Israel: Der angebliche Rassismus in Tel Aviv

by newpi (Zwischenüberschriften von Michael Mannheimer)

Ein Hauch vom Soweto liegt über dem Distrikt HaTikva in Tel Aviv mit seinen mittlerweile über 60.000 eingesickerten Afrikanern, die sich dort regelrecht eingenistet haben. Fast ausnahmslos illegal und wohl meist von bezahlten Schleppern über die offene Grenze zu Ägypten ins Land geschleust. Da sich Afrikaner in ihren Ländern oft schlimme Zustände schaffen, ist selbst ein illegales Leben in Israel immer noch vergleichsweise attraktiv, obgleich sie in diesen Zahlen dort keineswegs mehr willkommen sind. HaTikwa (“die Hoffnung”), ein hoffnungsloser Stadtteil im Süden Tel Avivs, den seine ursprünglichen Einwohner mittlerweile nicht mehr wiedererkennen.

(Eine PI-Reportage aus Tel Aviv von Mr. Merkava)

Israel ist der Lieblingsfeind der Linken und Rechten

Wenn europäische Qualitätsmedien mit Inbrunst über Israel und Rassismus schwadronieren, ist es besonders interessant, einmal genauer nach dem Rechten zu schauen. Denn bei der Mainstream-Berichterstattung über den gemeinsamen Lieblingsfeind von Linken und Extremrechten muss es keineswegs immer mit objektiven Journalismusdingen zugehen. Die eigene Ortbesichtigung zeigt einen für Israel völlig untypisch heruntergekommenen Stadtteil.

Dass gerade Israelis hervorragend andere Rassen und Hautfarben in ihre Gesellschaft integrieren können, haben sie mit den legendären Aktionen des Heimholens der Falasch Mura, der Äthiopier wohl jüdischen Ursprungs gezeigt, die in Armee und Gesellschaft zufriedenstellend integriert sind und – egal welche Hautfarbe – sich mit Fleiß und Zielstrebigkeit in höchste Positionen hocharbeiten können. Aber eben mit Arbeiten.

Zu den eingedrungenen 60.000 Afrikanern aus Sudan, Eritrea und vielen anderen afrikanischen Ländern gibt es hingegen keinen Bezug. Vom gelobten Land hat sich dort wohl hauptsächlich herumgesprochen, dass es noch eine relativ offene Grenze und im Alltag keine wirksamen Einwanderungsregelungen für eine derartige unerwartete Flut gibt.

Die israelische Bevölkerung begehrt gegen die Einwanderungsflut auf

Und so entlud sich letzte Woche der Ärger der eigentlichen Einwohner des südlichen Stadtteils von Tel Aviv: einfache Leute, arme Leute, alte Leute – hilflose Leute, die von der Politik im Stich gelassen werden.

Bei der Demonstration mit rund 1000 Teilnehmern ging es nicht komplett friedlich zu, allerdings gab es auch keine Verletzten auf irgendeiner Seite. Unverblümt spricht aber ein vermutlich moslemischer “Flüchtling” aus, wohin die Reise wirklich gehen soll: weder Weiße noch Juden hätten ein Recht auf dieses Land und man würde es sich dann eben mit Gewalt nehmen. Eine Ankündigung, die die Eindringlinge auch nicht gerade willkommener macht.

Viel Öl ins Feuer gegossen haben darüber hinaus häufige und gravierende Verfehlungen der fast zu 100% männlichen Flüchtlinge: bereits tagsüber betrunken herumstolpern, Passanten belästigen sowie zahlreiche schwere Fälle von übelster Vergewaltigung und Brutalität.

100.000 illegale Flüchtlinge kommen pro Jahr ins kleine Israel

Auch durchaus nicht ängstliche Israelis trauen sich im Dunkeln nicht mehr in diesen Stadtteil. Eine erste große Demonstration der verzweifelten Bürger dieses Distrikts ohne Hoffnung hatte es bereits Ende 2011 gegeben – allerdings ohne erkennbare Verbesserung. Im Gegenteil: zur Zeit schätzt man rund 2000 “Neuzugänge” pro Woche…

Guy Nils Zalmanovich ist ein politischer Aktivist, der sich hier eine Veränderung der Verhältnisse zum besseren auf die Fahne geschrieben hat. Seine unverblümte Rede wurde auf der Demonstration gefeiert. Er empfielt auch gleich dem (sozialistischen) Bürgermeister Tel Avivs, doch für ein realistisches Verständnis für den Stadtteil und dessen Probleme am besten hier zu wohnen, statt die einfachen Leute im Stich zu lassen.

