Von Nelson Mandela und Anders Breivik. Oder vom doppelten Maßstab der Linken

Der Gruß mit der geballten Faust, den der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik am Anfang jedes Tages seines Gerichtsverfahrens gemacht hat, ist kein „rechtsextremer Gruß“, wie die Medien bisher behauptet haben, sondern in Wirklichkeit einer, der von Linksextremisten bevorzugt wird.

Der doppelte Maßstab der Linken

Von Sarah Maid of Albion
,  24. April 2012 (Quelle)
*
Die BBC ist endlich zuzugeben gezwungen worden, daß der Gruß mit der geballten Faust, den der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik am Anfang jedes Tages seines Gerichtsverfahrens gemacht hat, kein „rechtsextremer Gruß“ ist, wie die Medien bisher behauptet haben, sondern in Wirklichkeit einer ist, der häufiger von Linksextremisten bevorzugt wird.
Eine Geste, die am kultigsten war, als sie von Nelson und Winnie Mandela an dem Tag vor den Medien der Welt gemacht wurde, an dem Nelson 1990 aus dem Gefängnis entlassen wurde, oder von schwarzen Sportlern als Zeichen der „black power“ bei der Olympiade von 1968 in Mexico City.

Ich kann mir nur vorstellen, daß die BBC von jenen soweit beschämt wurde, daß sie das zugab, die darauf hingewiesen haben, wie irreführend frühere Berichte über den Gruß gewesen waren.

Foto: Unterstützer des ANC machen, was Nachrichtensprecher
Jon Snow von Channel 4 News „einen Gruß an die extreme Rechte“ nannte

*

Ein besonders schändliches Beispiel der Versuche des Vortages zur Irreführung der Öffentlichkeit war das von Channel Four News’ pensioniertem Studioredakteur Jon Snow, der lange genug auf der Welt ist und genug zwielichtige linke Anliegen unterstützt hat, um ganz genau zu wissen, daß Breiviks Geste nicht der „Gruß an die extreme Rechte“ ist, als den er sie am Montagabend zu beschreiben beliebte.

Es blieb einem anderen Jon überlassen, diesmal Jon Kelly von der BBC, die Natur und Geschichte des Grußes mit der geballten Faust klarzustellen, seine stark sozialistische Ursprünge und seine Symbolik in jenen Anliegen, für die die Linken sich durch die Jahre eingesetzt haben.

Natürlich versucht der gehorsame Mr. Kelly in seinem Artikel, seine geschätzten Anliegen von den Taten von Anders Breivik zu distanzieren, indem er sagt, daß der Gruß mit der geballten Faust

„eine lange Geschichte als Symbol des Trotzes und der Solidarität hat, das üblicherweise sowohl mit linker Politik als auch mit dem Kampf unterdrückter Gruppen assoziiert wird – von denen die meisten weit entfernt sind von der Politik, die von Breivik zum Ausdruck gebracht wird.“

Im Gegenteil, Mr. Kelly, im Gegenteil; in Wirklichkeit hat die Politik von Anders Breivik sehr starke Parallelen zum Kampf unterdrückter Gruppen, für die die Linke sich selektiv eingesetzt hat. Jedoch weigern sich die linken Medien, das zuzugeben,

so wie sie sich immer geweigert haben, die „falschen Opfer“ anzuerkennen wie die Kulaken in der Sowjetunion in den 1930ern, die Opfer der Roten Khmer in den 1970ern oder die koptischen Christen und die Farmer der Afrikaaner von heute.

Sie werden es nicht zugeben, denn die Linke steht wieder einmal auf der Seite der Unterdrücker, und Anders Behring Breivik gehört zu einer Gruppe, die sie, die Linke, unterdrückt haben will.

Es gibt in Wirklichkeit nichts sehr Einzigartiges an Breiviks Verbrechen. Wir sehen nur einen Kontrast in der Einstellung der Linken.

