Deutscher Historiker: Der National-Sozialismus war eine linke Bewegung!

Es ist schon höchst interessant, dass nahezu alle wichtigen islamkritischen Blogs sich derzeit weniger mit Islamkritik als mit Kritik der Linken beschäftigen. Dieser scheinbare Widerspruch löst sich dann auf, wenn man den linken ihre bislang sorgsam gehütete Maske vom Gesicht reißt: Unter der linken Maske des angeblich proletarischen Altruismus nämlich steckt in Wahrheit eine totalitäre Fratze, die die Linken mit den National-Sozialisten und dem theokratischen Totalitarismus Islam auf eine Ebene stellt.

Unvergessen für Geschichtskundige ist, dass die kommunistische KPD während der Weimarer Republik vor allem gegen die "revisionistische" SPD und weniger gegen die in weiten Teilen radikal-links argumentierende NSDAP zu Felde zog. Das Total-Versagen der Roten beim Aufkommen der angeblich "rechten" NSDAP wird von der Geschichtswissenschaft (die in überwiegend "linken" Händen ist, um diesen Begriff hier zu verwenden), vermutlich auch dieswegen so stiefmütterlich behandelt, weil die geistige Nähe der NSDAP  (mit ihren roten Hakenkreuz-Fahnen) zu den kommunistischen Bewegungen ansonsten zwangsläufig zutage träte.

Nun hat der bekannte deutsche Historiker Götz Aly in einem erstaunlichen Artikel der FR-online die Nazis als Linke bezeichnet. U.a. schreibt Aly über die ideologische Orientierung Adolf Hitlers:

"Nicht wenige Deutsche identifizieren Rechts mit Böse und Links mit Gut. Ihrem geschichtlichen Durchblick hilft das nicht. So belegen zum Beispiel neu entdeckte Foto- und Filmaufnahmen, dass Hitler am 26.?Februar 1919 im Trauerzug für den von einem Rechtsradikalen ermordeten bayerischen (zudem jüdischen) Ministerpräsidenten Kurt Eisner mitlief. In den dramatischen Wochen der Münchener Räterepublik war Hitler von der Revolutionsregierung als Wache in den Hauptbahnhof entsandt worden. Seine Kameraden wählten ihn zum stellvertretenden Soldatenrat ihres in die Revolutionsarmee eingegliederten Regiments."

Er ist mit dieser Schlussfolgerung über die Gemeinsamkeiten beider Ideologien, die sich in weiten Teilen nahezu deckungsgleich überschneiden, keinesfalls allein. Der bekannte deutsche Islamkritiker und Journalist Michael Stürzenberger hat darüber eine beeindruckende und erhellende Analyse bei PI veröffentlicht, die ich hier auch meinen Lesern nicht vorenthalten will.

 

http://www.pi-news.net/2011/08/der-national-sozialismus-eine-linke-bewegung/

Der National-Sozialismus – eine linke Bewegung?

Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus, durchgeführt von DDR-Sozialisten zum Einsperren ihrer Bürger, bietet sich die Wiederaufnahme einer spannenden historischen Diskussion an. Der Spiegel hatte Ende Oktober 1979 per Titelbild die Frage „Nationalsozialismus = Sozialismus?“ gestellt. In dem ausführlichen Artikel hierzu wird die geistige Nähe zwischen den nationalen und den internationalen Sozialisten untersucht. Ein Themenfeld, das auch heute für genügend geistigen Sprengstoff sorgen könnte.

(Von Michael Stürzenberger)

Nachdem scharflinke Kreise aufgrund ihres erfolgreichen „Marsches durch die Institutionen“ heutzutage überall in Medien, Parteien, Gewerkschaften, kirchlichen und sozialen Organisationen eingesickert sind und die Meinungsfreiheit in Deutschland vor allem beim Thema Islam erneut unterdrücken wollen, ist eine Neuauflage dieser Diskussion absolut notwendig. Ende der 70er Jahre musste sich Franz Josef Strauß mit militanten Linksextremisten herumplagen, deren Methoden frappierend denen der braunen Sozialisten ähnelten. Edmund Stoiber, damals CSU-Generalsekretär, wird im Spiegel 1979 zitiert:

 “Das Erstaunen in der Öffentlichkeit, als Franz Josef Strauß in Essen diese linken Chaoten als beste Schüler Himmlers bezeichnet hat, war der Ausgangspunkt.”

In der Tat ein erhellender Moment. Der damalige stellvertretende CSU-Vorsitzende Friedrich Zimmermann ergänzte:

„Immerhin sind aber bei den Nazis außerordentlich viel sozialistische Züge zu finden gewesen.“

Alfred Sauter, Landesvorsitzender der Jungen Union (JU) Bayern, 1979 im Bayernkurier:

“Jusos, Judos und sonstige Kommunistenspezies sind kriminelle Gestalten, denn sie imitieren auch mit erkennbarer Lernfähigkeit und schneller Auffassungsgabe Methoden der SS und SA sowie der übrigen Nationalsozialisten vor und nach der Machtergreifung im Jahre 1933 (…) Nationalsozialisten waren eben auch und vor allem Sozialisten.”

