1050 Jahre Deutschland: 962 bis 2012 (Teil 1)

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1050 Jahre Deutschland: 962 bis 2012 (Teil 1)

Von Ralf Stenner

Die Geschichte Deutschlands beginnt traditionell mit der Krönung Ottos I und der Gründung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Deutschland wird daher in diesem Jahr 1050 Jahre alt. Die politische Elite unserer heutigen Bunten Republik hat dieses Jubiläum natürlich „vergessen“. Da die Geschichte Deutschlands auch an den Schulen nur noch bruchstückhaft und ideologisch verzerrt gelehrt wird, soll eine dreiteilige Artikelserie bei PI jeweils 350 Jahre Deutschland beleuchten. Bevor also 2012 zu Ende geht, hier der erste Teil einer modernen Sicht auf die spannende Geschichte (und Kunstgeschichte!) unseres Landes, von 962 bis zum Anfang des 14. Jh.: Ottonen, Salier, Staufer, Kaiserdome, Mongolen, Hochmittelalter!

Historische Pfennigfuchser werden nicht ganz zu Unrecht einwenden: Die Geschichte Deutschlands beginnt nicht 962, sondern 911 mit dem Tod des letzten Karolingers (Ludwig das Kind) und der Gründung des ostfränkischen Reiches. Dann wäre Deutschland schon 1100 Jahre alt, aber auch dieses Jubiläum hat unsere bunte Staatsführung natürlich „vergessen“. Nicht vergessen hat sie 2011 hingegen das 50. Jubeljahr des ersten türkischen Gastarbeiters, das mit viel Pomp und Gloria zelebriert wurde. Ob also 911 oder 962: Es gilt, wieder die richtigen Prioritäten zu setzen und das politische Langzeitgedächtnis aufzufrischen!

1. Die Ottonen (0962 – 1024)

Otto I und Edgitha, c.1260, Magdeburger Dom.
Photo: wikipedia

Die ersten Jahrzehnte der Geschichte Deutschlands waren geprägt durch die Verteidigungskriege gegen die Ungarn. Zum Glück erkannten unsere Vorfahren die historische Bedeutung dieser Bedrohung und ergriffen die richtigen Maßnahmen.

Schon 919 war Heinrich I aus dem Haus der sächsischen Ottonen zum deutschen König gewählt worden und übernahm die Verteidigung. Endgültig besiegt wurden die Ungarn 955 unter seinem Sohn Otto (Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg). Durch Heirat auch Herrscher über Italien, war Ottos Kaiserkrönung in Rom (962) die erste Krönung eines gemeinsamen Herrschers über Germanien und Italien seit dem Ende des Römischen Reiches (476).

Der offizielle Name für Ottos Staat, „Römisches Reich“, war daher völlig gerechtfertigt. Was im übrigen aus den Ungarn wurde, ist bekannt: Sie ließen sich in ihrem heutigen Siedlungsgebiet zwischen den damals dort lebenden Slawen nieder, die nach und nach aus dem ungarischen Siedlungsraum verdrängt oder ungarisch assimiliert wurden. Das hat den Ungarn bis heute kein Mensch übelgenommen.

Bei den Deutschen ist das natürlich anders. In die ottonische Zeit fällt der Beginn der deutschen Ostwanderung, die zum einen zur Entstehung einer von Bayern aus besiedelten Ostmark (dem heutigen Österreich) führte, zum anderen zu einem wachsenden deutschen Bevölkerungsanteil in den östlich der Elbe gelegenen, dünn besiedelten slawischen Gegenden. Knapp 1.000 Jahre später entwickelte sich diese ottonische Ostwanderung zum Politikum, als polnische Nationalisten nach 1918 historische Ansprüche auf urslawischen Boden bis kurz vor Berlin geltend machten. Ansprüche slowakischer Nationalisten auf urslawischen Boden bis Budapest stehen noch aus.

