Susanne Zeller-Hirzel: Letzte Überlebende der “Weißen Rose” gestorben


Verfolgt, geehrt. Und am Ende ihres Lebens wieder verfolgt:

Das letzte lebende Mitglied der “Weißen Rose”, Susanne Zeller-Hirzel, verstarb am 4. Dezember 2012 in Stuttgart

***

4. Dezember 2012: Mit Susanne Zeller-Hirzel verstarb 67 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs das letzte Mitglied der berühmten Widerstandsgruppe “Weiße Rose”

Ein Nachruf von Michael Mannheimer

Im Dritten Reich wurden sie gejagt, verurteilt und die Anführer in Stadelheim geköpft. In der Bundesrepublik Deutschland erhielten die von den Nazis ermordeten Mitglieder der Widerstandsgruppe gegen das NS-Regime, allen voran die Geschwister Sophie und Hans Scholl, die posthume Ehrung, die ihnen gebührte. Erleben durften sie das nicht: Sie wurden am 22. Februar 1943 in der Münchner Justizvollzugsanstalt Stadelheim per Guillotine hingerichtet.

Und im heutigen, von Linken und deren islamophilen, antisemitischen, besonders aber auto-rassistischen Politik beherrschten Deutschland werden sie wieder verfolgt. Die linke Journaille registrierte mit Entsetzen, dass ihr zuvor gehätscheltes Widerstandskind Zeller-Hirzel die islamophile und immer antisemitischere Politik des linken Establishments nicht widerspruchslos quittierte. Im Gegensatz zu eher unpolitisch gewordenen ehemaligen Widerstandskämpfern war Zeller-Hirzel bis zu ihrem Ende noch immer hellwach, was die Politik Deutschlands anbelangte und las alles, was ihr in die Finger kam. Was sie erkannte, entsetzte sie nicht minder als uns Islam-Aufklärer.

Mit Sorge sah die ehemalige Widerstandskämpferin Zeller-Hirzel, wie sich 50 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur ein erneuter Totalitarismus anschickte, Deutschland in seinen Griff zu bekommen.  Mit dem Islam wurden hier Millionen Menschen hereingebracht, die eine brutale und totalitäre Religion im Gepäck führten – und nicht minder antisemitisch waren als der Nationalsozialismus. In einem Gespräch mit mir wies sie darauf hin, dass sie – nach den Erfahrungen des Dritten Reichs – nicht glauben könne, dass die heutigen Politiker diese Gefahr nicht sähen. Und dass sie nicht verstünde, warum die Medien diese Gefahr totschwiegen.

Journalisten aus der linken Ecke (also aus dem Gros der Journalisten) stellten sie daraufhin medial kalt und  beschimpften sie als senil gewordene Ex-Widerstandskämpferin, die sich von “Rassisten” und “Ausländerfeinden” seitens der “Islamhasser-Szene” habe einlullen lassen.


Schande über diese Lohnschreiber. Schande über diese linken Scharia-Freunde und Freunde des antisemtischen und menschenverachtenden Islam. Wir werden ihre Namen und Artikel für immer bewahren und dereinst in den Ggeschichtsbüchern veröffentlichen. Mögen sie für alle Zeiten genauso geächtet sein wie die damaligen Zuarbeiter der NS- oder SED-Regimes.

Zeller-Hirzel  erzählte mir wenige Wochen vor ihrem Tod, wie sie zusammen mit Sophie Scholl in der Iller schwamm, um sich über Strategien gegen den Nazi-Terror auszutauschen. Diese  gemeinsamen Schwimmausflüge waren damals eine der wenigen Möglichkeiten, sich vor der Bespitzelung durch die Gestapo noch halbwegs sicher zu sein. Denn schon war die Gestapo der “Weißen Rosen” auf der Spur – und die Verhaftung der Weiße-Rose-Mitglieder stand unmittelbar bevor.

