Die „WELT“ zu den Muslimprotesten über Mohammed-Video: „DER WESTEN DARF SICH NICHT LÄNGER ERPRESSEN LASSEN!“

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Foto: Proteste gegen Mohammed-Karikaturen
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„Welch eine Logik, die unsere elementaren Freiheitsrechte zu Schönwetterwerten degradieren will, deren Genuss wir uns nur gönnen dürften, solange sie uns nicht von ihren Todfeinden unter Gewaltandrohung bestritten werden!“
Richard Herzinger
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Quelle: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article109386864/Der-Westen-darf-sich-nicht-laenger-erpressen-lassen.html

Islamistische Gewalt:Der Westen darf sich nicht länger erpressen lassen

21.09.2012: Willfährig geben unsere Politiker das Recht auf Ausdrucksfreiheit preis. Doch dies stachelt islamistische Anstifter zu weiterer Erpressung an. Auf dem Spiel steht unsere Säkularität.

Von Richard Herzinger

Die muslimische Welt ist wegen des Mohammed-Schmähfilms und der Karikaturen aus Frankreich in Aufruhr. Am Freitag gehen in Pakistan Tausende auf die Straße und …

Die Eilfertigkeit, mit der die Bundesregierung versucht, die Aufführung jenes ominösen „Schmähfilms“ über den Propheten Mohammed verbieten zu lassen, ist beschämend und beängstigend. Willfährig akzeptiert man die islamistische Lesart von Meinungs- und Kunstfreiheit, der zufolge diese nicht für die Darstellung des Propheten Mohammed oder anderer islamischer Glaubensinhalte gelten dürfe, von der sich religiöse Extremisten „beleidigt“ oder „gedemütigt“ fühlen könnten.

In dieser Grundstimmung erscheint die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen durch die Satirezeitschriften „Charlie Hebdo“ und „Titanic“ nicht als Wahrnehmung eines selbstverständlichen Grundrechts, sondern als verantwortungsloser Versuch, „weiteres Öl ins Feuer zu gießen“. Als sei die gezielte, von Tätern mit Namen und Adresse angezettelte Gewalt so etwas wie ein unabwendbares Naturereignis!

Einige deutsche Kommentatoren argumentieren neuerdings, der freiwillige Verzicht auf Mohammed-Satire im Angesicht akuter Gefahr für Leib und Leben stelle keineswegs eine Preisgabe der Meinungsfreiheit dar, sondern beweise einen souveränen, verantwortungsbewussten Umgang damit.

Welch eine Logik, die unsere elementaren Freiheitsrechte zu Schönwetterwerten degradieren will, deren Genuss wir uns nur gönnen dürften, solange sie uns nicht von ihren Todfeinden unter Gewaltandrohung bestritten werden!

Unabhängige Gerichte haben zu entscheiden

Ob aber die inkriminierten Videoschnipsel ebenso wie einzelne Karikaturen gegen Straftatbestände wie Volksverhetzung oder Störung des Religionsfriedens verstoßen, haben in einer rechtsstaatlichen Demokratie ausschließlich unabhängige Gerichte zu entscheiden.

Wer sich also von dem Film herabgesetzt fühlt, kann Klage bei der Justiz einreichen, er oder sie darf natürlich auch lautstark gegen den Film protestieren und demonstrieren – jedoch nur mit strikt friedlichen Mitteln. Jeder hat freilich auch das Recht, sich das potenzielle Ärgernis einfach nicht anzusehen.

Vor gut eineinhalb Jahren lief in Deutschland der türkische Film „Tal der Wölfe – Palästina“ ganz offiziell in zahlreichen Popcornkinos. Der in deutschen Medien verniedlichend als eine Art „türkischer 007“ apostrophierte Streifen erinnerte in seiner Machart weit mehr an „Jud Süß“ als an James Bond.

In ihm werden israelische Juden als rassistische, verschwörerische Massenmörder dargestellt, die der türkische Held reihenweise abknallt. Doch weder wurde in Israel von einem entfesselten jüdischen Mob die türkische und deutsche Botschaft gestürmt, noch hatten die Macher des Films wie auch die Kinobetreiber mit schlimmeren Konsequenzen zu rechnen als einem geharnischten Verriss im Feuilleton.