Die Geschichte ist voller solcher Ereignisse. Am 22. Juli 1946 (auf den Tag genau 65 Jahre bevor Breivik seinen Terrorakt beging) wurde ein Bombenanschlag gegen das King David Hotel in Jerusalem verübt (Foto), wobei 91 Menschen getötet und weitere 46 verletzt wurden; dies war ein Terrorakt der zionistischen Gruppe Irgun gegen die britischen Streitkräfte, die damals das Kommando über Palästina hatten, und es war einer der Hauptfaktoren, die zwei Jahre später zur Gründung des Staates Israel führten. Der Führer der Irgun zu der Zeit und der Hauptbeteiligte an der Planung dieser Greueltat war Menachem Begin, der später der sechste Premierminister Israels wurde, und 1979 erhielt er den Friedensnobelpreis.

Am 26 März 1953 griff im damaligen kolonialen Kenia eine Gruppe Mau-Mau-Terroristen (oder Freiheitskämpfer, abhängig von Ihrer Perspektive) das friedliche Dorf Lari im kenianischen Hochland an und hackte den pro-britischen Häuptling Luka und 97 Loyalisten der Kikuyu, großteils Frauen und Kinder, zu Tode.

Statue des Terroristen im Ruhestand Yomo Kenyatta
*

Obowohl die Mau-Mau formal besiegt wurden, war das Blutvergießen in Kenia einer der Hauptfaktoren, die zum Ende des britischen Empire und zur kenianischen Unabhängigkeit führten. Der Mau-Mau-Führer Yomo Kenyatta wurde zum ersten Premierminister des unabhängigen Kenia gemacht, und das Land änderte ihm zu Ehren sogar die Aussprache seines Namens. Kenyatta wurde später einer von Afrikas international am meisten gefeierten Führer, wie es bei afrikanischen Freiheitskämpfern im Ruhestand üblich ist, fabelhaft reich über alle Träume der Habgier hinaus.

Church Street, Pretoria 1983
*

Drei Jahrzehnte später fand am 20. Mai 1983 der Bombenanschlag in der Church Street in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria statt; obwohl dabei nur 19 Menschen getötet wurden, wurden 217 verletzt, von denen viele für den Rest ihres Lebens schrecklich verstümmelt blieben. Die South African Truth and Reconciliation Commission identifizierte zwei der Helden des Kampfes gegen die Apartheid, Oliver Tambo und Joe Slovo, als Hauptverantwortliche für den Bombenanschlag; jedoch gibt Nelson Mandela, der, obwohl er im Gefängnis saß, das Oberhaupt des African National Congress (ANC) blieb, in seiner Autobiographie „The long walk to Freedom“ offen zu, daß er im voraus von dem geplanten Bombenanschlag wußte und „ihn genehmigte“.

Linke Massenmörder werden von Linken geehrt

Die Namen von Tambo und Slovo werden von der Linken mit der Ehrerbietung ausgesprochen, die sie sozialistischen Helden vorbehalten, die gegen Unterdrückung kämpften, wohingegen der pensionierte südafrikanische Präsident Mandela eine der meistgefeierten Gestalten des Planeten ist, ein global anerkannter Heiliger, gottähnliche Medienikone und ein weiterer Empfänger des Friedensnobelkinkerlitzchens. Während Mandela, bescheiden nach dem Maßstab pensionierter afrikanischer Führer, mit einem konservativ geschätzten Nettovermögen von 15 Millionen Dollar zurechtkommen muß.

Der seliggesprochene Nelson Mandela
mit seiner gleichermaßen blutbefleckten Ehefrau
*

Viele werden bei diesen Vergleichen zurückschrecken, besonders mit dem seliggesprochenen Mandela. Kaltblütiger Mord ist jedoch immer noch kaltblütiger Mord, egal welche Politik dahintersteht.

Die Linke mag ihre Liebe zu Israel verloren haben, aber solche wie Mandela, die Mau Mau, Castro und Che Guevara, alles Serien-Massenmörder, werden von der Linken gelobt und gefeiert, weil sie als Kämpfer „für ihr Volk“ gegen Regimes gesehen werden, die in den Augen der Linken „ihr Volk“ unterdrückten.

Breiviks Motive sind urlinks

Das ist natürlich genau das, wie Breivik seine eigenen Taten sieht; eigentlich geht Breivik weiter, er betrachtet nicht nur die norwegische Regierung als Unterdrücker seines Volkes, er glaubt, daß die Regierung einen vorsätzlichen Akt des Genozids an seinem Volk begeht.