Zur Person von Susanne Zeller-Hirzel

Susanne Zeller, geb. Hirzel (* 7. August 1921 in Untersteinbach; † 4. Dezember 2012), war eine Jugendfreundin von Sophie Scholl und kam durch sie und ihren Bruder Hans Hirzel in der Zeit des Nationalsozialismus zur Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

Susanne Hirzel, Tochter des Ulmer Pfarrers Ernst Hirzel und Enkelin des Geographen Robert Gradmann, war zunächst begeistertes Mitglied des Bund Deutscher Mädel, distanzierte sich aber zunehmend von den Machthabern. Ende 1942 wurde sie als Musikstudentin von Sophie Scholl angesprochen und zum Widerstand aufgefordert. Ende Januar folgte sie der Bitte ihres Bruders Hans und warf in Stuttgart das kuvertierte fünfte Flugblatt der „Weißen Rose“ in Briefkästen. Diese hochgeheime Aktion wurde zusammen mit Franz Josef Müller in der Ulmer Martin-Luther-Kirche hinter dem Orgelprospekt vorbereitet. Der Vater Ernst Hirzel war damals an dieser Kirche Gemeindepfarrer.

Nach Verhaftung und Hinrichtung der Geschwister Scholl wurde auch sie verhaftet und im zweiten Prozess, in dem Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell durch den Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum Tode verurteilt wurden, zu einem halben Jahr Haft verurteilt, weil ihr die Kenntnis der ausgetragenen Flugblätter nicht nachgewiesen werden konnte.

Nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Diktatur in 1945 war Susanne Zeller Cellolehrerin. Wie ihr Bruder Hans als Funktionär der Partei Die Republikaner und deren Bundespräsidentenkandidat, engagiert sich Susanne Hirzel in rechtskonservativen Kreisen. In diesem Kontext unterschrieb sie den sog. “Appell an die Bundeswehr: Gegen die Entlassung konservativer Soldaten” (9/2001) für Götz Kubitschek, der in zwei Versionen, in der sich selbst, in der neueren Zeit, als rechtskonservativ bezeichnenden “Jungen Freiheit” veröffentlicht wurde. Des weiteren gab sie dem “Junge Freiheit” Redakteur Moritz Schwarz ein Interview, das am 22. Februar 2002 erschien  Am 10. November 2006 folgte dann der von ihr ausgefüllte Fragebogen der “Jungen Freiheit”.

In dem Kontext hatte der stellvertretende Vorsitzende der Partei “Die Freiheit” , Marc Doll zusammen mit Susanne Hirzel am 7. Juli 2012 in Stuttgart, wie er via youtube Video kundtut,

die Widerstandsbewegung “Weiße Rose” um das vorletzte noch lebende Mitglied Susanne Zeller-Hirzel wiedergegründet”.

Begleittext: Gründungsmitglied Marc Doll beschreibt in diesem Video die zwei Botschaften der (neuen) Weißen Rose:

1. Der National-Sozialismus war eine linke Bewegung.

2. Die Nazis sind wieder da, sie nennen sich heute “Antifa”

 

Zur Geschichte der Weißen Rose

Mitglieder der “Weißen Rose”:
Im Dritten Reich hingerichtet. Im Freien Deutschland geehrt.
Heute wieder verfolgt
***

Am 18. Februar 1943 legten die Geschwister Scholl Flugblätter gegen die Politik Hitlers im Lichthof der Universität aus. Sie erreichten gegen 10.45 Uhr den Haupteingang. Sie trugen einen rotbraunen Koffer und eine Aktentasche, beide gefüllt mit dem sechsten Flugblatt und einer kleinen Menge des fünften. Die Geschwister Scholl legten vor den noch geschlossenen Hörsälen und in den Gängen die Flugblätter stoßweise aus. Als sie schon am rückwärtigen Ausgang Amalienstraße waren, kehrten sie um und liefen in den ersten Stock, wo sie nochmals Flugblätter ablegten. Dann rannten sie in den zweiten Stock, wo Sophie den Rest der Flugblätter über die Brüstung in den Lichthof warf. Dabei wurden die beiden vom Hörsaaldiener Jakob Schmid entdeckt und von diesem (und anderen) so lange festgehalten, bis die Gestapo eintraf.

