Die Nazi-Keule gegen Deutsche: Die Auferstehung der Methoden mittelalterlicher Hexenverfolgung

Der Nazivorwurf des politischen Establishments gilt nur vordergründig realen Neonazis. In Wirklichkeit ist dieser Vorwurf ein zentrales Instrument zur Kontrolle der politischen Linientreue der deutschen Volks an sich. Wer nicht so denkt wie es die Linken vorgeben, wird als Nazi gebrandmarkt. Wir hatten eine Gedankenkontrolle solchen Ausmaßes nur einmal in der deutschen Geschichte: Zu Zeit der Hexenverfolgung während der Inquisition. MM

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Der Nazihammer

Karl Schmitt, 28.11.12

1. Alte Problemlösung eines neuen Problems

Erschreckende Neuigkeiten. Nach mehr als 10 Jahren mit breit angelegten und großzügig finanzierten staatlichen Programmen im „Kampf gegen rechts“ haben Umfragen jetzt gezeigt, daß „rechtsextreme“ Positionen in Deutschland nicht abnehmen, sondern zunehmen. Jeder 6. Ostdeutsche vertritt laut Friedrich-Ebert Stiftung [1] rechtsextreme Positionen und - und das ist weitaus alarmierender - 60% vertreten „islamfeindliche“ Positionen, ebenfalls ein untrügliches Zeichen für politisch rechtsaußen Stehende

Was soll man jetzt noch machen, um dieses Problem zu lösen? Offenbar müssen neue Wege her.  --- Warum eigentlich Neue? Manchmal muss man nur zurück blicken, um in der Vergangenheit sehr effektive Lösungen neu zu entdecken.

Schauen wir uns eine der erfolgreichsten und nachhaltigst wirkenden Problemlösungen der europäischen Geschichte an. Im 15. Jahrhundert sah eine wachsende Zahl von Menschen die Ursache von Krankheiten von Mensch und Vieh und auch Wetterprobleme hervorgerufen durch den Schädigungszauber, den meistens Frauen, aber auch Männer bewirken konnten. Mit der Veröffentlichung des ‚Hexenhammers‘ gegen 1486 war den Verfolgern der verhassten Hexen ein Mittel gegeben, wie man diese erkennen, verurteilen und ‚einäschern‘ konnte.

Dieses Buch fand etwa 200 Jahre durch den neu erfundenen Buchdruck weite Verbreitung und somit kam es an vielen Orten zur Umsetzung der im Buch beschriebenen Vorgehensweisen (lateinisch „Malleus Maleficarum“, nachfolgend wird er zitiert mit MM N-n, N für Teil-Nr. des Buches und n für Kapitel-Nr. – mit MM wird das irritierende HH-Kürzel für Hexenhammer vermieden - Quelle: Übersetzung von Heinrich Kramer, online publiziert bei Spiegel online- Projekt Gutenberg).

Im ‚Kampf gegen rechts‘ können leicht Parallelen zur Bekämpfung der Hexen ausgemacht werden. In beiden Fällen geht es um Ausgrenzung, Entmenschlichung und Zerstörung der als gefährlich erkannten Zeitgenossen – sowie auch Abschreckung derer Sympathisanten. Somit dürften sich im Hexenhammer auch nutzbare Hinweise zur Bekämpfung von Nazis finden lassen.

2. Wie bei der Hexenverfolgung müssen auch bei der Nazi-Verfolgung Ängste geschürt werden

Ob Hexen- oder Nazivorwurf: Es endet stets mit dem Tod/Zerstörung des Leumunds der Beschuldigten

Zur Verfolgung von Nazis müssen, ebenso wie bei den Hexen, starke Gefühle bei den Menschen mobilisiert werden.

Das Verlangen der Menschen nach einfachen Erklärungen ließ sie gerne glauben, daß eine Gruppe, die Hexen, mit Schadzaubern Krankheiten und andere Leiden bei ihren Mitmenschen hervorgerufen hätte. Hierbei wurden die Erklärungen im Hexenhammer als ganz zweifelsfreie Wahrheiten angeboten – damit war klar, wer der Feind war. Der musste beseitigt werden, damit alles gut werden konnte. Das läuft nach dem Prinzip der Zugehörigkeitsfindung durch diametrale Distanzierung: Wir sind gut und die Anderen sind böse. Wenn die böse Gruppe recht klein ist, dann kann sie sich erstens nicht wehren, d.h. es gibt keinen Krieg auch mit eigenen Opfern, und zweitens müssen nicht so viele zerstört werden.

Als nächstes ist die Angst der Menschen zu nutzen. Wenn sie sich nicht sogleich von den angeklagten Hexen distanzierten, dann konnten sie selbst als Kumpane der Hexen verdächtigt werden. Dies lässt sich in der gleichen Weise zur Bekämpfung von Nazis nutzen. Auf dieser Grundlage lassen sich Distanzierungsrituale entwickeln, mit denen die Nazis zu ‚Unberührbaren‘ werden und auch liberale oder konservative Stimmen kommen nicht auf die Idee nach Mäßigung im Kampf gegen rechts zu rufen, da sie sich damit sehr schnell selbst in der Gruppe der erklärten Nazis wiederfinden können.

Als drittes wird den Menschen ihr Verlangen nach Unterhaltung erfüllt. Zur Zeit der Hexenjagden war es sehr unterhaltsam, wenn es zunächst viel Gesprächsstoff mit Gerüchten zu den Festgenommenen gab, bei der phantasievolle Mitbürger dann auch noch ihre Geschichten hinzufügen konnten. Das spannende Geschehen kulminierte dann schließlich in der öffentlichen Hexenverbrennung.

"Peinliche Befragung" einer Hexe

Oftmals wurden den Hexen bei der Folter die Namen von anderen Hexen herausgepresst. Dies führte dann zu zahlreichen Folgeprozessen und schließlich vielen weiteren Verbrennungen. – Zu den Nazis gibt es bereits fast allabendliche Fernsehunterhaltung, im Jahr 2012 wenig neue, aber sich ständig wiederholende Berichte zu den Gräueltaten der NSU. Auch junge Aktivisten der Antifa haben viele Gelegenheiten, „die Sau raus zu lassen“ und sich in gemeinschaftlichen unterhaltsamen Aktionen auf vielerlei Art als ‚Kämpfer gegen rechts‘ zu gerieren.

3. Heutige Nazi-Jagd arbeitet nach demselben psychologischen Strickmuster wie die  mittelalterliche Hexenjagd

Es kann nun wirklich nicht gesagt werden dass die Nazijäger von heute im Vergleich zu ihren historischen Vorbildern völlig erfolglos dastehen. So wie damals der Vorwurf ‚Hexe‘ zu reflexartiger Angst und damit sofortiger Distanzierung zu anderen Personen, die als Hexen genannt wurden, führte, so gelang es, mit der Bezeichnung „Nazi“ ähnlich reflexartige Distanzierungen und Zurückweichen zu erreichen. - „Nazis raus“ - Rufe werden auf Demonstrationen von allen Seiten laut. Somit geben die sich als national- konservativ Bezeichnenden den Linken recht, wie man mit Nazis zu verfahren hat. Es geht allein nur noch der Streit darum, wer denn nun eigentlich die Nazis sind.

Hexenbefragung: Wer noch nicht gestehen wollte, dem wurden halt die Knochen gebrochen. Das "Geständnis" ließ dann nicht mehr lange auf sich warten

In einigen Details können die heutigen Nazijäger sich aber aus dem Hexenhammer noch weitere wertvolle Hinweise holen. Es wird dort klargestellt, dass bei den Anforderungen an die Zeugen deutlich andere Maßstäbe anzulegen sind als bei sonstigen Rechtsstreitigkeiten.

Das wird auf den Punkt gebracht mit

»So groß ist der Schandfleck des Verbrechens der Ketzerei, daß zu dessen Verhandlung auch Knechte gegen ihre Herren und jedwede Verbrecher und auch Infame gegen jedweden zugelassen werden« (MM 3-6)

So muss es auch bei der Nazijagd sein. Der Zweck heiligt die Mittel! - Außerdem wird beschrieben, dass die Denunzianten in jedem Fall zu schützen seien (MM 3-11). Bei Verhandlungen müssen die Angeklagten mit dem Rücken zu den Verhandelnden und den Zeugen stehen und wurden zuvor an allen Körperteilen rasiert und kahl geschoren – auch keine schlechte Idee zur Behandlung von Nazis.