Hätte Breivik sein Verbrechen auf einem anderen Kontinent begangen, oder wäre seine Hautfarbe von anderer Schattierung gewesen – zweifelt irgendjemand daran, daß die Linken seine Taten bereits entschuldigen und manche ihn bereits einen Helden nennen würden?

Zufällig teile ich jedoch Breiviks Einschätzung der norwegischen Regierung, obwohl ich nicht glaube, daß sie die schlimmste ist; die schwedische, französische, amerikanische und, wie ich fürchte, die britische Regierung sind alle schon viel weiter bei der Enterbung und Ausrottung ihres eigenen Volkes, als es die Norweger sind.

Breivik ist jedoch ein Norweger, und er hat recht, wenn ihm zuerst an Norwegen liegt; er hat auch recht, wenn er behauptet, daß die meisten westlichen Regierungen des Genozids an ihren eigenen Völkern schuldig sind und er hat den Multikulturalismus zu Recht als das Mittel zu diesem Genozid identifiziert.

https://i1.wp.com/www.spiegel.de/images/image-342570-galleryV9-maeq.jpg?resize=450%2C284

Worin er sich jedoch schrecklich, schrecklich irrt, ist der Glaube, daß kaltblütiger vorsätzlicher Mord, besonders an Kindern, die Lösung ist oder eine Tat, die jemals gerechtfertigt sein kann. Nur in der Vorstellung der Linken kann ein Massaker, wie er es begangen hat, jemals verziehen werden.

In gleicher Weise, wie ich den Bombenanschlag gegen das King David Hotel verurteile, das blutige Gemetzel im Dorf Lari und das böse Blutbad in der Church Street in Pretoria, verurteile und verwerfe ich mit demselben Nachdruck die monströsen Taten, die von Anders Behring Breivik am 22. Juli 2011 begangen wurden.

Die Linke jedoch ist viel weniger eindeutig in ihrer Verurteilung von Massenmord. Sie verurteilen Breivik zu Recht für seine blutige und abscheuliche Tat. Und doch schätzen und loben sie gleichermaßen blutige und abscheuliche Taten, wenn sie gegen ihre Feinde und von ihren Freunden begangen werden. Ihre Scheinheiligkeit und Unehrlichkeit wären verblüffend, wenn wir nicht so daran gewöhnt wären.

In seinem Gruß mit der geballten Faust übernahm das norwegische Monster die Geste der Linken, in derselben Weise, wie seine entsetzliche Tat die Methoden der Linken übernahm. Bei seinem schrecklichen Verbrechen hat er eine Lösung und ein Mittel gewählt, das historisch von der Linken gefeiert worden ist.

Auch Margot Honecker weiß, welcher Gruß sich für einen Linken gehört

Anders Behring Breivik mag gesehen haben, was wir sehen; er mag um sein Heimatland geweint haben, wie wir es tun, und er mag dieselbe Ursache und dieselben schuldigen Menschen identifiziert haben wie wir. Aber als er sich an sein böses Werk machte, wurde er zu ihrer Kreatur, eine Kreatur der Linken. Die Linke mag ihn nicht wollen, aber als er sich für ihren Weg entschied, wurde er einer der Ihren, er ist keiner der Unseren.

Von Sarah Maid of Albion, übersetzt von Deep Roots. Das Original The double standard of the left erschien am 18. April 2011 in Sarah’s Albion Blog.

*  *  *  *  *  *  *

Hinweis von Michael Mannheimer: Wie bei allen Fremdbeiträgen gilt auch hier, dass diese ausschließlich die Meinung des jeweiligen Verfassers widergeben.

*******

Die Arbeit Michael Mannheimers und dieses Blogs sind auf Ihre Spenden angewiesen. Wenn Sie Michael Mannheimers unterstützen möchte, klicken Sie bitte hier.

Michael Mannheimer bedankt sich bei allen Spendern!

*******

Tags »

Autor:
Datum: Sonntag, 26. August 2012 15:00
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Genozide der Kommunisten, Geschichtsfälschung durch Linke

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Kommentare und Pings geschlossen.

