„Das ist wie eine Gehirnwäsche“: Ein Salafisten-Aussteiger berichtet

Vorwort von Michael Mannheimer

Der vorliegende Artikel der Journalistin Gabi Peters berichtet über die Gründe eines Deutschen, sich den Salafisten anzuschließen – und sich nach kurzer Zeit wieder von ihnen zu trennen. Interessant ist, dass der Artikel zwei Jahre alt ist – und demnach zum Salafistenproblem berichtet, als es dieses in der öffentlichen Wahrnehmung noch gar nicht gab.

Der Artikel ist gut recherchiert – hat aber aus islamkritischer Sicht den Mangel, dass er immer noch zwischen Islam und Islamismus unterscheidet. Doch es gibt keinen Islamismus. Außer in den Hirnen westlicher Gutmenschen und Islamversteher. Mehr zu diesem wichtigen, ja existentiellen Punkt des Islamverständnisses hier. (Zwischenüberschriften des Artikels von mir)

***

Salafisten – ein Aussteiger berichtet

VON GABI PETERS – zuletzt aktualisiert: 11.08.2010 – 07:25 (Quelle: http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/moenchengladbach/nachrichten/salafisten-ein-aussteiger-berichtet-1.717095)

Mönchengladbach (RPO). Vor drei Jahren konvertiert Frank N* in Mönchengladbach zum Islam. Zunächst ist er begeistert von der Herzlichkeit der Gemeinschaft. Doch dann spürt er, wie er immer mehr in die Fänge fundamentalistischer Glaubensanhänger gerät. „Das ist wie eine Gehirnwäsche“, sagt er.

Seit Februar ist Frank N* wieder Katholik. Seine früheren islamischen Glaubensbrüder ahnen nichts. „Ich glaube zwar nicht, dass sie mich umbringen würden, aber Schikanen befürchte ich schon“, sagt der Niederrheiner. Frank N. ist froh, dass er den Absprung geschafft hat: „Ich wäre beinahe ein Islamist geworden. Die ständigen Androhungen von Teufel und Hölle haben mich immer weiter in dieses unheilvolle System gebracht.“

Für Muslime gibt es zwei Arten von Menschen: Gläubige und „Ungläubige“

Nach dem Austritt aus der Kirche nach persönlichen und beruflichen Enttäuschungen ist Frank N. lange auf Sinnsuche. Dass er sich für den neuen Glauben entscheidet, hat für ihn mehrere Gründe: „Der Islam hat klare Regeln, ist keine Sonntagsreligion, und Allah macht keinen Unterschied zwischen Reich und Arm oder zwischen Nationen. Vor ihm sind alle gleich.“ Doch Allahs Glaubensanhänger sollen das oft ganz anders sehen, wie der Familienvater Frank N. bald erfährt. Für Islamisten, die Ultra-Konservativen, gebe es zwei Arten von Menschen: Muslime und Ungläubige.

Als Frank N. vor drei Jahren in der Mönchengladbacher Moschee konvertiert, in der die umstrittene Islamschule aus Braunschweig untergebracht werden soll, hat er davon noch keine Ahnung. „Alle haben mich umarmt. Ich sei nun rein und von allen Sünden befreit“, berichtet Frank N. „Und so fühlte ich mich tatsächlich ein bisschen.“

Salafisten ahmen Mohammed bis ins kleinste Detail nach

Der 35-Jährige besucht mehrere Moscheen am Niederrhein, nimmt mit Glaubensgemeinschaften Kontakt auf. Er will sich engagieren. Dazu gehört auch, in der Öffentlichkeit mit Vorurteilen gegenüber dem Islam aufzuräumen. Doch der Familienvater gerät an Gemeinschaften, in denen sich der fundamentalistische Islam nach seinen Angaben immer weiter ausbreitet. „Steinzeitislam“, nennt Frank N. das. „Es ist schon skurril, wie die Fundamentalisten die äußeren Merkmale des Propheten Mohammeds bis ins kleinste Detail nachahmen“, berichtet Frank N. „Der Schnauzbart muss so kurz sein, dass er nicht die Oberlippe berührt, der Bart darf nicht gestutzt werden, das Kleidungsstück der Männer nicht über die Knöchel hängen . . .“