Und schließlich Franz-Josef Strauß:

“Wir werden auch nicht schweigen in dieser Auseinandersetzung, denn schließlich war der Nationalsozialismus auch eine Variante des Sozialismus, und seine große Schwungmasse hat er nicht von dem Strandgut des Ersten Weltkrieges, von den Freikorps, vom verarmten Mittelstand oder vom Bürgertum bezogen. Seine Schwungmasse hat er von den Millionen Sozialisten bezogen, die der SPD damals als Wähler davongelaufen sind.”

Die Gemeinsamkeiten zwischen den verbrecherischen Ideologien sind nicht von der Hand zu weisen: Totalitäre Weltanschauungen, Intoleranz, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Einsperren von Andersdenkenden inklusive Folter und Ermordung sowie eine grundsätzlich gewaltbejahende Einstellung zur Durchsetzung der eigenen Ziele. Auch bei Propagandaplakaten der damaligen Zeit erkennt man deckungsgleiche Motive, wie unser Titelbild eindrucksvoll demonstriert.

Auf über 100 Millionen Opfer wird der Blutzoll des Kommunismus geschätzt

Auch im Massenmorden standen die Sowjet-Kommunisten den Nazis kaum nach, was dann schließlich im August 1939 folgerichtig zur vorübergehenden Verbrüderung führte. Im „Schwarzbuch Kommunismus“ wird eine Gesamtzahl von rund 100 Millionen Opfern erwähnt, die auf das Konto kommunistischer und sozialistischer Diktaturen gehen. Wohlgemerkt: Ohne die National-Sozialisten.

Zitate führender "Nazis", die sich selbst als Linke einstuften

Höchst bemerkenswert ist allerdings, dass führende Nazi-Verbrecher ihre Partei als “linke“ Bewegung verstanden. Die Zitate sprechen für sich:

„Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke… Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“
(Joseph Goebbels, 1931 in „Der Angriff“)

„Meine gefühlsmäßigen politischen Empfindungen lagen links.“
(Adolf Eichmann, Organisator der Massenmorde an den Juden, in seinen Memoiren)

„Wir haben die linken Klassenkämpfer liquidiert, aber leider haben wir dabei vergessen, auch den Schlag gegen rechts zu führen. Das ist unsere große Unterlassungssünde.“
(Adolf Hitler, 24. Februar 1945, Tagung der Reichs- und Gauleiter, zitiert bei Rainer Zitelmann in „Hitler–Selbstverständnis eines Revolutionärs“, Seite 457)

Besonders erstaunlich auch die Einschätzung von Willy Brandt, die er 1932 – damals noch unter seinem wirklichen Namen Herbert Frahm – zu seinen Genossen von der Sozialistischen Arbeiterpartei äußerte:

„Das sozialistische Element im Nationalsozialismus, im Denken seiner Gefolgsleute, das subjektiv Revolutionäre an der Basis, muss von uns erkannt werden.“

Der britische Linke Bernhard Shaw unterstützte Massenmorde und schon damals den totalitären Islam

Geistige Nähe zu den Nazis beweist auch der britische linke Politiker, Dramatiker und kompromisslose Unterstützer des Stalinismus sowie dessen Massenmorden, George Bernard Shaw (Foto).

Er dachte bereits 1933 über die Verwendung von Gas zur Ermordung von Gegnern nach, wie diese Filmaufnahme eindrucksvoll dokumentiert: (Video hier zu sehen)

Shaw war übrigens auch ein Anhänger der Eugenik und befürwortete staatliche Maßnahmen bei der Reproduktion, um die Erbanlagen zu verbessern. Wenn es irgend jemanden noch wundert, warum so viele Linke eine unheilvolle Affinität zum Islam haben, lese sich die Statements von Shaw zu Mohammed und seiner Ideologie durch:

“Wenn irgendeine Religion die Chance hätte in England, ja in Europa in den nächsten hundert Jahren zu herrschen, könnte es der Islam sein.”

“Ich habe immer die Religion von Mohammed wegen ihrer wunderbaren Vitalität hoch geschätzt. (..) Ich habe ihn studiert – den wunderbaren Mann, der meiner Meinung nach alles andere als ein Anti-Christ ist, er muss der Erlöser der Menschheit genannt werden.”

Noch Fragen? Da sind Menschen mit Mordphantasien unter sich. Gleich und gleich gesellt sich gern. Wir könnten bei diesem geschichtlichen Vergleich noch viele weitere linksextreme Figuren heranziehen wie beispielsweise Lenin, Stalin, Mao, Che Guevara, Pol Pot etc. Sie waren bekannterweise allesamt – wie so viele Kommunisten – Fans der Ermordung von politischen Gegnern, was in dieser Hinsicht ebenfalls eine unheilvolle geistige Nähe zu den Nazis beweist.

Eine Wiederaufnahme dieser historischen Diskussion um den Nationalsozialismus als linke Bewegung ist erstrebenswert. Aber um sie dann argumentativ zu Ende zu führen, und nicht wie der Spiegel 1979 auf halbem Wege stehen zu bleiben. Dann müsste folgerichtig auch der ominöse „Kampf gegen Rechts“ bald in „Kampf gegen nationale und internationale Sozialisten“ umbenannt werden.

