Vor 70 Jahren leugneten die europäischen Medien die Gefahr des Nationalsozialismus. Heute leugnen sie die islamische Gefahr.


Bill Warner: Mohammed – Ein Déjà Vu

EuropeNews 14 November 2011
Original: Mohammed – Déjà vu, Political Islam
Von Bill Warner (Übersetzung von derprophet.info für EuropeNews (Quelle)

In den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts waren Hitler und der Nationalsozialismus eine aufsteigende Macht in Deutschland.

Als ihre üblen Absichten zur Tatsache wurden leugneten fast alle Machthaber Europas das Böse vor ihrer Nase. Der Antrieb, nur gute Gedanken über Hitler zu denken und ihn in jeglicher Weise zu beschwichtigen, durchtränkte die Reden und Berichte der politischen und religiösen Führer, der Universitäten und der Presse. Nicht einmal die von ihm inszenierte Invasion der Nachbarstaaten konnte den Standpunkt des Establishments korrigieren, daß „Hitler ein vernünftiger Mann sei“. Appeasement würde ihn ihnen ähnlich – und damit vernünftig – machen. Friede um jeden Preis war das moralische Motto.

Weil sie Hitler nicht angriffen, als er noch in einer schwachen Position war, mußten sich die Europäer mit den Nazis auseinandersetzen, als diese in ihre volle Kampfesstärke kamen und es sie enormen Einsatz an Gut und Blut kostete, sich diesem Problem zu stellen. Der durch Appeasement gewonnene Frieden des Etablishments brachte ein großes Übel mit sich.

Die Parallelen zwischen der Verleugnung des Naziproblems durch die politische Elite damals und ihr Führungsstil bezüglich dem Islam heute ist furchterregend. Wir stellen fest, daß das Ableugnen von Tatsachen angesichts von Angst ein menschlicher Wesenszug ist.

Alle untenstehenden Zitate stammen aus der Biographie von William Manchester The Last Lion – Winston Spencer Churchill Alone

Politische Führer

Die britische Politelite glaubte nicht einmal der Geheimdienstinformation ihrer eigenen Mitglieder:


[…] Die britische Regierung nahm die bemerkenswerte Position ein, daß sich die detaillierten Berichte von zwei ihrer besten Botschafter, welche den Zustand des 3. Reiches schilderten, auf Mißverständnisse, verzerrte Wahrnehmung und unbestätigte Gerüchten stützen würden.[…] Der Premierminister bekräftigte gegenüber Leopold von Hosch, dem deutschen Botschafter in England, er wüßte von keinen Gräueln, Züchtigungen, oder Synagogenschändungen und daß alles was die englische Gesandtschaft berichtet hatte, eine Lüge sei.

[…] Das Schweigen des Premiers, seine Weigerung, das Übel des Nazikanzlers zu sehen, zu hören und darüber zu sprechen war charakteristisch für die Reaktion der herrschenden Elite Englands. (Seite 103)

Man dürfe Hitler niemals vor den Kopf stoßen

Das wahre Problem war, daß sich die mächtigsten und einflußreichsten Männer Englands darauf festgelegt hatten, Hitler nicht zu beleidigen. (Seite 125)

Das Establishment ernannte Liebe und Frieden zur Staatsreligion:

Appeasement wurde zum evangelikalen Motto; in Tat und Wahrheit verwischte für manche Exponenten die Linie zwischen Auslandspolitik und Religion. Die Regierungsspitze denunzierte die Feindschaft Vansittarts mit den Nazis. Baldwin kommentierte: “Ich habe schon immer gesagt, daß Vansittart ein Christ sei.“ Margot Asquith, die Witwe des englischen Premiers, schrieb: „Rage sollte mit christlicher Liebe begegnet werden. Es gibt nur einen einzigen Weg, Friede auf der Welt zu bewahren und sich von einem Feind zu befreien und dies ist, mit ihm eine Art Übereinkunft zu treffen – je übler er ist, um so mehr muß man ihn mit entgegengesetzten Waffen bekämpfen.“ Sie folgerte: „Der größte Feind der Menschheit ist Haß.“ (Seite 101)

Der Aberwitz der Wahrheit

Büchern und (anderen) Fakten wurden niemals und um keinen Preis erlaubt, das Schild der Friedenslüge zu durchdringen:

Während der Festtage las Premierminister Chamberlain Steven Roberts Buch „The House That Hitler Built“, eine mächtige Anklageschrift gegen den Nationalsozialismus des hervorragenden australischen Gelehrten. Trotzdem schrieb ersterer an seine Schwester Ida: „Wenn ich die Schlußfolgerungen des Autors akzeptierte, so würde ich verzweifeln. Ich werde aber beides sein lassen.(Seite 243)

Welcher heutige Spitzenpolitiker hat den Koran oder die Sunnah gelesen? Kein hochrangiger Exponent des (britischen) Etablissements außer Churchill hatte je „Mein Kampf“ gelesen:

Die Beschwichtiger schienen in totaler Unkenntnis darüber zu sein, was Hitler an Schwerwiegendem im Schilde führte, was er in „Mein Kampf“ entworfen hatte und das nun als alarmierende Realität zutage trat. (Seite 242)

Die Medien

Die Presse und die BBC Radiostation zensierten sämtliche schlechten Nachrichten betreffend der Nazis. Auch stellten sie niemals Zusammenhänge her. Einzelne Ereignisse welche sich in die Berichte schlichen, wurden nicht als Teil eines (gesamten) Verhaltensmusters verstanden:

Die Editoren von Ebutt (eines britischen Reporters) lasen seine Berichte; sie wußten, was sich im 3. Reich ereignete. Die Leserschaft jedoch tappte meistens im Dunkeln denn seine Depeschen wurden oft neugeschrieben oder von Geoffrey Dawson (einem Editor der Times) unterbunden. Nachdem letzterer sich während 5 Jahren von Hitler dressieren ließ, wunderte er sich lediglich über dessen Undankbarkeit. Er schrieb an H. G. Daniels, seinem Genfer Korrespondenten: „Nacht für Nacht gebe ich mein Letztes, um aus meinen Berichten jegliches fernzuhalten, was die Empfindlichkeiten der Nazis verletzen könnte. Ich kann mich an nichts erinnern, was während vieler Monate gedruckt worden ist, welches möglicherweise als unfairer Kommentar dargestellt werden könnte.“ (Seite 144)

Das Establishment stellte sicher, daß das Böse nie als nazispezifisch dargestellt wurde:

Die britische Führungsspitze mahnte die Tory Parlamentsabgeordneten, daß, falls sie Totalitarismus und Aggression verurteilen müßten, sie keine spezifischen Namen nennen sollten. Es wurde betont, daß es wichtig sei, die Gefahr abzuwenden, sich direkt auf Deutschland zu beziehen in einer Zeit, in der die Briten versuchen würden, sich mit diesem Land zusammenzuraufen. Fleet Street (die britische Presse) jauchzte auf, ebenso England. Sie waren Menschen des Friedens. (Seite 238)

Die Presse hatte den Grundsatz, nichts Übles über die Nazis zu berichten:

Von den Nazis enteignet, wanderten die Juden die Strassen Osteuropas ab. Fotografien ihres Leidensweges waren tief ergreifend, der obengenannte Editor Dawson weigerte sich jedoch, solche Bilder in The Times zu drucken. Er könne den Opfern eh nicht helfen, erklärte es seinem Team, und wenn solche Fotos (trotzdem) publiziert würden, wäre Hitler beleidigt. (Seite 399)

Religiöse Führer

Die Verfolgung der Kirche Deutschlands störte weder die tugendhaft-religiösen Führer des englischen Etablissements noch die Presse. Sie bemäntelten erstere und machten Entschuldigungen:

Bischof Headlam sagte, daß „es keine Verfolgung von Religion in Deutschland gebe“ sondern lediglich „die Verfolgung politischer Aktivitäten“. Der Zeitungseditor Dawson publizierte die Predigten des Bischofs in ihrer ganzen Länge währenddessen er die Depeschen seines eigenen Berliner Korrespondenten, welche die Inhaftierung deutscher Kleriker beschrieben, in den Papierkorb beförderte. (Seite 311)

Gibt es hier irgendwelche Parallelen? Die Geschichte wiederholt sich. Islam und Mohammed werden genauso behandelt. Unsere zeitgenössischen ignorant-ängstlichen Spitzen der Politik, Medien und Universitäten haben einen historischen Stammbaum.

Posted November 14th, 2011 by li

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