Wenn es Zeugen gibt, die bestätigen können, der oder die Angeklagte habe Dinge gesagt wie "wenn du das jetzt tust, dann wirst Du keine gute Zeit mehr haben" dann führte dies sehr schnell zum Schuldspruch, beziehungsweise zum Beschluss dass der/die Angeklagte dem peinlichen Verhör in der Folterkammer zu unterziehen sei. Neben der Wahrung der Anonymität der Denunzianten gab es in der Hexenjagdpraxis auch die Möglichkeit, dass Denunzianten mit einem Teil des Vermögens der entlarvten Hexen oder Hexer belohnt wurden. - Auch dies könnte ein Beitrag zur Vervollkommnung der Nazijagd seien, wobei allerdings festzustellen bleibt, dass die meisten Nazis nur arme Schlucker sind.

Der Autor schreibt im Hexenhammer immer nur von „den Hexen“ und wie diese zu überführen seien. Das heißt, es ist von vornherein klar, dass es die Hexen sind, die es zu überführen gilt und es sich nicht bei ihnen um Verdächtige handelt, die möglicherweise auch unschuldig sein könnten.

Mit diesem Hinweis für den richtigen Sprachgebrauch im Kampf gegen Nazis ist verständlich, warum es richtig ist, in den Medien und der linken Propaganda sich mit Bürgern, die Masseneinwanderung und Islamisierung kritisieren, nicht auf den Austausch von Argumenten einzulassen. Dies ist nicht nötig und könnte die Ziele dieser Leute fördern. Richtig ist es, sie bei jeder Gelegenheit ständig als Nazis oder Rassisten zu bezeichnen, damit kein Zweifel an der Schuld dieser Leute aufkommen kann.

4. Vorgehensweise: List, Täuschung, Zeugniszwang

Hexenvorwurf: Am Ende stand immer der Scheiterhaufen. Beim Nazivorwurf heutzutage ist das kaum anders.

Weitere interessante Hinweise finden sich z.B. in MM 3-5 zum Zeugniszwang. Dort steht „Wenn aber vielleicht welche von diesen die Eidesverpflichtung in verdammungswürdiger Hartnäckigkeit verachtend nicht schwören wollen, sollen sie schon deshalb als Ketzer erachtet werden.“  - so geht das! Für die moderne Nazijagd heißt das: Wer nicht bereit ist, gegen Nazis auszusagen, der ist selber einer.

Zur Wahl einer rechtsanwaltlichen Vertretung für die Hexen steht bei  MM 3-12:

„Ein Advokat nämlich muß zuerst die Beschaffenheit der Sache prüfen, und wenn er gesehen hat, daß es eine gerechte ist, dann übernehme er sie, wenn er will; wenn er sie aber als ungerecht erkennt, weise er sie von sich; weshalb er sich sorgsam hüten muß, eine ungerechte und verzweifelte Sache zu übernehmen.“

Weiter unten steht dann geschrieben:

„macht er sich noch dadurch, daß er ungehörigerweise einen der Ketzerei schon Verdächtigen verteidigt, gleichsam zu seinem Gönner, und zwar nicht leicht, sondern heftig, gemäß der Verteidigung, die er geliefert hat, und muß öffentlich vor dem Bischof abschwören“

Das sind interessante Hinweise. Nazi-Anwälten muss klar sein, dass sie ihre Reputation verspielen, wenn sie Nazis verteidigen. Im zivilen Bereich klappt das schon ganz gut. Jederman hütet sich, in irgendeiner Weise mit Nazis in Verbindung gebracht zu werden. Die Verweigerung eines Handschlags und deutliche räumliche Distanz ist ein Muss, da später auftauchende Fotos, auf denen man einem Nazi die Hand gegeben hat oder auch nur neben ihm steht, unverzeihlich sind.

Wertvolle Hinweise gibt der Hexenhammer auch für den Umgang mit besonders hartnäckigen Leugnern. Wenn erkennbar ist, dass mit der Folter kaum Geständnisse zu erreichen sind, dann soll ihnen zunächst mit milden Worten im freundlichen Gespräch versichert werden, dass sie nur gestehen müssen und ihnen geholfen wird. Hierbei soll durch den Richter selbst ihnen ihr Leben versprochen werden (MM 3-18). Wenn sie dann erleichtert gestehen, dann sind sie umgehend auf dem Scheiterhaufen „einzuäschern“.

Wenn auch das nichts nützt, dann sind die Hexen an einen anderen deutlich schöneren und bequemeren Ort zu verlegen. Dort sollen sie dann Gelegenheit zu langen Gesprächen mit persönlich Bekannten erhalten. Der Autor geht davon aus, dass bei derartigen Gesprächen die Hexen dann arglos ihre Schuld zugeben werden, womit man sie dann aburteilen und "einäschern" kann (MM 3-16). Er betont auch, dass derartige List bei der Überführung vielleicht nicht schön ist, aber für den guten Zweck, der Identifizierung und Einäscherung der Hexen, in Kauf zu nehmen ist.

Leicht umsetzbar ist auch die Idee, den Leumund eines Beschuldigten als wichtigen Gesichtspunkt zur Beurteilung der Schwere des Verdachts heranzuziehen. Da bei schwerem Verdacht die peinliche Befragung in der Folterkammer folgt, aus welcher kaum jemand als unschuldig hervorgegangen ist, ist somit über den Leumund eine sehr wichtige Vorentscheidung gegeben. -

Für die heutigen Menschen bedeutet dies, dass sie bei nichtangepasstem Verhalten oder gar mangelnder Distanz zu Nazis und anderen Auffälligkeiten in ihrer Lebensführung und daraus folgendem schlechten Ruf sehr schnell die Zuordnung als Nazi erfahren und damit ihre Vernichtung folgen kann.

5. Sonderbehandlung

https://i0.wp.com/www.kepler-gesellschaft.de/Kepler-Foerderpreis/2006/Platz1_Faecheruebergreifend/Hexenverfolgung2.jpg?w=450

 

Der Hexenhammer zählt zu den verheerendsten Büchern der Weltliteratur und hatte katastrophale Konsequenzen für die Gesellschaft in Europa.  Oben ist die Anzahl der Opfer pro Land aufgezeigt (Quelle)

Auch zu diesem Punkt muss man sagen, dass in der modernen Nazijagd hier schon schöne Fortschritte erzielt wurden. Auch bei der Nazijagd reicht bereits der Vorwurf beziehungsweise der Verdacht, damit die Nazis eine Sonderbehandlung erfahren, die deutlich von der anderer Bürger abweicht. Als relativ harmloses Beispiel sei der Fall eines Sängers einer Nazi-Band genannt, der 2006 bei einem Konzert in Berlin ins Mikrofon rief, dass er stolz sei, ein Nazi zu sein. Dies führte zu sofortiger Festnahme. So muss es sein. Die aufrechten Bürger dürfen ihn als Nazi bezeichnen. Wenn er es selbst tut, dann muss ihn die Härte des Gesetzes treffen.

Deutlicher wird die Sonderbehandlung, wenn es sich bei den Nazis um Personen des öffentlichen Interesses handelt, an denen nun ein Exempel statuiert werden muss. Ein Beispiel hierzu ist die Nazibraut Beate Zschäpe, die einzige Überlebende der berüchtigten NSU Terrorzelle, zu der spätestens seit der Bergung einer Beweis-DVD und eines Datensticks aus der niedergebrannten Wohnung der Terroristen in Zwickau bewiesen werden konnte, dass Frau (Hexe) Zschäpe mit ihren  Mordkumpanen ihre ausländerhassenden Taten vollbracht hatten.

Aufgrund der Niedertracht dieser Morde ist es natürlich auch gerechtfertigt, dass unsere Exekutive die Nazi-Mörderin Zschäpe nicht entkommen lassen darf.  Somit musste die Ermittlungs-Praxis erweitert werden. Die (Frau) Hexe Zschäpe wurde kürzlich im Fernsehen nochmals den Zuschauern mit Bildern aus verschiedenen Perspektiven vorgestellt. Und dann wurde die Frage gestellt, ob jemand sie vor einigen Jahren an dem einen oder anderen Tatort gesehen hat. Den Zeugen wird somit erspart, nach dieser Zeit nun ihr Antlitz aus einer Anzahl von möglichen Personen herauszusuchen.

