die Wissenschaft und gegen die Technik. Dabei sind die Techniker und Wissenschaftler die einzigen, die wirklich helfen können. Mit Geschrei, was sie jetzt praktizieren, erreicht man leicht einen politischen Erfolg, aber sicher nichts Sachliches. Das Geschrei ist unverantwortlich.“

In den letzten Monaten habe ich ein paar Workshops verfolgt, wo auch Trittin und Künast teilgenommen haben und ich war entsetzt. Sie haben jeden Teilnehmer unterbrochen, ohne es ab zu warten, und extrem aggressiv gesprochen. Was die gesprochen haben, war selten richtig. Was mich aber gestört hat, war das schlechte Benehmen. Es tut mir sehr leid, ist nicht mein Niveau aber ich habe nur diese Wörter als passend gefunden – Null Wissen und furchtbares Benehmen. Solche Menschen regieren das Land. Kein Wunder, dass wir uns in einer solchen Situation befinden, wenn man der Zustand unsere Politiker berücksichtigt.
Generell ist zur derzeitigen Situation der Kernenergie festzustellen, dass

– der Beitrag der Kernenergie zur heutigen Weltenergieversorgung in überschaubaren Fristen (etwa 20 bis 40 Jahre) nicht zu ersetzen ist,
– die Erfahrung und der Entwicklungsstand die Kernenergie als eine verfügbare Energiequelle ausweisen, die zur Deckung des trotz aller Sparprogramme weiter steigenden Weltenergieverbrauchs beitragen kann,
– die Kernenergie den Verbrauch an fossilen Brennstoffen senkt und somit zur Reduktion des Treibhauseffekts beiträgt,
– es angesichts des wirtschaftlichen Nachholbedarfs von Schwellenländern und Ländern der Drit-ten Welt sowie des Wachstums der Weltbevölkerung notwendig und sinnvoll ist, das vorhandene Po-tential der Kernenergie zu nutzen,
– die Möglichkeiten der relativ jungen Kerntechnik bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind. Die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit lässt sich noch weiter entwickeln, neue Konzepte und Verfahren sind vorhanden, es bedarf aber auch einer politischen Willensbildung, diese zu realisieren,
– zu erwarten ist, dass nach etwa 30 bis 50 Jahren auch die Kernfusion als alternative nukleare Energiequelle eingesetzt werden kann. Es soll jedoch nicht erwartet werden, dass damit keine radiolo-gischen Probleme verbunden sind.

Deutschland befindet sich in einem Auflösungeprozess

Jetzt kann ich, wie ich schon angekündigt habe, meinen Verdacht äußern. Ich glaube, dass wir uns in einem Auflösungsprozess befinden. Die Moral und die Ethik sind verkümmert oder Begriffe ohne Inhalt geworden. Gewalt wird täglicher Bestandteil unseres Tuns. Unsere Zukunft wurde durch die finanziellen Abenteuer, die die Regierenden seit Jahrzehnten veranstalten, schwer aufs Spiel gesetzt. Überall Korruption und Bürokratie. Jugendliche Kriminelle schlagen in der Öffentlichkeit (U-bahn Haltestellen) alte Menschen zu Tode. Ich glaube, vor einem Jahr haben vier sechzehnjährige Türken in Berlin ein vierzehnjähriges Mädchen vergewaltigt, einen Stock in ihre Scheide gesteckt und alles gefilmt. Die Jungs wurden nicht angeklagt, weil sie minderjährig sind. Danach hat die Jugendrichterin Kirsten Heisig, die ein Buch über den Kampf gegen Jugendkriminalität geschrieben hat, sich das Leben genommen. Sie behauptet in ihrem Buch, dass unter den Augen des geduldigen Staates Schwerverbrecher wachsen.