Inszenierte Empörung

Daher war es auch richtig, dass dieses Machwerk des blanken Hasses nicht durch ein Verbot aufgewertet wurde. Dass aus den Reihen deutscher Politiker damals jedoch kein mit dem jetzigen annähernd vergleichbarer Aufschrei der Empörung zu vernehmen war, gibt gleichwohl zu denken.

Die Frage ist in Wirklichkeit nicht der Umgang mit Filmschnipseln, die unter normalen Umständen von der überwältigenden Mehrheit der Bürger gar nicht wahrgenommen worden wären. Indem man die Lesart übernimmt, dieser Streifen habe die Gewaltexzesse in Libyen, Ägypten, Tunesien, im Jemen und im Sudan „provoziert“, hat man sich der islamistischen Erpressung bereits gebeugt.

Denn deren Drahtzieher nehmen die vermeintliche „spontane“, in Wahrheit sorgfältig inszenierte Empörung „muslimischer Massen“ nur zum Vorwand, um den Westen zum Kotau vor ihrer Auffassung von „Religionsfreiheit“ zu zwingen: sich im Namen Allahs über jedes Recht und jede universale moralische Norm stellen zu dürfen, ohne sich dafür auch nur kritisieren lassen zu müssen.

Der gesamte Westen knickt ein

Die Tatsache, dass die deutsche Politik fast in toto die totalitäre Propagandalogik extremistischer und terroristischer Organisationen und Regierungen für bare Münze genommen hat, wird nicht dadurch erträglicher, dass der gesamte Westen vor der gegenwärtigen Einschüchterungswelle einknickt.

In Pakistan, wo die Unruhen bedrohlich anschwellen, versucht die US-Regierung jetzt, sich aus der Schusslinie zu ziehen, indem sie auf sieben Sendern einen Spot laufen lässt, in dem sie sich von dem läppischen Video distanziert. Derartige Beschwichtigungsversuche wirken auf die islamischen Einpeitscher jedoch im Gegenteil wie ein demütiges Schuldeingeständnis und werden von ihnen als neuerliches Indiz für die klägliche Schwäche des Westens aufgefasst. Das aber ermutigt sie nur zu noch weiter gehenden Nötigungen.

Interessen stützen den Blasphemie-Vorwurf

Dass sich konservative, liberale und linke Politiker hierzulande in der willfährigen Verurteilung „religionsfeindlicher“ Darstellungen gegenseitig überbieten, liegt an der Interessenüberschneidung, die sich in dieser Frage zwischen den politischen Lagern ergibt.

Während viele Linke ihr antirassistisches schlechtes Gewissen gegenüber „unterdrückten“ Minderheiten erleichtern wollen, indem sie deren selbst ernannten Anführern das Recht zur Unterdrückung unliebsamer Äußerungen aus der „Mehrheitskultur“ zugestehen, hoffen Konservative – und mit ihnen die Kirchen – auf diesem scheinbar unverdächtigen, weil als Bemühung um Toleranz getarnten Weg eine schärfere Gangart gegen „Blasphemie“ im Allgemeinen und namentlich gegen jegliche „Schmähung“ des Christentums durchsetzen zu können.

Erpressungsmanöver zielt auf Säkularität

Die Beschwichtigungsstimmung, die Deutschland überzogen hat, erinnert an die frühen 70er-Jahre. Damals versuchte man, den palästinensischen Terror zu besänftigen, indem man die terroristischen Gewalttäter, deren man – trotz allen bei den Olympischen Spielen 1972 in München mit verheerenden Folgen zur Schau gestellten Dilettantismus der Sicherheitsapparate – habhaft geworden war, ungeschoren laufen ließ.

Die fadenscheinige Begründung der damaligen Bundesregierung dafür lautete, man wolle die Konflikte im Nahen Osten nicht „noch zusätzlich anheizen“. Die Quittung für dieses Zurückweichen war der jahrelange Gemeinschaftsterror von RAF und Palästinensern, der in den katastrophalen „Deutschen Herbst“ 1977 mündete.

Dieses Mal aber steht noch mehr auf dem Spiel. Die von massiven Gewaltdrohungen untermauerten islamistischen Erpressungsmanöver zielen auf den Kern der säkularen Verfasstheit unserer Gesellschaft und damit auf die Grundfesten unserer Freiheit.