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Datum: Mittwoch, 8. Februar 2012 3:36
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17 Kommentare

  1. Bernhard von Klärwo
    Mittwoch, 8. Februar 2012 4:04
    1

    NICHTS NEUES

    Dies diskutierten bereits einige der K-Gruppen der 1970er-Jahre. Welche Literatur bzw. Autoren sie dazubrachten, weiß ich nicht.

    Sie kamen zu dem Ergebnis, dem sei so, der deutsche Faschismus war sozial gegenüber Arbeitern, sozial stand nicht nur im Namen NSDAP(Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei).

    Der Schock darüber konnten diese Linksradikalen abmildern mit der Feststellung, ein Nutznießer des Nazi-Sozialprogramms mußte "arisch" sein.
    Bis hinunter in die kleinste maoistische Sympathisantengruppe wurde damals schon festgestellt, der Faschismus Hitlers sei bei Deutschen so beliebt gewesen, allein durch seine sozialen Programme für Arbeiter und Werktätige, (etwas das andere faschistische Diktaturen Europas nicht anböten bzw. angeboten hätten).

  2. Bernhard von Klärwo
    Mittwoch, 8. Februar 2012 4:10
    2

    Ergänzung: Wann haben die maoistischen K-Gruppen o.g. Thema diskutiert?
    Zwischen 1972 und 1975!

  3. 3

    Meine kritische Einstellung zum Islam begründet sich in meiner persönlichen Erfahrung bei meiner Berufstätigkeit in einem islamen Land, sowie meine Geschichtsstudien historischer Begebenheiten, als auch der heutigen, täglich erlebten Tatsachen und Einstellung unserer Politik dazu. Erschütternde Erkenntnis, nachdem ein wiener Koranlehrer öffentlich erklärt hat, dass der Islam nicht mit der Demokratie übereinstimmt,
    dieser ehrliche Mann, dann vom roten Bürgermeister und dessen Parteiproponenten geschasst worden war. Hat sich auch der Grund dafür als rot-islame Wahlgemeinschaft zum Mehrheitserhalt der Roten, dafür herausgestellt, was durch besondere Förderung mittels Steuergeldern für den Islam, belohnt worden ist. Die militanten roten Zirkel genießen Steuergeldsubventionierten Unterschleif vom roten Bürgermeister in diversen Bittleihe-Unterkünften, wie ehemals GAGA, WUK, Amerlinghaus, etc. wo sich auch die
    Ballstörer, Aubesetzer, Kerzerldemonstrierer und Immigrantenförderer organisieren.
    Wohletablierte Religiöse, werden mittels der Kirchendoktrine ruhig gestellt und von den Kirchenfürsten auf Dialogisieren mit dem Islam und auf Abwittern der Gefahren, gesetzt wird.
    So sind auch da Stimmen laut geworden, die Atheisten mögen gegen den Islam auftreten.

  4. 4

    Mir ist es bis jetzt immer noch eine Rätsel, warum Islamkritiker von der Nazikeule gegen Linke und Korannazis so gut wie keinen Gebrauch machen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass "Nazis raus!"-Rufe gegen besagte Klientel äusserst wirkunsvoll sind. Totale Verblüffung und Verwirrung einerseits und Zustimmung von Passanten andererseits.

    "Nazis raus!" - Die stumpfe Nazikeule der Linken wird gegen sie selbst äusserst scharf.

    Die Argumentierung, warum eben DIESE Klientel Nazis sind, dürfte ja wohl nicht schwer fallen. O.g. Goebbels-Zitat u.a. (Himmler), die Gemeinsamkeiten von Islam und NationalSOZIALISMUS, ein paar Koranverse, usw.

    “Wenn wir Mohammedaner geworden wären, würden wir heute die Welt besitzen.” – Adolf Hitler

    Himmler schwärmte von der “weltanschaulichen Verbundenheit” zwischen dem Nationalsozialismus und dem Islam.

    ‘Ich hab nichts gegen Islam. Er drillt unsere Jungs in der Division für mich und verspricht ihnen den Himmel wenn sie im Kampf getötet werden. Eine sehr praktische und attraktive Religion für Soldaten…’ [Heinrich Himmler, Reichsführer SS]

    ‘Mohammed wusste dass die meisten Leute furchtbar feige und dumm sind. Deshalb hat er jedem tapferen Krieger der im Kampfe fällt zwei wunderschöne Frauen versprochen. Das ist die Sprache die ein Soldat versteht. Wenn er daran glaubt im Leben danach dieserart willkommen zu sein, wird er sein Leben willig hingeben, er wird mit Enthusiasmus in die Schlacht ziehen und den Tod nicht fürchten…’ [Heinrich Himmler, Reichsführer SS]

    Muslimische SS-Divisionen Handschar, Skanderberg

    Hitler-Nazi
    1.Totalitarismus
    2.Ausrottung nichtarischer Minderheiten
    3.Eliminierung d.Juden u.Homosexuellen
    4.Herrenmenschentum:Herrschaft der Arischen Rasse ueber alle anderen Rassen

    Mohammed-Islam
    1.Totalitarismus
    2.Ausrottung der nicht-Buchglaeubigen, Unterwerfung der Buchglaeubigen [Dhimmitude]
    3.Eliminierung d.Juden u.Homosexuellen
    4.Herrenmenschentum:Herrschaft d.Islam ueber Politik, Religionen, Gesetze u.Gesellschaften [Dhimmitum]+des Mannes ueber die Frau [inkl.Paedophilie]

  5. 5

    Die auffallendste Nähe der Wiener SOzi, war 1938 erkennbar, als diese sich nach dem Anschluss am Heldenplatz in Wien versammelt hatten, das neue Hakenkreuz amm Revers aufgesteckt und lauthals im Chor brülltend "wir wollen unsern Führer sehn".
    Ihr Parteiabzeichen, die DreiPfeile, hatten sie zuhaus sorgfältig hinter der Matratze versteckt.
    1945, als das Chaos vorbei war, zogen sie wieder auf die Ringstrasse und hatten ihr altes Drei-Pfeil-Abzeichen wieder hervorgeholt und sangen hinter der roten Fahne die Injternationale. Erst nach der Wende in der DDR fand sich ein Name für diese Faschisten: Wendehälse! Heute haben sie eine neue Waffe, die Nazikeule und jeder der nicht ihrer Meinung ist, kann sie verspüren.

  6. 6

    Ach ja – und nicht vergessen – abstimmen für die massive Verschärfung von Strafen zu Gewaltdelikten

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=1050

  7. 7

    Zuzugeben und in die Geschichtsschreibung einzufügen das es sich bei den NAZIS um Linke handelte, kann und darf nur der erste Schritt sein, um den Linken die Maske vom Gesicht zu reissen.

    Unsere gesammte Geschichtsschreibung muß von der Deutungshoheit der Linken befreit werden und dies betrifft nicht nur diese bewußten zwölf Jahre sondern auch die Sicht anderer historischer Ereignisse, die Kreuzzüge, die Hexenverbrennung, dass tolerante El Andalus um nur ein paar Beispiele zu nennen.

    Erst wenn wir bei der Beurteilung der Geschichte und der Gegenwart die "Linke" ausblenden können, deren Deutung ja nur dem Selbstzweck der eigenen Erhöhung und Verklärung dient, werden wir Fortschritte erzielen.

  8. Letzter Rastenburger
    Mittwoch, 8. Februar 2012 17:59
    8

    Während man in Deutschland darüber diskutieren möchte, ob Nazis links waren, wurden im Ausland bereits darüber Filme gemacht. Ich empfehle "Sowjet-Story",

    Der dunkelrote Albtraum des Terrors

    Dies ist die Geschichte einer alliierten Macht, die die Nazis bei der Bekämpfung der Juden unterstützte und die selbst die Abschlachtung des eigenen Volkes in industriellem Ausmaß betrieb. Mit dem Westen verbündet, erlebte diese Macht ihren Triumph am 9. Mai 1945. Ihre Verbrechen wurden zum Tabu erklärt und die Geschichte des mörderischsten Regimes Europas ist nie erzählt worden. Bis heute .

    Die Sowjet-Story untersucht auf fesselnde Weise jene Ereignisse, die dazu führten, dass Nazis und Sowjets gemeinsame Sache machten, sowie das gewaltige Ausmaß der Kollaboration sowohl vor als auch während des Zweiten Weltkriegs. Der Film analysiert den Charakter beider Systeme. Er betrachtet die theoretischen Grundlagen von Sowjetkommunismus und Nationalsozialismus und zeigt frappierende Ähnlichkeiten der beiden Theorien und ihrer praktischen Anwendung auf.

  9. 9

    @ Böser Wolf

    Du hast es gechecked, Bravo .....
    Nazis und Moslems sind beide Rechts !!!

    Linke sind zwar gegen Nazis, aber für Moslems ???

    und Rechte sind gegen Moslems ???

    einfach irre gggggg

  10. Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 9. Februar 2012 8:57
    10

    Plakat Antifa 2011

    http://4.bp.blogspot.com/-HEPLVzG6OLs/TdAA2dJGk0I/AAAAAAAAB-I/Jmj08ALsplY/s1600/Antifa+Duisburg+Plakat+19.05.11.jpg
    http://braunraus.blogspot.com/2011_05_01_archive.html

    Wahlplakat KPD 1932
    http://www.lsg.musin.de/geschichte/geschichte/isb/Plakatanalyse/Plakate-Weimar/1932-kpd.jpg

    KPD SPD
    http://www.plakatkontor.de/images/malsovphoebus12118.jpg

  11. 11

    Hitler selbst hat zum Schluss bemerkt, es sei einer seiner größten Fehler gewesen, nicht beizeiten mit den Rechten aufgeräumt zu haben - also den "Kampf gegen Rechts" nicht konsequent genug geführt zu haben. Der Widerstand gegen Hitler im Juli 44 war Widerstand von Rechts – denn Hitler war Sozialist aus eigener Interpretation.

    Wenn wir uns darüber einig sind, dass Sozialismus atheistisch und antiklerikal, antikapitalistisch und kollektivistisch, gleichschaltend und gleichstellend, menschenfeindlich und vermassend, eigentums- und freiheitsfeindlich und also links ist, dann ist gewiss, dass die National-Sozialisten nie rechts waren und es nie sein können. Wenn Rotsozialisten und Braunsozialisten sich heute wieder - wie in den 20er und 30er Jahren - Straßenschlachten liefern, dann nur um die Konkurrenz um die „Volksnähe“ in Schach zu halten.

  12. 12

    Nazis sind Eisenzeitler, Pränationalisten die sich mit Symbolen ausstatten, die unchristlich-vordeutsch sind, wenn sie nicht überhaupt nur ihrer Phantasie entspringen. Selbst die Alten Germanen wären wohl auf die Nazis losgegangen, wenn diese in Aufmärschen mit roten Fahnen, pseudorömischen Standarten und römischem Gruß ihren 1000jährigen Freiheitskrieg gegen Rom so verhöhnt gesehen hätten.

    Das das mittelalterliche Deutsche Reich - bis 1806 - repräsentierende Christentum hatte sich für den einen Gott entschieden. Der heidnische Germanenkult der Nazis grenzte sich bewusst vom jüdisch-christlichen Fundament der deutschen Nation ab. Nazis sind Atheisten wie alle Sozialisten, die die Völker des alten und neuen Bundes, Juden und Christen, Alt und Neutestamentarische existentiell bedrohen.
    National-Sozialisten haben wie alle Linken ein destruktiv-antichristliches Verhältnis zur deutschen Identität. Kein Sozialismus hat sich verheerender auf die Deutschen ausgewirkt, als der braune: Er hat wesentliche deutsche Kulturträger und Kulturräume für immer ausgelöscht: die deutschen Juden, die Ost- und Westpreußen, die Pommern, die Schlesier, die Sudetendeutschen. Die Nazis hatten die Latte für Mord und Vertreibung so niedrig gelegt, dass die Alliierten ohne Skrupel darüber steigen konnten.

    Die Neonazis von heute beziehen sich nicht auf die deutsche Geschichte, sondern auf die zwölf in rote Fahnen mit vornationalem Hakenkreuz getauchten Jahre der Altnazis. Diese zwölf Jahre aber stehen wesensfremd in der deutschen Geschichte. Doch werden sie von allen Sozialisten – roten wie braunen - heute so behandelt, als sei es die ganze. Beide haben ein Interesse daran, die Geschichte Deutschlands tief im Schatten der eigenen Ideologie zu halten.

    Und es geht den Linken um mehr: Sie wollen im "Kampf gegen Rechts" das vollenden, was Hitler versäumte - die endgültige Abschaffung von Nation, Familie sowie Produktiveigentum und damit der Freiheit. Erkundigen Sie sich in Ihrem linken Bekanntenkreis, Sie werden sich wundern, wie viele das für selbstverständlich halten.

    Viele populäre Linksparteien haben in Deutschland das Menschheitsverbrechen Sozialismus im Programm. Würde die Zivilgesellschaft die nationalen sozialistischen Parteien bekämpfen wollen, müsste es „Kampf gegen Links“ heißen, oder "Kampf gegen Sozialisten", oder besser "für Freiheit, Familie und Eigentum".
    Dass eine Gesellschaft, die in Schulden und durch Verfassungsrecht abgesicherten Versorgungszwängen, in demographischem Desaster und Dekadenz versinkt, nun nervös wird und einen Feind braucht, hat einen einfachen Grund: Man will das bankrotte System der „sozialen Errungenschaften“ solange durch die Einschüchterung des politischen Gegners freihalten, bis man wieder einmal den Schlüssel zum „wahren (realen) Sozialismus“ hat, oder sich wenigstens die Verursachergeneration der Schuldenkrise der Verantwortung durch natürliches Ableben entziehen konnte.
    Es ist einmal mehr die Strategie des Endsieges: Nach uns die Sintflut.

  13. 13

    @Letzter Rastenburger
    Mittwoch, 8. Februar 2012 17:59

    Ja die Sowjetstory.. Bis man fragt welche Nachnamen 90 Prozent der Sowjetführer hatten. Und man merkt dass die Rote Revolution eine Jüdische gegen Russland und Slaven war.

    Fast alle Führer und Organisatoren dieser Revolution waren Juden und sie haben halb Europa erobert und vernichtet. Die Nazis waren "nur" eine Reaktion darauf.

    Darum auch die "Antisemitischen" Ausschreitungen als die Nazis eroberten - die kurzzeitig befreiten Völker haben sich gerächt an ihren Unterdrückern die seit 1919 Millionen von Menschen ermorden und verhungern liessen.

    Hans

    MM:

    Das ist eine starke Behauptung. Können Sie Beweise und Quellen nachliefern? Solange ich keine echten Beweise sehe, ist Ihre Behauptung für die Katz. Aber ich lerne gerne dazu.

  14. 14

    Es ist tatsächlich so - der Unterschied zwischen Linken und Nazis ist nicht groß.
    W.Busch, ab 12:15 Minute bitte anschalten.

  15. 15

    Ich hatte einen alten Pfadfinderfreund jüdischen Glaubens, der die KZ Theresienstadt und Auschwiz überlebt hatte. Für ihn war Hitler immer ein SOZIALIST. Auch dass Göbbels gesagt hatte, die NSDAP sei eine LINKE Partei wußte er.