13 Kommentare

  1. Martin Söhler
    Sonntag, 6. Mai 2012 0:07
    1

    Eine der Haupttechniken, die vom kommunistischen ANC zur Disziplinierung widerspenstiger Schwarzer eingesetzt wird, heißt „Halskrause“. Falls Sie nicht wissen, was das ist, werde ich es Ihnen beschreiben:

    Üblicherweise werden dem Opfer die Sehnen in Armen und Beinen durchschnitten, sodaß es nicht fliehen oder seine „Halskrause” entfernen kann.

    Die Halskrause ist ein alter Autoreifen, der mit Benzin getränkt, dem Opfer über den Kopf gelegt und angezündet wird. Jeder, der das Pech hatte, einen Reifenbrand zu erleben, weiß, daß Reifen langsam brennen und fast unmöglich zu löschen sind. Der brennende Gummi kocht und blubbert sich langsam in die Haut des Opfers. Egal wie sehr das Opfer sich wälzt oder windet, nichts löscht das Feuer aus, von dem es buchstäblich verzehrt wird. Es wird einen langsamen und extrem schmerzvollen Tod erleiden.

    Multiplizieren Sie dieses Bild im Geiste mit mehreren Zehntausend, und sie haben ein realistisches Bild davon, was für ein großartiger Freund der Schwarzen Nelson Mandela wirklich ist. Die Opfer der Halskrause waren fast alles Schwarze, die gegen den kommunistischen ANC waren. Nelson Mandelas Frau Winnie sprach für den ANC, als sie sagte: „Mit unseren Streichhölzern und unseren Halskrausen werden wir dieses Land befreien.“ All diese Tatsachen über Nelson Mandela und den ANC sind öffentlich dokumentiert. Sie alle könnten von jedem gefunden werden, der es selbst herausfinden möchte. Aber die meisten weißen Amerikaner glauben, was man ihnen sagt. Die Herren der Medien in New York und Hollywood müssen über unsere Gutgläubigkeit lachen, über unseren Glauben an ihr Bild von Nelson Mandela, das im völligen Widerspruch zu den Tatsachen steht. „Wir können die amerikanischen Schweine alles glauben lassen,“ müssen sie brüllen.

  2. 2

    Und ein weiterer faszinierender Aspekt im Hinblick auf den zeitlichen Ablauf:http://www.123recht.net/Anwalt-Behring-Breivik-telefonierte-waehrend-Massakers-mit-Polizei-__a97973.htmlEr nahm sich auch noch die Zeit, seine Seele ein wenig beim Telefonieren mit der Polizei baumeln zu lassen. Und munter tickt die Uhr.

  3. Antwortsuchender
    Sonntag, 6. Mai 2012 0:13
    3

    In dem Jugendlager der Jugendorganisation Norwegens, der sozialdemokratischen Jugendorganisation AUF (Arbeidernes Ungdomsflyking, der sozialdemokratischen Arbeiterpartei des amtierenden norwegischen Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg) waren keine Kinder sondern junge Erwachsene, die, wenn man das “Boikott Israel”-Transparent sieht, auch politisch geschult wurden, bzw. politische Aktionen durchführten.Am Tag zuvor hatte es einen “Boikott Israel”auf Utoya in Anwesenheit von Jens Stoltenberg gegeben.Und genau einen Tag später erschien das Logenmitglied, Breivik, auf der Bildfläche um als Alleintäter erst das gesamte Regierungsviertel in die Luft zu sprengen und dann, in aller Ruhe, die jungen Leute auf der eine Autostunde von Oslo entfernten Insel Utoya massenhaft zu erschiessen. Ohne jede Behinderung durch die Polizei.Sehr, sehr eigenartig!

  4. Bernhard von Klärwo
    Sonntag, 6. Mai 2012 1:15
    4

    Waren denn RAF-Genossen anders?
    Sie ermordeten Zivilisten, überfielen Banken, planten Anschläge auf Kaufhäuser, auch wenn dabei ganz normale Bevölkerung, die sie eigentlich "befreien" und zum Sieg führen wollten, umkommen würde. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Die faschistischen Deutschen sollen Maoisten o.ä. werden, wenn nicht freiwillig, muß man sie dahin bomben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion#Ideologie

    Auch Moslems sind nicht viel anders. Wenn bei einem Selbstmordattentat Kinder der "Ungläubigen", aber auch viele zufällig anwesende Moslems umkommen - egal, wo gehobelt wird fallen Späne, Den umgekommenen Moslems ist das Allahparadies sicher. Die bösen "Ungläubigen" müssen moslemisch werden, wenn nicht freiwillig, muß man sie dahin bomben.