Die israelische Linke hat dieselbe "Xenophilie" wie die europäische

Schwer tut sich insgesamt die in Israel traditionell starke Linke mit dem Thema: einerseits sind es gerade die einfachen, unterprivilegierten Israelis wie in diesem Stadtteil, die auf die Linke zählen. Wenn diese dann allerdings zwischen den eigenen Leuten und Fremden entscheiden muss, liegen die Sympathien linksextremer Gruppierungen wie “Friedensblock” oder “Friede jetzt” letztlich doch wieder bei der Fernstenliebe.

10 Kommentare

  1. Die Hautfarbe oder der Glauben eines Menschen sagt nichts, aber auch gar nichts über dessen Charakter aus. Wenn uns jahrelang gepredigt wurde, dass Arme und Schwarze die besseren Menschen sind, dann wird diese Fehleinschätzung, die Tatsache, dass der Mensch in gewissen Lebenssituationen so ist, wie er ist und erzogen wurde, nichts an der Destruktivität und den egoistischen Lebenstrieben derer ändern, die immer und in jeder Situtation glauben, sie sind vom Leben benachteiligt worden, andere sind an ihrem Unglück schuld und man habe sie betrogen. Da hilft nichts, ihnen die Mechanismen und die Ursachen der Verarmung zu erklären, sie werden Gewalt mit der Rassismus- und Diskriminierungskeule anwenden. Das gigantische Spendenaufkommen der letzen Jahrzehnte ist in den Köpfen dieser Menschen nicht angekommen. Und somit ist die Spende nicht hilfreich, sondern ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will, und doch das Böse schafft. Tue nichts Gutes, wenn du Undank nicht verkraften kannst. Der Anblick heruntergekommener Stadtviertel und unberechenbarer Einwanderer ist erschreckend und abschreckend. Die Bedrohungen, die ausgesprochen werden, sind ernst zu nehmen. Die Regierungen der Herkunftsländer dieser Menschen sind meist islamisch geprägt.

  2. "Der Bettler haßt die Hand, die ihm gibt!", sagte meine Mutter häufig.

    Verstand ich als Kind nicht, heute schon.

  3. @Bernhard von Klärwo
    Geben ist seliger als nehmen. Erwartete Dankbarkeit macht rachsüchtig.
    Ich erinnere mich an die Worte Ludwig Erhards, der von seinen Zeitgenossen verlacht wurde: MAß HALTEN! Die Selbstbeweihräucherung der ewig Gebenden kann dem Nehmenden nicht verborgen bleiben.

  4. Tel Aviv ist die Hauptstadt des pulsierenden Lebens, ein wunderbarer Ort. Die Architektur dort ist chaotisch, durcheinandergewürfelt, aber das Lebensgefühl ist wunderbar. Nur wenn Musels dahinkommen verwandeln sie es in einen Ort der Unkultur.

  5. ""...„Wir Deutsche“ nämlich können uns vieles vorstellen, nur nicht, dass die Bundesrepublik Israel im Falle eines Falles Israel zu Hilfe kommt, schon gar nicht militärisch... Für die meisten Deutschen ist Israel der ewige Störfaktor, eine Gefahr für den Weltfrieden. Die Art, wie Israel die Palästinenser „behandelt“, erinnert sie daran, wie die Juden von den Nazis „sonderbehandelt“ wurden.

    Umgekehrt klingt die Musik ganz anders. Die Israelis lieben „Germania“, vor allem Berlin. Sagt man einem Israeli, man käme aus der deutschen Hauptstadt, bekommt er gleich glänzende Augen. Er war auch schon da oder will unbedingt bald hin. Berlin steht für vieles, nur nicht für das Dritte Reich.

    Die Israelis haben den Deutschen ihre Sünden längst vergeben, die Deutschen aber nehmen den Juden noch immer übel, was sie ihnen angetan haben*.""
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/oh_germania/

    *Das kennt man auch so aus dem Leben oder der Kriminalität. Der Täter ist böse auf das Opfer, daß er wegen ihm zum Täter wurde:

    Die Mutter ist Böse auf das Kind, weil sie es hat verprügeln "müssen".
    Der Ehemann ist böse auf seine Frau, weil sie ihn angeblich zu einer Prügelorgie verleitet habe.
    Der Vergewaltiger ist böse auf die Frau, weil sie ihn mit ihrer spärlichen Bekleidung, mit Blicken oder unbedeckten Haaren zur Bestie gemacht hätte.

