War Mohammed pädophil? Eine Antwort vom Zentralrat der Ex-Muslime

War Mohammed pädophil?

Zentralrat der Ex-Muslime Österreich 16 Februar 2011
Von Cahit Kaya (Quelle)

Am 15. Februar wurde das Urteil im Fall Elisabeth Sabaditsch-Wolff verkündet. Dem Vorwurf der Verhetzung konnte sie entgehen. Ihre Aussage, im Freiheitlichen Bildungsinstituts (FBI), Mohammed sei pädohil gewesen brachte ihr einen Schuldspruch wegen Herabwürdigung religiöser Lehren ein. Es wurde eine Geldstrafe von 480 Euro verhängt.

Was ist Pädophilie?

Im DSM-IV ist Pädophilie unter 302.2 als Paraphilie klassifiziert und setzt ein Mindestalter von 16 Jahren voraus. Ebenso muss der Betroffene mindestens 5 Jahre älter sein als das Kind. Zu unterscheiden ist außerdem zwischen gleichgeschlechtlicher Pädophilie, gegengeschlechtlicher und bisexueller Pädophilie, weiterhin zwischen ausschließlicher und nicht-ausschließlicher Pädophilie, sowie inzestuöser bzw. nicht-inzestuöser Pädophilie.

Nicht einzuschließen ist ein Spätadoleszenter (-adoleszente), der oder die in eine Liebesbeziehung mit einem oder einer 12- oder 13-Jährigen involviert ist. Die Diagnosemerkmale nach DSM-IV-TR sind sowohl präferenz- als auch verhaltensorientiert. Das heißt, die Diagnose „Pädophilie“ kann sich sowohl auf sexuelle Fantasien (Präferenzen) beziehen, als auch auf drängende Triebimpulse (engl. „urges“) und konkrete sexuelle Handlungen mit Kindern.

Nach der verhaltensorientierten Definition können sämtliche Missbrauchstäter als pädophil eingestuft werden, auch wenn sie (anders als nach Krafft-Ebing) in ihrer Sexualität nicht primär auf Kinder ausgerichtet sind.


Herabwüdigung religiöser Lehren?

Islamische Quellen aus dem arabischen (und persischen) Raum bezeichnen Aischa als Mohammeds Lieblingsfrau. Während die einen Islamgelehrten darauf bestehen, die Verlobung sei mit sechs, die Heirat samt sexuellem Erstkontakt mit neun Jahren vollzogen worden. Behaupten andere um dem (westlichen) Vorwurf der Pädophilie zu entgehen, Aisha sei zur Zeit der Heirat bereits 14 gewesen.

Besonders im Jemen wird die Kindesheirat verteidigt. Aber nicht nur dort ist die Verheiratung von jungen Mädchen mit teils um viele Jahre ältere Männer eher die Regel als eine Ausnahme. Hadithe die von der jungen Aischa berichten:

Bukhari 5, 58, 234:
Aisha berichtete: Der Prophet heiratete mich, als ich ein Mädchen von sechs (Jahren) war. Wir gingen nach Median und blieben im Haus von Bani-al-Harith bin Khazradsch. Dann wurde ich krank, und mein Haar fiel herunter. Später wuchs mein Haar (wieder) und meine Mutter, Um Ruman, kam zu mir, als ich in einer Schaukel mit einigen meiner Freundinnen spielte. Sie rief nach mir und ich ging zu ihr, unwissend darüber, was sie mit mir tun wollte. Sie nahm mich an der Hand und ließ mich an der Haustüre stehen. Ich war damals außer Atem, und als mein Atem wieder in Ordnung war, nahm sie Wasser und rieb mein Gesicht und mein Kopf damit ab. Dann nahm sie mich ins Haus hinein. Im Haus sah ich einige Ansari-Frauen, die sagten: „Beste Wünsche und Gottes Segen und viel Glück.” Dann vertraute sie mich ihnen an und sie bereiteten mich (für die Heirat) vor. Unerwartet kam Gottes Apostel zu mir am Vormittag und meine Mutter reichte mich ihm über und zu dieser Zeit war ich ein neun Jahre altes Mädchen.

Bukhari 5, 58, 236:
Hischams Vater berichtete: Khadidscha starb drei Jahre bevor der Prophet nach Medina abreiste. Er blieb dort für etwa zwei Jahre, und er heiratete ‘Aisha, als sie ein sechs Jahre altes Mädchen war und konsumierte diese Ehe, als sie neun Jahre alt war.

Bukhari 7, 62, 64:
Aisha berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nahm seine Eheschließung mit mir vor, als ich sechs Jahre alt war, und unterhielt erst eheliche Beziehungen mit mir, als ich neun Jahre alt war.

Damals soll es nicht unüblich gewesen sein, Mädchen so jung zu verheiraten. Allerdings hätte die Ehe erst vollzogen werden dürfen, nachdem der Brautpreis bezahlt war, aber der blieb Mohamed dem Brautvater schuldig. „Die Ehe zu konsumieren”, heißt übrigens das, was jeder darunter verstehen kann.