  16. 16

    „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke…
    Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“
    (Joseph Goebbels, 1931 in „Der Angriff“)

    Dies drückte sich eindeutig in der Verfolgung des deutschen Mittelstandes aus!
    Dieser bestand zu großen Anteilen aus Deutschen mit jüdischem Glauben. Sie hatten das Kapital und aufgrund Ihres Glaubens keine große Lobby und großen Rückhalt in der christlichen (katholischen/evangelischen) Bevölkerung. Die Nationalsozialisten schafften es somit einen Keil in die Deutsche Bevölkerung zu treiben.
    Das was unter Kaiser Wilhelm II (er war Kaiser aller Deutschen unabhängig ihrer Konfessionen) aufgebaut wurde, haben die Nationalsozialisten bewußt zerstört.

  17. 17

    "Art 14 GG

    (1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

    (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

    (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen."

    "10. Erste Pflicht jedes Staatsbürgers muß sein, geistig oder körperlich zu schaffen. Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoßen, sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen. Daher fordern wir:
    [...]
    24.Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen.

    Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Sie bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus auf der Grundlage:

    Gemeinnutz vor Eigennutz." 25-Punkte Programm der NSDAP

    "Einer solchen Deutung entsprechend war es keineswegs abwegig, dass auch das nationalsozialistische Parteiprogramm im Februar 1920 den Satz "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" aufnahm: "Erste Pflicht jedes Staatsbürgers", hieß es unter Punkt 10, "muß sein, geistig oder körperlich zu schaffen. Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoßen, sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen", und dann unter Punkt 24: Die NSDAP "bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus auf der Grundlage: Gemeinnutz geht vor Eigennutz".

    Zwar hatten auch die übrigen Parteien der Weimarer Republik die Parole "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" in ihre Programme geschrieben, aber die NSDAP vermochte sie besonders wirksam zu vertreten, da sie sich im Unterschied zu den Liberalen, Konservativen, Katholiken und Sozialisten mit keiner Klientel verband, sich vielmehr als "junge", klassenübergreifende "Volkspartei" präsentierte, die nicht Einzelinteressen repräsentieren wollte, sondern die ganze "Volksgemeinschaft". "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" geriet nach 1933 in den Worten des Staatssekretärs der Reichskanzlei, Dr. jur. Hans-Heinrich Lammers, zum "das gesamte Leben des Volkes beherrschende, alles umfassende und daher von der Staatsführung in den Vordergrund gestellte Glaubensbekenntnis des Nationalsozialismus".

    Die Nationalsozialisten begriffen rasch - und das unterschied ihren Standpunkt fundamental von katholischen oder sozialdemokratischen Sozialtheoretikern -, dass sich mit der griffigen Formel "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" der Rechtsstaat aushebeln ließ. Kraft dieses Satzes konnte die Trennung von privatem und öffentlichem Recht, damit zugleich auch der Schutz der Privatsphäre vor staatlichem Zugriff aufgehoben werden. Unter dem Gemeinwohlpostulat galten individuelle Rechte als eigennützig und wurden zugunsten der "Volksgemeinschaft" zurückgeschnitten." http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2004%2F03%2F03%2Fa0191

    „Oft wird das Thema »Antikapitalismus von rechts« subsumiert unter rechte Demagogie, wird angesehen als Propagandatrick oder als Resultat der Kopie linker Konzepte – zu Unrecht. Denn bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die Selbstverortung als »Systemfeinde« zum extrem rechten Selbstverständnis, eine aggressive Revolutionsrhetorik und das Reden vom »nationalen Sozialismus« zum Repertoire moderner Neonazi-Identität gehören.
    [...]
    Zwar blieb das Verhältnis des Nationalsozialismus zu den Eliten der Wirtschaft stets ein ambivalentes, doch durch »Arisierungen«, Staatsinvestitionen, Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit und einen gewaltsam vergrößerten Binnenmarkt konnte ökonomisch profitiert werden – der Zweck kapitalistischer Produktion bestand fort. In einer 1935 erschienenen NS-Lehrschrift kam das offenbare Missverhältnis zwischen eigener Ideologie und praktizierter Politik zum Ausdruck: so heißt es zunächst, der NS »erkennt das Privateigentum grundsätzlich an, und stellt es unter staatlichen Schutz«, um mit dem Hinweis zu schließen, der NS stünde »in schärfster Opposition zu der heutigen Welt des Kapitalismus«. Man erklärt sich für antikapitalistisch, obwohl grundsätzliche Merkmale des Kapitalismus, etwa die Eigentumsordnung, verteidigt werden und de facto ein staatlich gelenkter Kapitalismus praktiziert wird.

