Mannheimers Vorträge vor Polizeibehörden: Die Wahrheit – und was Medien daraus machen


Das Komplott gegen Michael Mannheimer

Die vorliegende Geschichte hat etwas von einem Agententhriller. Er kann einem oder mehreren daran Beteiligten den Job, ja sogar das Leben kosten. Der Ausgang ist noch vollkommen offen.

Es handelt sich nicht um ein Drehbuch für einen Kinofilm, sondern ist dem realen Leben entnommen. Beteiligte an diesem Thriller sind: Michael Mannheimer als Hauptakteur, das Polizeipräsidium Künzelsau in Baden-Württemberg, ein Heilbronner Staatsanwalt namens Bracharz, ein Mann namens Petersen – seines Zeichen Islamwissenschaftler am LKA Baden-Württemberg und ein gewisser Herr Sadr, ebenfalls Islamwissenschaftler und mutmaßlich angestellt am BKA.

Die ganze Sache spielt sich ab im Oktober 2006. Dass sie jetzt erst in den Medien erscheint, hat seine Bewandtnis mit einem ganz anderen Fall. Doch der Reihe nach.

Der Beginn

Wie ich überhaupt zu den Vorträgen bei der Polizei gekommen bin, ist die Geschichte meines persönlichen “Erweckungserlebnisses” als Islamkritiker:
Im Jahre 2005 wurde ich vom Heilbronner Verein “Cafe International” eingeladen, einen Vortrag über Buddhismus zu halten. Bei einem Vorgespräch dazu, bei dem einige Personen anwesend waren, ging ich auf die besondere Friedfertigkeit des Buddhismus als Religion ein.
Plötzlich erhob sich einer der Anwesenden, streckte die Faust nach oben und rief: Allahu Akbar! Tod allen Deutschen! Der 11.September war nur der Anfang! Wir werden alle Ungläubigen ausrotten! und andere wüste Drohungen gegenüber Deutschland, wie, dass wir in einem verkommenen Land leben……An mehr Einzelheiten kann ich mich nicht erinnern. Ich hatte so etwas jedenfalls in Deutschland noch nie erlebt. Was aber dann kam, toppte das Ganze noch:
Die Anwesenden (um 8-10 Personen, die meisten davon Deutsche), unterstützten tendenziell dessen Kritik an Deutschland und am westlichen System.
Die Stimmung war extrem aggressiv aufgeladen, so dass ich die Veranstaltung dann ziemlich rasch verließ.
Am nächsten Morgen rief mich der damalige Vorsitzende des Cafe International und Mitglied der SPD (er war Jahrzehntelang als Entwicklungshelfer im Ausland) an und meinte, dass das gestern doch ein erfolgreicher Abend gewesen sei, und ob ich den Vortrag über Buddhismus halten könnte. Ich erwiderte, dass ich den Abend überhaupt nicht erfolgreich sah und wies ihn auf das Vorkommnis hin.

Der islamische Schläfer

Darauf meinte der Vorsitzende: Ja, das hat uns auch alle überrascht. Der Zwischenrufer sei ein Ägypter namens Mohammad Ibrahim, sei erst dreimal im Verein gewesen (der Verein tagt jeden Monat einmal), und hätte bereits nach dem ersten Besuch angefragt, ob er eine Veranstaltung im Verein halten könne über den Islam. Der Verein sagte zu. Bereits in der darauffolgenden Veranstaltung (wohl einen Monat später), hielt dann eine verschleierte Muslima einen Vortrag zum Thema: “Das Leben einer Muslima in einer nichtmuslimischen Gesellschaft”. Geholfen habe dabei auch ein Marokkaner, zu dem er (der Vorsitzende) keine näheren Angaben machen könne.

Doch bei mir schrillten alle Alarmglocken. Dieser Ibrahim Mohammad, so erfuhr ich vom Vorsitzenden, hatte an der Fachhochschule Heilbronn ein technisches Studium absolviert – klassischer Fall für das Profil eines “Schläfers” (Mohammad Atta absolvierte ebenfalls ein technisches Studium). Ich begann zu recherchieren. Beim Staatschutz Heilbronn, beim Landesverfassungsamt, beim LKA, BKA und BVerfSchutz. Dann erkundigte ich mich bei der amerikanischen Botschaft Berlin.

