„Expo“: Schwedens halboffizielle Organisation für Informationsbeschaffung, Denunzation und Propaganda




Ganz Schweden ächzt unter dem Gesinnungsterror der linken political correctness. Doch auch dort wachen immer mehr Schweden auf und beginnen sich zu wehren

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Auch in Schweden darf nur gedacht werden, was die Linken erlauben

In kaum einem anderen Land der westlichen Hemisphäre ist die Seuche der linken political correctness so weit gediehen wie in Schweden. In kaum einem andern Land haben Sozialdemokraten so lange und ohne jede Unterbrechung regiert wie in diesem Land. Und kaum ein anderes westliches Land ist derart im Griff der linken Meinungs- und Gesinnungsdikatur wie Schweden.

Die Nazikeule wirkt auch in Schweden

Wer über den Islam Kritisches berichtet, wird in Schweden noch unbarmherziger mit der Nazikeule erschlagen als selbst bei uns, dem Stammland der Nazis. Und es gibt Schlimmes zu berichten in Schweden: eine historisch beispiellose Epidemie von Massenvergewaltigungen überzieht das Land, seitdem  die schwedischen Linken muslimische Immiganten zu Hunderttausenden ins Land holten. In allen größeren Städten haben Muslime in ihren Wohngebieten die Macht an sich gerissen und ihre Viertel zu No-Go-Aereas für gebürtige Schweden gemacht. Wer darüber berichtet oder diese Zustände kritisiert, wird von linken Medien unerbittlich an den Medienpranger gestellt und damit zur öffentlichen Un-Person gemacht.

Doch immer mehr Schweden trauen sich, gegen den linken Terror aufzustehen, die die Abschaffung Schwedens nicht minder tatkräftig betreiben als die Abschaffung Deutschlands von hiesigen Linken vorangetrieben wird.

Der dänische Historiker und Publizist Lars Hedegaard beschreibt im folgenden Artikel den linken Gesinnungsterror in Schweden auf eindrückliche Weise. Auch Hedegard hat bereits Erfahrung mit linker Gesinnungs-Justiz machen müssen: Er wurde wegen „Rassismus“ angeklagt aufgrund von Äußerungen  in einem nicht zur Veröffentlichung vorgesehenen Gespräch, in welchem er sich kritisch zur Gewalt in moslemischen Familien geäußert hatte. In der ersten Instanz wurde er freigesprochen, in der Berufung verurteilt, nun hat das Oberste Gericht ein letztes Wort in der Sache gesprochen und ihn von allen Vorwürfen freigesprochen.

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Expo – das Ende vom Anfang

Veröffentlicht 18.10.2012,
Quelle: http://www.d-intl.com/de/articles/editiorial/2012-10-18/expo-das-ende-vom-anfang
Der dänische Historiker Lars Hedegaard (oben) beschreibt den Gedankenterror, dem die Linken Schwedens ihrem Volk aufgenötigt haben

 

Expo – das ist Schwedens halboffizielle Organisation für Informationsbeschaffung, Denunzation, Propaganda und die gewaltsame Durchsetzung von Partikulärinteressen, die selbst weit über die Landesgrenzen hinaus für Angst und Schrecken sorgt.

Ganz so, wie es zuvor der KGB der Sowjetunion, die Gestapo Nazi-Deutschlands und die DDR-Stasi getan haben.

Wer einmal ins Fadenkreuz von Expo gerät, weil er von der Staatsräson abweichende Meinungen zu den Vorzügen von Multikulturalismus und Masseneinwanderung vertritt, sollte sich lieber gleich von seinem bisherigen Leben verabschieden. Er wird nämlich von nun an als Unmensch gelten und damit rechnen müssen, aus der menschlichen Gesellschaft, von seinem Beruf, von Familie und Freunden ausgeschlossen zu werden. Und es mag ihm – wie bereits mehrfach im schwedischen „Vaterland“ geschehen – von idealistischen „Anti-Rassisten“ zu einem längeren Krankenhausaufenthalt verholfen werden.