Einige Sätze auch zur Kunstgeschichte der ottonischen Zeit. Nach einem ersten Wiederaufblühen abendländischen Architektur unter den Karolingern (Pfalzkapelle Aachen, Königshalle Lorsch) beginnt in Deutschland mit den Ottonen die mittelalterliche Baukunst in größerem Stil. Erhalten sind die wunderschöne romanische Stiftskirche im thüringischen Gernrode und St. Michael in Hildesheim. Die Bilder der ottonischen Buchmalerei auf der Insel Reichenau faszinieren bis heute (Bamberger Apokalypse). In der Literatur wird nach einigen ersten deutschen Texten unter den Karolingern (Wessobrunner Gebet) wieder stärker auf Latein zurückgegriffen.

2. Die Salier (1024-1125)

Der Salier-Kaiser

1034 erweiterte sich das bisher deutsch-italienische Reich durch das französischsprachige Burgund. Seitdem ähnelte das mittelalterliche Heilige Römische Reich in seiner territorialen Ausdehnung der über 900 Jahre später geschaffenen EWG. Im 14. Jh. spalteten sich Italien und Burgund wieder ab. Man sieht: Die Versuche, Europa zu einigen, sind so alt wie Europa selbst. Irgendwann sind sie schon damals gescheitert, und genauso werden sie auch heute wieder scheitern. Man kann Europa nicht einigen.

Die in der heutigen Bunten Republik nach knapp 900 Jahren wieder aus der Gruft geholte Zombie-Frage nach dem richtigen Recht, geistlichem oder weltlichem Recht, Scharia oder Grundgesetz, war auch das große Thema der Salier. Im Wormser Konkordat von 1122, der ersten deutschen „Reichsverfassung“ wurde klar geregelt, dass die Scharia in Deutschland nichts zu suchen hat. Canossa (1076) war damit Geschichte. Dieser Grundsatzentscheidung von 1122, dass kein Gott und dessen machthungriges Priestertum über Deutschland bestimmen, sondern weltliche Herrscher, verdanken wir die weitere Entwicklung unseres Landes zu einem Rechtsstaat. Jeder andere Staat in Deutschland wäre ein Unrechtsstaat, dem wir die Freundschaft aufzukündigen hätten. Es gibt keinen Rückwärtsgang nach Canossa.

In der Baukunst geht es unter den Saliern richtig los: Die berühmten Kaiserdome von Speyer, Worms und Mainz entstanden alle im 11. Jh. Auch die Kaiserpfalz in Goslar wurde unter den Saliern errichtet. Die Glasmalereien im Augsburger Dom zählen zu den schönsten Beispielen für die Malerei in salischer Zeit.

3. Die Staufer (1138-1254)

Die wichtigste Herrscher-Dynastie des Mittelalters regierte Deutschland von Italien aus. Ohne ihre Weichenstellungen wäre das heutige Europa undenkbar, wie eine opulente Ausstellung in Mannheim deutlich macht.

Die Staufer sind die mittelalterliche Dynastie par excellence. Besondere Verdienste für das Abendland erwarben sie sich durch ihre koordinierende Funktion während des 3. und 5. Kreuzzugs. Die verzerrte Propaganda, die unsere Kinder heute zum Thema Kreuzzüge auf den Schulen lernen („Böse Ritter griffen das friedliche Arabien an“) lässt sich schnell beiseite wischen, wir erinnern uns: 637 gewaltsame Einnahme des christlichen Jerusalem durch den "friedlichen" Islam, 1009 Zerstörung der Grabeskirche Christi durch den "toleranten" Islam. 1078 wird Jerusalem von "friedliebenden" türkischen Seldschuken besetzt, die ebenso "friedliebend"schon das byzantinische Reich angegriffen und verwüstet hatten. Ein Besuch der christlichen Pilgerstätten ist aufgrund der "Toleranz" der neuen türkischen Herren nicht mehr möglich.

Noch "toleranter" werden 1096 die christlichen Pilgerstätten in gesamten Heiligen Land komplett geschlossen. Die Frage sei erlaubt, wie heutzutage wohl die Muslimheit reagieren würde, wenn christliche Armeen Mekka besetzen und die muslimische Pilgerfahr einschränken würden.

Die Christenheit reagierte unter französischer Führung 1099 völlig richtig: Sie ließ sich nichts gefallen, eroberte Jerusalem zurück und errichtete das Königreich Jerusalem. 1187 allerdings wird Jerusalem durch den kurdischen Sultan Saladin wieder islamisch okkupiert.

Kaiser Friedrich I (Barbarossa) organisiert daraufhin den 3. Kreuzzug (1189-92) als einer Art gesamteuropäische Befreiungsaktion unter Teilnahme sowohl des englischen Königs (Richard Löwenherz) als auch seines französischen Kollegen Philipp II.

Nach dem Unfalltod Barbarossas (1190) zerstreiten sich Engländer und Franzosen, die abendländische Solidarität ist wieder einmal hin, das Unternehmen am Ende. Immerhin konnte Kaiser Friedrich II im Verlauf des späteren 5. Kreuzzugs (1228-29) eine christliche Selbstverwaltung von Jerusalem, Bethlehem und Nazareth aushandeln. Diese Vereinbarung wurde 1244 gebrochen und alle drei christlichen Städte wieder der muslimischen Oberherrschaft unterworfen. Die Lehre aus der Geschichte? Eins ist sicher: Im Gegensatz zur Christenheit, die sich seit 1244 nicht mehr für ihre heiligen Städte ins Zeug gelegt hat, hätte die Muslimheit jeden einzelnen Tag von 1244 bis heute damit verbracht, für die Rückeroberung eines christlich besetzten Mekkas zu kämpfen.

Zur Geschichte der Kreuzzüge gehört auch die Gründung des Deutschen Ordens und die anschließende Unterwerfung der heidnischen Pruzzen im südlichen Baltikum. 1226 wird dort, im späteren Preußen, ein eigener Ordensstaat errichtet. Tatsächlich war diese Eroberung des Pruzzenlandes die einzige gewaltsame Episode der ansonsten ausnahmslos friedlich verlaufenden deutschen Ostbesiedlung. Wer bei Adam und Eva anfangen möchte, kann sich also gern auf den Standpunkt stellen, dass die Deutschen das Land der Pruzzen im 13. Jh. zu Unrecht in Besitz nahmen. Und die Türken im 13. Jh. das Land der Griechen. Und die Chinesen im 13. Jh. das Land der Thaivölker. Und überhaupt sah die Welt in der Bronzezeit ganz anders aus.

Deutschland scheint alle paar Jahrhunderte von asiatischen Horden heimgesucht zu werden: Nach den Ungarn des 10. Jh. waren im 13. Jh. die Mongolen an der Reihe, die zum Glück TROTZ IHRES SIEGES VON 1241 IN DER MONGOLENSCHLACHT BEI LIEGNITZ (SCHLESIEN) IN IHRE ASIATISCHEN WEITEN ZURÜCKKEHRTEN UND DEUTSCHLAND SEITHER BIS AUF WEITERES VERSCHONT HABEN (TEXT KORRIGIERT – PI). Die Mongolenschlacht bei Liegnitz zeigt: In der Geschichte entscheiden manchmal nur ganz kurze Momente über den Verlauf kommender Jahrhunderte.

Nach dem Ende der Stauferzeit (1250 Tod Friedrichs II) wurde der deutsche Kaiser von sieben Kurfürsten gewählt. 1273 fiel die Wahl auf den schweizerischen Füsten Rudolf von Habsburg, den man für den schwächsten Kandidaten hielt. So kann man sich irren. 1278 konnte Rudolf von Habsburg nach einem Sieg über den Böhmenkönig Ottokar die Ostmark („Österreich“) der Habsburgischen Hausmacht angliedern. Vom Intermezzo der Luxemburger Dynastie (1346-1437) abgesehen, stellten die Habsburger bis 1806 fast ununterbrochen die deutschen Kaiser.

Nicht nur politisch, sondern auch kulturgeschichtlich zeigt sich die Stauferzeit in höchstem Glanz: Kaiserdom in Bamberg, Straßburger Münster, Magdeburger Dom, Limburger Dom, Kaiserpfalz in Eger. Mit Walther von der Vogelweide nimmt die Dichtkunst in deutscher Sprache ihren Anfang, Wolfram von Eschenbach schreibt den „Parsifal“, Gottfried von Straßburg den „Tristan“. Der ritterliche Minnesang (Ulrich von Liebenstein: „Frauendienst“) wird populär.

Die für das Abendland so charakteristische Haltung gegenüber Frauen, das kulturelle Ideal der „Ritterlichkeit“ im Umgang mit dem schöneren Geschlecht: dass wir Frauen den Vortritt lassen und sie nicht hinter uns herschlurfen müssen, dass wir um sie werben und sie uns nicht kaufen oder anhandeln, dass wir sie als „Damen“ achten und nicht nur als Kindergebärobjekt benutzen – diese kulturelle Tradition in Deutschland bildete sich im Hochmittelalter der Stauferzeit.

4. Spätmittelalter

Spätmittelalter am Oberrhein

Für die gesamte deutsche Geschichte nicht ganz untypisch ist ab Mitte des 13. Jh. das Hervortreten von Partikularinteressen auf Kosten der gemeinsamen Zusammenhalts – ein Thema, das uns auch aus der Gegenwart zur Genüge bekannt ist.

Vom 13. bis weit ins 19. Jh. hinein, d. h. fast die gesamte Geschichte Deutschlands, bestimmte nicht die kaiserliche Zentrale, sondern eine Handvoll Fürstenhäuser das politische Geschehen, allesamt gefangen in erbittertem gegenseitigen Konkurrenzdenken. Im Zweifel verbündete man sich lieber mit ausländischen Feinden als dem innerdeutschen Gegner einen Punktsieg zu gönnen – auch dies heute nichts Neues. Neben den Habsburgern im Südosten seien genannt: Wittelsbacher (Bayern, Kurpfalz), Askanier (Brandenburg, Sachsen-Wittenberg), Wettiner (Sachsen, Thüringen), Welfen (Braunschweig-Lüneburg), Hohenzollern (Brandenburg ab 1415).

Seit dem Ende der Stauferzeit war Deutschland für die nächsten Jahrhunderte ein eher schwacher und machtloser Flickenteppich aus fürstlichen und kirchlichen Besitztümern und über hundert freien Reichsstädten. Diese politische Zersplitterung hatte aber auch ihr Gutes. Deutschland war über die längste Zeit seiner Geschichte tatsächlich – um auf die Gedankenwelt Stefan Georges und der Stauffenberg-Brüder zurückzugreifen – in gewissem Sinn ein neugeborenes antikes Griechenland.

Wie im alten Hellas hat uns die jahrhundertelange innerdeutsche Zerstrittenheit und Konkurrenz eine in Europa (neben dem ähnlich zerrissenen Italien) wohl einzigartige Dezentralität und ein besonders reiches kulturelles Erbe hinterlassen. Die vielseitige antike Kulturlandschaft der konkurrierenden Erzfeinde Sparta, Athen und Korinth spiegelt sich in Deutschland im kulturellen Reichtum der politischen Gegner Wien, Berlin, Dresden, München, der bürgerlichen Wettbewerber Hamburg, Bremen, Köln (und früher Danzig) wieder.

Auch nach 1250 bedeutete der Zerfall der Zentrale keineswegs den kulturellen Niedergang. Dass des Reiches Herrlichkeit nicht mit den Staufern endete, lässt sich schon an den wichtigsten Baudenkmälern dieser Epoche leicht ablesen. Die Gotik kommt in Deutschland erst Mitte des 13. Jh. so richtig in Fahrt: Kölner Dom, Marienkirche Lübeck, Freiburger Münster. Die Anfänge der Rathausarchitektur (Stralsund, Thorn, Braunschweig, Lübeck) verweisen bereits in eine neue Epoche.

Fortsetzung folgt!

http://www.pi-news.net/2012/11/1050-jahre-deutschland-962-2012-teil-1/ | , 22. Nov 2012

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Datum: Sonntag, 25. November 2012 19:00
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11 Kommentare

  1. Bernhard von Klärwo
    Montag, 26. November 2012 3:25
    1

    OT

    SONNTAG 19.30 ZDF BIBELRÄTSEL mit Käßmann – sie spricht unheimlich schnell!

    Eben in der Wiederholung

    Was mich stört, daß der Auftakt der Sendung mit einer Lüge beginnt,

    Juden schrieben das Alte Testament, das Neue erkennten sie nicht an – und jetzt kommt´s: Moslems sähen die Bibel als Vorläufer des Koran.

    Das ist gelogen, denn Moslems betrachten die Bibel als Fälschung des Korans, also eine Rückwärtsprojektion, denn nach dieser Vorstellung hätte es den Koran und damit Islam vor der Bibel geben müssen.
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1777668/Bibelr%C3%A4tsel-1:-Die-Karriere-Gottes
    Über ein Erdbeben werden geschickt Medina und Islam eingeflochten...

  2. Bernhard von Klärwo
    Montag, 26. November 2012 3:39
    2

    DIE-DERSELBE-GOTT-LÜGE

    ""Christen Muslime und Juden bekennten sich zu dem einen Gott"", sagen Käßman und Haupt-Moderator:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1777668/Bibelr%C3%A4tsel-1:-Die-Karriere-Gottes
    "Die Juden nennen ihn Adonai, die Christen Liebe Gott und die Muslime Allah - gemeint ist immer der eine Gott!"

    Wird mir schlecht! Wie kann der blutrünstige Mondgötze Allah aus der polytheistischen Kaaba irgendwas mit dem jüdisch-christlichen Gott zu tun haben?

    Im ganzen Film wird gejammert, daß die Gefährtin Gottes verschwunden sei. Muttergottes Maria wird unterschlagen. Klar, wenn eine Protestantin (Käßmann)mitlabert!

    MM. Wenn Käßmann dies wirklich gesagt hat, so ist sie eine noch furchtbarerer Versagerin als ich es für möglich gehalten habe. Die Dummheit (oder Bosheit) führender Theologen kennt anscheinend keine Grenzen mehr. Hier ein klarer Beweis, warum der christliche und islamische Gott nicht ein und derselbe sein können...es sei denn, Gott wäre whansinnig, shcizophren oder sehr böse:

    Christentum: Gott schickte seinen leiblichen Sohn auf die Erde, um in dessen Namen die Menschen von ihren Sünden zu erlösen.Er lässt seinen Sohn sagen: Wer an mich glaubt, der wird ins Himmelreich kommen.

    Islam: Allah lässt an mehrern Stellen verlauten, das - wer behaupte, dass er einen Sohn hätte und wer an diesen glaube - dieser fürwahr ein "Ungläubiger" sei und getötet werden müsse.

    Also wäre Der Einheitsgott Käßmanns entweder schizophren - oder Luzifer höchstselbst. Denn dieser Gott/Luzifer hätte die Menschen vor ein wahrhaft teuflisches Problem gestellt: zu wählen zwischen zwei Alternativen, die sich gegenseitig ausschließen.

    Käßmann ist eine Hochverräterin an ihrem Glauben. Die Medien, die ihre Aussagen unkommentiert veröffentlichen, sind ihre Komplizen. Es ist allerdings nicht mine Aufgabe als Atheist, dies zu korrigieren. Das müssen meine gläubigen Leser tun.

  3. Bernhard von Klärwo
    Montag, 26. November 2012 15:09
    3

    OT

    Neues aus dem linksversifften Chrislam(Derselbegott), äh Vatikan:

    ""Papst-Verräter wird begnadigt – und wieder angestellt

    Vatikan. Der Papst-Verräter Paolo Gabriele wird zu Weihnachten begnadigt. Das berichtet Giacomo Galeazzi auf dem Portal ‘vaticaninsider.com’. Gabriele soll sogar – außerhalb der Römischen Kurie – vom Vatikan eine neue Anstellung bekommen. Der bedeutendste Fürsprecher des Papst-Verräters war der frühere Präfekt des Päpstlichen Haushalts, Erzbischof James Michael Harvey. Er ist seit Samstag Kardinal und neuer Erzpriester der Basilika Sankt Paul vor den Mauern.

    Ein Vatikanist wählt seinen Papst

    Vatikan. Nach dem Konsistorium vom Samstag sind beim nächsten Konklave 120 Kardinäle wahlberechtigt. 67 von ihnen – also 56 Prozent – hat Benedikt XVI. ernannt. Der Großteil von ihnen sind verstockte Altliberale. 62 der Kardinäle – also 52 Prozent des Konklaves – stammen aus Europa. Von ihnen sind 28 Italiener. Nordamerika hat 14 Wahlberechtigte, Lateinamerika 21, Afrika und Asian gemeinsam elf und Ozeanen einen. Bis zum jüngsten Konsistorium hielt der Vatikanist Andrea Tornielli den neokonservativen Timothy Kardinal Dolan von New York für einen Kandidaten für das Papst-Amt. Jetzt ist sein Favorit der altliberale Kardinal Luis Antonio Tagle (55) von Manila. Das erklärte Tornielli auf ‘vaticaninsider.com’."" (kreuz.net)
    (kreuz.net ist nicht vom Vatikan autorisiert)

