Der Anfang vom Ende der EU? Großbritannien zieht sich aus Brüssel zurück


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Das Problem mit der EU

Ein englischer Innenminister brachte es vor Jahren auf den Punkt. Er beschrieb das Problem mit der EU folgendermaßen:

“Um ein Gesetz in England durchzubringen, muss ich an der Regierung sein – m.a.W. von über 50 Prozent der Engländer gewählt worden sein. Dann muss ich die Regierung und die Regierungspartei(en) hinter mich bekommen, den Gestezesvorschlag einreichen und dem Parlament zu Abstimmung vorlegen. Und dann ist es immer noch nicht sicher, dass der Gesetzesvorschlag vom Parlament gebilligt wird: Es kann sein, dass Abgeordnete meiner eigenen Partei dagegen stimmen.

Nun habe ich das Gesetz – um dann feststellen zu müssen, dass ein einziger Brüsseler Kommisar – von niemandem gewählt – dieses Gesetz mit einem Federstrich vom Tisch fegen kann. Was in Gottes Namen hat dies mit Demokratie zu tun?”

Nun macht England ernst: Es will sich schrittweise aus der EU zurückziehen. Dies kündigte vor Tagen der englische Premierminister Cameron an. Es scheint, dass die Antwort der Menschen auf die identitätslose Globalisierung und Euro-Zentralisierung einen Trend zur Re-Regionalisierung ausgelöst hat. England ist nur die Spitze des Eisbergs. Auch in Schottland, Italien, Griechenland und anderen europäischen Regionen mehren sich Stimmen, die die Macht der EU-Bürokratie brechen wollen. MM

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EUdSSR: Großbritannien übt das Abkapseln

  1. Okt 2012, http://www.pi-news.net/2012/10/eudssr-grosbritannien-ubt-das-abkapseln/

Offensichtlich mit Missmut berichten die bundesdeutschen „Qualitätsmedien“ eher am Rande davon, dass sich Großbritannien mehr und mehr von der EU-Diktatur abkapseln will. Schon lange herrscht beim britischen Wahlvolk eine Stimmung gegen den diktatorischen Moloch aus Brüssel. Das zeigte sich auch schon an der klaren Ablehnungshaltung der Briten gegenüber dem Euro bei dessen Oktroyierung über 17 europäische Staaten. Wie die Financial Times Deutschland nun schreibt, will der britische Premierminister Abstand zur EU gewinnen.

(Von Étienne Noir)

So berichtet das Wirtschaftsblatt:

Zu hohe Kosten, zu viel Bürokratie, zu viel Einmischung in Themen, die auf die nationalstaatliche Ebene gehören” – wenn es um die EU geht, fällt Großbritanniens konservativem Premierminister stets nur Negatives ein.


Ob man Cameron als „konservativ“ bezeichnen kann oder nicht, sei dahingestellt. Allerdings kündigte er an, nach der nächsten Wahl 2015 über einen Verbleib Großbritanniens in der EUdSSR abstimmen lassen zu wollen. Cameron selbst wolle aber eine Propaganda für die EU fahren.

Hierbei könnte es sich allerdings auch um eines der üblichen Wahlkampfmanöver des Establishments handeln. Immerhin hat die EU-gegnerische United Kingdom Independence Party (UKIP) des Europaabgeordneten Nigel Farage derzeit personell guten Zulauf und kann auch in den Umfragen ordentlich zulegen. Derzeit liegt sie mit 10% auf Rang drei und damit vor den an der Regierung beteiligten Liberaldemokraten.

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Weiterführende Links:

US-Historiker: Das Ende der Euro-Zone naht – und auch das der EU

Peter Helmes zum ESM-Urteil des BVerfGerichts: “Gefahr gebannt? Mitnichten!”

 ESM Ratifizierung “ist Verfassungsputsch” und führt zu einem “permanenten Ausnahmezustand”

ESM: Bürger stellen Strafanzeige wegen Hochverrat durch die Regierenden

Offener Brief eines besorgten Bürgers zur Islamisierung und Eurokratie

Von der EU, den Deutschen, Griechen: Oder die Missachtung der Selbst-Bestimmtheit

„Genug ist genug!“ – Wann sagen dies auch die Bürger Deutschlands?

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