Das Online-Islamlexikon „Eslam“ hingegen beruft sich auf eine ältere Aisha und stellt dabei die Authenzität sämtlicher Hadithe Bukharis in Frage:

Gemäß Ibn Hischams Zusammenfassung von Ibn Ishaqs Biographie des Propheten Muhammad (s.) – sie gilt als die älteste erhaltene Biographie – nahm Aischa kurz vor Umar ibn al-Khattab den Islam an. Das würde bedeuten, dass sie zum Zeitpunkt ihrer Eheschließung mindestens 14 Jahre alt war.

In jedem Fall aber war Aisha unter 16 Jahren. Laut unserer „westlichen“ Definition gilt sexueller Kontakt zwischen Erwachsenen und unter 16-jährigen als Pädophilie.


Warum ist eine 1400 Jahre alter Pädophilie-Verdacht heute so interessant?

Weil auch 1400 Jahre später der Islam der selbe ist. Der Koran und die Sunna (enthalten die Hadithe) leiten islamisches Recht, die Scharia, ab. Die Einführung der Scharia auch nur in Teilen könnte langfristig das Thema Pädophilie im muslimischen Umfeld als „kulturelle Eigenheit“ enttabuisieren und zu einem akzeptierten Bestandteil auch europäischser Gesellschaften machen.

Mohammed gilt nach wie vor als vorbildlichster Mensch, den es nachzuahmen gibt. Da es die Variante der Relativierung Aishas Alter, wie auch die Bestätigung der Kindesheirat samt sexuellen Kontakten gibt ist zu befürchten, dass die Pädophilie mit Berufung auf Mohammed und die besagten Hadithe als erstrebenswert, oder zumindest als legitim gilt um pädophile Tendenzen eines Muslim damit zu rechtfertigen. (s.u.a. hier)


Begründung der Richterin

Es sei „der sachlich völlig ungerechtfertigte Vorwurf der Pädophilie“, der dazu geeignet sei, Mohammed als Religionsstifter in der Öffentlichkeit herabzuwürdigen. Ich bin gespannt, wann die Frau Richerin islamische Quellen lesen und diese wegen Herabsetzung religiöser Lehren unter Strafe stellen wird. Ebenfalls deutete sie an, Aisha sei zur Todeszeit Mohammeds bereits 18 Jahre at gewesen und daher wäre der Vorwurf der Pädophilie nicht mehr gerechtfertig.

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Anmerkung Mannheimer: Das österreichische Gericht „weiß“ anscheinend mehr über Aisha als der Islam. Über das Alter von Aisha bei ihrer Heirat mit Mohammed und bei ihrem ersten Geschlechtsverkehr mit dem damals alten Mann gibt es in allen islamischen Richtungen absolute Einigkeit. Aisha hairate mit 6 Jahren. Mit 9 Jahren vollzog sie den Geschlechtsverlehr mit dem „Propheten“. Sie dazu eine der jüngsten Fatwas. Sie dazu auch eine Analyse über das Skandalurteil des österreichischen Gerichts.

Link:
Urteilsverkündung Sabaditssch-Wolff

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4 Kommentare

  1. „“Ihre Aussage, im Freiheitlichen Bildungsinstituts (FBI), Mohammed sei pädohil gewesen brachte ihr einen Schuldspruch wegen Herabwürdigung religiöser Lehren ein…““

    Aha, der Sex eines alten Knackers mit einem kleinen Mädchen ist keine Pädophilie, sondern eine religöse Lehre. Ist also Pädophile gar nicht pervers und kriminell sondern religiös, also Teil einer Religion, hier des Islam?

    Müssen wir demnächst mit der Gründung von Religionen rechnen, die als religiöse Handlung Kinderschändung zelebrieren und somit straffrei bleiben können?

    Gab es nicht vor kurzem sehr viel Geschrei wegen Kinderschändungen in und im Umkreis der Katholischen Kirche, obwohl sie dort sogar verboten sind? Oder etwa weil(!) sie dort Sünde sind? Wäre also Kinderschändung ein Gebot in der Katholischen Kirche, also Teil der katholischen Religion, wäre das in Ordnung für die Richterin Bettina Neubauer?

  2. In Österreich ist der Islam-Koran als Religion anerkannt. Wenn eine Frau Richterin die Herabwürdigung einer „religiösen Lehre“ strenger gewichtet, als die von Frau Sabaditsch-Wolff getroffene und nachlesbare Aussage über die Verheiratung eines Kindes mit einem erwachsenen Mann, hoffe ich, dass sie keine Kinder bekommt.

  3. Mohammed hatte Beziehungen zu einer recht großen Zahl von (erwachsenen!) Frauen. Das ist völlig untypisch für Pädophile. Man kann diese Krankheit bei ihm ausschließen.
    Allerdings ist die Aischa Geschichte die smoking gun für die Zwangsverheiratung. Aischa ist zu keinem Zeitpunkt befragt worden.
    Da Abu Bakr (ihr Vater) der Nachfolger von Mohammed wurde, ergibt sich sogar der Verdacht eines Geschäftes, von dem diese Verheiratung ein Teil ist.
    Wäre Mohammed nur krank würde das über seine Lehre ja nichts aussagen. Im Zentrum seiner Lehre steht aber die Abwertung oder Nichtanwesenheit der Rechte von Kindern und Frauen. Das scheint mir ein wesentlich wichtigerer Gesichtspunkt zu sein.

  4. Wenn so was gegründet wird, wird hoffendlich diese Glaubensfreiheit in Deutschland aufgehoben, denn das darf man ja wohl nicht auch noch dulden, oder?

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