Fundstelle des Tages: „Islamismus ist die konsequente Formgebung des orthodoxen Islam“

Von Michael Mannheimer

2008 gehörte der deutsche Sozialwissenschftler und bekennende Linke Hartmut Krauss – ein Kritiker des orthodoxen Islam - zu den Initiatoren und Rednern der Kritischen Islamkonferenz. In seinen islamkritischen Schriften umkreist er vornehmlich die zentrale Fragestellung:

„Ist der Islamismus als religiös-totalitäre Herrschaftsideologie und Bewegung eine perfide Fälschung des „an sich“ guten, friedlichen und toleranten Islam? Oder ist der Islamismus die konsequente, wenn auch „radikale“ Formgebung des orthodoxen Islam angesichts der unhintergehbaren Konfrontation mit der westlichen Moderne?“
Hartmut Krauss: Anmerkung zu einer Veranstaltung "Islamismus als religiöser Totalitarismus" an der Ruhr-Universität Bochum, 27. Mai 2009

Die immer noch gängige Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist – abgesehen davon, dass sie ausschließlich dem Islam dient -  nicht nur eine katastrophale geistige Fehlleistung unserer intellektuellen Eliten. Sie ist eine tödliche Fehleinschätzung der größten historischen Gefahr für menschliche Zivilisation: Überall dort, wo die extinktive Gefahr des Islam nicht erkannt wurde, wurden friedliche Völker und Religionen zum Opfer dessen unbarmherziger Mordlust. 80 Millionen Hindus wurden von den arabischen Muslimen (und nicht von “Islamisten”) ermordet, bevor die Hindus sich zu wehren anfingen und der weiteren Ausbreitung dieser Mordreligion Einhalt gebieten konnten. Erst unter unzähligen Opfern und zahllosen kriegerischen Konflikten mit den Muslimen gelang es den Hindus, ihre Extinktion als “Ungläubige” durch die Muslime zu stoppen.

Wer den Islam vom Islamismus unterscheidet muss sich fragen lassen, an welchen Punkten genau eine solche Unterscheidung überhaupt gegeben ist. Er muss sich fragen lassen, was die Taten der angeblich vom friedlichen Pfad des Islam abgekommenen "Islamisten" von den grausamen Taten ihres Vorbilds Mohammed unterscheidet. Und er muss sich fragen lassen: Wenn kein Unterschied zwischen einem Muslim und einem "Islamisten" feststellbar ist, wie es sein kann, dass er weiterhin an einer solchen Unterscheidung festhält.

Wer als Nicht-Muslim den Islam vom Islamismus trennt, ist entweder naiv, dumm, oder er ist ein Feind der Zivilisation. Er gleicht einem Arzt, der in vollem Wissen ein tödliches Virus zu einem harmlosen Virus erklärt, bzw. dieses Virus aufspaltet in einen kleinen Zweig eines tödlichen und einen großen Zweig eines harmlosen Virus. Ein Arzt, der dies tut, ist ein Massenmörder. Und wie wir Menschen normalerweise der Diagnose von Ärzten vertrauen, vertrauen wir auch der Diagnose von Islamwissenschaftlern, Orientalisten und den Islam-Darstellungen von Journalisten. Doch sind diese Islambeschöniger bestenfalls dumm und naiv, schlimmstenfalls  aber genauso kriminell wie der oben beschriebene Arzt und müssen sich den Vorwurf der Beihilfe zu massenhaftem Totschlag und Mord als Folge ihrer Falschdiagnose "Islamismus" gefallen lassen.

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Datum: Freitag, 17. Februar 2012 2:51
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9 Kommentare

  1. 1

    Die Zustände, die in vom Islam geprägten Ländern geherrscht haben und weiter herrschen, waren und sind den europäischen Regierungen bekannt. Millionen Koranhörige wurde ohne die Zustimmung des Wahlvolkes der Zugang in das Land ermöglicht. Jeder Landesregierung waren die Information, die die Inhalte des Koran betrifft, bekannt. Deutschland hätte die Zuwanderung Koranhöriger schon vor vielen Jahren stoppen können. Es ist nichts geschehen. Ausser Wulff will sich jetzt kein Politiker mehr für dieses Verbrechen verantwortlich fühlen. Wir HABEN KEINE DEMOKRATIE MEHR. Der Islam ist das Widerwärtigste was uns passieren konnte und Herr Wulff ist der Meinung, dass wir uns damit abfinden müssen. Man muss sich in seiner eigenen Heimat bedrohen lassen, falls man den Islam uns seine perversen Auswirkungen kritisiert. Hoffentlich bleibt uns der nächste Bundespräsident erspart, es wird unerträglich.

  2. Bernhard von Klärwo
    Freitag, 17. Februar 2012 11:08
    2

    Kuwaitischer Moslembruder: „Ich werde ein Gesetz vorschlagen, die Kirchen in Kuwait zu beseitigen und den Kirchenbau zu verbieten“!

    http://koptisch.wordpress.com/2012/02/16/islamisten-gewinnen-parlamentswahl-in-kuwait/#more-29591

  3. 3

    Diese ganze Drecksbrut gehört auf Nürnberg 2.0 und im Anschluss müssen rechtliche Konsequenzen folgen.