Der Anruf

Nach Monaten erhielt ich einen Anruf der Polizeidirektion Heilbronn, ob ich am anderen Tag vorbeikommen könne. Was ich tat. Ich musste zuerst meinen Journalistenausweis vorzeigen. Was ich tat. Dann wurde ich in einen großem Raum gebeten, an dessen Stirnseite ein langer Tisch war, dahinter saßen drei Personen. Davor stand ein Stuhl. Bei den drei Personen handelte es sich (ich bin mir nicht ganz sicher) um einen hohen Beamten des Landesinnenministeriums, um den Polizeichef Heilbronn und noch jemanden. Ich nahm Platz.

Auf dem Tisch lag ein einziger, dicker Order. Nach kurzem Einleitungsgespräch öffnete einer der dreien den Aktendeckel, und ich sah ein Foto des besagten Mohammad Ibrahim. Ja, das ist er, sagte ich den Personen. Dann kommts. Man teilte mir mit, dass dieser Mohammad Ibrahim einer der islamistischen Topgefährder in Deutschland sei. Ein Mann mit Kontakten bis zu den höchsten nationalen und internationalen Terrorkreisen.


Der Auftrag

Dann kam die Frage: “Herr M.: Wir haben uns folgendes gefragt: Wie kommt es, dass dieser Mann seit Jahren in Heilbronn lebt, und niemand auf ihn aufmerksam wurde. Auch nicht das Cafe International. Aber Sie selbst erkannten dessen Gefahrenpotential bereits nach wenigen Minuten in einer Art, dass Sie wochenlang gegen diesen recherchierten.”
Meine Antwort war: Mir war (schon damals, bevor ich mit M.I. zusammenstieß) klar, dass islamische Terroristen oft technische Fächer belegen. Das wusste ich von Mohammad Atta, der auch Ägypter war (und zu dem M.I.mutmaßlich Kontakt hatte). Und dass Ägypten eines der Top-Gefährderländer war (neben Saudi-Arabien). Beides traf auf M.I. zu.
Was mich aber besonders stutzig machte (und offenbar nur mich) war, dass Mohammad Ibrahim aus dem Handgelenk einen Vortrag anbieten konnte der besagten Muslima, die weit über eine Stunde über das oben genannte Thema sprach. Mir als professionell Vortragendem war klar: So einen Vortrag zaubert niemand aus der Tasche. Es sei denn, er ist ein Vortragsprofi, oder eine Organisation – in diesem Fall etwa die Muslimbruderschaft – steckt dahinter. Nach kurzem Schweigen wurde ich gefragt: Herr M.: Können Sie sich vorstellen, einen Vortrag über den Islam bei der Polizeidirektion Heilbronn zu halten? Der Rest ist bekannt.

Das Komplott

Das war mein persönlicher Einstieg in die Islamkritik. Man wird natürlich jetzt versuchen, mich mit Dreck zu bewerfen. Aber die Inhalte meiner damaligen “tendenziösen” Vorträge (s. den anschließenden Artikel von Stürzenberger) waren damals schon valide, und sind es heute immer noch.
Dieser Vorwurf  hat wohl damit zu tun, dass ich bereits 2005 einen klaren Blick auf den Islam hatte und schon damals die offenbar vom Ministerium gewünschte Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus nicht mehr getroffen habe.
Schaut man sich die Redner an, die vor Polizeibehörden sprechen, dann dürfte die Mehrheit darunter die politisch gewollte (jedoch vollkommen unsinnige) Unterscheidung zwischen einem moderaten, guten, und einem extremistischen, bösen Islam getroffen haben. Das ist jedoch genauso unsinnig wie die Trennung zwischen Alkohol und Alkoholismus, zwischen Terror und Terrorismus oder zwischen Nationalsozialismus und “Nationalsozialisismus”.
Lesen Sie in der Folge die Ausführungen des Islamkritikers Michael Stürzenberger zu den jüngsten Pressemeldungen über meine Vorträge bei den Polizeidirektionen (die ich hielt, ohne Honorar zu verlangen). Am Ende werde ich darauf eingehen, warum es zu diesen späten Pressemeldungen kommen konnte. Dies hat mit einem ganz anderen Fall zu tun…

***

Stuttgarter Nachrichten/Die Zeit/Heilbronner Stimme und Radio Ton über Michael Mannheimer

Heute haben die Stuttgarter Nachrichten (ebenfalls die ZEIT und die Heilbronner Stimme) den Artikel “Islam-Kritiker hielt Vorträge bei der Polizei” veröffentlicht, in dem sie darstellen, dass Michael Mannheimer in den Jahren 2005 bis 2007 drei Vorträge vor baden-württembergischen Polizeidienststellen gehalten hat. Das Innenministerium bewerte einen Vortrag von Mannheimer in Karlsruhe aus dem Jahr 2006 als “tendenziös einseitig, nicht wissenschaftlich fundiert und polemisch”. Nun fragt man sich, wie Beamte eines Innenministeriums zu der Qualifikation kommen, einen Islamvortrag in dieser Weise beurteilen zu können. Haben da möglicherweise Rechtgläubige die Hand im Spiel, die als “Islamwissenschaftler” im Dienst des Innenministeriums stehen?

(Von Michael Stürzenberger) Quelle

Dieser Verdacht scheint nicht ganz unbegründet zu sein. Am 9. Oktober 2007 hielt Michael Mannheimer einen Vortrag vor Oberstaatsanwälten, Richtern, Amtsgerichtsdirektoren, Staatsschutzbeamten, Kriminalhauptkommissaren, Polizeihauptkommissaren sowie dem Leiter der Staatsanwaltschaft Schwäbisch Hall und dem stellvertretenden Leiter der Staatsanwaltschaft Heilbronn. In der Diskussionsrunde zu seinem Vortrag behauptete ein gewisser Herr Petersen, der sich als Islamwissenschaftler bezeichnete, dass die Quellen Mannheimers “drittklassig” und „aus dem Internet zusammengeschustert“ seien. Mannheimer fragte diesen Herrn Petersen dann ganz offen: Sind Sie ein zum Islam übergetretener Islamwissenschaftler? Herr Petersen gab trotz Nachfrage keine Antwort.

Hier das Schreiben von Michael Mannheimer vom 3.12.2007 an das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg bezüglich dieses Vorfalls :

“Wie telefonisch besprochen schicke ich Ihnen mit dieser Post die CD meines Vortrags „Eurabia kapituliert vor dem Islam“ an die Polizeidirektion Künzelsau zu.

Vortrag und CD sind identisch…mit Ausnahme zusätzlicher Hintergrundinfos, die ich als Referent während des Vortrags verbal einfüge. Unabhängig des von mir angezeigten Falls einer möglichen (und in meinen Augen sehr wahrscheinlichen) Unterwanderung des LKA Baden-Württembergs durch einen Islamisten finden Sie in der CD eine Fülle von Material zum Thema Islam, Islamismus, Islamisierung einzelner Staaten der EU, die auch Ihrem Amt im einen oder anderen Fall von Nutzen sein wird.

Nun zum Fall „Mögliche Unterwanderung des LKA Bad-Württembergs durch einen “Islamisten“:

Es handelt sich nach meinen eigenen Recherchen dabei um einen Herrn Petersen oder Pedersen, der am LKA Bad.-Württemberg als Islamwissenschaftler beschäftigt sein und sich noch in der Probezeit befinden soll (..)