  4. Bernhard von Klärwo
    Montag, 26. November 2012 15:28
    4

    Auch das ist Deutschland 🙁

    DER GRÜNE-ROTE MARSCH DURCH DIE INSTITUTIONEN

    Nachdem die EKD die Grüne Göring-Eckardt zum Präses gewählt hat(""Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Präses der 11. Synode der EKD und Mitglied des Rates der EKD"" WIKIPEDIA), ziehen die Katholen nach:

    ""Sonntag, den 25. November 2012 um 08:00 Uhr

    ZWEI GRÜNE IN DEN ZDK GEWÄHLT

    Die Herbstvollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken in Deutschland wählte am Freitag in Bonn unter anderen zwei weitere Parteimitglieder der Grüne neu in die ZdK-Vollversammlung: die stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (links im Bild) und die Landesvorsitzende der Berliner Grünen Bettina Jarasch.

    Sylvia Löhrmann war von 1994 bis 1995 Fachberaterin für Gleichstellungsangelegenheiten bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Bekanntheit erlangte Löhrmann 2010 durch das Modellvorhaben "Gemeinschaftsschule". Das Projekt wurde gerichtlich gestoppt.

    2011 erregte Löhrmanns Beiratsmodell zur Einführung des von ihr als "Chefinnensache" bezeichneten ISLAMISCHEN Bekenntnisunterrichts Aufsehen.

    Kommentar: Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, weshalb ranghohe Mitglieder einer Partei, die in vielen wesentlichen Punkten eine entgegengesetzte Position zur katholischen Morallehre vertritt (Abtreibung, Homosexuellenehe, Gendermainstreaming), in das höchste Gremium der katholischen Laien gewählt werden.

    Es ist nicht zu erwarten, dass sich durch diese Verbindung die grüne Politik auch nur in Ansätzen der katholischen Auffassung annähert.

    Die Wahl stellt dagegen ein öffentliches Ärgernis dar, das die Gläubigen irritiert und die Position der katholischen Kirche in der Gesellschaft schwächt.""
    http://pius.info/archiv-news/717-aktuell/7417-zwei-gruene-ins-zdk-gewaehlt

  5. Bernhard von Klärwo
    Montag, 26. November 2012 16:08
    5

    @ MM
    Betr. Komm. 2 von Bernhard von Klärwo Montag, 26.November 2012 3:39 ZDF-SENDUNG

    HIER IN TEXTFORM:

    ""Terra X: Bibelrätsel | 25.11.2012
    Bibelrätsel (1/2) - Die Karriere Gottes
    Wie aus einer kleinen Gottheit ein allmächtigen Herrscher wurde...

    Begleitet von Margot Käßmann, befasst sich die filmische Recherche mit den Stationen der Karriere Gottes, die ihn von einer lokalen Gottheit der Nomaden zum mächtigsten Himmelsherrscher der Geschichte führt...

    Hat Gott eine Geschichte? Kann man seine "Karriere" zum einzigen und allmächtigen Gott für Juden, Christen und Muslime nachzeichnen?
    http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/Terra-X/2942428/25034836/27369a/Bibelr%C3%A4tsel-12---Die-Karriere-Gottes-.html?mediaType=Infografik

  6. Bernhard von Klärwo
    Montag, 26. November 2012 16:33
    6

    ""In einer neuen ''Terra X''-Reihe versuchen Forscher, unter dem provokanten Titel ''Die Karriere Gottes'' Antwort auf die Frage zu finden, wie ein wenig beachteter Nomadengott für Juden, Christen und Muslime zum allmächtigen Schöpfer wurde...""
    http://www.hoerzu.de/unterhaltung/aktuelles/terra-x-bibelraetsel-die-karriere-gottes-im-zdf

  7. 7

    Nicht nur Promille - Margot erzählt so einen
    Mist.
    Auch unsere liebe Katholische Kirche hat
    einen Artikel in Blättchen "Konradsblatt"
    so einen Schmarren schreiben lassen.