    Antikapitalistische Positionen von rechts

    Möglich ist dies nur, indem man sich eine ideologisch passende, selektive Kritik am Kapitalismus zurecht legt. Zwar existiert keine durchgängige Argumentation, aber es lassen sich einige wiederkehrende Motive herausstellen, die charakteristisch für die antikapitalistische Agitation von rechts sind:
    1. Kapitalismus als kulturelles Phänomen: Kapitalismus wird nicht als ökonomisches System begriffen, das existent ist durch eine spezielle Produktionsweise, sondern als Denkweise oder Weltanschauung. Deren Essenz sei es, dass sie »materialistisch« sei, und es ihren »Anhängern« nur darum gehe, zu Gunsten materieller Ziele die bisherige »natürliche« Kultur zu zerstören.
    2. Zinsknechtschaft: Als das Kritikable am Kapitalismus gilt »der Zins«, der den Profit erst möglich mache, indem er Geld in »mehr Geld« verwandle. Diese Erklärung ist ökonomisch falsch, macht es aber möglich, statt den Kapitalismus als abstraktes gesellschaftliches Verhältnis zu kritisieren, einen konkreten Gegenstand (und konkret Handelnde) vorzuführen.
    3. Raffendes und schaffendes Kapital: Die rechte Kapitalismuskritik formuliert irrsinnigerweise keine Kritik an einer Grundkategorie des Kapitalismus, dem Kapital. Stattdessen wird nur bestimmtes Kapital kritisiert: das ausländische Kapital beispielsweise in Form »multinationaler Konzerne«. Diese heiße es daher zu bekämpfen, natürlich zu Gunsten des eigenen, »nationalen«, »schaffenden« Kapitals«.
    4. Gegen Globalisierung: Der Kapitalismus sei »internationalistisch« und »raumlos«, zersetze also die »natürlichen« Grenzen. Daher müssten die eigene Volkswirtschaft und ein »gesunder Mittelstand« gefördert werden.

    [...]

    Neonazis stellen die soziale Frage, aber sie geben eine nationale Antwort. Hierauf baut ihr langfristig wirksamer Erfolg: durch die Konstruktion simpler Zusammenhänge, die dem Alltagsbewusstsein eher entsprechen als eine tatsächliche Kritik am Kapitalismus.“ https://www.antifainfoblatt.de/artikel/antikapitalismus-von-rechts

    "„Zum Symbol dieses Widerstands wurde eine durchgestrichene Heuschrecke gewählt. Damit wird auf eine Rede des damaligen SPD-Generalsekretärs und jetzigen Bundesarbeitsministers Franz Müntefering angespielt, die dieser am 22. November 2004 hielt. In dieser von den Medien als „Kapitalismuskritik“ bezeichneten Rede warnte Müntefering, der noch kurze Zeit vorher mit den Hartz-Reformen das größte Massenverarmungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik mit durchgesetzt hatte, vor so genannten "Private Equity Unternehmen". Diese Investmentfirmen, die mit dem Geld ihrer AnlegerInnen andere Unternehmen aufkaufen und sie dann so schnell wie möglich wieder gewinnbringend verkaufen, wurden von Müntefering mit Heuschrecken verglichen. In einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ führte er im April 2005 noch einmal aus, wie er sich die kapitalistische Vergesellschaftung vorstellt: „Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten, sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter. Gegen diese Form von Kapitalismus kämpfen wir.“

    Dieser Diskurs wurde von der IG-Metall aufgegriffen, die im Mai 2005 einen Artikel mit dem Titel „US-Firmen in Deutschland - Die Aussauger“ in ihrer Mitgliederzeitung „metall“ veröffentlichte. Als Illustration wählte die Gewerkschaft Moskitos mit Stars-and-Stripes-Zylindern, die deutsche Fabriken aussaugen und mit prall gefüllten Geldkoffern wieder nach Amerika verschwinden - ganz so, als kämen die guten KapitalistInnen alle aus Deutschland, die bösen alle aus dem Ausland. Diese Art von „Kritik“ unterscheidet also zwischen einer vermeintlich „sozialen Marktwirtschaft“ in der Bundesrepublik und einem „skrupellosen Raubtierkapitalismus“ in den USA. Im globalen Konkurrenzkampf dient sie dazu, die von Deutschland dominierte EU als angeblich soziale Alternative zu den USA darzustellen.

    Aber wo ist der qualitative Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Billiglohnjobs, zwischen amerikanischer Privatisierung und deutscher Privatisierung, deutscher Demütigung von Arbeitslosen und amerikanischer? Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zwischen der kapitalistischen Gesellschaft in den USA und der kapitalistischen Gesellschaft der Bundesrepublik. Es bestehen zwischen ihnen höchstens quantitative Unterschiede, keine Wesensunterschiede. In beiden Modellen von Kapitalismus zählt gleichermaßen der Profit, in beiden geht es gleichermaßen um Kaufen und Verkaufen, nichts anderes.

    Doch nicht nur deshalb ist das Feindbild der Heuschrecken ein falsches Signal. Münterfering greift mit diesem Bild nämlich, ob bewusst oder unbewusst, eine Form von Kapitalismuskritik auf, die es bereits einmal gab. Es war der Chefideologe der NSDAP, Alfred Rosenberg, der 1922 von den Juden schrieb als „Heuschreckenschwarm, der seit Jahrhunderten am Marke Europas frisst.“ Dass Müntefering und Rosenberg hier dasselbe Bild verwenden, ist kein Zufall. Denn wer wie Müntefering das Gesamtsystem Kapitalismus aufteilt in einen anonymen, menschenverachtenden und nur auf Profit orientierten Kapitalismus einerseits, und in einen sozial verantwortlichen Kapitalismus andererseits, der verwendet genau dieselbe Logik wie einst die NationalsozialistInnen, als sie zwischen unproduktivem „jüdischem“ Finanzkapital einerseits, produktivem deutschem Kapital andererseits unterschieden. Zum Kapitalismus gehört aber immer beides, und für die Menschen, die vom Kapital ausgebeutet werden, macht es keinen Unterschied, ob sie von Deutschen, Amerikanern, Juden, Christen oder Brillenträgern ausgebeutet werden." http://www.janun.de/aktuell/flash_mob_aktion_am_8_9_in_jedem_hauptbahnhof/campact_nervt_die_heuschreckensymbolik_nervt