Dieser Prozess wird, wie ich oben erwähnt habe, durch die massive Geldverschwendung für die Sozialausgaben beschleunigt. Initial als Hilfe für die Bedürftigen gedacht, sind die Aufwendungen zu einem Fass ohne Boden mit negativen Folgen für die Bereitschaft der Menschen, aktiv zu werden, ge-worden und diese werden ohne Scham ausgenützt. Ich möchte ein paar Beispiele geben. Vor circa vier Jahren habe ich mich mit einer Abiturientin unterhalten, und sie hat auf meine Frage über den Willen bei der Jugendlichen zu lernen folgende Antwort gegeben. „Warum sollen die lernen? – Die bekommen von dem Staat Geld umsonst“. In einem anderen Fall ist ein Junge aus einer Gemeinde nördlich von München vor ein paar Jahren von zu Hause weggelaufen. Die Gemeinde hat ihm ein Ein-Zimmer Appartement gegeben, hat die Miete und den Unterhalt bezahlt. Nach kurzer Zeit hat er eine Straftat begangen und ist für einundhalb Jahre im Gefängnis gelandet. Die Gemeinde hat weiter die Miete überwiesen.

Vor zwei Jahren habe ich jemandem geholfen, ein Ein-Zimmer Appartement in München zu finden. Wir haben etwas Passendes im Süden in einem großen Wohnblock gefunden. Weil der Vermieter noch nicht angekommen war, haben wir eine Wohnung, die daneben war, besucht. Der Mieter, der circa 40 – 45 Jahre alt und kerngesund war, hat die Höhe der Miete nicht gewusst. Er hat uns gesagt, dass er nie gearbeitet habet und den ganzen Unterhalt vom Sozialamt bekommet. Vor circa zwei Monaten war eine Sendung in Fernsehen über die Hatz IV Sätze. Ein Mann mittleres Alter wurde präsentiert und er hat natürlich sehr gejammert. Er wurde auch gefragt, warum er nicht arbeite. Etwas später wurde dann be-richtet, dass er schnell zum Arzt gegangen sei und eine Krankschreibung für zwei Wochen gebracht habet, aber diese Bescheinigung nicht vom Arzt, sonder von der Arzthelferin unterschrieben worden sei.

Ich frage mich, warum macht der Staat solche teuren Geschenke?. Als ich vor 50 Jahren studiert habe, habe ich in einer alten Kaserne mit 12-15 Kollegen im Zimmer gewohnt. Jede hat ein Bett und einen kleinen Schrank gehabt. Die Sanitäranlagen waren am Ende des Ganges. Niemand von uns ist deshalb gestorben und alle sind etwas geworden.

Vor drei Wochen war ich in Spanien an der Küste südlich von Tarragona und habe gesehen, dass deutsche jugendliche Verbrecher nicht weit von mir gewohnt haben. Ob sie etwas gearbeitet haben, weiß ich nicht, aber ich habe mich gewundert. Sie haben bestimmt kein großes schulisches Niveau gehabt. Bestimmt beherschten sie die spanische Sprache nicht. Muss man Verbrecher sein, damit man auf Staatskosten ins Ausland reisen kann? . – Vielleicht haben die Betreuer die Idee ins Leben gerufen, damit sie auch kostengünstig ins Ausland fahren können. Wie viel kosten den Steuerzahler solche Reisen? . -Wie rentabel sind solche Resozialisierungsmaßnahmen? . -Muss nicht der Staat Sorge tragen, dass unsere finanziellen Ausgaben im Gleichgewicht mit unseren Möglichkeiten sind? Ich habe in der Pres-se vor circa zwei Monaten verfolgt, dass der frühere Ministerpräsident Hessens Koch vorgeschlagen hat, dass alle Arbeitslosen eine soziale Arbeit für die Gemeinden leisten sollen. Diese Initiative wurde von der Bundeskanzlerin abgelehnt. Ich glaube, dass Herr Koch ein besserer Bundeskanzler wäre. Ha-ben die Menschen überhaupt Motivation zu arbeiten? . -Was bewegt uns noch? Man kann die Frage stellen:

Quo vadis Deutschland?Man bekommt den Eindruck, dass wir geistig und seelisch verkrüppelte Nachfahren eines früher stolzen Volkes sind.

