Sohn der Hamas: „Kein Unterschied zwischen Mohammed und Gaddafi“


29. Oktober 2011, Quelle: Koptisch.Wordpress

Mosab: „Arabischer Frühling“ große Verführung, aber „keine echte Revolution“

Auf dem Kongress „Christenverfolgung heute“, der vom 23.-26. Oktober in Schwäbisch Gmünd stattfand, berichteten die Referenten davon, dass in den unterdrückten arabischen Ländern wöchentlich tausende von Moslems zum Christentum wechseln. Mosab Hassan Yousef ermutigte dabei, die Medien zu nutzen, um die Menschen vom „Monster Islam“ zu befreien. Den „Arabischen Frühling“ nannte er „eine große Verführung“, die „keine echte Revolution“ bedeute.

Zu den erfolgreichsten Instrumenten zur Verbreitung des Evangeliums gehörten das Fernsehen und neue soziale Internet-Netzwerke wie Facebook. Auf besonders großes Interesse stießen Interviews und Kurzfilme, in denen ehemalige Muslime aus ihrem Leben und über ihre Enttäuschungen mit dem Islam berichten.

„Viele Muslime sind von ihrer Religion enttäuscht und suchen nach einem Gott, der ihnen echte Freiheit verspricht”,

sagte der Direktor des christlichen Fernsehsenders Al Hayat, Abu Ali, der selbst ein Ex-Muslim ist. Darauf reagiere der Sender, indem er „die Lügen des Koran“ aufdecke. Laut Abu Ali, dessen richtiger Name aus Sicherheitsgründen geheim gehalten wird, hat der Sender mehrere hundert Videoclips erstellt, die auch im Internet auf dem Internetportal YouTube zu sehen seien. Innerhalb eines Jahres habe es 500.000 Rückmeldungen gegeben. Zuschauer verteilten monatlich rund drei Millionen Kopien unter ihren Freunden.

Ex-Muslim: Kein Unterschied zwischen Mohammed und Gaddafi

Der christliche Publizist Mosab Hassan Yousef – Sohn eines Gründers der palästinensischen Terrororganisation Hamas – plädierte ebenfalls für eine stärkere Nutzung der neuen Medien, um Muslime vom – wie er sagte – „Monster Islam“ zu befreien. Den „Arabischen Frühling“ nannte er „eine große Verführung“, die „keine echte Revolution“ bedeute. Vielmehr werde ein islamisches Regime durch ein anderes ersetzt, während die Kontrolle der Religion über die Menschen bleibe. Zwischen dem Religionsstifter Mohammed (ca. 570-635) und dem am 20. Oktober getöteten libyschen Diktator Muammar al Gaddafi gebe es keinen Unterschied.

„Erst wenn Muslime gegen den Islam und seinen Begründer Mohammed protestieren, gibt es Grund zum Optimismus“,

so der in den USA lebende Yousef.

Christenheit soll sich auf das Ende des Islam vorbereiten

Nach Ansicht des Vorsitzenden der Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit, Linus Pfister (Thun), sollte sich die Christenheit auf ein mögliches Ende des Islam vorbereiten. Je mehr Muslime die Widersprüche in ihrer Religion erkennten, desto stärker werde der Widerstand. Wie die kommunistischen Systeme in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts könne auch der Islam unerwartet zusammenbrechen.

Bei der Suche nach einer neuen geistlichen Ausrichtung dürften die Menschen nicht alleingelassen werden. Sie brauchten kompetente Ansprechpartner, spezielle Literatur und Hilfestellung durch elektronische Medien. Dies sei nur durch gemeinsame Aktionen aller christlichen Hilfswerke möglich. Zum Islam bekennen sich rund 1,3 Milliarden Menschen. Größte Weltreligion ist das Christentum mit rund zwei Milliarden Angehörigen.

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