Die strikte Trennung von Männern und Frauen in Moscheen findet er geradezu harmlos gegenüber der Aussage des bekannten Islampredigers Ibrahim Abu Nagi. Dieser soll sich in einem Vortrag in einer Moschee, den auch Frank N. besuchte, für die Steinigung von unzüchtigen Frauen ausgesprochen haben. In der Zuhörerschaft habe damals niemand öffentlich protestiert, „nur eine anwesende christliche Jugendorganisation äußerte später vor der Moschee ihr Entsetzen“, berichtet der Familienvater.

Alles Westliche wird verteufelt

Er hört später noch öfter, wie alles Westliche verteufelt wird: der Staat, die Gesellschaft, Wahlen. Frank N.: „Dabei äußern sie sich meistens in einer Weise, die juristisch nicht angreifbar ist, wie zum Beispiel ,Viele große Gelehrte sagen, dass Wahlen unislamisch sind‘.“ Unter sich drückten sich viele deutlicher aus: „Wenn der Islam in Deutschland herrschen würde, gäbe es all die schlimmen Dinge nicht mehr: keinen Alkohol, keine Diskotheken, keinen Sex im Fernsehen . . .“ Frank N.: „Das Unglück auf der Loveparade sehen einige von ihnen beispielsweise als gerechte Strafe für unsere verkommene Gesellschaft.“

Massive Anwerbung von deutschen Konvertiten

Trotz der strengen, überholten und oft auch gefährlichen Ansichten gelinge es immer wieder, Menschen zum Übertritt zum Islam zu bewegen. Auch der Deutsche Pierre Vogel, der häufig in der Mönchengladbacher Moschee predigt, gilt laut Frank N. für viele als Vorbild. Im Gegensatz zu den Hodschas, die oft aus der Türkei eingeflogen werden und kaum Deutsch verstehen, erreiche Vogel vor allem die Jugendlichen. „Er spricht ihre Sprache“, sagt Frank N. Den jungen Leuten werde das Gefühl vermittelt, dass sie als „echte Muslime“ zu den Auserwählten gehören. „Vor allem bei Jungen, die in der Schule und auch sonst wenig auf die Reihe bringen, kommt das gut an“, sagt der Familienvater.

Gewalt werde nicht ausgeübt, „sie beeinflussen die Jugendlichen subtil, meist unbemerkt“, berichtet Frank N. Jede Kritik werde unterdrückt. Auch der Familienvater hörte immer wieder: „Du denkst zu viel, Bruder, schalte deinen Verstand aus und folge dem heiligen Buch des Islam.“

Der Familienvater lernte auch liberale Muslime kennen. „Viele von ihnen sind auch heute noch meine Freunde.“ Doch Frank N. glaubt, dass die Aufgeklärten immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden. In manchen Moscheen seien die Tage der offenen Tür nur noch ein Schaulaufen. „Eigentlich will man unter sich bleiben.“

Trotz seiner schlechten Erfahrungen will Frank N. den islamischen Glauben nicht schlecht machen. Er hofft immer noch auf gelungene Integration.

*Name geändert

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17 Kommentare

  1. „Es ist schon skurril, wie die Fundamentalisten die äußeren Merkmale des Propheten Mohammeds bis ins kleinste Detail nachahmen“, berichtet Frank N.“

    Gilt das auch für das Tragen von Kleidern?:
    Al-Bara‘ (Ra) berichtet: „Der Prophet (S) war ein Mann von mittlerer Statur. Einmal sah ich ihn, als er ein rotes Kleid anhatte. Das war der schönste Anblick, den ich je gesehen habe!“

    Quelle: Sahih al-Buhari – Nachrichten von Taten und Aussprüchen des Propheten Muhammad von Dieter Ferchl, 1991 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. Stuttgart, Seite 416

    Jetzt wissen wir, von welcher Lady Chris de Burgh gesungen hat!

