40 Jahre nach Olympiamassaker steht fest: deutsche Links- und Rechtsextremisten waren die Handlanger der palästinensischen Terroristen


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Das Ende der Friedensära der Bonner Republik

Heute früh vor 40 Jahren, 4:40 Ortszeit, verlor die Bonner Republik endgültig ihren friedlichen – bisweilen als spießig belächelten – Charme.

Von Michael Mannheimer

Um 4:40 Uhr am Morgen des 5. September 1972 kletterten acht Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation Schwarzer September über den Zaun bei Tor 25A und betraten das Olympische Dorf. Monteure der Post beobachteten sie, hielten sie aber für heimkehrende Sportler. Die Terroristen drangen gewaltsam in den Wohnblock der israelischen Olympiasportler ein und nahmen elf Geiseln:

David Mark Berger (Gewichtheber), Ze’ev Friedman (Gewichtheber),Yossef Gutfreund (Ringer-Kampfrichter),(Ringer), Josef Romano (Gewichtheber), André Spitzer (Fecht-Trainer), Amitzur Schapira (Leichtathletik-Trainer), Kehat Shorr (Schützen-Trainer), Mark Slavin (Ringer), Yakov Springer (Gewichtheber-Kampfrichter) und Mosche Weinberg (Ringer-Trainer).

Keine der Geiseln sollte den nächsten Tag erleben.

Aus Angst vor aus Israel einfliegenden Antiterror-Einheiten verlangten die Terroristen bis 9.00 Uhr morgens die Freilassung und das freie Geleit von 232 Palästinensern, die in israelischen Gefängnissen wegen Terroraktionen gegen Israel ihre Haft verbüßten, sowie die Freilassung der deutschen Terroristen Andreas Baader und Ulrike Meinhof und des japanischen Terroristen Kozo Okamoto:

Kozo Okamoto ist ein ehemaliger japanischer Terrorist. Er nahm am 30. Mai 1972 an einem gemeinsamen Anschlag der Japanischen Roten Armee und der Volksfront zur Befreiung Palästinas auf den Flughafen Lod (heute Flughafen Ben Gurion) in Tel Aviv teil. Dieser Terroranschlag wird auch als das Massaker am Flughafen Lod bezeichnet. Bei dem Anschlag schossen drei japanische Studenten mit Maschinenpistolen in die Menge und warfen Handgranaten. Sie töteten 26 Zivilisten und verwundeten Dutzende. Okamoto war der einzige der Gruppe, der überlebte.


Das unrühmliche Ende: Alle Geiseln tot

Um 23:35 Uhr berichtete das Fernsehen, dass alle Geiseln entkommen und die meisten Terroristen tot seien. Am 6. September 1972 um 0:05 Uhr sprach Conrad Ahlers, der Sprecher der Bundesregierung, von einer „glücklichen und gut verlaufenen Aktion“.

Zu dieser Zeit wurde auf dem Flugplatz noch immer geschossen. Die Aktion endete im Fiasko: Sämtliche Geiseln starben, der an der Schießerei unbeteiligte bayerische Polizeiobermeister Anton Fliegerbauer, der das Geschehen von einem Erdgeschossfenster des Kontrollturms beobachtet hatte, wurde um 0:10 Uhr durch eine verirrte Kugel tödlich am Kopf getroffen.

Drei Terroristen hatte man überwältigen können, fünf wurden tot gefunden, und alle neun Geiseln waren tot.

Die toten Terroristen werden in Libyen wie Helden empfangen – und Deutschland lässt die drei überlebenden Mörder frei

Die Leichen der fünf im Feuergefecht von Fürstenfeldbruck getöteten Geiselnehmer wurden nach Libyen überführt, wo sie eine Heldenbestattung mit großen militärischen Ehren erhielten. Die drei überlebenden Terroristen blieben jedoch nur kurze Zeit im Gefängnis, da sie nach der Entführung einer Lufthansa-Maschine, in der sich nur zwölf Passagiere befanden, am 29. Oktober 1972 ungewöhnlich rasch und ohne Konsultation Israels freigelassen wurden. Es wird vermutet, dass die Bundesrepublik Deutschland wegen der Befürchtung weiterer Terroranschläge bereit war, auf die Forderungen der Flugzeugentführer einzugehen und Beweise für ihr Versagen bei der Befreiungsaktion zu beseitigen.