Es darf z. Zt. davon ausgegangen werden, dass sich aufrechte Bürger finden werden, die mit ihrer Zeugenaussage verhindern werden, dass die Hexe Zschäpe durch das Netz der Gerechtigkeit unserer Justiz schlüpfen kann.

An dieser Stelle ist anzumerken, daß es unverständlich ist, warum die Nazijäger sich nicht längst, wie von den Hexenjägern erfolgreich vorgemacht, auf die Hilfe Gottes berufen. Es ist evident, dass Gott bei dem Auffinden der wichtigen Daten in der abgebrannten Wohnung ein veritables Wunder bewirkt hat, da ansonsten keine Fälle bekannt sind, bei denen DVDs und Daten-sticks sich als feuerfest erwiesen haben. Mit diesem Wunder wäre sogar die wichtigste Voraussetzung erfüllt, um mittelfristig ein Verfahren zur Heiligsprechung für eine der NazijägerInnen (oder gar eine Gruppen-Heiligsprechung?) im Vatikan zu eröffnen. - - Wobei es heute vielleicht besser ist, um interreligiöse Konflikte zu vermeiden, hier vom Wunder des Allmächtigen zu sprechen. Auch bei der Erhöhung der Nazijäger auf die spirituelle Ebene sollte dann nach einer interreligiösen Lösung gesucht werden.

Angesichts der eingangs genannten hohen Prozentsätze, u.a. der Zustimmung zu islamfeindlichen Aussagen, wird deutlich, wie wertvoll die Hinweise aus dem Hexenhammer sind. Auch heute muss mit List und Verschlagenheit das Problem gelöst werden. Die anfangs hier genannten 60% der Biodeutschen dürfen nicht merken dass sie selbst im Fadenkreuz der Nazijagd stehen. Sie könnten sonst auf die Idee kommen, mit ihrer großen Zahl die dringend notwendige Hygienisierung der Bevölkerung in Deutschland zu verhindern.

Bei einer großen Zahl von Nazis bedarf es effektiverer Methoden, um die Bevölkerung von diesen zu reinigen. Auch hierfür lassen sich dem Hexenhammer wertvolle Lösungen entnehmen. Damals gab es einen Konsens in der Vorstellung, dass Hexen besonders leicht sein müssen, da sie ja fliegen konnten. Deshalb wurde in der Wasserprobe festgestellt, ob eine Hexe unterging oder nicht. Wenn sie nicht aufschwammen, sondern untergingen, dann war dies für die Verdächtigten entlastend – wobei sie allerdings auch oftmals ertranken. Ebenso war es mit der Probe mit dem glühenden Eisen. Es waren die Hexen, die mittels versteckten Zaubermitteln dieser Probe widerstanden (MM 3-19). Auch generell bei der Folter können es nur Hexen gewesen sein, die mittels Zauberkräften auch nach mehrtägiger Folter immer noch hartnäckig leugneten. -- Mit ähnlichen Erklärungen und Lösungen sollte sich auch heute das Problem der notwendigen Bevölkerungsreinigung durch erkennen und liquidieren aller Nazis lösen lassen.

6. Innovationen

Es waren es die Innovationen, die in der Vergangenheit bis in die Neuzeit bei Kriegen über Gewinn und Niederlage entschieden. So herrschten die Römer nicht nur allgemein aufgrund ihrer hochentwickelten Technik, sondern speziell mit ihren Stahlschwertern, mit denen sie die Bronzezeit beendeten. Napoleon siegte mit seiner überlegenen Artillerie und Hitler anfangs mit der neuartigen hochmobilen Panzerwaffe.

Der Hexenhammer wurde mit dem neu erfundenen Buchdruck verbreitet, womit seine detaillierten Anweisungen vielerorts umgesetzt werden konnten.

Der Nazihammer soll natürlich nicht als Buch Verbreitung finden, sondern mit der heute aktuell innovativen Technik umgesetzt werden. Mit dem Internet lassen sich viele neuartige Methoden in der Nazibekämpfung realisieren: Mit spezialisierten Programmen lassen sich Internet-Foren, mails und auch die Inhalte von privaten Computern scannen, um Nazigesinnung auszukundschaften. Mit einfachen Mitteln können über die Audio- und auch Videotechnik von Computern und Smart Phones permanente Überwachungen fast aller Bürger realisiert werden, um nazi-verdächtige Gespräche und Mitteilungen aufzeichnen und auswerten zu können. Der hohe Grad der infamen Nazibedrohung gegen ein friedvolles Miteinander in der modernen antirassistischen Gesellschaft rechtfertigt hierbei auch ein hohes Maß zum Einsatz moderner Verteidigungsmethoden gegen die Feinde unserer Bevölkerung.

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Nachwort des Autors:

Wenn Ihnen beim vorstehenden Text die Haare zu Berge stehen, dann ist das gut so. Das war die Absicht. Auch die Irritationen, die durch scheinbare Positionswechsel in den Aussagen des Autors sowie durch bekannt klingende Begriffe wie ‚Hygienisierung‘, ‚Sonderbehandlung‘ oder ‚auszukundschaften‘ hervorgerufen sein mögen.

Es kommt auch nicht so sehr darauf an, ob in allen Einzelpunkten der Vergleich Hexenwahn – Naziwahn stimmt; auch nicht, wie hoch nun tatsächlich der Anteil der ‚Einäscherung‘ bei der Verfolgung der Hexen war.

Ebenso sollen die obigen Zeilen zu Frau Zschäpe nicht als Behauptung ihrer Unschuld gedeutet werden. Kritisiert wird hier nicht, dass gegen sie ermittelt wird, sondern wie gegen sie ermittelt wird – und das hier eine Intensität der Ermittlung möglich ist, die es bei deutschen Opfern und migran­ti­schen Tätern nichtmals andeutungsweise gibt. Dies verdeutlicht, dass Migration, auch gegen den Willen der Mehrheit des deutschen Volkes, längst zur Staatsräson gehört. Dies gilt offenbar auch in den anderen westeuropäischen Ländern.

Was allein zählt, ist die Parallelität der Vorgehensweisen: die Intensität der Menschenjagd, die Befreiung von Logik und Vernunft, die Entmenschlichung der zu vernichtenden Feinde, die Aufgabe der Gleichbehandlung vor Gericht – alles gerechtfertigt mit der wahnhaften Einbildung einer nicht vorhandenen Gefahr – als Instrument der Mächtigen, die ihre Macht ausbauen und damit möglichen Opponenten mit Vernichtung drohen können.

Gut 100 Jahre nach den letzten Hexenverbrennungen wurden die Autoren des Hexenhammers in der öffentlichen Meinung scharf kritisiert. Der Historiker Joseph Hansen schrieb  1901 »Aber zu der schonungslosen und unerbittlich konsequenten Brutalität dieser Vorgänger, ihrer an Stumpfsinn grenzenden aber mit theologischer Eitelkeit durchsetzten Dummheit tritt hier noch ein kaltblütiger und geschwätziger Cynismus,  ….« (MM 1-2)

Als optimistischer Mensch glaube ich, dass in nicht allzu ferner Zukunft ebenfalls erkannt werden wird, wie dumm, undemokratisch, volkszerstörend und unrechtmäßig der moderne Naziwahn ist.

Realistischerweise muss gesagt werden, dass es aber auch eine andere Möglichkeit gibt. Der Naziwahn könnte in Zukunft auch zum Gründungsmythos eines Vielvölker- Europas gehören und damit die Wirkungsdauer des Hexenhammers von 2 Jahrhunderten noch übertreffen.

Karl Schmitt, 28.11.12


[1] http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_12/ergebnisse_mitte_studie_2012.pdf

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Hinweis von Michael Mannheimer: Wie bei allen Fremdbeiträgen gilt auch ier, dass dieser aussschließlich die Meinung des betreffenden Autors wiedergeben

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27 Kommentare

  1. 1

    Ziemliche Spinnerei das.
    Nazis und Sozis sind doch sowieso dasselbe.

