Londoner Hassprediger Abu Hamza an die USA ausgeliefert

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Bild: Abu Hamza bei einem seiner berüchtigten Straßen”gebete”

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Von Michael Mannheimer

Nach Auslieferung in die USA: Einem der schlimmsten europäischen Hassprediger droht lebenlange Gefängnisstrafe

Seine Ansprachen begann er oft mit den Worten: „Beseitigt die Juden vom Antlitz der Erde, schlachtet die Ungläubigen ab, errichtet das weltweite Kalifat.“ Bekannt wurde er durch seine demonstrativen Straßen”gebete”,in denen er vor Hunderten seiner Anhänger das Ende aller “Ungläubigen” und auch das Ende Englands verkündete:

Der radikale Moslemprediger Abu Hamza al-Masri – wegen seines metallenen Hand-Hakens (er verlor seine rechte Hand angeblich beim Bau einer Bombe) auch “die Kralle” genannt – hatte nur Spott, Verachtung und Hass übrig für das Land, das ihn als “politischen Flüchtling” aufnahm. Mehr noch: Sein Gastland, dessen Staatsangehörigkeit der geboren Ägypter 1993 annahm, bezeichnete er als “schlimmer als das Innere einer Toilette”. Aber als sich England gegen sein volksverhetzendes Treiben zu wehren begann und einem Auslieferungsantrag der USA nachkommen wollte, wehrte sich Hamza mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen seine drohende Auslieferung in die USA. Offenbar fühlte er sich in der englischen “Toilette” doch viel wohler als er zugeben wollte.

Höchstrichterliche Unbedenklichkeitsbescheinigung für US-Gefängnisse

Nun hat der radikale Islamist Abu Hamza al-Masri seinen achtjährigen Kampf gegen eine Auslieferung an die USA verloren. Im April 2012 gestattete der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Auslieferung von Abu Hamza an die Vereinigten Staaten.

Den Terrorverdächtigen drohe in den USA nicht die Todesstrafe, und ihnen würde auch nicht der Zugang zu Rechtsmitteln verweigert, erklärte das Gericht. Die Richter hatten die Auslieferung im Sommer 2010 zunächst aufgehalten, nachdem die Verdächtigen Klage eingereicht hatten. Sie befürchteten in den USA “Folter und unmenschliche Behandlung”.


Das Erstaunliche an dem Urteil des höchsten europäischen Gerichts ist, dass dieses – entgegen den vorherrschenden Schmähartikel der Linkspresse über die angeblich menschunwürdigen Verhältnisse in US-Gefängnissen – attestierte, dass die Haftbedingungen amerikanischer Hochsicherheitsgefängnisse die Menschenrechte des Verdächtigen nicht verletzten (Quelle). Sollten US-Gerichte Abu Hamza für schuldig befinden, droht ihm lebenslange Einzelhaft im Supermax-Gefängnis ADX Florence im US-Bundesstaat Colorado. Die US-Regierung hat im Fall Hamza schriftlich zugesichert, dass ihn nicht die Todesstrafe erwarte. Noch in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober 2012, kurz nach einer richterlichen Entscheidung des Londoner High Court, wurde Abu Hamza mit vier weiteren Terrorverdächtigen in die USA ausgeflogen

Hassprediger Abu Hamza: Auslieferung in die USA ist rechtens

Abu Hamsa al-Masri (“die Kralle”) ist europaweit bekannter Islamprediger, Terrorist und Vordenker der Errichtung eines europäischen Kalifats

Er saß bislang in einem Hochsicherheitsgefängnis in Zentralengland ein. Von dort wurde er unter strenger Bewachung zu einer US-Militärbasis gebracht und in ein Flugzeug in die USA gesetzt. Zuvor hatte ein Londoner Gericht sein Ersuchen abgewiesen, die Auslieferung zu untersagen. Er hatte argumentiert, er sei nicht reisefähig.

Insgesamt liegen in den USA elf Anklagen gegen Hamza vor. Die USA werfen Hamza vor, 1998 an einer Geiselnahme im Jemen beteiligt gewesen zu sein. Außerdem werden ihm die Einrichtung eines Terrorcamps im US-Bundesstaat Oregon (1999 und 2000) sowie die Unterstützung terroristischer Anschläge in Afghanistan (1999 bis 2001) zur Last gelegt. Im Fall einer Verurteilung muss er mit lebenslanger Haft rechnen.

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