Scholl-Latour: Der Westen ignoriert Gefahr für syrische Christen


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  1. Juli 2012 (Quelle)

Nahost-Experte Peter Scholl-Latour: Mögliche Christenverfolgung in Syrien bald so schlimm wie im Irak. Es sei ein Skandal, dass in Europa niemand über die Bedrohung der Christen in dem Bürgerkriegsland spreche

Osnabrück (kath.net/KNA) Nahost-Experte Peter Scholl-Latour befürchtet, dass die mögliche Christenverfolgung in Syrien «bald so schlimm werden kann, wie sie im Irak stattgefunden hat». Es sei ein Skandal, dass in Europa niemand über die Bedrohung der Christen in dem Bürgerkriegsland spreche, kritisierte der Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitag).

Im Weiteren sei die Zukunft des syrischen System ungewiss. Assad habe nur wenige Alternativen. «Wenn Aufständische siegen und er ihnen in die Hände fällt, wird er umgebracht», sagte er. «Wenn er sich zur UN schlägt, wird er nach Den Haag kommen und verbringt dann die Zeit bis zum Ende seiner Tage hinter Gittern. Also wird er bis zum Letzten kämpfen.»

Der jüngste Anschlag auf den Krisenstab des syrischen Regimes in Damaskus trägt nach Scholl-Latours Auffassung die Handschrift des Terrornetzwerks Al Kaida. Die Attacke sei von Spezialisten ausgeführt worden und passe in das Muster extremistischer Salafisten oder der Al Kaida.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH

 

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