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2 Kommentare

  1. Herr Barino Barsoum beschäftigt sich in diesem seinem Film mit dem angeblich „schändlichen“ „Schmäh-Mohammed-Video“, welches seit Beginn des Jahres im Internet kursiert und rechtzeitig zum Jahrestag des 11. September 2001 von den islamischen Scharfmachern instrumentalisiert wurde, indem Muslime im sog. „Freitagsgebet“ überall in der islamischen Welt radikalisiert aufgehetzt wurden und wie wahnsinnig Menschen umgebracht haben und andere Verbrechen begingen. Sachlich und mit einer unheimlich stoischen Ruhe überprüft Herr Barsoum diesen Film auf Wahrheitsgehalt. Wahrheitsgehalt heißt hier: Gibt es ureigene islamische Quellen, die den Propheten in das Licht rücken, in das die Filmemacher den „vollkommensten Menschen“, ihr in allem ihr Leben prägendes Vorbild Mohammed lediglich filmisch gesetzt haben?

    Herr Barsoum beweist klar und eindeutig unter Inbezugsetzung einzelner Filmsequenzen zu islamischen Schriftquellen, dass die Filmemacher sich tatsächlich an diese gehalten haben.

    http://www.pi-news.net/2012/10/analyse-des-mohammedfilms-von-barino-barsoum/

    Wenn ein solcher Film, der nicht einmal eine Satire darstellen kann, weil er nur islamische Wahrheiten filmisch darstellt, nun so angegangen wird, was kann dies für einen Grund haben?

    Haben sich die islamischen „Geleerten“ diesen schlecht gemachten Amateur-Streifen überhaupt angesehen?

    Wenn sie ihn sich angesehen haben, haben sie sich über das wahrheitsgetreue Bild ihres Vorbildes so erschreckt, dass sie unbedingt vermeiden wollen, dass dieses Bild nunmehr an die Öffentlichkeit dringt, um größeren Imageschaden ihres so geliebten Propheten zu vermeiden und zu verhindern?

    Durch solche scharfsinnigen Analysen wird das künstliche Bild, welches sich Muslime von ihrem Propheten geschaffen haben, indem man ihnen in der Moschee wohl offensichtlich nur die „guten“ Mohammed-Charaktereigenschaften verkündete und verkündet, förmlich zu Boden geworfen und zerstört. Je mehr offen zutage tritt, was nicht offen zutage treten soll, wird im Zeitalter des Internet nicht nur den Muslimen klar, wem sie ihr Herz geschenkt haben, sondern auch insbesondere den Ungläubigen, die sich angesichts der Morde um dieses Video nicht mehr so unbedarft von den Islamvertretern mit dem Slogan „Islam ist Frieden“ anlocken lassen.

    Die Muslime stecken in einer Zwickmühle. Je mehr zweifelhafte Charaktereigenschaften ihres Propheten ans Tageslicht der Medienwelt kommen, desto verbissener – wie bei Ideologen so üblich – kämpfen sie mit zunehmend unlauteren Mitteln gegen die Verbreitung von Wahrheiten an, die sich immer schlechter verleugnen lassen. Muslimische Führer fordern bereits im Einklang mit Vertretern anderer Relgionen und politischen Fürsprechern Blasphemiegesetze, um nur ja keine Kritik an ihrem Idol Mohammed zulassen zu müssen. Muslimische Führer meiden die Anwendung der wissenschaftlich-kritischen Methode zur Erforschung des Lebens des Propheten. Denn was da durch ihre eigenen islamischen Schriftquellen ans Tageslicht befördert würde, würde dem Image des Propheten so sehr schaden, dass dieser als Religionsbegründer eher eine Karikatur seiner selbst würde und er sich einreihen lassen müsste in die Liste der politischen Eroberer der Weltgeschichte, die mit Mord, Totschlag, Raub und Kriegslist sich solche Attribute wie „der Große“ erworben haben in Zeiten, in denen Gewalt und Eroberungskrieg noch als „männlich“ und „heroisch“ angesehen wurden. Da wäre es dann sogar besser, wenn bewiesen werden würde, dass er nie in dieser Form existiert hätte. Bei all diesen Wahrheiten, die so nach und nach über diesen Religionsgründer ans Licht kommen, fällt es den muslimischen Führern immer schwerer auch innerhalb der muslimischen Gemeinde den aufgeklärten Gläubigen erklären zu müssen, wie Gewalt, Frauenbehandlung und Lüge zu einer Religion passt, die sich durch Unterwerfung jede kritische Hinterfragung verbittet, offensichtlich aus besten Gründen, nämlich aus den Gründen des Machterhaltes der irdischen Nachfolger ihres Propheten. Ihnen dürfte zunehmend bewusst sein, dass ihr Koran von einem machthungrigen Menschen inspiriert wurde und nicht von Gott. Das würde dann das islamische Glaubensgerüst in sich zusammenbrechen lassen, weil es das ist, was es ist, nämlich ein Lügengebäude, in dem Untaten im Namen einer Religion Gutes sein sollen und Menschenrechtsverletzungen im Sinne ihres Gottes begangen werden, nunmehr seit 1400 Jahren mit Millionen von Toten.