    Rot=Braun=Grün....

    Daß die Sozis sich wie Hitler und Stalin immer mal wieder in die Haare geraten, wen interessieren die Gründe?

    xRatio
    P.S.: Schreibfehler in der Überschrift ("Deie").

    MM. Danke. Wurde behoben

  2. 2

    Durch die RAF sind 32 Menschen zu Tode gekommen.

    Durch die "Nahtziehs" 12 Menschen.

    Morden Linke edler???

  3. 3

    In meinem Bekanntenkreis wird die Anzahl der Skeptiker gegenüber der Existenz von "NSU"-Phantomnazis immer grösser. An diese Phantomnazis glauben nur noch total naive Volldeppen. Und die Dressurelite macht sich damit wieder einmal ein ordentliches Stück weit lächerlicher und unglaubwürdiger. Gut!

    Die "Nazikeule" juckt mich überhaupt nicht. Die benutze ich selber gegenüber realexistierenden Nazis, insbesondere den grünen Steigbügelhaltern der Korannazis.

  4. 4

    Herrliche Persiflage! Leider werden es immer weniger Menschen, die das verstehen, was unserem Bildungssystem zu danken ist. Solange es Menschen gibt, die unsere Wirklichkeit so interpretieren können, besteht Hoffnung für ein freiheitliches Deutschland. Andererseits ist es deprimierend, daß wir wieder in der Zeit vor der Aufklärung angekommen sind. Was haben wir Nachkriegsgeborenen verbrochen?
    Warum müssen sich Patrioten wieder verstecken, um nicht als Nazis (Hexen) verbrannt zu werden? Gott helfe uns den Verstand zu gebrauchen und vor allem helfe uns, daß uns Menschen mit Verstand regieren! Amen.

  5. 5

    #2, Lothar Herzog
    Wieso sind Sie sich da so sicher?

  6. Bernhard von Klärwo
    Mittwoch, 5. Dezember 2012 21:45
    6

    Geschenktip:

    Horst Gebhard. Liberté, Egalité, Brutalité: Gewaltgeschichte der Französischen Revolution

    Noch immer wird die Französische Revolution als Siegeszug der Menschenrechte und der Demokratie gefeiert. Dabei fielen dem Terrorregime der Menschheitsbeglücker rund um Robespierre, Saint Just und Danton über 40.000 Menschen zum Opfer: durch Enthauptung, Ertränkung, Erschießung, Folter und Lynchjustiz. Dazu kommen die über 100.000 Toten der katholischen Vendée, ein Rachefeldzug, der von französischen Historikern längst als Völkermord bezeichnet wird. Horst Gebhard hat die neuesten Forschungsergebnisse erstmals für ein breites Publikum zusammengetragen und zeichnet ein ungewohntes Bild der Französischen Revolution die Geschichte einer zehnjährigen Gewaltherrschaft.

    Gebundene Ausg.: 304 S.
    Sankt Ulrich Verlag; Aufl.: 1 (8. März 2011)
    Sprache: Deutsch
    22,00EUR

  7. Bernhard von Klärwo
    Mittwoch, 5. Dezember 2012 22:12
    7

    DIE FALSCHEN EINWANDERER???
    Sie heißen Fabiola, Andrea, Maria, Mutter Gabriela und mit Familiennamen Cruz

    Das islamophile Hamburg will eine Familie aus Honduras mit fleißigen engagierten Töchtern abschieben.
    Es sind sicherlich Christen, die älteste Tochter Fabiola kurz vorm Abi.
    Aber Buntesland braucht anscheinend nur doofe aggressive Moslembengels!
    http://www.a-h-p.de/?p=345

    Die deutsche Einwanderungspolitik ist hirnlos, wie eine große Anzahl der Islamiten
    http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article111791359/Haertefall-die-letzte-Chance-fuer-Fabiola.html

  8. 8

    So ist es eben heutzutage:
    Wenn einem etwas nicht passt, so wird einfach die Hexenkarte gezogen, wie hier.

    Ob es funktioniert hat kann man hier nachlesen.

    NDR-Redakteur Nieschwietz entschuldigt sich:

    http://charismatismus.wordpress.com/2012/12/05/ndr-redakteur-nieschwietz-beleidigte-birgit-kelle-hexe-verbrennen-nun-hat-er-sich-entschuldigt/

  9. 9

    Brillant das Ganze! Aber unsere Wolken-Kuckucksheim-Diktatoren sind in der Planung schon wesentlich weiter. Zuerst schaffen wir die Bundeswehr (allgemeine Wehrpflicht) ab, wir integrieren islamische "Gutmenschen" in die deutsche Polizei und anschließend entwaffnen wir in althergebrachter Manier das gemeine Fußvolk! Denn Waffen sind ihrer Natur nach dazu geschaffen, daß sich die Obrigkeit gegen die Untertanen durchsetzen kann (Frei nach Claudia Roth). Durch derartige Sorge um die innere Sicherheit haben sich bisher alle echten, aufrechten Demokraten (Hitler, Göbbels, Stalin, Honecker, Ulbricht, Mao...) hervorgetan!

  10. 10

    Diejenigen, die mit dem ungeheuren Machtinstinkt, die schon sehr lange darauf warten in kleinen Clübchen zentralistisch herrschen und beherrschen zu können, werden doch so ein mächtiges Instrument nicht fallen lassen, das ihnen Adolf und seine Mannen in die Hände gespielt haben.

    Unter Zuhilfenahme gezielter Stigmatisierung und der "besonderen Behandlung" von unliebsamen Quertreibern und Störern, lassen sich die Träume von "einer Welt" wie sie ihnen vorschwebt, viel stressfreier verwirklichen.

    Mit der genasführten, gutgläubigen Mehrheit im Rücken sitzen sie bequem am Ruder.
    Doch werden immer mehr Menschen darauf aufmerksam, daß da etwas passiert, was nicht in ihrem Interesse sein kann.

    Geradezu grotesk ist es jedoch, daß das Wundermittel, die Nazikeule, ja, man kann es treffend den Hexenhammer nennen, inzwischen, wohl wegen der nachhaltigen Durchschlagskraft, europaweit geschwungen wird.

    Gerade haben sich die Verfemten aus dem hohen Norden zu Wort gemeldet und berichten, daß es dort zu den gleichen Phänomenen kommt.
    Die internationalen Treffen in trauten Runden, bei denen beratschlagt wird, wie man seine Untertanen am besten im Griff behält, zeigen also ihre Auswirkungen.

    „Expo - das ist Schwedens halboffizielle Organisation für Informationsbeschaffung, Denunzation, Propaganda und die gewaltsame Durchsetzung von Partikulärinteressen, die selbst weit über die Landesgrenzen hinaus für Angst und Schrecken sorgt.
    Ganz so, wie es zuvor der KGB der Sowjetunion, die Gestapo Nazi-Deutschlands und die DDR-Stasi getan haben.
    Wer einmal ins Fadenkreuz von Expo gerät, weil er von der Staatsräson abweichende Meinungen zu den Vorzügen von Multikulturalismus und Masseneinwanderung vertritt, sollte sich lieber gleich von seinem bisherigen Leben verabschieden. Er wird nämlich von nun an als Unmensch gelten und damit rechnen müssen, aus der menschlichen Gesellschaft, von seinem Beruf, von Familie und Freunden ausgeschlossen zu werden. Und es mag ihm - wie bereits mehrfach im schwedischen "Vaterland" geschehen - von idealistischen "Anti-Rassisten" zu einem längeren Krankenhausaufenthalt verholfen werden.”
    http://www.d-intl.com/de/articles/editiorial/2012-10-18/expo-das-ende-vom-anfang

    Na, kommt uns das nicht bekannt vor? Man muß wirklich darauf achten, was da europaweit im Gange ist.

  11. 11

    @Klartext Komm.19
    Psychokrieg. Gewollt und von langer Hand gesteuert. So beurteile ich das auch. Nur, wieviel Menschen verfügen über die Sensibilität dies wenigstens zu spüren? Daher ist Aufklärung, in welcher Form auch immer, das Wchtigste für unser zukünftiges Zusammenleben. Man wird sich auf noch gigantischere Verleumdungen gefasst machen müssen. Ich kann immer nur wieder sagen, wer die Massenmenschhaltung seit Jahren, wider aller Erfahrungen der Menschheitsgeschichte, mit verantwortungsloser Brutalität durchsetzt, dem kann man nicht vertrauen - und wer nicht vertraut ist Feind? Ist Nazi? Ist Hexe?