    „Auch der Deutsche Pierre Vogel, der häufig in der Mönchengladbacher Moschee predigt, gilt laut Frank N. für viele als Vorbild.“

    Dabei sucht Pierre Vogel lediglich Autorität. Der weiß genau, dass es keinen Engel gab, der Mohammed ins Ohr geflüstert hat. Schade, dass auf diesen Scharlatan so viele Menschen reinfallen. Ich glaube erst dann, dass Pierre Vogel tatsächlich glaubt, wenn er sich in die Luft sprengt.

  2. OT

    Chinesen schlagen Flugzeugentführer tot

    In China haben Passagiere und Besatzungsmitglieder eines Flugzeugs nach Behördenangaben am Freitag eine Entführung verhindert. Sechs Männer, die zur ethnischen Minderheit der islamischen Uiguren gehören, hatten versucht, das Flugzeug in ihre Gewalt zu bringen. Diese Nachricht las man vor vier Tagen in der deutschen Presse. Was man nicht mehr las, war die Nachricht, daß alle Entführer schwer verletzt waren und zwei davon gleich im Krankenhaus starben. Besatzung und Crew hatten sie praktisch totgeschlagen. Die Uiguren bestreiten, daß es um eine Entführung gegangen sei…
    http://www.pi-news.net/2012/07/chinesen-schlagen-flugzeugentfuhrer-tot/#comments

    +++

    ZIVILCOURAGE

    Notwehr – gut gemacht! Wenn dabei ein Entführer stirbt, kann man nicht von absichtlicher Tötung reden. Einfach Pech gehabt…

    Darf man sich als Christ freuen, Frau Käßmann?

  3. @ Benjamin Sanchez Montag, 2. Juli 2012 16:23 Komm. 1

    Mohammed im roten „Kleid“ – ob das den Kamelstuten gefallen hat? Obwohl, nachts… sind alle Kater grau!
    😉

  4. OT

    MALI

    „“…ausschließlich religiös motivierte Ziele. Elemente in beiden Gruppen profitieren auch vom florierenden Drogenschmuggel und Geiselnahmen in der Wüste, haben also ganz banale kriminelle Interessen, und sind an Massakern beteiligt gewesen…““ zeit.de

    War das seit Mohammed incl. jemals anders?

    Islam gegen Islam in Mali.
    http://www.pi-news.net/2012/07/sufismus-nicht-schariakonform/#comment-1885339

    Sufis machen aus dem Rachegötzen Allah, dem Kriegsverbrecher Mohammed und dem Blutkoran was Edles, Mystisches.

    “”…wobei die Sufis eigentlich unabhängig von einer Religionszugehörigkeit sind und diese Bewegung schon weitaus älter ist als der geschichtliche Islam. Die Sufis selbst betonen jedoch, dass sich der Sufismus zu seiner vollen Blüte erst ab dem Auftreten des Propheten Mohammed entwickelt habe, und dass der Islam die geeignetsten metaphysischen Instrumente für die geistige und seelische Entwicklung des Menschen bereithalte…

    Viele Sufis, so sie nicht Anhänger einer strengen Scharia sind, glauben, dass in allen Religionen eine grundlegende Wahrheit zu finden sei, und dass die großen Religionen von ihrem Wesen/Geist her dasselbe seien…
    (Anm.: An Relativismus und Vereinnahmung durch den Islam habe ich aber kein Interesse!)

    Kritik am Sufismus existiert auch aus westlicher Sicht, denn der Sufismus sei mancherorts keineswegs toleranter als der Islam der schiitischen oder sunnitischen Rechtsschulen. Beispielsweise schreibt der deutsche Orientalist Tilman Nagel: „Die Annahme, einem rigiden, unduldsamen ‚Gesetzesislam‘ stehe eine ‚tolerante‘ sufistische Strömung entgegen, gehört zu den Fiktionen der europäischen Islamschwärmerei und wird durch die historischen Fakten tausendfach widerlegt.“… wikipedia

  5. Die Strafe Gottes bei der Loveparade – das kennen wir doch schon. Von der Eva Braun – erm – Herman meine ich.
    Dass Sie sich hinterher entschuldigt hat, zeigt lediglich, dass sie ins Rampenlicht wollte – oder dass sie redet und dann das Hirn einschaltet.