  4. Bernhard von Klärwo
    Freitag, 17. Februar 2012 11:47
    4

    Freitag, 17. Februar 2012, 10:16 UHR
    Todesdrohungen gegen Friedensnobelpreisträgerin

    Sanaa – Radikale Islamisten haben die jemenitische Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman wegen angeblicher Gotteslästerung mit dem Tod bedroht. Dies berichtete die Oppositionswebsite „Change” unter Berufung auf das Büro der Nobelpreisträgerin. Die Aktivistin erhielt eine Textnachricht auf ihr Telefon: Sie solle bereuen oder es erwarte sie der Tod. Es sei bereits die zweite Morddrohung innerhalb einer Woche. Der Absender der ersten Drohung hatte behauptet, mit der Terrororganisation al-Qaida in Verbindung zu stehen. Bild, Newsticker

  5. 5

    Frau Merkel hat sich in ihrer Rede zum Rücktritt Herrn Wulffs nochmals bei dem ausgeschiedenen Bundespräsidenten dafür bedankt, dass er die VIELFALT in Deutschland gefördert hat.
    Carl Amery:
    Der Tod des Verletzlichen signalisiert den Tod der Menschheit selbst. Das Heil des Verwundbarsten ist das Heil der Menschheit selbst. Es ist auf der zarten Vielfalt der Lebensketten aufgebaut, die zu schonen und zu respektieren unsere zentrale politische Pflicht für jede vorstellbare Zukunft ist und bleiben wird.
    Das Heil der Verwundbarsten, die geistige und körperliche Gesundheit von Kindern - später korangeschädigten Erwachsenen? Glaubt Frau Merkel wirklich, dass die Vermittlung verbrecherischer Koraninhalte zur zarten Vielfalt eines demokratischen Landes gehört? Was trägt ein " Glied Islam " in einer Lebenskette bei, wenn Kinder mit verbrecherischen Koranversen missbraucht werden? Hier entsteht der Bruch einer Lebenskette. Dieser Bruch ist nicht zu vermeiden, da die Hybris dieser Ideologie, die meint über allem zu stehen und ihre Kinder missbraucht, jede Lebenskette zerstören wird.

  6. Bernhard von Klärwo
    Freitag, 17. Februar 2012 12:30
    6

    Dieser Clip war bei Focus und NTV nicht mehr zu öffnen, daher von Bild die Rücktrittserklärung Wulffs:
    http://www.bild.de/video/clip/wulff-kredit-affaere/wulff-erklaerung-22693760.bild.html

    Islam-Wulff ist zurückgetreten.
    Seine Abschiedsrede peinlich, zuviel von seiner Frau gesprochen, als sei er ihr Sprachrohr.
    Die Gattin des BP gehört nicht zwingend zum Amt, aber als Grüßaugustin gerne gesehen!
    Daneben schwafelte er noch von Multikulti, ohne das Wort zu gebrauchen, wie vorteilhaft dies doch sei. Nun gut, die Bakschisch-Kultur war bekanntlich Teil seines Berufsverständnisses schon als Ministerpräsident Niedersachsens.

    Auch die Kanzlerin dankte extra nochmals Wulffs Frau Bettina, wie würdig sie unser Land vertreten hätte:
    http://www.bild.de/video/clip/wulff-kredit-affaere/merkel-erklaerung-22694456.bild.html

    NTV räumt heute den Grünen Claudia Türkei-Roth und Cem Özdemir minutenlangen Raum ein, direkt vor Wulffs Rücktritt und danach ständig in der Wiederholung, wobei Özdemir groß und breit über die Zwickauer Nazis schwafelt. Pfui, Teufel!

  7. 7

    Der erste Islamist war Mohammed. Das ist das Problem, weil er als Vorbild gilt. Wenn er im 21. Jahrhundert imitiert wird, ist das Resultat Terrorismus. So einfach ist das.

  8. Bernhard von Klärwo
    Freitag, 17. Februar 2012 16:35
    8

    ""Für alle anderen Anhänger seiner Religion, die weiterhin vergeblich - im Duett mit ihren linksliberalen Apologeten - mit den Trommeln einer angeblichen Islamophobie rasseln, um diesen fatalen Zusammenhang zu verschleiern, hat das allerdings integrationspolitische Folgen. Solange sie nicht bereit sind, die historische Autorität des Propheten ebenso kritisch zu relativieren wie seine Lehren, können sie einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus, der schon theologisch widersinnig wäre, nicht für sich reklamieren. Und solange sie glauben, im Europa des 21. Jahrhunderts nach Weisungen und Regeln aus dem Orient des 7. bis 10. Jahrhunderts leben zu sollen, brauchen sie nicht darüber klagen, dass man ihnen zutraut, jederzeit auch den kriegerischen Losungen ihres Religionsstifters entsprechend zu handeln oder solches Handeln Gleichgesinnter gutzuheißen.""
    Daniele Dell'Agli ist Philosoph und Literaturwissenschaftler in Berlin:
    http://www.welt.de/die-welt/kultur/article5773466/Sie-ertragen-das-wahre-Gesicht-Mohammeds-nicht.html

  9. 9

    Islam im Lichte der 10 Gebote Gottes

    Video :http://www.youtube.com/watch?NR=1&feature=endscreen&v=yR1WWBe4WII