Fundstelle des Tages: Strafbescheid wegen politisch inkorrekter Jobannonce, in der Deutschkenntnisse verlangt wurde

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Der linke Gesinnungsterror der political correctness

Eine Grazer Tankstellenpächterin hatte per Inserat personelle Verstärkung gesucht. Die Unternehmerin erhielt stattdessen jedoch einen Strafbescheid, weil sie für Job "Deutschkenntnisse" verlangte. (Quelle)

Arbeitgeber in Österreich sollten sich in Zukunft anwaltlich beraten lassen, bevor sie ein Jobinserat einstellen. Einer Grazerin wurde nun die Formulierung „Tankstellenmitarbeiter/in mit ausgezeichneten Deutschkenntnissen und Auto“ zum Verhängnis.

Die Grazerin Cathrin Rohrbacher suchte für ihre Tankstelle personelle Verstärkung und schaltete eine Anzeige, in der sie explizit Deutschkenntnisse verlangte. Die Tankstellenpächterin hätte im Traum nicht daran gedacht, dass ihr deswegen rund vier Wochen später ein Strafbescheid des Magistrat Graz, Referat für Strafen ins Haus flattern sollte...

Die Kleine Zeitung berichtet:

Der Vorwurf: Die geforderte Sprachkompetenz sei für die konkrete Stelle “überzogen und unangemessen hoch”. Dadurch würden Bewerber mit nicht-deutscher Muttersprache unter Umständen ausgeschlossen werden. “Und das ist seit 2004 verboten”, mahnt Eva Lang, Leiterin der zuständigen Abteilung in der dem Bundeskanzleramt unterstellten Gleichbehandlungsanwaltschaft, gegenüber der Kleinen Zeitung.

Nun sind solche Ungeheuerlichkeiten wohl eher im fröhlichen Multi-Kulti-Stadl nördlich der Alpenrepublik eher zu erwarten. Aber wie sich herausstellt, lernt unser österreichischer Nachbar scheinbar schnell.

Rohrbacher hingegen versucht, sich zu rechtfertigen.

“Wir haben strenge technische, hygienische und allgemeine Sicherheitsvorschriften”, erklärt die Pächterin und verweist auf einen dicken Ringordner. Es sei wichtig, diese Anweisungen und Vorschriften zu verstehen und danach zu handeln. Besonders bei der Arbeit mit Treibstoffen und Ölen.

Weiter berichtet das Blatt:

Bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft gibt man zwar zu, dass es ein gesetzlicher Graubereich ist, weil sowohl in Österreich als auch in den EU-Richtlinien “Diskriminierung aufgrund ethnischer Zugehörigkeit” nicht konkreter definiert wird. Es gehe aber um das indirekte Signal der Formulierung. Gerade bei Reinigungskräften oder im Gastronomiebereich seien in Inseraten Forderungen wie “einheimisch” oder “(sehr) gute Deutschkenntnisse” zwar verbreitet, aber problematisch, wenn sie in keiner Verhältnismäßigkeit zur Tätigkeit stehen. So sei es irrelevant, welche Staatsbürgerschaft eine Küchenhilfe oder Verkäuferin habe, sofern sie ihre Arbeit erfülle. “Zur grundlegenden Verständigung notwendige Sprachkenntnisse sind ausreichend, eine perfekte Grammatik und ein überdurchschnittlicher Wortschatz sind aber in den meisten Fällen nicht zu verlangen”, schränkt Lang ein. Ihr Rat: Statt restriktiver Vorgaben in Stellenausschreibungen offene Formulierungen wie “Sprachenkenntnisse erwünscht” oder “von Vorteil”.

In Berlin ist man sicherlich stolz auf die Damen und Herren in Österreich.

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Nachtrag:

Im Fall von Rohrbacher scheint der Magistrat Graz aber ohnehin seltsam unschlüssig. "Da Ihr Verschulden jedoch geringfügig ist und die Folgen der Übertretung unbedeutend sind", heißt es, sehe man von einer Strafe ab und belasse es bei einer Ermahnung. Das Strafhöchstmaß liegt im Wiederholungsfall bei 360 Euro, durchschnittlich werden zwischen 25 und 70 Euro verhängt, bei professionellen Personalvermittlungsfirmen bis zu 100 Euro.

Anti-Diskriminierungsgesetze wurden von Linken überwiegend deswegen implementiert, um die europäische Ur-Bevölkerung zu kontrollieren und zu schikanieren - und um ihr Ziel des historischen Bevölkerungsaustauschs der indigenen Europäer gegen Muslime zu erreichen. Sie gehören genauso abgeschafft wie die überzogenen Asylgesetze, die jedem den Zugang zu Europa ermöglichen, sollte er sich auf "politische oder religiöse Verfolgung" berufen.

Besonders dann, wenn es sich um einen Muslim handelt, darf er mit unbefristeter Aufenthaltserlaubnis rechnen - und nach wenigen Jahren mit einem europäischen Pass. Dies wird von Millionen Asylanten missbraucht - mit dem Einverständnis der linken Regierungen und gegen den Willen der europäischen Bevölkerungen.

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3 Kommentare

  1. @Michael Mannheimer: Bitte sagen Sie mir, dass das alles nur Satire ist.

    MM:
    Ja, ist es. Bittere Realsatire

  2. Nebenbei werden Küchenhilfe und Verkäuferin(Verkäufer gibt es nicht, s.o.?) herabgesetzt. Als ob ihre Arbeit minderwertig sei. Gleichzeitig werden aber auch fremdsprachige Einwanderer herabgesetzt, alle wohl zu blöde, um Deutsch zu lernen, blöde genug für angeblich blöde Arbeit.
    Ich kann nur sagen, daß Linke die arrogantesten Vorgesetzten sind und als Lebenspartner haben sie Gleichberechtigung auch nur auf der Zunge!

  3. Warum Dienstleistungen eine immer schlechtere Qualität aufweisen ist klar ersichtlich. Billigarbeitskräfte, deren Lohnniveau die Arbeitsleistung entsprechend widerspiegeln.
    Wer im Krankenhaus der deutschen Sprache nicht mächtig ist, kann z.B. keine Desinfektionslösungen richtig verdünnen. Da kippt man rein und putzt jahrelang mit viel zu geringen Verdünnungen. Die Keime freuts. Hygieniker werden eingespart. Der Rotstift der Verwaltung macht es möglich. Usw. Wer hat bei der Personalknappheit im Krankenhaus noch die Zeit einem der deutschen Sprache nicht mächtigen Mitarbeiter stundenlang einzuweisen? Die am Schreibtisch sitzenden EU-Phantasien und deren Einheitsgebräu haben mit der Realität des die Suppe auslöffelnden deutschen Bürgers nichts mehr zu tun. Und das geht jetzt schon seit Jahren so. Wer es nicht aushält, krepiert oder wird Berufsidiot. Schöne neue Welt.

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