Dieser Herr Pedersen/Petersen hat meinen Vortrag am Ende der Veranstaltung massiv und pauschal kritisiert und meine Quellen als „drittklassig“ und „aus dem Internet zusammengeschustert“ bezeichnet. Konkret wurde er in keinem Fall, offenbar hat er sich auf seinen Status als „Islamwissenschaftler“ und die allein darauf beruhende Wirkung bei einem größtenteils sach-unkundigen Publikum verlassen. Nur in einem Fall wurde er konkret: Der von mir fälschlicherweise mit einem Professorentitel bedachte deutsche Orientalist Dr. Hans-Peter Raddatz sei – so Petersen- gar kein Orientalist, sondern ein Bänker und betreibe eine Software-Firma.

Ich wies ihn an dieser Stelle darauf hin, dass Herr Raddatz als Herausgeber der „Internationalen Enzyklopädie des Islam“ einer der weltweit bedeutendsten Islamkundler sei und mit seinen Schriften seit Jahren vor den Gefahren des Islam warnt. Mittlerweile könne auch er seine Arbeit nur unter Polizeischutz verrichten, da er – wie alle Kritiker des Islam- mehrfach mit dem Tode bedroht wurde und eine (wenn auch umstrittene) Todesfatwa gegen ihn erlassen wurde.

Des weiteren entgegnete ich Herrn Pedersen, dass ich seiner Zunft, der deutschen Islamwissenschaft, gegenüber den Vorwurf erhebe, dass sie zur Erhellung der Ursachen der Weltbedrohung Islamismus (von Ausnahmen wie Bassam Tibi und Hans-Peter Raddatz abgesehen) so gut wie nichts beigetragen habe, was möglicherweise auf den Umstand zurückzuführen sei, dass eine erhebliche Anzahl der Islamwissenschaftler offen oder insgeheim zum Islam konvertiert sei, was der deutschen Öffentlichkeit so gut wie nicht bekannt sei. Daher frage ich ihn, Herrn Pedersen, ob dies bei ihm auch der Fall sei: ob er zum Islam konvertiert sei.

Die folgende Reaktion hatte ich nicht erwartet, und auch das Publikum schien verblüfft. Herr Pedersen, dem die Farbe aus dem Gesicht gewichen war, blieb stumm: will heißen, antwortete nicht. Ich wiederholte meine Frage nochmals: „Sind Sie ein zum Islam konvertierte Islamwissenschaftler?“ Auch diesmal blieb er stumm. Ich wendete mich zum Publikum und bemerkte, dass diese Reaktion doch mehr als merkwürdig sei, und dass mir persönlich derzeit kein anderer Schluss möglich sei als zu vermuten, dass dieser Herr ein beim BKA arbeitender muslimischer Konvertit sei.

Das Angebot von Herrn Diesch, des Veranstalters des Vortrags, an den Islamwissenschaftler, mit mir nach der Veranstaltung über seine Kritik nochmals unter vier Augen zu reden, wurde jedenfalls von Herrn Pedersen nicht wahrgenommen. Dieser verließ unmittelbar nach Ende der Veranstaltung rasch und wortlos den Raum.

Nachtrag:

Wie meine Recherchen ergaben, verliefen die Ermittlungen des LKA gegen Herrn Pedersen in der Folge im Sande. Herr Pedersen selbst war angeblich unmittelbar nach dem Vortrag auf einer einwöchigen Dienstreise. Von seiner Dienststelle zurückgekehrt, wurde er von seinem Vorgesetzten zum Fall befragt. Auf die Frage, ob er Muslim sei, habe Herr Pedersen dabei mit einem klaren Nein geantwortet, worauf sich die Sache für seinen Vorgesetzten erledigt habe.

Mein Urteil dazu: Mir ist bekannt, dass ein Muslim nur unter Todesgefahr die Zugehörigkeit zu seiner Religion verleugnen darf. „Ungläubige“ dürfen jedoch ausnahmslos belogen werden (Stichwort Taqiyya: die Pflicht der Muslime, Ungläubige über ihre wahren Absichten zu täuschen). Ich vermute, dass Herr Pedersen meine direkte Frage bezüglich seiner Zugehörigkeit zum Islam derart überrascht hat, dass er in diesem Moment rat-und fassungslos war.