Wie kann man diesen Schiefstand korrigieren? . – Wenn man die früheren absurde Vorschläge, die ich früher im Fernsehen (Herr Friedman) oder den Zeitungen gehört habe, betrachtet, kann man zwei skurrile Lösungen gegen die zwei von mir beschriebenen Volkskrankheiten vorschlagen. Eine Lösung ist, dass der Staat kostenlos Beruhigungstabletten verteilen soll. Die zweite Lösung wäre, dass der Staat in Schnellkurse Psychotherapeuten ausbilden soll, um alle Menschen behandeln zu können. Weil der Bedarf enorm ist, sollte Menschen, vielleicht Arbeitslose, in maximal zwei Wochen Kurs umgeschult werden und sie dürfen nur fünf Stunden täglich arbeiten, damit sie selber nicht verrückt werden können. Für mich ist aber die Ursache dieser schiefen Situation die Kluft zwischen die Regierung und dem Volk. Man kann dies auch als mangelnde Information zwischen den beiden Seiten bezeichnen werden. Was enorm wichtig ist, dass diese Informationen neutral und nicht ideologisch gefärbt sein dürfen. Die Art und Weise wie in den letzten Monaten die Problematik der Kernkrafttechnik behandelt wurde, kann als Verbrechen gegenüber dem Volk betrachtet werden. Unsere Zukunft ist so wie so – überall Kernkraftwerke und genmanipuliertes Essen. Über Kernkraftwerke habe ich bis jetzt versucht zu erklären.

Über das genmanipulierte Essen kann ich folgendes berichten. Ich war im Februar in Thailand und in einem Hotel in der alten Hauptstaat Thailands habe ich ein Ehepaar aus Freising bei München (die Welt ist klein) getroffen. Er war Doktor in Biologie und arbeitet im einem Institut bei der TU-München in Freising bei München. Er hat mir gestanden, dass er in der Öffentlichkeit keine Aussage mehr macht, weil für ihn die Situation hysterisch und dumm ist. Er hat mir berichtet, dass die Lebensmittel sehr oft bestrahlt werden, damit sie länger haltbar sind. Das bedeutet, dass die Gene geändert wurden und niemand hat etwas dagegen. Wie kann man die Menschheit ernähren, ohne neue Lebensmittelsorten zu kreieren, die widerstandfähiger gegenüber Dürre und Krankheiten sind? Die Zahl der Menschen wächst und die Fläche für die Landwirtschaft nimmt ab. Deshalb habe ich unsere Zukunft wie oben beschrieben. Ich habe bis jetzt die CSU gewählt, weil die CSU die einzige Partei war, die den Landeshaushalt ohne neue Schulden beschlossen hat. Nach dieser Wende mit der Kerntechnik verdient diese Partei meine Unterstützung nicht mehr. Weil wir jetzt ähnlich einer Bananenrepublik sind, denke ich, dass man vielleicht lieber NPD wähle, nicht weil die NPD bessere Politiker hat, im Gegenteil, sondern weil die andere Parteien mehr Angst vor der NPD haben, als vor der Kerntechnik. Vielleicht werden die etablierten Parteien motiviert, besser zu arbeiten. In N-VT habe ich eine Werbung gesehen, wo Schlägereien in einem Parlament gezeigt wurden. Der Kommentar war „Wir brauchen keine Stunts, bei uns ist alles echt“. Vielleicht werden wir auch so etwas erleben. Wir sind schon eine Bananenrepublik. Es kling völlig absurd, aber ich sehe keine andere Lösung, die Qualität der parlamentarischen Arbeit zu erhöhen.

Mit hoffnungsvollen Grüße an allen Deutschen
Lipcan München, dem 22 Juli 2011

Sergiu Valentin Lipcan

Hinweis: Titelbild und Textüberschriften des Kommentars sind von mir

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