Natürlich beteiligen sich die etwa 30 Mitarbeiter und Helfer von Expo nicht direkt an physischen Angriffen auf Dissidenten von der schwedischen Staatsdoktrin. Sie begnügen sich damit, die Abweichler zu denunzieren und überlassen anderen die Entscheidung, wie ihnen am besten handfest zu begegnen sei.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 konnte Expo großzügige staatliche Fördermittel zur Erreichung seiner Ziele einstreichen, die die Organisation selbst folgendermaßen beschreibt:

„Die Expo-Stiftung katalogisiert und untersucht rechtsextreme und rassistische Tendenzen innerhalb der Gesellschaft und klärt über diese auf. Unsere Vision ist eine demokratische Gesellschaft, in der Menschen nicht wegen ihrer Hautfarbe, sexuellen Orientierung, Herkunft oder Religion diskriminiert werden.“

Einige der gängigsten „rassistischen Tendenzen“, die Expo seither auszumerzen versucht, sind Volkssouveränität, Freiheit, Demokratie, gleiche Rechte für Mann und Frau, sowie Rede- und Gewissensfreiheit.

Ganz weit oben auf der Prioritätenliste von Expo steht de facto die Verteidigung des islamischen Totalitarismus und damit auch dessen Absicht, den Ungläubigen das Gesetz der Scharia aufzuzwingen.

Jeder der es wagt, die Segnungen des Kalifats anzuzweifeln, landet unweigerlich auf der schwarzen Liste von Expo.

Bis jetzt war Expo ein Riesenerfolg. Die Tentakel der Organisation reichen bis weit in die schwedischen Schulen hinein, wo die Schüler seit Jahren mit staatlich geförderter Islampropaganda indoktriniert werden. Expo hat sich auch mit den Gewerkschaften zusammengeschlossen, um nonkonforme Mitarbeiter am Arbeitsplatz auszuspähen und für ihre Kündigung zu sorgen – und um die Angst davor unter Kollegen aufrechtzuerhalten, die sich sonst dazu hinreissen lassen könnten, den Machtanspruch des Propheten anzuzweifeln oder ihr Unbehagen über den gegenwärtigen demografischen Umsturz in Schweden zu äußern.

Doch was konnten wir am 12. Oktober 2012 auf der Webseite von Expo lesen?

„Antisemitische Islamisten-Partei etabliert sich in Schweden“, lautet die Schlagzeile. Die Partei, von der die Rede ist, ist die Hizb ut-Tahrir („Freiheitspartei“) und der Artikel bezieht sich auf ihre so genannte Kalifat-Konferenz am 14. Oktober.

Völlig zutreffend beschreibt Expo die Hizb ut-Tahrir als „internationale islamistische Partei, deren erklärtes Ziel es ist, das Kalifat wiederherzustellen und einen muslimischen Staat zu errichten, in dem das Gesetz der Scharia die gesamte Gesellschaft durchdringt. Die Partei lehnt die Demokratie ab, die sie als westliche Erfindung betrachtet, welche im Widerspruch zu islamischen Werten steht.“

Expo hält diese Zielsetzung offenbar für keine besonders gute Idee. Ebenso wenig Anklang findet die Tatsache, dass die Sprecher der Partei erklärte Antisemiten sind, die die Welt am liebsten von den „dreckigen Juden“ säubern würden.

Es ist ermutigend, dass Expo offensichtlich realisiert hat, was dem Rest von uns längst klar war – nämlich dass die Scharia zum Himmel stinkt.

Bedeutet Expos jüngste Erkenntnis nun, dass die Schwedische Stasi von der weiteren Verfolgung von Schariagegnern Abstand nehmen wird? Wohl eher nicht.