    Pierre Vogel, der Salafist findet es auch nicht schlimm, wenn "Bullen" umkommen, die Deutschen seien Nazis. Wo gehobelt wird fallen Späne. Trotzdem sollen die Deutschen gefälligst Moslems werden, wenn nicht freiwillig, muß man sie eben "friedlich" dahin zwingen.

    +++

    Die Thälmann-Faust:

    Alle Linken in den 1970ern, von den DKPlern(schwärmten für die DDR) über Autonome, Antifa bis maoistischen K-Gruppen schwangen die Faust hoch und schrien "ROT FRONT!" oder "FÜR DEN KAMERADEN THÄLMAN: HOCH DIE FAUST!"

    Thälmann-Lied / Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust! - (Ernst Busch)

    Thälmann-Lied (Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!)
    Text: Erich Weinert; Musik: Paul Arma

    Ernst Thälmann, der ging uns voran
    die Faust geballt zum Schlagen.

    Kolonnen wuchsen Mann an Mann,
    den Kampf voranzutragen.
    Er ging voran, wo die Fahne braust
    Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!

    Er fiel den Schindern in die Hand,
    die kaufen falsche Zeugen.
    Er hält der Qual und Folter stand,
    die konnten ihn nicht beugen
    trotz Mord und Tod, der im Kerker haust.
    Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!

    Es schallt Alarm: Das Mordgericht
    will ihm den Kopf abschlagen.
    Doch wenn die Welt zum Sturm aufbricht,
    dann werden sie's nicht wagen.
    Reißt weg das Beil, das schon niedersaust!
    Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!

    Dimitroff haben wir befreit,
    weil wir die Welt entflammten.
    Drum wieder in die Ohren schreit
    den Henkern, den verdammten.
    Die Welt ist wach, die Empörung braust:
    Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!

    Text: Erich Weinert (1934)
    Musik: Paul Arma

    Zit. n. Schallplattenaufnahme von Ernst Busch für Gramplastrest, Moskau 1936.

    Thälmann, Faust hoch:
    http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/ba105605/200.jpg

    Thälmann, Denkmal, Faust hoch:
    http://static.flickr.com/98/241994527_c3f157e6a9.jpg

    Antifa heute, Faust gegen "Nazis":
    http://de.indymedia.org/icon/2012/05/329562.jpg

    Singeclub Ernesto Ché Guevara e.V., Dresden:
    http://www.comixfuzzy.de/symbole/0006symb.jpg

    Wikipedia:
    ""die demonstrativ zum Kampfesgruß erhobene geballte Faust der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts. Nach ihrer Spaltung in Kommunisten und Sozialdemokraten haben – so wird überliefert – die Kommunisten mit der rechten, die Sozialdemokraten mit der linken Faust gegrüßt. Für Anfang der 1930er ist eine Unterscheidung belegt, wonach die Kommunisten den Arm im rechten Winkel hielten mit der Faust in Kopfhöhe, während Sozialdemokraten den Arm durchstreckten.
    Noch in den 1980ern trugen mehrere sozialdemokratische Parteien die Faust mit Rose als Symbol (beispielsweise die französischen Sozialisten bzw. die Jungsozialisten). Dieses Symbol wird auch heute noch von der Sozialistischen Internationale und sozialistischen Jugendorganisationen wie den Jusos in der SPD genutzt.""

    Jusos, Flagge mit Faust und Rose, z.B.:
    http://jusos-nuernberg.de/wp-content/uploads/2010/12/Vorstand-Jusos-20111.jpg

    MM

    Vielen Dank für diese exzellent recherchierten Zusatzinfos!

