1968: Palästinenser erschoss US-Präsidentschaftskandidaten Robert Kennedy


1968: Der palästinensische Terror kostete möglichem US-Präsidentschaftskandidaten das Leben

Robert F. Kennedy war 1968 möglicher Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten und wäre gegen den späteren Präsident Nixon angetreten. Die neuere Geschichte hätte möglicherweise einen anderen Verlauf genommen, wenn er nicht in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 1968 in Los Angeles von einem palästinensischen Immigranten erschossen worden wäre.

Wenige Minuten nach Mitternacht (Ortszeit), kurz nach seiner Dankesrede im Ballsaal des Hotels „Ambassador“ in Los Angeles, wurde Robert Kennedy vom palästinensischen Einwanderer Sirhan Bishara Sirhan angeschossen und lebensgefährlich verletzt.Kennedy starb einen Tag später im “Good Samaritan Hospital” am Wilshire Blvd. an seinen Verletzungen.

Der palästinensische Mörder war empört über israelfreundliche Äußerungen Kennedys

Der verurteilte Mörder sitzt heute seine in lebenslange Haft umgewandelte Strafe im Staatsgefängnis von Coalinga (Kalifornien) ab. Als ein Motiv für das Attentat wird Sirhans Empörung über betont israelfreundliche Äußerungen Kennedys im Vorwahlkampf angenommen, die – da die Palästinenserfrage darin völlig ausgeklammert wurde – für ihn in krassem Gegensatz zu Kennedys sonstigem Eintreten gegen Unterdrückung und Ausgrenzung standen.

Insbesondere verurteilte er dessen Forderung, Israel neue Phantom-Kampfflugzeuge zu liefern. Möglicherweise spielte auch der erste Jahrestag des Beginns des Sechstagekrieges eine Rolle. So fand sich in Sirhans Wohnung ein Tagebuch mit der Eintragung: „Robert Kennedy muss vor dem 5. Juni sterben.“ Diese politischen Motive wurden allerdings von der amerikanischen Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen, da der Nahostkonflikt im Vorwahlkampf praktisch keine Rolle spielte. Auch alle anderen Kandidaten vertraten klar israelfreundliche Positionen.

Sirhan, Sohn palästinensischer Eltern christlichen Glaubens, wurde oft fälschlicherweise als muslimischer Fanatiker dargestellt. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass die palästinensischen Terrororganisationen zu jener Zeit noch nicht islamistisch, sondern marxistisch ausgerichtet waren. Gerade der christliche Teil des palästinensischen Widerstands jener Zeit hing mehrheitlich sozialistischen, marxistischen und/oder maoistischen Ideologien an. Gemeinsam war allen eine starke säkularistische Grundhaltung; Christentum oder Islam spielten als Identitätsfaktor noch keine herausgehobene Rolle. Derartige Anklänge finden sich in größerem Umfang erst in der sogen. ersten Intifada (1987-1993).

Der heute dominierende islamische Aspekt des Kampfes gegen die Juden trat erst viel später in den Vordergrund des palästinensischen Terrors und wird von der arabischen Welt im Sinne des weltweiten Radikalisierung des Islam gnadenlos instrumentailsiert.

Abstruse Verschwörungstheorien bezweifeln Einzeltat

Wie bei vielen politischen Morden gibt es auch in diesem Fall zahlreiche Verschwörungstheorien, die häufig besagen, dass Sirhan nicht aus eigenem Entschluss, sondern unter Fremdeinfluss (Hypnose oder Gehirnwäsche) handelte, oder dass es in Wahrheit noch einen zweiten Schützen gab.


Im Internet kursieren im Zusammenhang mit Sirhan auf Zehntausenden Seiten die abstrusesten Theorien über Hypnose, ferngesteuerter Attentäter, CIA und Mossad. Sirhan weigerte sich wie Ali Agca, jemals etwas über seine Hintermänner zu verraten. Statt dessen vebreitet er nach wie vor das Märchen, er habe einen totalen Gedächnisverlust erlitten und könne sich an absolut nichts im Zusammenhang mit dem feigen Mord erinnern. Nur die Russen und Araber, die wirklich dahinter stecken, kommen seltsamer Weise nirgends vor. Wäre ja auch zu banal.

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Robert F. Kennedy von Palästinenser ermordet

Quelle

Robert F. Kennedy wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 1968 in Los Angeles erschossen. Die politisch korrekten Medien haben in den vergangenen Jahrzehnten die Informationen über den Attentäter gerne unter den Tisch fallen lassen, so dass es heutzutage kaum noch in der kollektiven Erinnerung ist: Es war der palästinensische Einwanderer Sirhan Bishara Sirhan (Foto links), dessen Motiv in der pro-israelischen Politik Kennedys lag. Obwohl Sirhan laut wikipedia aus einer christlichen Familie stammen soll, hatte er offensichtlich den typisch arabisch-islamischen Hass auf Israel und die Juden verinnerlicht.

(Von Michael Stürzenberger)

Selbst der sonst so geschichtsfeste Islamkritiker Michael Mannheimer war überrascht, als er diese Tatsache vor kurzem erfuhr. Wir sprachen darüber am vergangenen Montag während der Konferenz der “International Civil Liberties Alliance” in einem Saal des Brüsseler EU-Parlamentes. PI wird über diese hochkarätig besetzte Veranstaltung, auf der mit einer Erklärung der “Brüssel-Prozess” in Gang gesetzt wurde, in Kürze noch ausführlich berichten.

Aktualität bekommt die Geschichte des Kennedy-Attentates durch die “Palästina-Tage“, die gerade in München stattfinden und anti-israelische Stimmung verbreiten. Außerdem jährt sich in diesem Herbst der palästinensisch-islamische Terroranschlag vom 5. September 1972 auf die israelischen Sportler bei den Olympischen Spielen in München zum vierzigsten Mal.

Nachdem die anti-israelische Einstellung der arabischen Welt seit der Machtübernahme der Islamisten im Zuge des sogenannten “arabischen Frühlings” immer heftiger wird, waren wir uns darüber einig, dass wir diese Information jetzt deutlich publizieren sollten. Gerade auch wegen der intensiven israelfeindlichen Aktivitäten der Palästinenser und ihrer deutschen Helfershelfer, die seit Wochen vor allem in München stattfinden. Weitere Infos hierzu und den geplanten Gegendemonstrationen auf der Internetseite der FREIHEIT Bayern.

Kategorie: Antisemitismus, Israel, Nahost, USA | , 11. Jul 2012

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