Die kürzlich verfasste Meldung könnte aber als Zeichen für den Entschluss der Organisation gedeutet werden, nicht länger auf das falsche Pferd zu setzen. Hizb ut-Tahrir ist eine tickende Zeitbombe. Seriöse Multikulturalisten sollten sich besser von ihr distanzieren, um ihr Kerngeschäft zu sichern – nämlich die Verteidigung des Islam als „Religion des Friedens“ und der Massenzuwanderung als „Bereicherung“.

Dennoch hat sich Expo mit der Meldung vom 12. Oktober auf Positionen zurückgezogen, die nicht zu halten sein werden.

Die Standpunkte von Hizb ut-Tahrir sind nämlich keineswegs ketzerisch. Im Gegenteil: die Partei verdient Anerkennung dafür, ihre Ideologie – die in vollem Einklang mit der überlieferten islamischen Lehre steht – nicht mit schmückendem Beiwerk zu kaschieren.

Wer Koran und Hadithe, die Biografien des Propheten, sowie die maßgeblichen Äußerungen islamischer Geistlicher der letzten 1400 Jahre gelesen hat, kommt unweigerlich zu dem Schluß, dass Hizb ut-Tahrir den Mainstream des Islam darstellt.

Wo andere muslimische Wortführer lügen, betrügen und verzerren, nennt Hizb ut-Tahrir das Kind beim Namen. Respekt!

Die Frontlinien in der Schlacht zwischen Freiheit und Scharia sind längst gezogen. Expo aber hat sich irgendwo im Treibsand dazwischen positioniert, von dem es nach und nach verschluckt werden wird.

Es wird eine Weile dauern. Ganz wie Winston Churchill es im November 1942, nach dem Sieg Montgomerys über Rommel bei El-Alamein, vor dem britischen Parlament sagte:

„Dies ist nicht das Ende. Es ist nicht einmal der Anfang vom Ende. Aber es ist, vielleicht, das Ende vom Anfang.“

Hätte er Expo gekannt, er hätte über diesen Schandfleck der westlichen Zivilisation unzweifelhaft das selbe gesagt.

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11 Kommentare

  1. Die Linken nähern sich bedenklich der Grube, die sie selbst gegraben haben.
    Ich frage mich: Wenn sie als erste am Kran baumeln, werden sie dann immer noch der Ansicht sein, daß die Einheimischen Schuld sind, mit ihrer fehlenden Willkommenskultur.

  2. Kann man nicht den Umstand, daß sich Musels und Linke gegeneinander richten, schlau aus dem Hintergrund stärker vorantreiben?

  3. Ist es ausreichend, daß diese Leute zur Vernunft kommen?
    Oder sollten sie für ihr schändliches Treiben, nämlich unbescholtene, einheimische Bürger zu terrorisieren, zur Rechenschaft gezogen werden?

  4. Mir ist jede Form von Überwachung zuwider.

    Sei es durch solche Organisationen oder von

    staatlichen Behörden.

    Wer garantiert mir die Einhaltung von gewissen

    Standards?

    Die exkrementartigen Auswürfe von der Antifa

    reichen mir nicht.

    Merke: Grün + Rot = Braun

    Demokratische legitimierter Widerstand jetzt!

  5. Es zeigt sich wieder einmal wie hinderlich die Sprachbarriere ist, wir können für die Schweden nichts tun, wir verstehen sie (in der Mehrzahl) nicht und sie verstehen uns nicht, sonst könnten wir dort Flugblätter verteilen und demonstrieren. Die europäische „Einigung“ kommt ohne gemeinsame Sprache nicht voran. Warum wurde das mit einer „internationalen“ Sprache nichts?

    MM. Die gibts längst: Englisch. Jeder Schwede spricht es.

  6. Daß die etablierten Parteien hier (wie es in den anderen Länder ist, weiß ich nicht) sämtliche Register ziehen, um unerwünschte Auffassungen von vorne herein zu unterdrücken, zeigt sich beim „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“, welches in Teilen das Gegenteil von dem ist, was man erwarten dürfte.