    Ich finde, Konvertiten sind besonders gefährdet. Sie kommen mit einer großen Unzufriedenheit und idealisieren das andere System. Somit werden sie schnell Opfer.
    Die weit gefährlicheren Moslems sind jene, die erstmal ausschweifend im Westen leben und dann rekonvertieren.

    MM:
    Ich stimme Ihnen in Ihren Einschätzungen zu. Außer der, dass Sie Eva Herrmann als Eva Braun bezeichnen. Herrmann ist keine Nazi. sie hat vernünftige Ansichten – drückt sich nur manchmal ungeschickt aus.

  6. @Bernhard von Klärwo (2):
    „Mohammed im roten „Kleid“ – ob das den Kamelstuten gefallen hat?“

    Gute Frage ;-). Der Vogel und seine Bande laufen bald auch in roten Kleidern rum, ich sehe es schon kommen. Vollbart, rasierte Beine und rotes Kleid. Irre Kombination!
    Kommen wir nun zu einem seiner Weggefährten: Ibrahim Abou-Nagie. Den stufe ich definitiv als Muslim ein. Der glaubt tatsächlich an Allah. Und er bringt Kracher wie diesen hier:

    „Die Wissenschaftler sagen, dass die Sonne 42 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Und wenn die Sonne zehn Meter runter kommen würde, werd die gesamte Erde verbrannt werden. Und wir fliegen mit dem Flugzeug in einer Höhe Richtung die Sonne von Zehntausend Meter. Warum werden wir nicht verbrannt?“

    Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=qcIUDd9QZgU (Ab 0:40. Der gesamte Vortrag ist aber crazy!)

    @yasemin (3):
    „Dass Sie sich hinterher entschuldigt hat, zeigt lediglich, dass sie ins Rampenlicht wollte – oder dass sie redet und dann das Hirn einschaltet.“

    Dürfte Ihnen ja bekannt vorkommen… Haben Sie Mannheimers Aufruf inzwischen gelesen?

  7. @ MM: „… drückt sich nur manchmal ungeschickt aus“
    Na wenn es nur das ist, ist ja alles gut.

    @ Sanchez: Welchen Aufruf?

  8. @yasemin (7):
    „@ Sanchez: Welchen Aufruf?“

    Diesen hier: https://michael-mannheimer.net/2011/04/09/mein-aufruf-zum-widerstand-gegen-das-politische-establishment-gemas-art-20-abs-4-gg/

    Unter https://michael-mannheimer.net/2012/06/20/anstehender-prozess-gegen-mannheimer-erregt-aufsehen-in-den-usa/ (Kommentare 5 und 20)

    behaupten Sie Dinge, die einfach nicht zutreffen!

    „Sie „kritisieren“ nicht. Sie hetzen gegen bestimmte Völker, verlangen, dass sich die Mitglieder dieser Völker integrieren, während Sie gleichzeitig genau diese Fähigkeit in Abrede stellen.“

    Wir haben ein riesengroßes Problem mit Muslimen. Das ist Fakt! Nennen Sie mir doch die Völker, die in Mannheimers Aufruf vorkommen. Sie behaupten, dass er gegen bestimmte Völker hetzt. In Wirklichkeit geht es um das System Islam.

    „Und was heißt hier „Aufruf zum allgemeinen Widerstand“? Sie stacheln zu Gewalttätigkeit auf. Wenn das keine Volksverhetzung ist, weiß ich auch nicht weiter.“

    Wo bitte stachelt er zur Gewalttätigkeit auf? Und warum echauvieren Sie sich nicht über den Koran, der tatsächlich zur Gewalttätigkeit aufruft?

