Evangelische Kirche lässt den koptischen Bischof Damian keinen Vortrag über die Christenverfolgung in seiner ägyptischen Heimat halten


Der folgende, von mir an den Superintendent der St. Thomas-Gemeinde in Bohmte bei Osnabrück, Wolfgang Loos, geschriebene offene Brief ist zwar schon 14 Monate alt – hat aber an seiner Aktualität nichts eingebüßt. In diesem Brief prangere ich die skandalöse Entscheidung des Kirchenführers an, den koptischen Bischof Anba Damian, der einen Vortrag über die brutale Verfolgung seiner Glaubensbrüder halten wollte, wieder auszuladen – mit der fadenscheinigen Begründung, den Frieden mit den Muslimen nicht gefährden zu wollen. Viele evangelische Kirchenführer, die im Grunde ihres Herzens mehr Linke als Christen sind, sympathisieren mit der Religion Mohammeds.

Die Kirche ist heute gegenüber dem Islam genauso feige, unterwürfig und von vorauseilendem Gehorsam gekennzeichnet, wie sie es im Dritten Reich gegenüber Hitler und seinen Schergen war. Ich habe Emails diverser Kirchenmitglieder vorliegen, in denen sie auf die Praxis in ihren Kirchengemeinden hinwiesen: Als sie Flugblätter über die Christenverfolgung durch den Islam vor der Kirche verteilten, wurden sie  von den Gemeindepfarrern (und Pfarrerinnen) des Geländes verwiesen wurden und mit der Polizei bedroht. Wer als Christ also auf die gegenwärtig immer schlimmer werdende Christenverfolgung hinweist (150.000 Christen verlieren pro Jahr ihr Leben, weil sie den “falschen Glauben haben), ist offenbar ein Feind in den Augen der Kirche. Damit handeln jene Kirchenführer bereits heute so, als wären sie in Wirklichkeit Muslime. Wer weiß?

Das christliche Nachrichtenportal idea.de berichtete über diesen Skandal folgendes:

31.01.2011, Quelle

Koptischer Bischof sprach in Gastwirtschaft

Der Bischof der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian.

Osnabrück (idea) – In einer Gastwirtschaft statt in einem evangelischen Gemeindesaal hat der Bischof der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian (Höxter), einen Vortrag über die Verfolgung seiner Kirche in Ägypten gehalten.

Der Kirchenvorstand der St. Thomas-Gemeinde in Bohmte bei Osnabrück hatte die Durchführung der Veranstaltung in ihren Räumen abgelehnt. Man fürchte, dass der Religionsfrieden gestört werde, teilte man dem Organisator, Pastor i.R. Prof. Karl-Heinz Kuhlmann (Bohmte), mit. Dieser hatte den Bischof eingeladen, über die Geschichte und gegenwärtige Situation seiner Kirche zu sprechen. Wie Superintendent Wolfgang Loos (Melle) idea mitteilte, richtete sich die Ablehnung nicht gegen den Bischof. Vielmehr habe der Kirchenvorstand schwere Bedenken gegen den Organisator Kuhlmann gehabt. Dieser sei immer wieder mit „Angst schürenden“ anti-islamischen Äußerungen auch in der Lokalpresse hervorgetreten. Die koptisch-orthodoxe Kirche war in den Brennpunkt des Interesses geraten, nachdem ein Selbstmordattentat vor einer Kirche in Alexandria (Nordägypten) in der Neujahrsnacht 23 Todesopfer gefordert hatte. Islamische Extremisten bedrohten in der Folge auch koptische Gemeinden in Deutschland. Damian sprach unter Schutz von zwei Polizeibeamten am 28. Januar vor etwa 50 Zuhörern in einer Gastwirtschaft in Ostercappeln-Venne. Die koptische Kirche wurde der Überlieferung nach vor fast 2.000 Jahren von dem Apostel Markus gegründet. Offiziell entstand sie im Jahr 451 nach dem Konzil von Chalkeon. Heute stellt die christliche Minderheit in Ägypten rund zehn Prozent der 83 Millionen Einwohner. In Deutschland leben rund 6.000 koptische Christen.