  12. Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 6. Dezember 2012 9:10
    12

    ""27. April 2012, 11:00
    HEXEN

    Oft ist zu hören und zu lesen, die (katholische) Kirche habe im Mittelalter Millionen von Frauen in Europa als Hexen verbrannt, bevor die Aufklärung kam und dem Spuk ein Ende bereitete. In dieser Aussage stecken fünf Fehler. Von Josef Bordat

    Berlin (kath.net/ Jobo72´s Weblog) Geschichtsbilder werden gemacht. Anders geht es ja auch gar nicht, schließlich kann Niemand die Zeit zurückdrehen, um sich persönlich von historischen Gegebenheiten ein eigenes Bild zu machen. Rekonstruktionen (vor allem räumliche) prägen also unser Bild vom Vergangenen. Wenn diese falsch sind, weil sie auf fehlerhaften Annahmen basieren, ist das Bild, das wir haben, ein falsches. Besonders bei Themen, die bis heute emotional aufgeladen sind, setzen sich die Bilder durch, die das Befinden der Mehrheit bedienen. Ob sie wahr sind, ist zweitrangig.

    Die fehlerhaften Darstellungen in populärwissenschaftlichen Medienberichten und die daraus folgenden Fehlurteile basieren dabei zum Teil auf waschechten Fälschungen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Thema „Hexen“. Oft ist zu hören und zu lesen, die (katholische) Kirche habe im Mittelalter Millionen von Frauen in Europa als Hexen verbrannt, bevor die Aufklärung kam und dem Spuk ein Ende bereitete. In dieser Aussage stecken fünf Fehler.

    Erster Fehler: Die Zeit. Die meisten Hexenverbrennungen gab es in Europa nicht im Mittelalter, sondern in der Frühen Neuzeit; die letzte Hexe wurde in Deutschland 1775 verbrannt – die Aufklärung war da schon ein Jahrhundert lang der Hauptstrom europäischer Geistesgeschichte.

    Zweiter Fehler: Die Opfer. Es waren nicht „8 oder 9 Millionen Opfer“, wie die NS-Propaganda vermutete, sondern – nach derzeitigem Forschungsstand – etwa 50.000. In 350 Jahren europäischer Hexenverfolgung (1430-1780). Die Christenverfolgung führt übrigens jedes Jahr zu mehr als doppelt so vielen Opfern. Es wundert daher schon, dass man als katholischer Christ wesentlich häufiger auf die Hexenverfolgung angesprochen wird, die seit einem Vierteljahrtausend der Vergangenheit angehört (jedenfalls soweit es eine europäische, „christlich“ motivierte war), als auf die Christenverfolgung, die jetzt stattfindet. Die Opfer waren darüber hinaus nur in Deutschland mehrheitlich Frauen, sonst war das Geschlechterverhältnis zahlenmäßig mindestens ausgeglichen, z. T. waren die Männer in der Mehrzahl; in Island waren 90 Prozent, in Estland 60 Prozent der Opfer Männer.

    Dritter Fehler: Die Täter. Rund die Hälfte der 50.000 Opfer lebte auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Wenn man davon ausgeht (und davon darf man aufgrund der Quellenlage wohl ausgehen), dass die Opfer zahlenmäßig zwischen protestantischen und katholischen Gebieten des Reichs ungleich verteilt waren – zu Lasten der protestantischen Gebiete –, dann hat die Katholische Kirche die Verantwortung für etwa 10.000 Todesopfer.

    Interessant ist auch der Zusammenhang von Inquisition und Hexenverbrennungen: Nur an einigen hundert der über drei Millionen Hexenprozesse (Schuldspruchquote: 1,5 Prozent) war die Inquisition beteiligt. Die Hexenprozesse fanden in der Tat vor weltlichen Gerichten statt. Die Inquisition interessierte sich nämlich hauptsächlich für Ketzer, nicht für Hexen. Im katholischen Spanien hat es keine Hexenverfolgung gegeben – wegen der Inquisition. Auch in Italien sorgte die Inquisition dafür, dass so gut wie keine Hexe verbrannt wurde. In Rom – dem vermeintlichen Zentrum des Grauens – wurde nie eine Hexe oder ein Zauberer verbrannt. Die Katholische Kirche hat die Hexenverfolgung niemals offiziell bejaht.

    „Ja, aber der ,Hexenhammer’!“ Oft wir unterschlagen, wie es eigentlich zu dem berüchtigten „Hexenhammer“ (Malleus Maleficarum, 1486) kam. Heinrich Kramer (Institoris) schrieb ihn, weil er in Innsbruck erfolglos einen Hexenprozess angestrengt und kurz darauf des Landes verwiesen wurde. Von wem? Vom Bischof Georg Golser. Der „Hexenhammer“ ist eine Reaktion darauf gewesen. Die Bulle, auf die sich Kramer in Innsbruck berief, Summis desiderantes affectibus (1484), enthielt im Übrigen die Aufforderung, verdächtige Personen ernsthaft zu prüfen und bei bestätigendem Ergebnis zurechtzuweisen, zu inhaftieren und zu bestrafen – nicht aber, sie zu verbrennen. In der Praxis hat das den Hexenwahn eher gemindert als befördert. Kirchenrechtlich hat die „Hexenbulle“ übrigens nie Bedeutung erlangt, maßgebend war immer der Canon episcopi, der Hexenglaube als Einbildung ablehnte und bis zur Kirchenrechtsreform von 1918 im maßgeblichen CIC enthalten war; „Summis desiderantes affectibus“ taucht dagegen in keinem Verzeichnis auf. Wie gesagt: Die Katholische Kirche war gegen die Hexenverfolgung – im Gegensatz zu Luther und Calvin. Martin Luther war ein Verfechter der Hexenverfolgung, denn er war überzeugt von der Möglichkeit des Teufelspaktes und des Schadenszaubers. In einer Predigt vom 6. Mai 1526 sagte er über Hexen und Zauberer: „Sie schaden mannigfaltig. Also sollen sie getötet werden, nicht allein weil sie schaden, sondern auch, weil sie Umgang mit dem Satan haben.“ – Fairerweise muss man aber sagen, dass sowohl katholische wie auch protestantische Theologen gegen den Hexenwahn angekämpft haben. Neben Jesuiten wie Spee und Laymann etwa Johann Weyer (Konfessionszugehörigkeit umstritten, wahrscheinlich Konvertit) und der reformierte Anton Praetorius.

    Vierter Fehler: Der Ort. Der Schwerpunkt der Hexenverfolgung lag nicht in Europa, sondern liegt im heutigen Afrika: „Die intensivste Hexenverfolgung“, so schreibt der Theologe Richard Schröder in Abschaffung der Religion? Wissenschaftlicher Fanatismus und die Folgen (2008), „fand 2001 statt“, und zwar im „östlichen Kongo“. Dort hat sie alles andere als „christliche“ Gründe. Es gibt Schätzungen, die im Zusammenhang mit Hexenkulten im heutigen Afrika von mehreren tausend Opfern jährlich ausgehen. Dieser Umstand ist hierzulande meist unbekannt.

    Fünfter Fehler: Das Ende. Interessant ist auch, wie der Hexenwahn – in Europa! – sein Ende fand. Noch einmal Schröder: „Durch die Aufklärung, sagt man. Das stimmt so nicht. Er kam nämlich schon im 17. Jahrhundert weithin zum Erliegen.“ Es gab nämlich massiven Widerstand. „Die Gegner waren Theologen und Juristen, die sich als Christen verstanden.“ Einer davon war der schon erwähnte Friedrich Spee von Langenfeld. 1631 erscheint sein Hauptwerk, die Cautio criminalis („Rechtliches Bedenken wegen der Hexenprozesse“), die nur wenige Woche nach Erscheinen vergriffen ist. In diesem Buch entlarvt er die Hexenprozesse als Farce und die Vollstreckung der Urteile als Mord. Im Zentrum der Kritik steht die Anwendung der Folter, die damals zur Wahrheitsfindung eingesetzt wurde. Spee hält Folter zwar auch für moralisch verwerflich („Kein deutscher Edelmann würde ertragen können, daß man seinen Jagdhund so zerfleischte. Wer soll es da mit ansehen können, daß ein Mensch so vielmals zerrissen wird?“), doch zunächst für juristisch untauglich, weil sie in der Rechtspraxis zur fehlerhaften Beweisaufnahme führe. Friedrich von Spee war übrigens katholisch.