    "Das Kapital bringe seine versprochene Gegenleistung nicht, tönt die Führung, es sackt die erhöhte Profite ein, die ihm dank der Sparmaßnahmen der Regierung, die dem Volk zugunsten von Kapitalrendite Opfer abverlangt, denkt aber gar nicht daran, die versprochenen Gegenleistungen zu bringen und im Standort Deutschland zu investieren. Es täuscht, betrügt und kommt seinen Verpflichtungen dem arbeitenden Volk gegenüber, das Verzicht geleistet hat, nicht nach. Kapitalisten treiben Missbrauch mit dem eigentlich guten Kapital. Deshalb muss das Volk protestieren und die Missbrauch treibenden Kapitalisten zur Verantwortung ziehen. Dazu braucht es selbstverständlich und in Deutschland erst recht politische Führer, die vorangehen. Schon setzt sich Müntefering als Wortführer des inszenierten Protests in Szene, auf dass die Arbeitnehmer wieder einmal gerade noch rechtzeitig vor der Wahl erkennen, wer ihre „wahre Interessen“ vertritt und sich mit dem guten europäischen Kapital gegen das Missbrauch treibende amerikanische Kapital zusammenschließen zu einer guten kapitalen Volksgemeinschaft. So wird es bis zur Bundestagswahl weitergehen." http://www.kritiknetz.de/index.php/ideologiekritik/316-dieantikapitalismuskampagnerechtekapitalismuskritikvonlinksteil1

    "Am Wirtschaftstag zeigt sich, dass die Ideologie der Produktionsmitteleigner und -verwalter nichts von der der Linkspartei unterscheidet, solange es um die bräsige Einheit von Nationalismus und Staatsaffirmation geht.

    “Wir müssen unsere soziale Marktwirtschaft erneuern, sie fit machen für die globale Ökonomie, sie vom Raubtier- und Casino-Kapitalismus befreien.” So kann der Präsident des Genossenschaftsverbandes und vorgeblicher Freund des Dalai Lama Walter Weinkauf in einem Atemzug soziale Marktwirtschaft von einem “Raubtier”-Kapitalismus unterscheiden und im Nebensatz ein aus der Agenda 2010 nur zu bekanntes “Fit-Machen” androhen.

    “Die im deutschen Handelsgesetzbuch verankerten Sicherheits- und Stabilitätskriterien dienen dem Schutz des Mittelstandes. Sie dürfen nicht für eine anglo-amerikanische Wirtschaftskultur geopfert werden.”

    Wo solche “Wirtschaftskulturen” aufeinanderprallen, läuft der rheinische Kapitalismus-Hase gerne Amok:

    “Doch moderne Ordnungspolitik hat für Wettbewerb und Chancengleichheit zu sorgen. Sie schützt Kleine, egal ob es um Bürger oder Unternehmen geht. Sie hat der Doppelnatur unseres Daseins Rechnung zu tragen: Nämlich frei sein zu wollen, um sich zu bewähren, und zugleich in einer Gemeinschaft aufgehoben zu sein, mit der Pflicht, sich auch für die Gemeinschaft einzusetzen. Das ist etwas ganz anderes als die an Egoismen orientierte amerikanische Welt.”

    Der Ruf nach deutscher Pflicht, sich für die aufhebende Gemeinschaft und damit gegen die “ganz andere amerikanische Welt” einzusetzen, ist das wirklich zu fürchtende Menetekel der aktuellen Krise. Wo die Berufssparer und der ach so zerrüttete Mittelstand um ihre Einlagen fürchten und Bauchmarxisten vor lauter Angstlust schon mal ihre Schatzbriefe von der Bank fuddeln wabert auf dem Wirtschaftstag der reaktionäre Geist ganz gemeinschaftlich als kristalliner Antiamerikanismus durch die Luft. Ausgerechnet der Porsche-Chef Wendelin Wiedeking darf dann noch von “Raubtierkapitalismus” blubbern:

    “Die Krise an den Finanzmärkten, die mittlerweile sogar zu einer ernsthaften Bedrohung für die globale Konjunktur geworden ist, bestätigt sämtliche Vorurteile über den von Profitgier getriebenen so genannten Raubtierkapitalismus.” (Oberhessische Presse, 16.10.2008)

    Porsche dagegen war von je her von der “Verantwortung des Unternehmers” geprägt und keinesfalls vom Streben nach “Gewinn” und “Profitgier”. In der Krise rottet sich Deutschland eben recht gerne über Klassengrenzen zusammen und sucht sich sein Anderes zurecht." http://nichtidentisches.wordpress.com/2008/10/16/mit-dem-staat-aus-der-krise-und-gegen-amerikanischen-egoismus/