    Wenn in Europa und der Welt die politischen Eliten fordern, das Zeigen eines solchen Films zu verbieten, gibt sich nicht nur selbst der Lächerlichkeit preis, sondern er leistet der Lüge, der Gewalt, dem Verbrechen Vorschub. Er unterwirft sich im vorauseilenden Gehorsam dem Diktat der Gewalttätigkeit des Islam, der seit jeher Schwierigkeiten hatte, sein Vorbild Mohoammed als Vorbild zu verkaufen. Er macht einen Rückzieher vor islamischer Erpressung und Gewaltrechtfertigung im Namen der Religion. Er zeigt, dass er nicht gewillt ist Menschenrechte gegen Unrechtsideologien zu verteidigen. Diese Eliten, die solches fordern, schaufeln sowohl der Meinungsfreiheit als auch der sich auf ihr gründenden Relgionsfreiheit das Grab. Auf dem Grabstein würde dann stehen: Durch charakterlose Feigheit der Verantwortlichen wurden an dieser Stelle das hohe Gut der Meinungsfreiheit und der Religionsfreiheit zu Grabe getragen. Ruhet in Frieden. In einem Zeitalter, in dem in islamischen Ländern Muslime meinen, ihre Untaten an Tausenden von Christen und Muslimen der anderen Konfession und sonstigen Minderheiten in Form von Attentaten, Bürgerkriegen und Verbrechen im Namen des „Allahu akbar“ gerechtfertigt zu sehen und darüberhinaus noch von Imamen der Religion „Islam“ zu solchen Verbrechen angestiftet und verhetzt wurden, müssen sich führende Islamverantwortliche fragen lassen, welches dubiose Spiel sie spielen, welche Perversitäten an Vorschriften in ihrer Religion zu solchen Verbrechen führen oder aber sich und der Welt ehrlich eingestehen, dass sie die Welt mit dieser ihrer Religion der Unterwerfung „beglücken“ wollen.

    Leider werden die führenden Ideologen des Islam, die sich des Stilmittels der Taqiyya ungehemmt bedienen, unterstützt von Eliten aus Politik, Wirtschaft, Medien und teilweise von Religionsführern anderer Religionen, die einfach damit nur dokumentieren entweder wie unwissend sie sind oder sich aber in vollem Bewusstsein der Sachlage islamischen Forderungen beugen, die die Aufgabe der eigenen gesellschaftlichen Identität zur Folge haben müssen, unterstützt, nur um Ruhe vor den Radikalinskis zu haben. Sie machen sich damit erpressbar und beugen sich im Grunde der Gewalt. Angst vor Wahrheiten war noch nie ein guter Ratgeber weder im politischen, noch im wirtschaftlichen noch im religiösen Lager. Wer Wahrheiten, zu denen auch historische Tatsachen, u. a. über einen Religionsgründer, zählen müssen, insbesondere die der Legitimierung der Gewalt, des Hasses, der Rache und der Pflege eines Feindbildes (die Ungläubigen) durch Doktrin ihrer Religion und Ideologie, verschweigt, unter der Decke hält, manipuliert und verleugnet, der hat jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit verspielt. Hier bedarf es Grenzziehungen, Richtigstellungen und Mut, der Lüge und der Machtgelüste entgegen zu treten, ansonsten wird die Gewalt, die im Islam ja gottgewollt und gegen Ungläubige jederzeit als gerechtfertigt verkündet wird („…nicht ihr schlugt, Allah schlug“), diese Appeaser einholen. Wer als Maus die Katze bittet, sie nicht zu fressen und meint, damit eine gute Strategie des Überlebens entwickelt zu haben, ist leider in einem tödlichen und folgeschweren Irrtum.

  2. „Der Westen darf sich nicht länger erpressen lassen“
    Was will/kann/darf er denn tun außer dumm Labbern und Stillhalten?

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