    Vielleicht ist folgendes hier schon thematisiert worden; mir ist es jedenfalls erst jetzt bekannt geworden und zwar aufgrund eines zweieinhalb Jahre alten Artikels von Manfred Kleine-Hartlage.
    http://korrektheiten.com/2010/06/23/udo-voigt-agg-verfassungswidrig/

    Anhand eines Tatsachenbeispiels zeigte Kleine-Hartlage auf, daß die durchaus erwünschte, sogar geförderte, wenn nicht geforderte Diskriminierung von Menschen mit nichtkonformen Einstellungen bereits in Gesetzesform gegossen vorhanden ist- zumindest was ihr privates (ziviles) Leben betrifft.

    Den „Beschlussempfehlungen und Bericht des Rechtsausschusses“ (6. Ausschuss) kann man entnehmen, daß bei der Umsetzung der europäischen Richtlinien zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung auf Initiative von Bündnis 90/Die GRÜNEN der vorgesehene Gesetzestext dahingehend umgestaltet wurde.

    Es geht um §1 AGG, der lautet:
    Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder *Weltanschauung*, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

    Der gilt für alle Lebensbereiche, außer beim zivilrechtlichen Benachteiligungsverbot, da gilt §19: die „einschlägige Vorschrift“.

    Ergebnis: §19 wird wie folgt geändert:
    a) In Absatz 1 werden nach dem Wort „Benachteiligung“ die Wörter *wegen eines in § 1 genannten Grundes* durch die Wörter „aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, wegen des Geschlechts, der Religion, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität“ ersetzt.

    Der Punkt *Weltanschauung* wurde demnach also ersatzlos gestrichen.

    http://www.broken-rainbow.de/material/adg_1602022.pdf
    Die Begründung dafür steht auf Seite 13 des Dokuments:
    „Der Rechtsausschuss hält es grundsätzlich für sachgerecht, im Bereich des zivilrechtlichen Diskriminierungsschutzes über die durch die Richtlinien vorgegebenen Merkmale Rasse und ethnische Herkunft sowie Geschlecht hinaus weitere Merkmale des Artikels 13 des EU-Vertrags zu schützen. Dies gilt allerdings nicht für das Merkmal Weltanschauung. Zwar ist der Begriff „Weltanschauung“ eng zu verstehen als eine mit der Person des Menschen verbundene Gewissheit über bestimmte Aussagen zum Weltganzen sowie zur Herkunft und zum Ziel menschlichen Lebens, die auf innerweltliche Bezüge beschränkt ist und die allgemeine politische Gesinnung gerade nicht erfasst. Gleichwohl besteht die Gefahr, dass z. B. Anhänger rechtsradikalen Gedankenguts aufgrund der Vorschrift versuchen, sich Zugang zu Geschäften zu verschaffen, die ihnen aus anerkennenswerten Gründen verweigert wurden. Aus diesem Grund soll der zivilrechtliche Schutz des AGG sich nicht auf das Merkmal Weltanschauung beziehen.”

    Kleine-Hartlage dazu:
    „Die Begründung, die in der Bundestagsdrucksache angeführt wird, nämlich, dass eine Diskriminierung gerade aus weltanschaulichen Gründen zulässig sein soll, und dass dies gerade darauf abzielt, Anhänger einer ganz bestimmten Weltanschauung zu diskriminieren, und dies noch dazu nicht einmal bei der Verfolgung ihrer politischen Ziele, sondern als Privatpersonen im Alltagsleben, ist weder sachlich geboten noch verfassungslegitim. Willkürliche Ungleichbehandlung ausgerechnet in einem Gleichbehandlungsgesetz – das sind so die juristischen Blüten, die nur der Krampf gegen Rechts hervorbringen kann.”

    Den gleichen Gedanken der Ungleichbehandlung äußerte zu Lebzeiten, die unter unglaublichen Umständen verstorbene, Richterin Kirsten Heisig:
    „Wenn ein türkischer Staatsangehöriger sagt, man müsse die Deutschen vergasen, ist das eine Beleidigung. Wenn ein Deutscher so über Türken redet, ist das eine Volksverhetzung. Die wird härter bestraft und macht sich schlechter im Strafregister.”
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/jugendrichterin-kirsten-heisig-deutsche-werden-dafuer-haerter-bestraft/1230370.html

    Bleib noch anzufügen, daß im gleichen Rahmen die Gleichbehandlungsvorschriften hinsichtlich der Diskriminierung aus religiösen Gründen eminent ausgebaut und gestärkt wurden. Wie dem nachfolgenden Text zu entnehmen ist, könnte sich jedoch jede Weltanschauung darauf berufen, solange sie nur religiös verbrämt wird.

    § 20 Abs. 1 Nr. 4 wird wie folgt gefasst:
    4. an die Religion eines Menschen anknüpft und im Hinblick auf die Ausübung der Religionsfreiheit oder auf das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften, der ihnen zugeordneten Einrichtungen ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform sowie der Vereinigungen, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Religion zur Aufgabe machen, unter Beachtung des jeweiligen Selbstverständnisses gerechtfertigt ist.“

    Vielleicht sollte man eine neue Religionsgemeinschaft gründen- zum Beispiel: die Jünger des Grundgesetzes.

  7. Unglaublich! Mir war wohl bekannt, dass die Schweden überkorrekt sind – wie man in „Schwedenkrimis“ zuweilen sehen bzw. lesen kann – , aber dass es so schlimm ist , das hätte ich nicht gedacht!

  8. Trotz allem- oder gerade deswegen, in Schweden tut sich was.

    „Ob in den großen Tageszeitungen, in Funk oder Fernsehen – der Chef der rechtspopulistischen Schwedendemokraten ist überall präsent. Gerade noch galt die Partei, die 2010 mit einem Wahlergebnis von 5,7 Prozent erstmals in den Reichstag einzog, den etablierten Medien als politisches Schmuddelkind, das man am besten mit Nichtachtung strafte. Die Totschweige-Taktik hat nicht funktioniert. Mittlerweile schicken sich die Schwedendemokraten an, hinter Sozialdemokraten und Konservativen zur drittstärksten politischen Kraft zu werden. Jüngste Meinungsumfragen bescheinigen Åkesson und seiner Mannschaft Wählersympathien von knapp acht Prozent.
    Tendenz: offenkundig steigend mit jedem Tag, an dem sich das offizielle Schweden einer schmerzlichen Einsicht verweigert – der Einsicht, dass seine Asyl- und Einwanderungspolitik gescheitert ist.”
    (…)
    Unterdessen fordern Linke und Grüne, die zunehmend widerspenstigen Kommunen gesetzlich zur Aufnahme von Asylbewerbern zu zwingen. Dabei stoßen sie auf harten Widerstand: „Unsere Sozialsysteme laufen schon seit zehn Jahren auf dem Zahnfleisch“, sagt Boel Godner, sozialdemokratische Gemeinderatsvorsitzende im mittelschwedischen Södertälje.
    (…)
    Nach Auffassung von Andreas Johansson-Hejno, Politologe an der Universität Göteborg, bieten  Åkesson und Co. vielen Schweden endlich das, wonach sie sich seit mehr als zwanzig Jahren sehnen: eine Partei, die die Zuwanderung begrenzen will.”
    http://www.tagesspiegel.de/politik/schweden-die-sehnsucht-nach-grenzen-der-einwanderung/7323626.html

    Das läßt auch für hier noch hoffen- oder ist bei uns der Leidensdruck noch nicht hoch genug, für eine Wahlumorientierung?

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