    Wie kommt es aber, dass ein Satz mit fünf Fehlern zum „Basiswissen“ des „aufgeklärten“ Deutschen gehört? Nun, dafür ist wohl mangelndes Richtigstellungsinteresse innerhalb der historischen Forschung in Deutschland verantwortlich. Interessant in dem Zusammenhang, dass offenbar erst 1975 durch die Arbeiten von Norman Cohn und Richard Kieckhefer geklärt wurde, dass die von Etienne Leon de Lamothe-Langon in seiner Histoire de l’Inquisition en France (1829) beschriebenen Massenprozesse und -hinrichtungen im Zuge der Hexenverfolgung im Frankreich des 14.[sic!] Jahrhunderts frei erfunden waren, wie die Mediävistin Jenny Gibbons in einem interessanten Artikel darlegt.

    Nachdem die Forschungskommunität anderthalb Jahrhunderte lang keinen Anstoß daran nahm, dass der Verfasser der „Inquisitionsgeschichte in Frankreich“ keine Belege für seine Behauptungen anführt und keine Quellen nennt, ist nun deutlich herausgearbeitet worden, dass man für weitreichende Behauptungen, wie etwa die, dass an einem einzigen Tag 400 Hexen ermordet worden seien, Behauptungen anführen und Quellen nennen sollte. Diese Klärung erfolgte erst, als die Fiktion de Lamothe-Langons längst in der Geschichtsschreibung tradiert war und infolgedessen als unumstößliches Faktum die Stammtische erobert hatte. Wir erinnern uns: Geschichtsbilder werden gemacht.

    Dieser Beitrag stammt aus dem Blog von Dr. phil. Josef Bordat.""
    http://www.kath.net/detail.php?id=36251

  13. Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 6. Dezember 2012 9:42
    13

    ""Mit der Veröffentlichung des ‚Hexenhammers‘ gegen 1486...
    Heutige Nazi-Jagd arbeitet nach demselben psychologischen Strickmuster wie die mittelalterliche Hexenjagd..."" (s.o. Der Nazihammer, Karl Schmitt, 28.11.12)

    ""Der Begriff Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert)."" (WIKIPEDIA)

  14. Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 6. Dezember 2012 11:11
    14

    Wofür “Nazi-Kartoffeln” gut sind:

    Deuschland schickt 400 Soldaten, die Türkei zu verteidigen. Für den “lieben” Erdogan, gegen den “bösen” Assad:
    http://www.bild.de/politik/ausland/syrien-krise/patriot-einsatz-in-der-tuerkei-bundeswehr-schickt-bis-zu-400-soldaten-27545546.bild.html

  15. 15

    Vertreter der Scharia Partei im Brüsseler Parlament als Abgeordnete vereidigt-
    http://www.kybeline.com
    Ein Kommentator schreibt zu diesem Bericht:
    ---(Samurei) Nun wissen wir wie 1933 HITLER an die Macht kam! Mit Hilfe der Volksverräter und 5.Kolonnen! Und heute ist es genauso. Diese mit Petro-$ geschmierten Verbrecher wollen unsere Demokratie abschaffen und uns gleich mit!---
    Darüber nachzudenken, was diese Verbrecher bei wachsender Ablehnung der Islamisierung in Europa gegenüber den Widerständlern, außer Nazidiskriminierungen, noch auf Lager haben, wird immer beängstigender. Der Clan ist juristisch immunisiert. Opfer niederer Gesinnungen werden? Scharia? Jeder muss für sich entscheiden welche Richtung er gehen will. Opfer der Koranideologie und seiner Hörigen? Viel Zeit haben wir nicht mehr. Aber Opfer - niemals.

  16. Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 6. Dezember 2012 11:39
    16

    Kairo versinkt im Chaos

    Armee postiert Panzer vor Präsidentenpalast
    Tote und 400 Verletzte bei Straßenschlachten ++ Mursi kündigt Ansprache für heutigen Donnerstag an...
    http://www.bild.de/politik/ausland/aegypten-krise/revolte-warum-kommt-das-land-nicht-zur-ruhe-27546130.bild.html
    In der letzten Nacht schien dieser Alptraum so nah wie nie. Mit gnadenloser Gewalt zogen Zehntausende Muslimbrüder durch die Straßen Kairos. Erst zum Präsidentenpalast, wo sie Gegendemonstranten mit Holzlatten vertrieben. Dann über die breite Flughafenstraße, wo sie sich schwere Straßenschlachten mit Gegner des Muslimbruder-Präsidenten Mohammed Mursi (61) lieferten. Ihr Schlachtruf: „Allahu akbar“...

  17. 17

    Schneeflöcklein, Weißröcklein, wann kommst du geschneit?
    Monatelang während der Weißröckleinzeit den Gestank der Billigheizer, die dich, der du ein Vermögen für eine umweltfreundliche Heizung hast investieren dürfen, auch noch als Nazi beschimpfen, weil du keinen Sinn in der Massenmenschhaltung erkennen willst. Du willst im Sommer bei geöffnetem Fenster in Ruhe schlafen, aber eine Massenmenschhaltung und damit verbundenen unberechenbaren Kriminalisierung deiner Umgebung macht dies nicht mehr möglich. Da frage ich mich doch, wer hat das Recht mir die Luft zum Atmen zu nehmen und zu behaupten, dass solche Ansprüche unsozial und nazistisch seien? Monatelang einen Mietnomaden als Nachbarn, der das ganze Haus beunruhigt und den Vermieter in die Pleite treibt? Aber mit unseren Steuergeldern muss auch die letzte Sozialhütte mit mittlerweile bestem Eigentumswohnungskomfort für selbstverantwortunglose Gesinnungen Platz schaffen, das ist man der Massenmenschhaltung und ihren Betreibern schuldig, wer das anders sieht ist Nazi. Alle Diktaturen - immer die gleiche Masche - der Neid und das Unvermögen der Besitzlosen, der immer vom Leben Benachteiligten! Ja, wenn das so ist, warum Masseneinwanderung in Länder, die noch über normale Verhälnisse verfügt haben und verfügen, die jahrelang die Herkunftsländer nicht ausgebeutet, sondern gefördert haben? Und hier kommt der Linke wieder: Ihr habt die Armen ausgebeutet, jetzt müßt ihr sie aufnehmen und ernähren. Wer das abstreitet ist Nazi.
    All überall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen, und droben aus dem Himmeltor sah das Christkind mit großen Augen hervor: - Brüssel soll den schönsten Weihnachtsbaum, den es je gab, haben? -

  18. 18

    @ Klartext

    Die "Nazikeule", so wie sie von Ihnen gemeint ist, ist längst kein Wundermittel mehr. Durch inflatorischen Gebrauch und den krankhaften Versuchen, selbst kreierte Phantomnazis (NSU) dem "dummen" Volk zu "verkaufen", stark abgenutzt und lächerlich geworden, entwickelt sie sich jedoch immer stärker zum Bummerang.

    Ich verwende die Nazikeule selbst gegen Jene, die meinen die Nazikeule schwingen zu müssen. Denn Jene haben mit "Nazis" ideologisch fast alles gemeinsam, vor allem den Hass auf Alles was anders als sie selbst ist, als auch die eigenen Minderwertigkeitskomplexe und die unglaubliche Dummheit, die Konsequenzen ihres Tuns nicht abschätzen zu können.