    +++

    Warum "Palästinenser" dieses Video entfernt haben wollen:
    http://www.pi-news.net/2012/05/warum-palis-dieses-video-entfernt-haben-wollen/

    +++

    Eurovision Song Contest und türkisch-moslemischer Judenhaß:
    http://www.pi-news.net/2012/05/jeder-turke-der-jetzt-fur-diesen-juden-anruft/#comment-1857715

    +++

    Auf der ganzen Welt gibt es

    13,5 Mio. Juden, davon ca. 7,5 Mio. in Israel
    1,4 Mrd. Moslems
    2,3 Mrd. Christen
    500 Mio. Buddhisten
    900 Mio. Hindus

  6. @ Weißerose Freitag, 1. Juni 2012 10:32 3

    Ganz zustimmen kann ich Ihnen nicht.

    Der Schenkende sollte sich mit seiner guten Tat nicht schmeicheln, sich überlegen fühlen oder gesellschaftliches Ansehen verschaffen und auch keine Dankbarkeit erwarten - das ist richtig.
    Aber daß er dafür noch verachtet oder abgeschlachtet, sein Land vermüllt und verwüstet wird ist kriminell und muß nicht toleriert werden!

  7. Die meisten flüchtlinge kommen aus den kriegsgebieten am horn von afrika, nämlich aus Eritrea und süd-sudan. Ich selbst komme aus Eritrea und 100% der süd-sudanesen und 70% der Eritrea sind christen. fast 90% diese Flühtlinge sind Christen und dementsprechend , Ihre Behauaptung moslemesche flüchlinge strömen nach Israel ist gelogen und populistich.

    MM:
    Der Artikel ist nicht von mir, sondern von Mr. Merkava aus Tel Aviv. Ein Korrespondent, der vor Ort ist. Sie aber leben in Hamburg. Woher wissen Sie, wie es in Israel aussieht? Warum sollten die 90% christlichen Flüchtlinge aus Sudan und Eritrea ausgerechnet nach Israel gehen - und nicht in christliche Gebiete wie Europa? Ihre Ausführungen sind leider sehr unlogisch. Und gegen Ihre Behauptung, ich würde lügen, verwahre ich mich entschieden!

  8. Mister Ben in Israel sind die Flüchtlinge aus dem Sudan Muslims. Das weis ich 100% weil sie im Haus meines Schwiegervater von UNO einqatiert wurden. Das diese Flüchtlige in Tel Aviv grosse Probleme machen gegen Frauen weis ich auch. Man soll sie alle in Islamische Länder schicken Pasta.

  9. Können Hebräer dankbar sein?

    Ist euch die Bibel noch was wert?
    Wenn keiner sich um sie was schert.
    Steht nicht von Cyrus da was drin?
    Knechtschaft kommt da in den Sinn.

    Die Perser wurden zur Gotteshand.
    Nach Babylon er Cyrus rasch gesandt.
    Dort war das Bibelvolk in großer Not.
    Die Knechtschaft war fast schon ihr Tod.

    Man würde nicht kennen ihre Schrift.
    Ja die Bibel, die Tora, es gäbe sie nicht.
    Die Weltgeschichte hätte ein anders Gesicht.
    Und die Hebräer wären nicht beim jüngsten Gericht.

    Doch hat der Herr die Hilf geschickt.
    Die Pein war zu Ende, vergesst es nicht.
    Aus Persien kam die Befreiungsmacht.
    Sie hat auch den Tempel mit Schmuck bedacht.

    Dies muss das Hebräervolk bekennen.
    Und sich nicht neu ins Chaos verrennen.
    Die Völker der Erde sind alle gleich,
    wenn zum Berg des Herrn sie ziehen.
    Keiner den Worten Jesajas kann entfliehen.
    Diese Geschichte hält nicht Ochs und Esel auf.
    Es ist doch der gottgegebene Weltenlauf.

  10. Nicht nur Araber und Fluechtlinge, sehr geehrter Herr Panzer, auch Juden können etwas Negatives sein, in israelischen Augen, und zwar wenn es um die jüdischen Opfer in der Shoa geht. Während einer Aufführung des Stückes "Ghetto" von Joshua Sobol in Tel-Aviv am israelischen Shoah-Gedenktag, an der vor allem Jugendliche aus vier verschiedenen Schulen teilnahmen, produzierten diese einen Tumult sondergleichen, dessen Höhepunkt kam, als ein Kapo einen Ghettobewohner schwerstens misshandelte, und ein paar Jugendliche ihn anfeuerten: "Gut so!" "Gibs ihm!"
    http://abumidian.wordpress.com/deutsch/haimhanegbi/die-banalitat-des-bosen/

    MM: Sie können das nicht verstehen, dass Israelis beim Thema Shoa ausflippen können ? Nun, ich als Deutscher kann das bestens verstehen.

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