Ich vermute daher, dass sich Herr Pedersen während seiner Dienstreise, die sich unmittelbar an meinen Vortrag angeschlossen hat, bei Islamgelehrten darüber erkundigt hat, wie er sich in diesem Fall zu verhalten habe. Ich vermute darüber hinaus, dass ihm seitens islamischer Zuständiger „grünes Licht“ bei der Verleugnung seiner Zugehörigkeit zum Islam gegeben wurde.

Antrag:

Ich beantrage beim Verfassungsschutz Baden-Württemberg angesichts eines erheblichen Interesses der Öffentlichkeit die sofortige Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Herrn Pedersen mit dem Ziel, dessen Zugehörigkeit zum Islam zu verifizieren bzw. zu falsifizieren. Im Falle eines positiven Ergebnisses („Er ist Muslim“) beantrage ich die sofortige Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Herrn Pedersen. Darüber hinaus beantrage ich (für den positiven Fall) die Einleitung eines Verfahrens gegen das LKA Baden-Württemberg wegen groben Verstoßes der Dienstaufsicht angesichts eines begründeten Anfangsverdachts gegen einen Mitarbeiter dieser Behörde.”

Und jetzt kommt das Beste: Ein gewisser Seyed Ali Sadr stellte Strafanzeige gegen Michael Mannheimer wegen “Verleumdung und Beleidigung”. Er behauptete, Mannheimer hätte ihn bei seinem Vortrag in Künzelsau der Zugehörigkeit zur extremistischen Organisation der Muslimbruderschaft bezichtigt. Mannheimer kennt diesen Mann aber gar nicht. Hier sein Antwortschreiben dazu an die Polizeidirektion Künzelsau vom 19.12.2007:

“..zu der gegen mich eingegangenen Strafanzeige wegen angeblicher „Verleumdung und Beleidigung“ (s. Ihre Email („Bitte um Stellungnahme“) vom 17.12.2007 an mich) möchte ich folgende Ausführungen machen:

1. Ein Herr namens Seyed Ali Sadr ist mir völlig unbekannt.
2. Ich habe bei meinem Vortrag in Künzelsau einen solchen Namen weder erwähnt noch diesen mir unbekannten Mann der Zugehörigkeit zur extremistischen Organisation der Muslimbruderschaft bezichtigt.

Es waren genügend Zeugen, darunter hochrangige Vertreter der baden-württembergischen Polizei und der Landesstaatsanwaltschaft bei meinem Vorgang zugegen, die dies bestätigen können. Dieser Name befindet sich im übrigen auch an keiner Stelle in meinen Vortrags-unterlagen, die der Polizei Künzelsau als CD vorliegen.

Es handelt sich bei der Strafanzeige Herrn Sadrs umgekehrt also um eine Verleumdung gegen meine Person sowie einen Angriff gegen meine persönliche und berufliche Integrität als Journalist.

Daher stelle ich an dieser Stelle meinerseits Strafanzeige in Verbindung mit einem Strafantrag wegen Verleumdung sowie aller möglichen weiteren Delikte gegen Herrn Sadr sowie gegen Unbekannt.

Da Herr Sadr bei meinem Vortrag persönlich nicht anwesend war, ist von der Vermutung auszugehen, dass es sich beim Zuträger dieser falschen Behauptung mit einiger Wahrscheinlichkeit um den bei meinem Vortrag anwesenden LKA-Islamwissenschaftler Herrn Petersen handeln könnte. Sollte sich diese Vermutung bewahrheiten, dehne ich meine oben angeführte Strafanzeige gegen Herrn Petersen aus.”

Das Verfahren gegen Michael Mannheimer wurde vor kurzem eingestellt. Es lief aber mehrere Jahre, und in dieser Zeit durfte er wegen dem schwebenden Verfahren keine weiteren Vorträge vor Kriminal- und Polizeibeamten sowie Richtern und Oberstaatsanwälten halten. Auf diese Weise versucht die Umma offensichtlich, Islamkritiker mundtot zu machen.

Möglicherweise wird dieser Fall hier jetzt aber noch höhere Wellen schlagen, als es einigen Personen lieb sein könnte.