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Offener Brief des Michael Mannheimer an die evangelischen Kirchengemeinde in Bohmte

 

An die Kirchenvorstand der St. Thomas-Gemeinde in Bohmte,

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrter Herr Superintendent Wolfgang Loos


bei meinen Recherchen über mein dieses Jahr erscheinende Buch “Christenverfolgung und westliches Versagen” bin ich auf die Weigerung Ihrer Gemeinde gestoßen, dem koptischen Bischof Anba Damian die Gelegenheit zu geben, Zeugnis über die schrecklichen Zustände zu diesem Thema in seinem Land Ägypten ablegen zu dürfen.

Die von Ihnen gemachten Ausflüchte, es handele sich bei dieser Angelegenheit nicht um eine persönliche Ablehnung Bischof Daminas, sondern sei eine Reaktion aufgrund “schwerer Bedenken” gegen den Organisator, Pastor i.R. Prof. Karl-Heinz Kuhlmann, der immer wieder mit „Angst schürenden“ anti-islamischen Äußerungen auch in der Lokalpresse hervorgetreten sei, sind – Sie verzeihen meine Deutlichkeit – scheinheilig und zeugen von mangelnder Zivilcourage Ihrerseits sowie der sonstigen an dieser Entschiedung Beteiligten.

Denn zum einen sind zahllose genuine wie auch phänomenologische Aspekte des Islam tatsächlich derart besorgniserregend, dass nicht deren Bekanntmachung (wie etwa durch Herrn Kuhlamm) zu verurteilen ist, sondern das Unterlassen solcher Bekannmachungen. Zum anderen gehe ich nicht davon aus, dass sie etwa einem islamischen Gelehrten oder Geistlichen ebenso wie Herrn Damian das Wort entzogen hätten mit dem Hinweis, dass es einen Teil des Islam gäbe, der für Terror und Mord empfänglich sei.

Ich halte Ihr Verhalten unsäglich und durch nichts entschuldbar. Ich werde den Fall Ihrer Gemeinde daher als abschreckendes Beispiel in meinem Buch erwähnen, ebenso in meinem Reden und Essays, natürlich unter Nennung der Namen der daran beteiligten Akteure. Solche Maßnahmen sind leider erforderlich, da wir alles tun müssen, um eine erneutes Versagen unserer Zivilisation wie in der Weimarer Republik zu verhindern, die den Aufstieg des Hitlerfaschismus mit ähnlich appeaserischem Verhalten und mit ähnlicher persönlicher Feigheit ohnen nennenswerten Widerstand zuließ. Dies gilt es zu verhindern, so lange noch Zeit dafür bleibt.

Sie machen sich damit zum Teil jener westlichen Appeaser (zu denen auch große Teile der Kirche zählen) gegenüber dem Islam, die sich mit ihrer Feigheit und ihrem vorauseilenden Gehorsam unmittelbar an den Massakern gegen Christen schuldig machen und durch das Ausbleiben massiven Protests Muslime in aller Welt geradezu ermuntern, mit ihren Attacken gegen Christen fortzufahren.

Als einer der führenden deutschen Islamkritiker halte ich in ganz Europa Vorträge u.a. zum Thema Christenverfolgung durch den Islam, darunter an Universitäten (z.B.Eichstätt, Bayern). Ich weiß daher über dieses Thema bestens Bescheid, und ebenso gut bin ich über das Versagen westlicher “Eliten” dazu unterrichtet. Meine ausführlichen und wissenschaftlich untermauerten Schriften finden Sie im Netz.

Mit freundlichem Gruß

Michael Mannheimer

PS: Kopien dieses Schreibens gehen an diverse Empfänger aus Medien und Politik, auch direkt an Bischof Anba Damian

 

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Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
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