Noch in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar legte die Gestapo die beiden letzten Flugblätter dem Münchner Gräzisten Richard Harder vor, mit dem Auftrag, ein Gutachten zu ihnen abzugeben; wenig später erhielt er auch die vier älteren.

Das sechste Flugblatt wurde der Gruppe zum Verhängnis. Es war von Kurt Huber verfasst worden und wandte sich gegen die Kriegspolitik des „Dritten Reiches“. Hans Scholl und Alexander Schmorell strichen im Nachhinein eine Passage über die „herrliche Wehrmacht“. Ziel war erneut sich „an die Masse des Volkes zu wenden“. In der Nacht vom 15. auf den 16. Februar verteilte die Gruppe 800 bis 1200 Flugblätter in München. Nachdem noch Exemplare übrig waren, beschlossen Hans und Sophie Scholl, diese in der Universität München zu verteilen.

Hans und Sophie Scholl wurden nach ihrer Festnahme zunächst zum Wittelsbacher Palais, der Gestapo-Zentrale, transportiert und dort getrennt bis zum 21. Februar stundenlang vernommen. Hans Scholl hatte bei seiner Festnahme einen Flugblattentwurf von Christoph Probst bei sich, sodass auch dieser festgenommen und angeklagt wurde. Die Geschwister Scholl und Christoph Probst wurden vom sogenannten „Blutsrichter“ Roland Freisler am Volksgerichtshof zum Tode durch das Fallbeil verurteilt. Das gleichgeschaltete Gericht nannte als Gründe für dieses Urteil „Wehrkraftzersetzung“, „Feindbegünstigung“ und „Vorbereitung zum Hochverrat“.Das Urteil wurde am 22. Februar vollstreckt. Kurz vor der Vollstreckung sahen die Geschwister Scholl ihre Eltern ein letztes Mal.

Mitglieder der Weißen Rose waren die beiden Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie deren Kommilitonen Christoph Probst, Willi Graf und Alexander Schmorell, außerdem der Universitätsprofessor Kurt Huber.

Im weiteren Sinne können zur Gruppe auch die vielen mitarbeitenden Sympathisanten, wie Traute Lafrenz, Hans Conrad Leipelt, Marie-Luise Jahn, Hans Hirzel, Susanne Hirzel, Heinz Brenner, Franz J. Müller, Eugen Grimminger, Jürgen Wittenstein, Lilo Ramdohr und der später auch als Regisseur bekannt gewordene Falk Harnack gezählt werden. Hinzu kamen Harald Dohrn, der Schwiegervater von Christoph Probst, der Architekt Manfred Eickemeyer, in dessen Atelier sich die Weiße Rose getroffen hatte, der Kunstmaler Wilhelm Geyer, der Eickemeyers Atelier mietete und Hans Scholl den Schlüssel zu den Räumen überlassen hatte, der Buchhändler Josef Söhngen, dessen Keller als Versteck für die Flugblätter diente.

Möge das tapfere und todesmutige Eintreten aller Weiße-Rose-Mitglieder für ein freies Deutschland, für ein menschliches Deutschland und für ein gerechtes Deutschland uns für alle Zeiten mahnen.

Eine der letzten Aufnahmen von Susanne Zeller-Hirzel enstand im Garten ihres bescheidenen Hauses wenige Wochen vor Ihrem Tod.

***

SPENDEN AN MICHAEL MANNHEIMER

Überweisung an:

OTP direkt Ungarn
 Kontoinhaber: Michael Merkle/Mannheimer
 IBAN: HU61117753795517788700000000
 BIC (SWIFT): OTPVHUHB
 Verwendungszweck: Spende Michael Mannheimer
 Gebühren: Überweisungen innerhalb der EU nach Ungarn sind kostenfrei
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
10 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments