Erkenntnisse des Brandenburger Inneministerium über die Radikalisierung von Muslimen


Vorwort von Michael Mannheimer

Bereits 2010 veröffentlichte das Brandenburger Innenministerium eine interessante Schrift über die Anzeichen für die Radikalisierung von Muslimen – und beschreibt ein Phänomen, das man heute allzu deutlich bei den Salafisten in Deutschland beobachten kann. Der entscheidende Impuls für diese Radikalisierung ginge – so der Bericht – dabei von charismatischen Predigern aus.

So weit so gut. Doch jetzt kommt der entscheidende – falsche, weil inhaltlich nicht haltbare – Satz:

“Sie (die Prediger) verbreiten beispielsweise im Internet ihre Irrlehren

Das ist die offizielle Strategie des Westens gegenüber dem Islam: Man teilt ihn in einen “guten” und einen “bösen” Zweig ein. Der gute (“Islam) sei friedlich, der böse (“Islamismus”) dagegen unfriedlich, terroristisch.

Der erste Terrorist des Islam war Mohammed

Diese Unterscheidung von Islam und Islamismus ist jedoch ein rein westliches Hilfskonstrukt und hat mit dem wahren Islam nichts zu tun.

Der erste Terrorist war Mohammed, das Vorbild aller “radikalen” und “moderaten” Muslime: Er führte während seiner 13-jährigen rabiaten Kampagne (620-632 n. Chrüber) über 60 Kriege, denen vmtl.mehr als 200.000 Menschen zum Opfer fielen – eine unfassbar hohe Zahl in jener Zeit, als die Weltbevölkerung nur einige Hundert Millionen Menschen zählte. Mohammed ließ seine Kritiker ermorden, ja mordete selbst mit seinen “eigenen, geheiligten Händen”. Seine Befehle waren schon damals gefürchtet. So ließ er “untreue” Frauen vor seinen Augen steinigen, Islamkritiker auf brutalste Weise hinrichten, “Ungläubige” massenhaft ermorden und befahl, jeden zu töten, der den Islam kritisiert oder verlässt. Dies alles ist nachzulesen in den beiden heiligen Schriftquellen des Islam: Dem Koran und dem Hadith. Beide Schriften gelten dem Islam als unangreifbare Quelle seiner Religion.

Hinter der Radikalisierung von Muslimen steckt also nicht das Verbreiten einer Irrlehre, wie vom Bericht des Innenministeriums dargelegt, sondern das  Studium der wahren, echten Lehre des Islam, nachzulesen im Koran und den Überlieferungen aus dem Leben des Propheten. Die salafistischen, wahabistischen oder sonstigen Prediger des Islam lesen also nicht aus einem gefälschten Koran, sondern aus dem Ur-Koran, verfasst in arabisch, den sie auch in arabischer Sprache, der Sprache des Koran, lesen und vortragen.

Daher begreifen sich jene fundamentalen Muslime auch als die “wahren” Muslime und bezeichnen jene “moderaten” Muslime, die sich nicht an Allahs und Mohammeds Gebote halten, als “Ungläubige”.


Je besser ein Muslim  den Koran kennt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass aus ihm ein Dschihadist wird

Fakt ist: Nicht der Kontakt zur falschen, sondern der zur wahren Lehre des Islam ist der entscheidende Auslöser, ob ein zuvor moderater Muslim sich zum Dschihadisten entwickelt. So war es bei Mohammed Atta, so war es bei Osama Bin Laden, so war es bei den Attentätern in London, Madrid, und auch beim Attentat des Frankfurter Muslims gegen US-Soldaten.

Die Behauptung also, es handle sich bei den radikalen Fundamental-Muslimen um “vom wahren Weg des Islam abgekommene einzelne Verirrte”, ist im besten Fall ein Zeugnis von Unwissenheit und Ignoranz, im weniger guten Fall eine offene und dreiste Lüge, wie sie von manchen Imamen und zum Islam konvertierten “Islamwissenschaftlern” im Westen vorgetragen wird, um die “Feinde des Islam” – das sind wir, die wir entweder christlich, jüdisch, buddhistisch atheistisch sind – über die wahren Absichten des Islam zu täuschen. (Stichwort Taqiya).

Von all dem wollen westliche Islamunterstützer entweder nichts wissen – oder sie vertuschen die Wahrheit ganz bewusst.

Unabhängig von dieser Kritik ist der folgende Bericht des Brandenburger Innenministeriums lesenswert. Denn er zeigt (mit Abstrichen meiner zuvor genannten Kritik) richtige Erkenntnisse, woran man die Wandlung eines moderaten zu einem terroristischen Muslimen erkennen kann.

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Erkenntnisse des Brandenburger Inneministerium über die Radikalisierung von Muslimen

Anzeichen und Merkmale für die Radikalisierung von Muslimen

Über Gründe für die Radikalisierung junger Muslime hin zu islamistischen Extremisten ist viel geforscht worden. Häufig spielen dabei tatsächliche oder eingebildete negative Erfahrungen wie Ausgrenzung oder Erniedrigung eine Rolle. Den entscheidenden Impuls geben oft charismatische Prediger. Sie verbreiten beispielsweise im Internet ihre Irrlehren oder sprechen Jugendliche persönlich an. Eine Radikalisierung lässt sich für Außenstehende an bestimmten Merkmalen ablesen:

Islamistisches Gedankengut

Ein sehr sicheres Anzeichen ist, wenn jemand offen islamistisches Gedankengut vertritt. Dies kann sich zum Beispiel in einer Aggressivität gegen alles „Westliche“ äußern, in der Annahme eines für „islamisch“ erklärten Erscheinungsbildes, in der Weigerung, Personen des anderen Geschlechts die Hand zu geben, oder auch in der Ablehnung der Autorität deutscher Behörden unter Hinweis auf ihre „Ungläubigkeit“. In aller Regel fällt zunächst aber nur auf, dass der Betreffende seine Religion zum Dauerbezugspunkt und zum nahezu einzigen Gesprächsthema macht.

Freund-Feind-Sichtweise der Welt

Eine Person, die sich bereits islamistisch radikalisiert hat, thematisiert oft eine vermeintliche Unterdrückung und Bedrängung der Muslime in der ganzen Welt. Je simpler der Islam als Lösung für alles und der (ungläubige) Westen mit seinen Einrichtungen als alleinige Ursache aller Probleme dargestellt werden, umso extremistischer ist die Ausrichtung des Betreffenden. Auch wiederholte Besuche von einschlägigen „Islamseminaren“, in denen extremistische Prediger ihre Weltsicht verbreiten, sind Anzeichen für eine mögliche Radikalisierung.

Konsum islamistischer Propaganda

Der Konsum jihadistischer Gewaltvideos und der Besuch entsprechender islamistischer Webseiten sind Anzeichen für eine fortschreitende Radikalisierung. Gewalttätige, offenkundig islamistisch-extremistische Parolen sollten in jedem Falle ernst genommen werden und Anlass für ein genaueres Hinsehen sein.

Zunehmende Gewaltbereitschaft

Ein weiterer Indikator ist das veränderte Verhältnis zur Gewalt. Damit ist eine zunehmende Bereitschaft zur aggressiven oder gar gewalttätigen Durchsetzung angeblich religiöser oder religiös legitimierter politischer Forderungen gemeint. Auch kriminelle Aktivitäten, die religiös begründet werden, sind hin und wieder Ausdruck eines sich entfaltenden Radikalisierungsprozesses.

Auslandsreisen

Häufig werden in einer fortgeschrittenen Radikalisierungsphase längere Reisen ins Ausland unternommen, die entweder zu Sprachschulen, Pilgerorten oder spirituellen Zentren im muslimischen Raum oder eventuell sogar direkt in terroristische Ausbildungslager führen. In der Vergangenheit wurden Anschläge oder Anschlagsversuche oft direkt im Anschluss an solche Reisen begangen. Wenn eine solche Reise verheimlicht wird, lässt das auf Radikalisierung schließen.

Radikalisierung als individueller Prozess

Die zuvor genannten Zeichen treten nicht alle bei jedem Radikalisierungsprozess auf und belegen nicht zwingend eine Radikalisierung zum Terrorismus. Einige können auch im Zuge eines mit religiöser Sinnsuche gepaarten jugendlichen Aufbegehrens entstehen und im Laufe der Zeit wieder verschwinden. Treten jedoch mehrere dieser Merkmale bei einer Person oder einer Personengruppe auf, dann sollte dies für deren soziales Umfeld, aber auch für Sicherheitsbehörden Anlass sein, sich ein genaueres Bild zu verschaffen und ggf. externen Rat zu suchen.

Das Gespräch suchen

Dazu empfiehlt sich das Gespräch mit Angehörigen von Behörden oder öffentlichen Einrichtungen wie Sozialarbeitern, Bewährungshelfern, Schulpsychologen etc., die in Kontakt mit der betroffenen Person stehen. Dabei kann die eigene Wahrnehmung mit der von anderen verglichen werden. Sollte sich dadurch der Verdacht erhärten, dass hier eine sich verfestigende Radikalisierung vorliegt, sollten Sie Kontakte mit der Beratungsstelle Radikalisierung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge aufnehmen. Diese erreichen Sie  telefonisch unter der Rufnummer 0911/9434343 oder per E-Mail unter beratung@bamf.bund.de. Dort erhalten Sie weitere Informationen.

© Ministerium des Innern des Landes Brandenburg, Abteilung Verfassungsschutz:
Informationsband Integration, Radikalisierung und islamistischer Extremismus, Stand Januar 2010

Quelle

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