  5. 5

    Ich halte dieses übertriebene, sich von Breivik distanzieren, für nicht angebracht. Muslimische Terroristen ermorden alle paar Tage Dutzende von Menschen. Wer distanziert sich davon?
    Es ist nicht ausgeschlossen, das Breivik eines Tages in der Norwegischen Regierung sitzt. Schon viele Massenmörder haben es zu Staatspräsidenten gebracht.

  6. Bernhard von Klärwo
    Sonntag, 6. Mai 2012 13:05
    6

    OT

    Salafistenkrawalle in Bonn

    Bonn: Die Salafisten randalieren und wollen in Deutschland morden. Vorgeschobener Grund: Karikaturen mit Islamkritik = Beleidigung

    http://www.zukunftskinder.org/?p=21631

    Warum attakierten die Salafisten die Polizei?
    Pierre Vogel sagte, weil die Polizei die Pro-NRW-Leute schützte beim Islam beleidigen/Karikaturen zeigen:

  7. 7

    Ich denke Mandela passt nicht so gut in diesen Vergleich, die Hardcore-Kommunisten aber schon.

    Das ist das Foto, das neben Breivik's in den Blog gehört:

    http://www.spiegel.de/images/image-342570-galleryV9-maeq.jpg

  8. 8

    Und hier noch ein schönes Bild von der Margot, wie sie leibt und lebt:

    http://dierostigelaterne.wordpress.com/2012/04/17/happy-birthday-margot-honecker-85/

  9. 9

    Auch MArgot Honecker hat ihn noch letzens gezeigt!

    Streit über Sklaverei in Mauretanien spitzt sich zu

    Menschenrechtler werden verhaftet nach demonstrativer Verbrennung muslimischer Schriften

    Göttingen, 30. April 2012

    In Mauretanien sind der Sklaverei-Kritiker Biram Dah Abeid und vier Unterstützer seiner Menschenrechtsorganisation IRA verhaftet worden, nachdem sie Schriften muslimischer Gelehrter verbrannt hatten, die die Sklaverei rechtfertigen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) forderte am Montag die Freilassung der Menschenrechtler, die sich mit ihrem Protest nur gegen die Förderung der Sklaverei durch muslimische Gelehrte wandten. „Natürlich ist eine Bücherverbrennung sehr problematisch und wir wollen dies auch nicht rechtfertigen. Der Protest richtet sich auch nicht gegen den Koran oder den muslimischen Glauben. Die Sklaverei-Kritiker sind selbst gläubige Muslime. Sie haben auch nicht den Koran verbrannt, sondern mit ihrem Protest nur auf das Fortbestehen der Sklaverei in Mauretanien aufmerksam machen wollen“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. Mauretaniens Regierung kündigte bereits eine harte Bestrafung der Menschenrechtler an. Biram Dah Abeid war im Jahr 2011 mit dem Weimarer Menschenrechtspreis ausgezeichnet worden.

    Bei den Schriften handelt es sich um religiöse Bücher der Malikiten, einer Ausprägung des sunnitischen Islam, die in Mauretanien besonders verbreitet ist. In diesen Büchern wird im Detail beschrieben, dass Sklaverei ein allseits anerkannter Bestandteil der muslimischen Gesellschaft ist. So wird darin geregelt, dass schwangeren Sklavinnen zwar die Freiheit gegeben werden kann, ihr ungeborenes Kind nach der Geburt jedoch Sklave bleibt. Auch wird darin beschrieben, wie Sklaven in die Freiheit entlassen werden können, doch einzelne Gliedmassen weiterhin im Besitz der Sklavenhalter bleiben können. „Diese Schriften rechtfertigen ideologisch die Sklaverei, die als eines der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit international geächtet ist“, erklärte Delius. „Es muss auch in einem muslimischen Staat gestattet sein, darauf öffentlich aufmerksam zu machen, selbst wenn die von den Sklaverei-Kritikern gewählte Form des Protests sicher nicht sehr geschickt ist.“

    Der Zwischenfall ereignete sich am letzten Freitag am Rande einer Protestveranstaltung der Menschenrechtler gegen die Unterstützung der Sklaverei durch muslimische Gelehrte. Mehrfach hatten die Gelehrten die Menschenrechtler öffentlich beschimpft und ihnen vorgeworfen, die gegebene Gesellschaftsordnung in Mauretanien in Frage zu stellen.