    „Allgemeiner, gewaltsamer Widerstand“ würde ich schlicht als einen Aufruf zu Gewalt verstehen. Oder zum Terror. Oder wie soll er denn sonst aussehen? Etwa, indem man nichts bei Moslems einkauft? Halt. Nichts bei Ausländern einkaufen. Denn ob einer Moslem ist oder nicht, kann man ja nicht erkennen. Soll auch Türken geben, die nichts mit Religionen am Hut haben.
    Und das ist eben Volksverhetzung.“

    Auch hier gilt: Lesen Sie sich den Aufruf doch einfach mal in Ruhe durch! Die Wörter Türke oder Türkei kommen in seinem Aufruf nicht vor. Weshalb soll es dann Volksverhetzung sein? Es geht um das menschenverachtende System Islam.

  9. Was den Islam-Koran betrifft, ist die Grenze des Erträglichen schon lange überschritten. Man hat an diesem Punkt zwei Möglichkeiten: Man akzeptiert oder man widersteht. Warum sollte man etwas akzeptieren, was uns nicht akzeptiert, weil wir Ungläubige sind? Soviel Naivität in einer Lehre ist unakzeptabel für einen normalen Menschen. Warum sollte ich diese Gesinnung in meiner Heimat akzetpieren?
    Warum? Darauf gibt die EU nur eine Antwort: Weil wir das so wollen. Ob das ein Staatsvolk auch will, ist nicht mehr beachtenswert. Diktatur.

  10. @ Sanchez: Ja. Ich kenne den Aufruf. Im übrigen brauchen Sie nicht alle Stellen aus meinem Beitrag zu Zitieren, ich kann selbst lesen.

    Und weiter? Wo liegt das Problem? Tut mir leid, ich bin gegen jegliche Pauschalisierung. Und Herr Mannheimer hat mich auch schon genervt mit seinem Apell, mich zu outen. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte, aber sowas gehört sich bei diskussionen einfach nicht.

    Auf den Rest wurde schon x-mal eingegangen. Wenn ich Lust und Zeit habe, darüber zu diskutieren, tu ich es im anderen Beitrag.

    Gute N8.

  11. @ Sanchez: Noch was: Natürlich geht es in dem Aufruf nicht um Türkei und Türken. In dem Blog insgesamt jedoch sehr wohl. Diese werden quasi als eine untergeordnete Gruppe der Moslems dargestellt mit der schlimmsten Ausprägung des „menschenverachtenden Systems“.

    Der Aufruf gilt demnach sehr wohl auch gegen Türken. Kapiert?
    Lesen Sie Bücher auch so, dass sie keine Zusammenhänge erkennen?

    MM:
    Nun, da ich den Aufruf erstellt habe, werde ich wohl am besten wissen, gegen wen er gerichtet ist: Gegen alle, die unsere freiheitlich demokratische Grundordnung abschaffen wollen. So ist im Art20.Abs4 vorgesehen, so habe ich es formuliert. Und dieser Formulierung dahingehend präzisiert, dass ich damit sowohl deutsche als auch muslimische
    Menschen meinte, die dies tun. Also nicht alle Muslime, sondern nur jene definierten. Wenn darunter auch Türken fallen sollten, so wird das seine Gründe haben. Und dieses Vorgehen gegen jene Türken ist von Art20.Abs4 eban auch gedeckt. Nujn, bald werden wir sehen, ob das Gericht meine Meinung teilt oder nicht. Oder in anderen Worten: Das Gericht wird darüber entscheiden, ob ich gegen Muslöime gehetzt habe, wie Sie hier behaupten. Sie, Yasmin, entscheiden darüber nicht.

  12. @yasemin (11):
    „@ Sanchez: Noch was: Natürlich geht es in dem Aufruf nicht um Türkei und Türken.“

    Sie reden sich jetzt raus.

    „In dem Blog insgesamt jedoch sehr wohl.“

    Es geht hier aber nicht um den Blog insgesamt, sondern um den Aufruf. Außerdem geht es auf diesem Blog nie um alle Türken, sondern um jene, die sich hier daneben benehmen. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

    „Diese werden quasi als eine untergeordnete Gruppe der Moslems dargestellt mit der schlimmsten Ausprägung des „menschenverachtenden Systems“.“

    Ich brauche keine Belehrung von Ihnen, ich verstehe alles sehr genau. Sie kapieren hingegen überhaupt nichts! Oder Sie wollen nicht kapieren.