Kontakt zum Innenministerium Baden Württemberg, wo man den Vortrag Mannheimers als “tendenziös einseitig, nicht wissenschaftlich fundiert und polemisch” einstufte:

» Poststelle@im.bwl.de

***

Nachtrag von Michael Mannheimer:

Über meinen Anwalt hatte ich vor kurzem Einsicht in die Aktenlage bezüglich des auf mich zukommenden Prozesses wegen angeblicher Volksverhetzung (PI berichtete darüber). In diesen Akten war auch der Fall Künzelsau detailliert enthalten mit der (niedergeschlagenen) Anklage des Herrn Sadr gegen mich wegen “Beleidigung” und “Verleumdung”.

Meinem Anwalt fiel dabei auf, dass in der darauffolgenden Befragung (der hochrangigen Anwesenden) 62 von 63 Zeugen geantwortet hatten, dass sie sich nicht an die Nennung des Namens Herrn Sadr erinnern könnten – und ein einziger Zeuge sich dessen nicht ganz sicher war. Ein bessere Entlastung meiner Person von den Vorwürfen ist kaum denkbar.

Da damit zweifelsfrei feststand, dass ich nicht Täter, sondern das Opfer einer Verleundungskampagne war, hätte der damals amtsführende Oberstaatsanwalt Bracharz von der Staatsanwaltschaft Heilbronn (Außenstelle Schwäbisch Hall) von sich aus Ermittlungen gegen Unbekannt einleiten müssen. Dies schien er jedoch nicht getan zu haben. Auf Anraten meines Anwalts entschloss ich mich daher, meinerseits Anzeige gegen diesen Staatsanwalt wegen Untätigkeit im Amt und aller sonstigen Delikte zu stellen.

  • Wenige Tage, nachdem diese Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn eingegangen sein dürfte, eschienen die Pressemeldungen über meine damalige Vortragstätigkeit bei der Polizei. Zufall?
    *
  • Bracharz war es auch, der meiner damaligen Bitte, dem Anwalt des Muslimen Dr. Sadr (der mich wegen angeblicher Beleidigung verklagt hatte), meine persönliche Anschrift nicht mitzuteilen, ohne Zögern nicht entsprach (was auch auf Unverständnis einiger Polizeibeamten stieß, die diesen Antrag unterstützten). Zufall?
    *
  • Eine Nennung meiner Adresse ist bei einer solchen Bagatellstraftat (“Beleidigung”) rechtlich nicht zwingend – und hätte vor dem Hintergrund der Gefahr für Leib und Leben, der sich Islamkritiker ausgesetzt sehen, durchaus vom Staatsanwalt begründet akzeptiert werden können. Zufall?
    *
  • In den Akten über mich, die Bracharz vorlagen, war nicht nur die besagte und veröffentlichte Kritik des Landesinnenministeriums nachzulesen, sondern auch ein dezidiertes Lob der Polizei Heilbronn. Dieses anerkennende Schreiben war in der Pressemeldung jedoch mit keinem Wort erwähnt. Zufall?
    *
  • Der Polizeibeamte, der damals dieses Lob schriftlich verfasste, bekam in der Folge einen Rüffel und berufliche Schwierigkeiten (auf die ich hier nicht näher eingehen will). Zufall?

Ob ich dies alles überlebe, weiß ich nicht. Für den Fall meines plötzlichen und frühzeitigen Ablebens möge dies Schrift dazu dienen, Ermittlungen gegen meine(n) möglichen Mörder einzuleiten. Daher empfehle ich den mir Zugetanen, dieses Schreiben zu speichern und an einem sicheren Ort aufzubewahren.

Freiheit und Wahrheit lassen sich zwar kurzfristig, aber niemals auf Dauer unterdrücken.

Michael Mannheimer, 9. Juni 2012

*******

Für Spenden zur Aufbringung der hohen Kosten des auf mich zukommenden Prozesses bin ich meinen Lesern dankbar

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 Gebühren: Überweisungen innerhalb der EU nach Ungarn sind kostenfrei
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
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