    „Mit der Verhaftung der Menschenrechtler am letzten Samstag spitzt sich der Konflikt um die Sklaverei weiter zu“, erklärte Delius. Rund 500.000 schwarzafrikanische Haratin gelten noch immer als Sklaven in dem Land in Nordwestafrika. Obwohl Sklaverei gesetzlich verboten ist, bleiben Sklavenhalter straflos. So hob das Oberste Gericht am 26. März 2012 die erste Verurteilung eines Sklavenhalters wieder auf. Sie war im Herbst 2011 als großer Erfolg von den Sklaverei-Kritikern gefeiert worden.

    Ulrich Delius ist zu erreichen unter Tel. 0551/499 06 27.

    http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=3077

  10. Bernhard von Klärwo
    Sonntag, 6. Mai 2012 16:51
    10

    Die Macht der linken Medien

    Die gleichgeschalteten Mainstreammedien lügen oft – Goebbels hätte seine helle Freude an ihnen.

    Kein Einzelfall

    Es waren schwerwiegende rufschädigende und unwahre Beschuldigungen verbreitet worden. Vor Gericht wurde der Priester durch Vaterschaftstests entlastet.

    Dublin (kath.net/KNA) Wegen falscher Vergewaltigungsvorwürfe gegen einen katholischen Priester muss der irische Sender RTE 200.000 Euro Strafe zahlen. Die staatliche Rundfunkbehörde BAI begründete diese Sanktion mit der Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht und unlauteren Recherchemethoden, wie der Sender selbst am Freitagabend berichtete. So seien in der betreffenden Sendung schwerwiegende rufschädigende und unwahre Beschuldigungen verbreitet worden. Der Einsatz einer versteckten Kamera und Überraschungsinterviews stellten zudem unangemessene Eingriffe in die Privatsphäre des Geistlichen dar…
    http://kath.net/detail.php?id=36399

  11. 11

    Das Buch von Soon Ok Lee: "Lasst mich eure Stimme sein"!
    Die Autorin war sech Jahre in Arbeitslager von kommunistischen Nordkorea inhaftiert.

    http://www.cbuch.de/Soon-Ok-Lee-Lasst-mich-eure-Stimme-sein-p1816/

  12. Bernhard von Klärwo
    Sonntag, 26. August 2012 20:23
    12

    Tony schrieb am 25. August 2012 um 22:08 bei Kybeline einen Kommentar, der durchaus was hat:

    ""Nein, der Thälmannfaust (Gruß) wird anders gemacht.
    Hier macht er den "Templer Gruß".
    Mit der Faust auf das Herz, und dann die Faust nach vorne gestreckt, wie oben auf dem Bild.""

    Tatsächlich war Breivik ein Freimaurer:
    http://dokumentx.wordpress.com/2011/07/24/der-durchgeknallte-freimaurer-anders-behring-breivik-in-pose/

    Bisher bin ich ähnlicher Meinung, wie im obigen Artikel beschrieben.

    Doch man darf durchaus spekulieren, warum die BBC plötzlich zugibt, daß dies der Sozialistengruß ist.

    Lieber in die linken Ecke schieben, als die Macht der Logen zugeben??? BBC ist sicherlich auch von Freimaurern gelenkt.

    +++

    Burkhardt Gorissen
    Ich war Freimaurer

    Noch nie hat ein so ranghoher Freimaurer hinter die Kulissen des weltweit organisierten Geheimbundes blicken lassen: Burkhardt Gorissen, früher Vorsitzender des berüchtigten Schottischen Hochgradritus und als „Großredner“ Propagandachef der deutschen Freimaurerei, erzählt von seiner Logenvergangenheit und entlarvt, was hinter der angeblichen Humanität der Freimaurer steckt: eine quasi-religiöse Sinnsuche jenseits der Religionen. Die Freimaurer kleben nicht nur an ihren Ämtern und pflegen nicht nur ihre dunklen Rituale, sondern schmieden auch heute noch zweifelhafte Allianzen für die Errichtung einer neuen Weltordnung unter dem Dach einer neuen „Weltreligion“. Ein Buch voller brisanter Enthüllungen über eine dunkle Welt.
    http://www.sankt-ulrich-verlag.de/index.php/Buecher/Sachbuecher/ich_war_freimaurer

    Maurice Caillet Ex-Freimaurer

    ZENIT: In Ihrem Buch „Ich war ein Freimaurer“ erklären Sie, dass die Freimaurerei für die Einführung der freien Abtreibung 1974 in Frankreich entscheidend war...