Die Täter vom “Schwarzen September” verübten schon vor 1972 Terroranschläge in Deutschland

Schwarzer September war die Terrorgruppe, die die Geiselnahme von München bei den Olympischen Spielen 1972 verübte. Das Oberhaupt der Terrorgruppe zu dieser Zeit war Ali Hassan Salameh. Die Gruppierung leitete ihren Namen von dem Aufstand von Rebellen der PLO in Jordanien im September 1970 ab.

Dieser innerarabische Konflikt wurde vom damaligen König Hussein blutig niedergeschlagen: Über 20.000 Palästinenser verloren damals ihr Leben. Eine Zahl, die weit höher ist als sämtliche Todesopfer, die  auf Seiten der Palästinenser in allen israelisch-palästinensischen Konflikten zu beklagen waren. Doch gemäß dem islamischen Fitna-Prinzip wird dieser Fakt von Muslimen verschwiegen und unter den Teppich gekehrt.  Nur Tote in Kriegen mit dem verhassten Israel und den Westmächten zählen und werden von Muslimen dementsprechend propagandistisch ausgeschlachtet – wobei die westlichen islamophilen Medien bei diesem Schauerspiel willfährig mitmachen.

Bereits vor dem Massaker in München griffen Araber seit Jahren weltweit jüdische Ziele an – darunter auch in Deutschland, was vielen Menschen nicht bewusst ist. Im  Februar 1970 attackierten  arabische Täter die Passagiere einer israelischen Maschine im Münchner Flughafen.

Außerdem wurden von Kommandos des „Schwarzen September“ fünf in Deutschland lebende Jordanier getötet. Ein Attentat auf den jordanischen Botschafter in London schlug fehl,  ebenso die Entführung einer Boeing 707 der Sabena nach Lod.

Die Olympia-Attentäter erhielten Hilfe von Seiten Linker und Rechter aus Deutschland

a) Die rechten Unterstützer und Sympathisanten in Deutschland

Die Terroristen wurden bei der Vorbereitung der Geiselnahme und dem Aufbau der notwendigen Infrastruktur in Europa von deutschen Neonazis unterstützt.Akten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), die auf Antrag des Spiegel im Juni 2012 freigegeben wurden, belegen diesen seit 1972 gemutmaßten Sachverhalt. Die Kontakte zwischen der PLO und den Nazis wurden bereits 1970 durch den Rechtsextremisten Udo Albrecht vermittelt und sollten auf eine Zusammenarbeit der Gegenseitigkeit hinauslaufen. Der ehemalige Neonazi und spätere Autor Willi Pohl schrieb dazu:

Wir erhielten die Erlaubnis, auf von der Fatah kontrolliertem jordanischen Gebiet einen Stützpunkt zu errichten, als Gegenleistung boten wir Unterstützung im Kampf gegen Israel an.“

Im Vorfeld des Olympia-Attentats traf Pohl nach eigenen Angaben den als Drahtzieher geltenden Palästinenser Abu Daoud im Juli 1972 in Dortmund, besorgte Fahrzeuge für die Organisation und fuhr Daoud zu konspirativen Treffen in Frankfurt und Köln. Zudem stellte er eine Verbindung zu dem Passfälscher Wolfgang Abramowski her, dem, wie auch Pohl selbst, eine enge Verbindung zur Nationalsozialistischen Kampfgruppe Großdeutschland nachgesagt wurde. In Kairo beauftragte ihn der Fatah-Vertreter Abu Ijad, eine Botschaft an einen Mann in Paris zu überbringen, den er im Nachhinein als den Anführer der München-Attentäter Issa erkannt haben will.