    Gott ist Allah - Und Allah ist Gott.

    Sie schaben sich nur an der Bezeichnung.

    Dem Herrn Redakteur vom Konradsblatt habe
    ich einen Islamwissenschaftler auf den
    Hals gehetzt. Der schreibt nie mehr so
    einen Blödsinn.

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß wir
    einen Gott anbeten.

    Und ich will auch keine 4 Ehefrauen. Denn
    dann hätte ich auch 4 Schwiegermütter.

    Nein. Lieber nicht. Eine reicht vollkommen.

  8. Bernhard von Klärwo
    Dienstag, 27. November 2012 16:47
    8

    ""Böhmens Kirchen sind Selbstbedienungsläden für Kunsträuber. Von Hans-Jörg Schmidt (KNA)

    Prag (kath.net/KNA) Der Pilsner Bischof Frantisek Radkovsky hofft dieser Tage auf weltliche Gerechtigkeit. Er hat einen Anwalt beauftragt, einen offiziellen Antrag für die Herausgabe einer barocken Engels-Statue zu stellen, die 1991 aus einer Kirche der Diözese gestohlen worden war und jetzt in einem Wiener Auktionshaus versteigert werden sollte. Zu dieser Versteigerung kam es nicht, das Auktionshaus selbst hatte gemeldet, dass es sich bei der Plastik um Diebesgut handelte...""
    http://kath.net/detail.php?id=39071

  9. Bernhard von Klärwo
    Dienstag, 27. November 2012 16:51
    9

    Lothar Herzog Dienstag, 27. November 2012 13:53, Komm.7

    Zur RKKirche, deren Mitglied ich wieder(!) bin, habe ich schon oft Kritik geschrieben, angefangen beim 2. Vatikan. Konzil und Nostra Aetate, wie sie sich von den Muselmanen erpressen ließ:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nostra_Aetate

  10. Bernhard von Klärwo
    Dienstag, 27. November 2012 17:00
    10

    @ Lothar Herzog

    Auch das islamische Paradies ist ein vollkommen anderes, als das christliche.
    http://derprophet.info/inhalt/sieben-himmel-htm/

    Ins islamische Paradies kommen nur Männer,
    Frauen nur, wenn es ihr Eheman will, d.h. wenn er mit ihnen zufrieden war!
    http://koptisch.wordpress.com/2012/09/01/unterdruckung-der-frau-im-islam-eine-verharmlosung/

    Ansonsten sind die männlichen(!) und weiblichen Huris nur für Orgien mit Männern gedacht, Lustknaben schenken Wein ein, von dem Mann nicht besoffen wird. Und am Morgen, nach der Orgiennacht, sind die Huris wieder jungfräulich und stehen für die nächste Runde Entjungferung und Hurerei bereit.
    http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/islam_paradiesvorstellungen.html

    Das islamische Paradies ist eine Saufspelunke und Puff für Männer. So wird im Christentum die Hölle beschrieben!

  11. Bernhard von Klärwo
    Dienstag, 27. November 2012 17:08
    11

    Fast hätte ich gedacht, der ev. Chrislam-Bischof von Bayern wollte endlich mal was Gescheites sagen!

    ""Bayerischer Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm: Beim Reformationsjubiläum sollten auch die dunklen Seiten Luthers beleuchtet werden, sowie „das Leid, das aus der Kirchenspaltung und den sich anschließenden Konfessionskriegen entstanden ist“...""
    http://kath.net/detail.php?id=39060
    Doch da predigt er das Paradies auf Erden: rot-grünen Sozialismus - die Fleißigen sollen die Faulpelze durchfüttern!
    ""„Wenn wir es geschafft haben werden, die Wirtschaft so umzugestalten, dass wir und andere mit uns gut leben können, ohne die Natur zu zerstören, werden wir glücklichere Menschen sein“, erklärte Bedford-Strohm...

    Außerdem sprach sich der Bischof für die Aufnahme von Asylbewerbern aus den Balkanstaaten aus: „Wir können nicht Denkmäler für die verfolgten Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus einweihen und zur gleichen Zeit Stimmung gegen Mitglieder dieser Volksgruppe machen, die hierher kommen.“...""