    „Der Aufruf gilt demnach sehr wohl auch gegen Türken. Kapiert?“

    Der Aufruf richtet sich nicht allgemein gegen Türken, sondern gegen das System Islam. Kapiert?

    „Lesen Sie Bücher auch so, dass sie keine Zusammenhänge erkennen?“

    Es geht hier nicht um ein Buch, sondern um einen Aufruf. Sie haben unter anderem behauptet, dass Herr Mannheimer gegen bestimmte Völker hetzt. Sie meinen konkret die Türken. Tatsache ist jedoch, dass es um das System Islam gilt. Das impliziert logischerweise, dass Herr Mannheimer muslimische Türken, Araber, Perser, Kongolesen, Deutsche und so weiter meint, die hier das System Islam einführen möchten. Der Aufruf richtet sich also nicht allgemein gegen bestimmte Völker, sondern gegen Verfassungsfeinde jeglicher Couleur. Sie machen daraus aber eine allgemeine Verunglimpfung von Türken.

    Sie sind nicht in der Lage Zusammenhänge zu verstehen. Stattdessen behaupten Sie einfach, dass er „Allgemeiner, gewaltsamer Widerstand“ geschrieben hätte, obwohl das überhaupt nicht stimmt. Sie reimen sich alles so zusammen, um behaupten zu können, dass Herr Mannheimer ein Hetzer ist.

    Dann schreiben Sie: „Etwa, indem man nichts bei Moslems einkauft? Halt. Nichts bei Ausländern einkaufen. Denn ob einer Moslem ist oder nicht, kann man ja nicht erkennen. Soll auch Türken geben, die nichts mit Religionen am Hut haben.
    Und das ist eben Volksverhetzung.“

    Und genau um diese Türken geht es im Aufruf nicht! Auch geht es nicht um einen Boykott. Auch hier gilt: Sie basteln sich einfach was zusammen. Der Aufruf trägt übrigens den Titel: Mein Aufruf zum Widerstand gegen das politische Establishment gemäß Art.20 Abs.4 GG Sie machen daraus einfach: Mein Aufruf zum Widerstand gegen die Türken gemäß Art. 20 Abs. 4 GG

  13. Und die Feminisierung der Schule sowie die absichtliche demütigung und ignoranz gegenüber den Jungen und ihrer männlichen Bedürfnisse verstärken das alles noch.

    Wenn Jungs immer als Versager, Vergewaltiger, potenzielle Massenmörder und sowieso „unnötiger Müll“ bezeichnet werden – haben sie alles verloren und sind offen für Verführer. Und irgendwann merken sie, dass sie eigentlich stärker sind und sich nichts bieten lassen müssen.

    Johann

  14. „Es ist schon skurril, wie die Fundamentalisten die äußeren Merkmale des Propheten Mohammeds bis ins kleinste Detail nachahmen“, berichtet Frank N. „Der Schnauzbart muss so kurz sein, dass er nicht die Oberlippe berührt, der Bart darf nicht gestutzt werden, das Kleidungsstück der Männer nicht über die Knöchel hängen . . .“

    Unauflösbarer Widerspruch: es existieren keine bildlichen Darstellungen des Propheten (ist strikt verboten). Und dennoch meinen sie, dass der Bart so auszusehen hat. Am Zauselbart (beim Barte des Propheten) erkennt ein jeder die straffe religiöse Gesinnung. Alle anderen, sind aus der Sicht eines solchen Bartträgers eher Ungläubige.
    Es existieren immer fundamentalistische und dem Leben abgewandte religiöse Strömungen resp. Auslegungen. Mit solchen Leuten, die weltanschaulich so konfiguriert sind, haben wir es beispielsweise in Syrien en masse zu tun. Jene als „Aufständische“ oder „Rebellen“ zu bezeichnen, ist ein platter Euphemismus.

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