  19. Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 6. Dezember 2012 17:34
    19

    OT

    DIE WELT:

    “”Nach dem gewaltsamen Tod eines Linienrichters haben etwa 100 ehrenamtliche Schieds- und Linienrichter des niederländischen Fußballverbands KNVB mit sofortiger Wirkung ihre Tätigkeit im Amateur- und Jugendbereich beendet. Das meldet die Zeitung “De Telegraaf”. Die tödliche Prügelattacke durch Jugendspieler des SV Nieuw-Sloten auf den 41 Jahre alten Richard Nieuwenhuizen am Sonntag in Almere war der traurige Höhepunkt zahlreicher Gewaltexzesse…”"
    http://www.zukunftskinder.org/?p=34023

    MM: Wie Medien lügen, haben sie wieder an dem Fall der Tötung des Linienrichters gezeigt: Ich sah mir drei verschiedene Nachrichtensendungen dazu an (NTV, ZDF, ARD): Alle drei Anstalten brachten es fertig, in ihren jeweils mehrminütigen Filmberichten darüber weder das Wort Islam noch "muslimisch" oder muslimische Täter zu verwenden. Im Gegenteil wurde das Verbrechen indirekt den europäischen Gesellschaften angelastet (ausufernder Fußball-Hoologanismus).

  20. 20

    Die Dressurelite, allen voran "zdf" ist - pardon - der letzte Dreck! Kein Unterschied zum "Völkischen Beobachter". Nehme ich schon lange nicht mehr ernst! Meine Bekannten auch nicht.

    --------------------------------------------------

    Berliner Häftlinge (90% "Muslieme") fordern bessere Haftbedingungen und drohen mit Revolte:

    http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/berliner-haeftlinge-drohen-mit-revolte-article1594681.html

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/gefangene-kuendigen-in-offenen-brief-an-senator-revolte-an,10809148,21040096,view,asTicker.html

  21. 21

    @ Böser Wolf
    Da haben Sie sicher recht, diese Keule wirkt nicht mehr.

    Allerdings habe ich die Nazikeule, oder wirklich besser den Nazihammer, jetzt nicht nur als den Begriff gesehen, mit dem man gerne gezielt andersdenkende Menschen zum Schweigen bringt und der tatsächlich so abgenutzt ist, daß er nur noch Kopfschütteln hervorrufen kann.

    Ich dachte eher an die Folgen, die hammerartig diejenigen treffen, die im öffentlichen Leben stehen und mit diesem Stigma belegt werden. Wie das aussieht, hat Lars Hedegard eindrücklich beschrieben.

    Derartig abklassifiziert, können die mit dem Hammer markierten für den "aufgeklärten" Mob zum Freiwild werden, unter wohlwollender Begleitung derer die diesen dazu animiert und angeleitet haben. Und wer glaubt, daß die allgemeingültigen Normen und Vorschriften ihnen gegenüber immer 1 zu 1 angewandt werden, wird schwer enttäuscht werden.

    Dazu der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein vor einem Jahr auf die Frage ob die Behörden auf dem rechten Auge blind gewesen wären - keine Versäumnisse?
    „Im Gegenteil: Wir sind bei Rechtsextremisten härter vorgegangen als bei Linksextremisten – weil die Zustimmung in der Bevölkerung hier viel größer ist. Manchmal gingen wir sogar weiter, als der Rechtsstaat eigentlich erlaubt.”
    Beckstein bei OVB-online, 15.11.2011.

    Und wie es aussieht, galt/gilt das nicht ausschließlich für Extremisten, sondern hat inzwischen etwas von allgemeiner Gesinnungsahndung angenommen, der jeder unterworfen wird, der nicht Links denkt und dröhnt und zwar bis in die Mitte der Gesellschaft.

    Ich glaube jeder kennt "öffentliche" Menschen, die der Nazihammer schon getroffen hat.

  22. 22

    http://www.europenews.dk/de
    Das amerikanische Verteidigungsministerium hat den Zugang zu den Webseiten Islam Watch, The Religion of Peace, Wiki Islam usw wegen Hassrede blockiert.
    Herr Obama hat sich deutlich ausgesprochen über das, was ihm heilig ist: DER KORAN - das Buch der grenzenlosen Liebe für alles und jeden, der menschenverachtendsten Friedensbotschaft nach dem 3.Reich.
    2001 und ein amerikanischer Präsident verbietet Islamkritik.
    Der Letzte macht das Licht aus - und wartet bis in Syrien die Sunniten endlich auch mal regieren dürfen und in Deutschland irgendwann für die Zehntausendste Mosschee der Grundstein gelegt wird.
    Ich kann immer besser verstehen, wie es Menschen mit Verstand kurz vor dem 3.Reich ergangen ist. The same procedure. Wir dürfen wieder unser Bestes tun: Steuern zahlen und`s Maul halten.
    Jean Paul: Sieh, wie alles so still ist drüben
    in der Unendlichkeit,
    wie leise ziehen die Welten,
    wie still schwimmen die Sonnen!
    Der große Ewige ruht wie eine Quelle
    mit seiner überfließenden unendli-
    chen Liebe mitten unter ihnen und
    erquickt und beruhigt alles.
    Hoffentlich wird es so sein, wenn sich die Seele der OPFER drüben beruhigt hat.
    Aber es könnte ja auch alles ganz anders sein. Hundertprozentige Gewissheit besitzen nur die Islam-Koranhörigen, deren "Heilige Lehre" die Welt in ein Irrenhaus verwandelt. Unfassbar, unhaltbar und zeugt von einer Zerstörungskraft einer Verschwörungsgemeinschaft, die nichts mehr mit der friedlichen Normalität eines menschlichen Zusammenlebens zu tun hat. Und jeder, der das nicht so sieht ist Nazi, der von Einwanderern aufgefordert wird, das Land zu verlassen. Und die Deutsche Regierung steht an der Kampfarena und brüllt: Gebt`s ihnen, macht sie platt.
    Und auf dem Fußballfeld treten sie einen Linienrichter tot. Boxen macht stark, der Lieblingssport für "im Leben zu kurz gekommene Gläubige". Sie haben wieder die Menschen bereichert, die Linienrichter haben die Nase voll, sie haben den Irrsinn erkannt. In Zukunft wahrscheinlich nur noch muslimische Linienrichter. Es könnte dann der Fall eintreten, dass sie sich gegenseitig die zuvorkommende Behandlung zukommen lassen, das ist dann Schicksal - alternativlos.

  23. 23

    Ferdinand von Schirach, dessen Buch (Verbrechen) eine Erzählung mit der Überschrift NOTWEHR beinhaltet, beschreibt hier etwas, dass erahnen läßt, dass sich Verbrechen an dem Verbrecher noch in diesem Dasein zu einem gewissen oder ungewissen Zeitpunkt abzeichnen.
    Herr Schirach ist mit allen Niederungen des menschlichen Daseins vertraut (Anwalt und Strafverteidiger in Berlin).
    Vorurteilslos schildert er menschliches Versagen. Ohne Polemik ist die menschliche Handlungsweise, die er nüchtern analysiert, geschildert und dem Leser wird bewußt wieviel Kraft und Tapferkeit für die Aufarbeitung menschlichen Fehlverhaltens nötig ist.
    Ich mag ihn, den Ferdinand von Schirach.

    MM: Können Sie hier einige der Fallbeispiele aus seinem Buch zitieren?

  24. 24

    Ja Klartext,

    das stimmt auch. Beispiele Eva Herrmann oder Thilo Sarrazin. So können aber nur noch die Systemmedien agieren, die glauben, immer noch die Lufthoheit über Meinungen zu besitzen. Gerade in der Bevölkerung ist der Zuspruch zu Sarrazin riesengross. Die Systemmedien demontieren sich dadurch immer weiter selbst, bis sie irgendwann verschwunden sind, oder die Alt68er aus den Redaktionsstuben. Sowas hat auf Dauer noch nie funktioniert.

    Und es ist m.M. wichtig, immer wieder laut aufzuzeigen, wer die realexistierenden Nazis sind: Die im "religiösen" Deckmäntelchen und ihre medialen, politischen Blödmannsgehilfen.

