Linke Pseudokunst in Kassel: Jesus-Karikatur sorgt für Kontroverse


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Linksverseuchte  Political Correctness:
Perverse Kritik am Christentum ist “Kunst”
Aufgeklärte Kritik am Islam ist “Rassismus” und “Islamhass”

Ausstellungsmacher: Das Plakat bleibt hängen – trotz Kritik der Kirchen

Vorwort von Michael Mannheimer

Wir erinnern uns: Es ist erst ein paar Jahre her, als ein paar mehr oder weniger harmlose Mohammed-Karikaturen die islamische Welt in Aufruhr versetzte. Hunderte Menschen starben, Priester und Nonnen in islamischen Ländern wurden ermordet, Botschaften westlicher Länder niedergebrannt. (Ich berichtete ausführlich darüber)

Muslimische Vertreter sprachen von einem westlich-jüdischen Krieg gegen den Islam, linke Medienvertreter waren nahezu unisono auf der Seite der Muslime und sprachen von einer Entgleisung westlicher Pressefreiheit. Günter Grass warf der dänischen Iljands-Posten offenen Rassismus und Neonazismus vor und machte gar den irrwitzigen Vorschlag, die evangelische Hauptkirche Lübecks in eine Moschee umzuwidmen – als Wiedergutmachung sozusagen gegenüber den verletzten Gefühlen der Muslime.

Doch wenn christliche Symbole verhöhnt werden, dann bleiben all jene zuvor genannten heuchlerischen Stimmen hörbar stumm. Wie im vorliegenden Fall:

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20. August 2012,

Kassel: Jesus-Karikatur sorgt für Kontroverse

Kassel (kath.net/idea) Wegen einer Jesus-Karikatur ist in Kassel eine Kontroverse zwischen den Initiatoren und den Kirchen entbrannt.


Die Karikatur des Künstlers Mario Lars zeigt Jesus am Kreuz. Aus dem Himmel kommt eine Sprechblase, in der zu lesen ist: „Ey… du… Ich habe deine Mutter gefickt“. Mit dem Plakat, das an der Fassade des Kulturbahnhofs zu sehen ist, wirbt die Galerie für komische Kunst – Caricatura – für ihre aktuelle Ausstellung.

Die Kirchen sehen dadurch die religiösen Gefühle von Christen verletzt und forderten die Ausstellungsmacher auf, die Werbung abzuhängen, da es sich um eine eindeutige und ärgerliche Grenzüberschreitung handele. Stadtdekanin Barbara Heinrich erklärte, sie habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn Kirche in Karikaturen thematisiert werde. Allerdings ziele dieses Plakat nicht auf die Eigenheiten von Amtsträgern der Kirche, sondern ins Zentrum des christlichen Glaubens. Deshalb würden alle Kirchen der Stadt die Caricatura in einem Brief auffordern, das Bild zu entfernen. Bei ihr hätten sich zahlreiche Gläubige gemeldet, die sich durch das Motiv verletzt fühlten.

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Ebenso perverse Pseudokunst: “Kirchenkritik” (in Titanic)

Dechant Harald Fischer sagte gegenüber der „Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen“ (Kassel), dass er Karikaturen und Satire grundsätzlich für sinnvoll halte. Auch Kirche und Religion müssten es aushalten, wenn der Papst und die Kirche aufs Korn genommen werden. Durch den weithin sichtbaren Ausstellungshinweis würden aber zentrale Glaubensinhalte angegriffen. Dies gehe zu weit. Die Freiheit der Kunst sei zwar ein hohes und wichtiges Gut der Gesellschaft, aber es gebe auch ein Recht darauf, in der Ausübung seiner Religion nicht verletzt zu werden.

Caricatura-Geschäftsführer: Karikaturen müssen nicht allen gefallen

Der Geschäftsführer der Caricatura, Martin Sonntag, zeigte sich überrascht von der Haltung der Kirchen. Es liege im Wesen von Karikaturen, dass sie nicht allen Betrachtern gefielen, erklärte er. Kunst sei eine höchst subjektive Angelegenheit. In der Vergangenheit habe die Caricatura häufig religiöse Inhalte aufgegriffen, worauf es immer wieder auch Kritik gegeben habe. „Wir können aber nicht bei jeder Beschwerde die betreffenden Karikaturen entfernen. Wenn wir ein Bild abhängen, müssten wir alle abhängen, denn schon morgen wird jemand kommen, der sich über einen Witz ärgert, den er frauenfeindlich findet“, so Sonntag. Wenn die Caricatura immer auf alle gesellschaftlichen oder religiösen Weltanschauungen achte, könne sie schließen. Deshalb werde das Plakat nicht abgehängt, stellte er klar.

Pro und Contra zur Verschärfung des Blasphemieparagrafen

In den vergangenen Wochen war eine Verschärfung des Blasphemieparagrafen öffentlich diskutiert worden. So hatte sich unter anderem der Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick dafür ausgesprochen, Gotteslästerung künftig häufiger unter Strafe zu stellen: „Wer die Seele der Gläubigen mit Spott und Hohn verletzt, der muss in die Schranken gewiesen und gegebenenfalls auch bestraft werden.“ Konkret forderte der Erzbischof, nicht nur das Christentum, sondern alle Religionen durch ein „Gesetz gegen die Verspottung religiöser Werte und Gefühle“ zu schützen. Spott und Satire über religiöse Einstellungen stellten eine Verletzung der Menschenwürde dar, argumentierte er.

Der Pressesprecher der EKD, Reinhard Mawick (Hannover), hatte solche Forderungen zurückgewiesen. Wie er gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea erklärte, ist es zwar gut, dass auch religiöse Gefühle in Deutschland gesetzlich geschützt seien: „Ich glaube aber nicht, dass eine Verschärfung des Blasphemieparagrafen dem Ansehen und der Stellung der Religionsgemeinschaften nützt. Hier muss im Einzelfall abgewogen werden, und zwar auch im Hinblick darauf, ob Blasphemie den inneren Frieden in unserem Land stört.“

Bislang kann nach dem Strafgesetzbuch die „Beschimpfung von Bekenntnissen“ nur dann unter Strafe gestellt werden, wenn eine Störung des öffentlichen Friedens droht.

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