    M.C.: Die Wahl von Valéry Giscard d'Estaing zum Präsident der französischen Republik machte Jacques Chirac zum Ministerpräsidenten, welcher wiederum als persönlichen Berater Jean-Pierre Prouteau einstellte, den Großmeister des Grand Orient von Frankreich, Hauptlinie der französischen Freimaurerei, mit laizistischer Haltung. Minister für Gesundheitswesen wurde Simone Veil, Juristin, ehemals Deportierte in Auschwitz, deren Berater wiederum Dr. Pierre Simon wurde, Großmeister der Großloge von Frankreich, mit dem auch ich in Kontakt stand. All diese Politiker waren umgeben von jenen, die wir unsere „Brüder…“ nannten, und das Gesetz zur Abtreibung war schnell erlassen. Im November erst vom Ministerrat angenommen, wurde das Veil-Gesetz schon im Dezember gewählt. Die Abgeordneten und Senatoren, welche Freimaurer waren, egal ob rechts- oder linksgerichtet wählten mit großer Einstimmigkeit.
    http://www.laudeturjesuschristus.net/freimaurer.htm
    oder hier:
    http://www.kath.net/detail.php?id=21344

    +++

    Ich habe ein wenig gegoogelt, nur Hinweise auf diverse Freimaurerzeichen gefunden, näheres speziell zumm Templergruß nicht. Woher die Sozialisten die geballte Faust wohl ursprünglich hatten? Zufall?

    Streit um die Faust:
    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/bilderstuermerei-oder-geschichtsstunde--ein-denkmalstreit-wie-kommunistisch-ist-eine-faust-,10810590,9400922.html

    Zwar scharf links, aber interessant:
    http://www.scharf-links.de/50.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=5983&tx_ttnews%5Bcat%5D=20&cHash=effe785903

    Thälmann, Aufmarsch Rotfrontkämpferbund(RFB), Faust mal anders, als von Kommunisten sonst bekannt:
    http://lexi-tv.de/themen/neuere_geschichte/widerstand/opfer_des_eigenen_mythos

    Thälmann-Denkmal
    http://static.flickr.com/98/241994527_c3f157e6a9.jpg

    So, den Faden genug verfolgt!

  13. Bernhard von Klärwo
    Montag, 27. August 2012 15:03
    13

    Owohl die Kath. Kirche das Freimaurertum nicht für vereinbar hält, gehören viele Bischöfe und Kardinäle zu Logen oder ähnlichen Orgs. Das ist eine Sauerei!
    http://www.kathpedia.com/index.php/Freimaurer#Die_Katholische_Kirche_und_die_Freimaurerei

    ""Eucharistiefeier für Freimaurer

    Brasilien. Am 20. August feierte Hw. Geraldo de Magela Silva in der Diözese Pesqueira im nordöstlichen brasilianischen Bundesstaat Pernambuco eine neugläubige Eucharistiefeier, an der Freimauern im Schurz teilnahmen. Das berichtet die Webseite ‘fratresinunum.com’ mit Bildern. Anlaß der Eucharistiefeier war ein „Tag des Freimaurers“. Die Seite ‘fratresinunum.com’ bat Bischof José Luiz Ferreira Salles (55) von Pesqueira um eine Stellungnahme. Mons. Salles entschuldigte sich und erklärte, daß er „gerade erst von einer Reise zurückgekommen“ sei."" kreuz.net
    (Text und Fotos bei "kreuz.net", habe ich extra nicht verlinkt aus kritischen Gründen.)

    MM: Was mir sehr spanisch vorkommt ist, dass Breivik, sollte er tatsächlich Freimaurer sein, sich als ein solcher zu erkennen gibt nach all dem, was er getan hat. Ds ist mehr als merkwürdig.