  25. Bernhard von Klärwo
    Freitag, 7. Dezember 2012 20:30
    25

    OT

    “”In Belgien sind Sicherheitsdienste und Polizei in erhöhter Alarmbereitschaft versetzt worden. Als Grund nennen belgische Medien einen islamfeindlichen Film. Er soll kommende Woche veröffentlicht werden. Das Krisenreaktionszentrum OCAM des belgischen Geheimdienst SGRS hat den Terroralamr von Stufe zwei auf drei erhöht. Insgesamt gibt es vier Stufen. Das Innenministerium will sich damit gegen mögliche Ausschreitungen wappnen, heißt es.
    Der Film “The innocent prophet” des in Spanien lebenden Pakistani Firasat Imran soll nächste Woche veröffentlicht werden. In seinem Werk spart er nicht an Kritik am Propheten Mohammed. Imran war aus Pakistan nach Spanien geflüchtet. Er gilt als Koran-Gegner. In Spanien versucht er bereits seit längerem den Koran zu verbieten...”"
    http://koptisch.wordpress.com/2012/12/07/40823/#more-40823

  26. Bernhard von Klärwo
    Freitag, 7. Dezember 2012 21:01
    26

    @ Weißerose

    Ich kann mich für Ferdinand von Schirach nicht erwärmen.
    Ich finde es zynisch und abgebrüht, wenn er - sinngemäß - Sachen sagt, wie, Strafverteidiger seien nicht dazu da für Gerechtigkeit zu sorgen, sondern das Allerbeste für ihre Mandanten herauszuschlagen, ggf. auch für einen Mörder Freispruch zu erwirken.

    Anm.: D.h. also auch Strafvereitelung zu betreiben.
    (Er hoppelte vor wenigen Jahren durch jede bessere Talkshow. Ich fand einiges mehr als nur schockierend!)

    ""Ferdinand von Schirach ist Sohn des Münchner Kaufmanns Robert von Schirach (1938–1980) und Frau Elke (geb. Fähndrich, * 1942)[1] und Enkel des NS-Reichsjugendführers Baldur von Schirach. Er wuchs in München und Trossingen auf und besuchte das Jesuiten-Kolleg St. Blasien, über das er anlässlich der Missbrauchfälle im Spiegel schrieb.[2]..."" wikipedia

    ...

    ""Ferdinand von Schirach Täter wie wir

    Wie schuldig ist Ferdinand von Schirach? Eine Begegnung – und eine Untersuchung seines neuen Buches...

    Schirachs Figuren kennen keine Introspektion, der Erzähler räsoniert nicht über ihre Psyche. Man hat das Gefühl, sie haben gar keine Wahl. Sie morden nicht aus Passion, sie morden, weil es folgerichtig ist zu morden. Sie vergewaltigen, weil es folgerichtig ist zu vergewaltigen. Sie schlagen zu, weil es eben an der Zeit ist zuzuschlagen. »Er konnte nicht anders«, heißt es, kurz bevor Paulsberg, ein Geschäftsmann, dem Liebhaber seiner Frau mit einem schweren Aschenbecher den Kopf einschlägt...

    http://question--everything.blogspot.de/2009/09/verbrechen-von-ferdinand-von-schirach.html

    http://www.zeit.de/2010/31/L-B-Schirach/seite-2

  27. 27

    @Bernhard von Klärwo Komm.25
    In seinem Vorwort des Buches (Verbrechen) schreibt Ferdinand von Schirach u.a.:
    ...Ich schreibe über Strafverfahren, ich habe in mehr als siebenhundert verteidigt. Aber eigentlich schreibe ich über den Menschen, über sein Scheitern, seine Schuld und seine Großartigkeit.....
    In seiner Erzählung (Notwehr) kommen zwei junge Deutsche (Springerstiefel) durch massive Notwehr des Opfers um Leben. Frustbedingt, mit Baseballschläger und Messer bewaffnet greifen sie unter anderem auf einem verlassenen Bahnsteig einen völlig aggressionslosen, auf einer Bank sitzenden und seinen Apfel essenden Mann an. Was sie nicht wissen können, sie haben es wahrscheinlich mit einem ausgebildeten Nahkämpfer zu tun. Eine ihm durch das Messer zugefügte Wunde an der Brust beendet den Angriff mit gezielten sekundenschnellen Abwehrschlägen des Opfers, bei denen die Messerspitze in die Brust eines Täters dringt, für beide Angreifer nimmt ihre jugendliche Dummheit einen schrecklichen Ausgang. Das Opfer wartet die gerufene Polizei ab. Seine Identität gibt er nicht preis, macht keine Aussage. Die juristischen Bearbeiter diskutieren, ob Notwehr den Tod der zwei Opfer herbeiführen darf, ob Notwehr so gezielt zum Tod eines Angreifers führen darf. Ein Key-Client vertritt das Opfer. Durch Zeugenaussagen, Videos war die Notwehr eindeutig belegt. Er wird juristisch nicht belangt.
    Und nachgedacht habe ich lange über zwei aggressive Jugendliche, die, wenn sie vielleicht zwei Jahre älter hätten werden dürfen oder fähige Eltern gehabt hatten, diese Schandtat nicht mehr ausgeführt hätten. Das Gegenteil hätte aber auch eintreten können.
    Und die Feststellung ist, dass die Schuld doch von der geistig-seelischen Verfassung sowie auch von körperlich-genetisch bedingten Faktoren des Täters abhängt, die in der jeweiligen Straftat widergespiegelt werden.
    Und da ich die Schuld, die einem Kind schon in die Wiege gelegt wird, dort suche, wo durch zum Beispiel verantwortungslose deutsche Eltern, oder korangeprägte Erziehung diesen Kindern und Jugendlichen keine Chance mehr gelassen wird.
    Sie beschreiben den TÄTER auf den Punkt genau:
    SCHIRACHS FIGUREN KENNEN KEINE INTROSPEKTION (weder NS-Verbrecher, noch Koranhörige, noch die wenigsten ohne Liebe und Fürsorge Aufgewachsenen werden dies entwickeln).
    DER ERZÄHLER RÄSONIERT NICHT ÜBER IHRE PSYCHE
    (vielleicht wie beim Arzt, er kann nicht mit jedem komplett das Leid durchleben)
    MAN HAT DAS GEFÜHL, SIE HABEN GAR KEINE WAHL. SIE MORDEN NICHT AUS PASSION, SIE MORDEN, WEIL ES FOLGERICHTIG IST ZU MORDEN. SIE VERGEWALTIGEN, WEIL ES FOLGERICHTIG IST ZU VERGEWALTIGEN. SIE SCHLAGEN ZU, WEIL ES EBEN AN DER ZEIT IST ZUZUSCHLAGEN
    (Genau das ist der Ablauf. Sie lernen den Koran, lernen, dass jeder, der dem Koran nicht unterwürfig ist, unter ihnen steht. Die Folgen sind weltweit bekannt - die seelisch-geistig Korangestörten dreschen auf alles und jeden, der ihren Zorn erregt, die vermeintlich Gebildeten sprechen im Namen Allahs Todesdrohungen aus, und die 100%igen sprengen sich und die Umwelt in die Luft usw)
    "Er konnte nicht anders"!!! Van Goghs marokkanischer Mörder im Gefängnis: "ICH WÜRDE ES WIEDER TUN".
    Nein ein Europa mit solchen geistig-seelisch verkrüppelten Koranhörigen und ihren opportunistischen deutschen Speichelleckern gebe ich keine Chance. Das kann nicht gut gehen.
    Ich gehe jedoch davon aus, und die christliche Nächstenliebe resultiert daraus: In jeder menschlichen Seele sitzt, trotz unterschiedler Gegebenheiten für menschliches Handeln, und sei der Mensch auch noch so geistig beschränkt, der Wille, dass er anderen nichts zufügen soll, was er für sich selbst auch nicht akzeptieren könnte. Und hier kommt der Täter an den Punkt, diese wichtige seelische Warnung zu missachten und diese Missachtung ihm im Moment des Verbrechens die größte Befriedigung verschafft - ihn aber nach seiner Befriedigung und der damit verbundenen Grenzüberschreitung einer langsam einsetzenden Selbstzerstörung übergibt (man betrachte die Zustände in der islamischen Welt und deren Auswirkungen). Und hier sind wir nochmal bei der Geschichte von Ferdinand von Schirach, der eine Notwehr beschreibt, die die augenblickliche Selbstzerstörung der Täter zur Folge hatte. Schirach hat das gewalttätige Opfer verteidigt. Und weil die Entwicklung der Gewalttätigkeit durch verantwortungslose Regierungsentscheidungen solch gigantische Ausmaße annimmt, kann ich nicht mehr um die Täter trauern - es geht einfach nicht mehr.