Von dem Ziel der Anschläge will Pohl nichts gewusst haben, dennoch arbeitete er bei Folgeaktionen weiterhin mit der PLO-Organisation zusammen. Ende Oktober 1972 wurden er und Abramowski festgenommen, bei ihnen fand man Waffen, die baugleich mit denen bei der Geiselnahme benutzten waren, und einem Drohbrief des Schwarzen September an den gegen die drei überlebenden Attentäter ermittelnden Richter. Im Haftbefehl warf man Pohl vor, dass er gemeinsam mit Abu Daoud die gewaltsame Befreiung des derzeit inhaftierten Udo Albrecht plante.

Trotz dieser Zusammenhänge „wurde Pohl 1974 nur wegen unerlaubten Waffenbesitzes zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt.“ Aus dem im Juni 2012 freigegebenen Bericht des Verfassungsschutzes geht zudem hervor, dass die Dortmunder Kriminalpolizei bereits im Juli 1972 Hinweise auf die konspirativen Treffen zwischen Pohl und Daoud hatte und die Landeskriminalämter, das Bundeskriminalamt und den Verfassungsschutz umgehend darüber informierte.

b) Die linken Unterstützer und Sympathisanten in Deutschland

Bereits 1971, ein Jahr vor dem Olympiamassaker, bekennt sich die RAF zum Guerillakrieg gegen Deutschland. Im ersten Abschnitt Konkrete Antworten auf konkrete Fragen wird die bewaffnete Baader-Befreiung gerechtfertigt. Es wird erklärt, dass die Zeit zum bewaffneten Kampf nun reif sei. Wörtlich heißt es:

„Wir behaupten, dass die Organisierung von bewaffneten Widerstandsgruppen zu diesem Zeitpunkt in der Bundesrepublik und Westberlin richtig ist, möglich ist, gerechtfertigt ist. Dass es richtig, möglich und gerechtfertigt ist, hier und jetzt Stadtguerilla zu machen. Dass der bewaffnete Kampf als ‚die höchste Form des Marxismus-Leninismus‘ (Mao) jetzt begonnen werden kann und muss, dass es ohne das keinen antiimperialistischen Kampf in den Metropolen gibt. “

Anfang der siebziger Jahre – exakt zur Zeit des Brandanschlags gegen das jüdische Altenheim in München –  war die linksextremistische Gruppe Namens “Münchner Tupamaros” in der bayrischen Landeshauptstadt höchst aktiv. Diese führten – wie erst vor kurzem durch die Öffnung von Geheimakten bekannt wurde – den ersten antisemitischen Anschlag der Nach-Hitler-Ära durch und führten damit die Judenvernichtung Hitlers weiter. Das Perfide daran: Jahrzehntelang machten Linke und Medien diesen heimtückischen Anschlag deutsche Neonazis dafür verantwortlich und instrumentalisierten damit in bekannt stalinistischer Manier ihr eigenes Verbrechen, um es ihrem politischen Gegner schamlos in die Schuhe zu schieben. Doch der Reihe nach:

  • Eine Serie kleinerer Brand- und Sprengstoffanschläge bildete 1970/71 den Anfang des linken Terrors in der Bonner Republik, verübt von militanten Anhängern der subkulturell verwurzelten “Tupamaros München”.
  • Außerdem attackierten im Februar 1970 arabische Täter die Passagiere einer israelischen Maschine im Münchner Flughafen.
  • Wenig später wurde dann auch die terroristische “Rote Armee Fraktion” in Bayern aktiv, unter anderem mit einem Autobombenattentat auf das LKA-Gebäude im Mai 1972. Dann erfolgte am 13. Februar 1970 ein heimtückischer Brandanschlag gegen ein jüdisches Altersheim in München, das den Auftakt bilden sollte für die kommenden “bleiernen Jahre” des bundesweiten RAF-Terrors

Bei dem Brand-Anschlag auf die Seniorenresidenz am 13. Februar 1970 starben sieben jüdische Heimbewohner. Bei den meisten handelte es sich um Überlebende des Holocaust, der damals erst 27 Jahre zurück lag. Politisch schon damals “korrekt” vermutete man die Täter  im rechtsextremen oder islamischen Milieu – eine Theorie, die sich jahrzehntelang hielt und erst vor kurzem widerlegt wurde:

Spaßguerilla

Bild oben: Der Anarchist und Terrorist Dieter Kunzelmann, genannt der “Spaßguerilla”

Inzwischen existieren laut FOCUS (vom 01.07.2012) klare Beweise, dass deutsche Täter aus dem linksradikalen Milieu hinter dem Anschlag stecken – und nicht wie einst vermutet Rechtsradikale oder palästinensische Terroristen. Der Anarchist und leidenschaftliche Judenhasser Dieter Kunzelmann (Gründungsmitglied der “Tupamaros”, Aktivist der 68er-Bewegung und Mitglied der späteren “Kommune” K1) hatte sich im Herbst 1969 in einem jordanischen Palästinenser-Camp zum Terroristen ausbilden lassen und war im November 1969 über München nach Berlin zurückgekehrt. Der frühere Radikale Alois Aschenbrenner erinnerte sich im FOCUS an den Besuch von Kunzelmann und seiner Truppe in München:

“Die waren total radikalisiert. Die redeten nur noch vom israelischen Feind, wollten eine richtige Front aufbauen.“ (Quelle)

Seit 2005 ist belegt, dass Kunzelmann bereits im November 1969 den gescheiterten Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin verübt hatte:

“Der Historiker Wolfgang Kraushaar warf Kunzelmann im Jahr 2005 vor eine führende Rolle beim Anschlagsversuch auf das Jüdische Gemeindehaus in Berlin zum Jahrestag der Novemberpogrome am 9. November 1969 durch die Tupamaros West-Berlin gespielt zu haben. Dies stützte er auf Aussagen des Haupttäters Albert Fichter und eines weiteren ehemaligen Gruppenmitglieds. Die Bombe stammte von Peter Urbach, einem V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes, der mit Kunzelmann befreundet und regelmäßig in der Kommune I anzutreffen war. In einem offenen Brief hatte Dieter Kunzelmann, angeblich – aber plausibel – aus dem jordanischen Amman, den von vielen Linken heftig kritisierten Anschlagsversuch gerechtfertigt: Die deutsche Öffentlichkeit sei von einem „Judenknacks“ zu befreien; um revolutionär zu werden, komme es vor allem darauf an, die „Vorherrschaft des Judenkomplexes“ in der Linken zu brechen.In seiner 1998 erschienenen Autobiographie distanzierte Kunzelmann sich von dem Anschlag halbherzig: „Jedem Linken hätte eigentlich klar sein müssen, dass eine derartige Aktion keinerlei Sympathien für die (legitimen) Anliegen der Palästinenser zu wecken vermochte“.” (Quelle)

“Münchner Tupamaros” hatten direkte Verbindungen zur RAF

Laut einem Vermerk des Bundeskriminalamtes vom 13. April 1976 hatte der RAF-Aussteiger und Kronzeuge Gerhard Müller von einem Gespräch zwischen den beiden RAF-Frauen Gudrun Ensslin und Irmgard Möller berichtet. Nach FOCUS-Informationen habe sich Ensslin (Foto) laut Protokoll über den Münchner Brandanschlag aufgeregt:

“Diese Arschlöcher. Gut, dass die Sache den Neonazis untergeschoben wurde.“ (Quelle)

Der Kronzeuge schlussfolgerte, dass die beiden Terroristinnen „wussten, wer den Anschlag durchgeführt hatte“. Die “Jüdische Allgemeine” vom 11.02.2010 berichtet über den Brandanschlag folgendes:

“Überlebenskampf Im Treppenhaus war an mehreren Stellen Benzin verteilt und entzündet worden. Ein Anschlag von Neonazis oder islamistischen Arabern – diese Frage ist bis heute unbeantwortet. Die Attentäter hatten ihr Werk grausam geplant. Die Zimmer des Altenheims waren in den obersten Stockwerken. Einige davon waren auch an Studenten von außerhalb vermietet, wie zum Beispiel an David Wasserstein. Sein Zimmer lag unmittelbar neben der Treppe. Bis auf das letzte Papierblatt war dort alles verkohlt – er hätte keine Chance gehabt zu entkommen. Für andere in den Mansardenwohnungen schnappte die tödliche Falle zu.”

RAF bejubelt den Anschlag in München 1972

Ein halbes Jahr nach dem Olympia-Anschlag, im November 1972, erscheint die dritte RAF-Schrift “Rote Armee Fraktion – Die Aktion des Schwarzen September in München – Zur Strategie des antiimperialistischen Kampfes.” Verfasserin ist wieder Ulrike Meinhof. Sie kommentiert die am 5. September 1972 erfolgte Geiselnahme von München, bei der elf Geiseln starben, in einem an Geschichtsverdrehung und Perfidie kaum noch zu toppenden Schreiben:

„Die Aktion des Schwarzen September hat das Wesen imperialistischer Herrschaft und des antiimperialistischen Kampfes auf eine Weise durchschaubar und erkennbar gemacht wie noch keine revolutionäre Aktion in Westdeutschland oder Westberlin. Sie war gleichzeitig antiimperialistisch, antifaschistisch und internationalistisch.“

Die Genossen vom Schwarzen September haben ihren eigenen Schwarzen September 1970 – als die jordanische Armee über 20.000 Palästinenser hingemetzelt hat, dahin zurückgetragen, wo dieses Massaker ursprünglich ausgeheckt worden ist: Westdeutschland – früher Nazideutschland – jetzt imperialistisches Zentrum.

Brandt, Genscher, Merck, Schreiber, Vogel, Daume, Brundage  und wie die Charaktermasken des Imperialismus alle heißen, haben keine Sekunde lang daran gedacht, die Forderungen der Revolutionäre nach Freilassung der Gefangenen zu unterstützen. Sie haben, noch bevor Golda Meir überhaupt benachrichtigt war und Stellung genommen hatte, schon nur und ausschließlich darüber nachgedacht, wie sie die Revolutionäre am besten – mit Gas oder Sturmtruppen oder Präzisionsschützen oder wie nun – massakern könnten. Alle Aufschübe des Ultimatums, das sie mit Lügen und falschen Versprechungen erreicht haben, diente ihnen nur zu einem ausschließlichen Zweck: für die Vorbereitung des Massakers Zeit zu gewinnen. Sie hatten nur ein Ziel, nur ja dem Moshe-Dayan-Faschismus – diesem Himmler Israels – in nichts nachzustehen.”

Die westdeutsche Linke könne angesichts dieser Aktion ihre politische Identität wiederfinden, behauptet Meinhof.

Das ist ein weiterer unwiderlegbarer Beweis für die enge ideologische Verflechtung zwischen islamischem und linken Judenhass, der die Basis bildete für die Kooperation zwischen RAF und PLO bei weltweiten Terroraktionen in den 1970er Jahren.

RAF lernt von PLO den “Wert” von Geiselnahmen

Die palästinensischen Terroristen hatten in München die Entlassung in Israel inhaftierter Komplizen gefordert. Dieser Ansatz wird von Ulrike Meinhof übernommen. Beim Olympiamassaker lernte die RAF vom Schwarzen September, Terror als Maßnahme  zur Befreiung inhaftierter Genossen zu nutzen.

Auch die sozialistische DDR unterstützte die PLO und RAF nach Kräften

Die DDR unterstützte Abu Daoud und pflegte ihn nach dem misslungenen Anschlag auf ihn in Warschau im Krankenhaus Berlin-Buch.[18] Sie unterhielt ein enges Verhältnis zur PLO. Abu Daoud (* 16. August 1937 in Jerusalem; † 3. Juli 2010 in Damaskus, richtiger Name Mohammed Daoud Oudeh) war einer der Drahtzieher der Geiselnahme von München 1972. Im Gegensatz zu etlichen anderen palästinensischen Beteiligten fiel er nicht den Tötungs-Aktionen der Mossad-Gruppe Caesarea (Operation Wrath Of God) zum Opfer.

Juristische Aufarbeitung in Deutschland des Olympia-Massakers

  • Gegen keinen der beteiligten Verantwortlichen aus Polizei, Verwaltung oder Politik wurde jemals Anklage erhoben.
  • Laut den Autoren des Spielfilms „München 72 – Das Attentat“ von 2012 wurde den Angehörigen der Opfer erst rund 30 Jahre nach dem Attentat ein Schmerzensgeld in Höhe von 3 Millionen Euro gezahlt. 2 Millionen davon hätten die Gerichtskosten bereits verschlungen.
  • Die Auszahlung sei unter der Maßgabe erfolgt, dass die Angehörigen keine Klage beim Bundesgerichtshof einreichen.

(Innen-)Politische Auswirkungen des Olympia-Massakers

Die Geschehnisse in München und Fürstenfeldbruck hatten Folgen für die Innenpolitik Deutschlands. Eine Konsequenz war die größte Ausweisungswelle von Arabern in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Potenzielle palästinensische Terroristen konnten ohne größere Untersuchungen abgewiesen und entlassen werden. Auch die arabischen Vermittler, die beim Versuch der Befreiung der Geiseln in München und Fürstenfeldbruck mitgeholfen hatten, wurden nach wenigen Wochen abgelehnt. Viele palästinensische Organisationen wurden nach den Vorkommnissen verboten, darunter Studentenvereinigungen und Arbeiterverbände, was zeigt, dass sowohl hochgebildete Palästinenser als auch Palästinenser aus unteren Bevölkerungsschichten von den Konsequenzen betroffen waren.

Doch diese Ausweisungen , überwiegend von Palästinensern, hatte zunehmende Proteste linker “Menschenrechtsorganisationen” im In- und Ausland zur Folge. Ein Vorgang, der längst zur Routine geworden ist: Linke setzen sich bis heute massiv für Muslime in  aller Welt ein, während sie sich bei Menschenrechtsverletzungen gegen Juden und Christen kaum rühren. Die linke Islamophilie erinnert nicht ohne Grund an die Sympathie Hitlers mit dem Islam: Judenhass und Islamverehrung sind ein weiteres Indiz dafür, dass Linke und Nationalsozialismus aus demselben Schoss geboren sind.

Das Olympia-Massaker bedeutete das Ende des deutschen Rechtstaats

Für einen Rechtstaat muss gelten, dass Recht ohne Ausnahme und ohne Ansehen der Person durchzusetzen ist. Niemand darf jemanden ermorden, ohne sich daür gerichtlich verantworten zu müssen. Das gilt in jeder demokratie ausnahmslos – ob für den Bettler oder für den Staatspräsidenten. Doch die drei überlebenden Geiselnehmer des Olympiamassakers wurden nie vor Gericht gestellt. Sie wurden wenige Wochen später gegen Passagiere und Besatzung der entführten Lufthansa-Maschine „Kiel“ ausgetauscht. Mit dieser Unterwerfung unter die Forderungen von Terroristen stellte die damalige Bundesregierung ein fatales Signal für die Zukunft des weltweiten Terrors. Denn aus der Möglichkeit, über Entführungen schutzloser westlicher Zivilisten verhaftete Terroristen freipressen zu können, war für Terroristen nur eine Lehre möglich: Terror lohnt sich!

Diese Taktik hat sich der Islam bis heute bewahrt und wie im Fall des Massenmords in Madrid erfolgreich modifiziert: Damals ging es den Terroristen darum, Spanien zum Austritt aus der UN-Allianz im ersten Irakkrieg 1991 zu bewegen. Ein Anschlag genügte, um dieses Ziel zu erreichen. Besser kann man Terroristen nicht ermuntern, mit ihrem Terror weiterzumachen.

Die Medien sind propalästinensisch und antiisraelisch

Nahezu alle Medien und politischen Parteien Europas sind antiisraelisch und immer mehr auch antijüdisch. Die Verwaltung des nahöstlichen Roten Kreuzes sowie die diversen UN-nahen Organisationen, die im Nahen Osten direkt vor Ort an der “Lösung” des Nahostkonflikts arbeiten, befinden sich – den wenigsten ist dies bewusst – mehrheitlich in palästinensisch-arabischer und/oder linker Hand. Die von den europäischen TV-Anstalten vor Ort arbeitenden Fernsehleute – Kameramänner und/oder Journalisten – sind entweder überwiegend Palästinenser, europäische Passinhaber mit palästinensischer Abstammung oder besonders hartgesottene israelfeindliche Linke. Die Bilder, die seit Jahren in die Stuben der Millionen Haushalte Europas vom Nahostkonflikt gesendet werden, sind daher extrem propalästinensisch gefärbt und zeigen den Nahostkonflikt nahezu ausschlielich unter dem Aspekt israelischer Täter und palästinensischer Opfer.

Bundespräsident Wulff lud einen der Hintermänner des Olympiamassakers als offizieller Staatsgast nach Berlin ein

40 Jahre nach dem Olympiamasssaker hielt sich der Holocaustleugner Mufti Muhammad Hussein der geistliche Führer der Palästinensischen Autonomie (Bild oben) – auf Einladung des umstrittenen Bundespräsidenten Wulff  in der deutschen Hauptstadt auf und wurde auch von Bundesaußenminister Westerwelle und Kanzlerin Merkel empfangen, die mit ihm sogar eine gemeinsame Pressekonferenz zelebrierte, bei der beide Forderungen an Israel stellten.

Mufti Muhammad Hussein war einer der Hintermänner des blutigen Terroranschlages auf die Olympischen Spiele 1972 in München und ist ein notorischer Holocaustleugner. Sich auf Koran und Hadithe berufend rief er –  anlässlich des 47-Jahrestages der Gründung der Terrororganisation Fatah – zur Auslöschung aller Juden auf. Allein dieser Aufruf müsste Grund genug sein, der Fath jede weitere westliche Unterstützung zu versagen.

Dieser Staatsgast müsste in einem rechtstaatlichen Land eigentlich unmittelbar nach seiner Landung in Berlin sofort verhaftet und der Unterstützung einer Terrororganisation, Durchführung eines Massakers, Holocaustleugnung sowie Unterstützung und Vorbereitung eines Völkermords an den Juden angeklagt werden. Doch er wird wie ein Staatsoberhaupt geehrt.

Die deutsche Außenpolitik ist wohl auf ihrem Tiefpunkt seit 1945 angelangt. Damals wurde sein palästinensische Namensvetter,  Großmufti Husseini, von Hitler in Berlin persönlich empfangen. Husseini, berüchtigter Judenhasser und Organisator zahlreicher Pogrome gegen Juden in Palästina, wollte von Hitler Unterstützung beim Bau eines Konzentrationslager nach den Plänen von Ausschwitz. Dort wollte er die Juden im gleichen Großstil vergasen lassen wie es die Deutschen taten. Allein die Niederlage Deutschlands machte diesem teuflischen Plan einen Strich durch die Rechnung.

Heute führen linke und bürgerliche Regierungen Deutschlands diesen verhängnisvollen Dialog Hitlers mit den Todfeinden der Juden fort.

Churchill hatte Recht mit seiner Diagnose, dass man aus der Geschichte der Menschheit lernen könne, dass die Menschheit nichts aus ihrer Geschichte lernt.

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