Susanne Zeller-Hirzel: Letzte Überlebende der „Weißen Rose“ gestorben




Verfolgt, geehrt. Und am Ende ihres Lebens wieder verfolgt:

Das letzte lebende Mitglied der „Weißen Rose“, Susanne Zeller-Hirzel, verstarb am 4. Dezember 2012 in Stuttgart

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4. Dezember 2012: Mit Susanne Zeller-Hirzel verstarb 67 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs das letzte Mitglied der berühmten Widerstandsgruppe „Weiße Rose“

Ein Nachruf von Michael Mannheimer

Im Dritten Reich wurden sie gejagt, verurteilt und die Anführer in Stadelheim geköpft. In der Bundesrepublik Deutschland erhielten die von den Nazis ermordeten Mitglieder der Widerstandsgruppe gegen das NS-Regime, allen voran die Geschwister Sophie und Hans Scholl, die posthume Ehrung, die ihnen gebührte. Erleben durften sie das nicht: Sie wurden am 22. Februar 1943 in der Münchner Justizvollzugsanstalt Stadelheim per Guillotine hingerichtet.

Und im heutigen, von Linken und deren islamophilen, antisemitischen, besonders aber auto-rassistischen Politik beherrschten Deutschland werden sie wieder verfolgt. Die linke Journaille registrierte mit Entsetzen, dass ihr zuvor gehätscheltes Widerstandskind Zeller-Hirzel die islamophile und immer antisemitischere Politik des linken Establishments nicht widerspruchslos quittierte. Im Gegensatz zu eher unpolitisch gewordenen ehemaligen Widerstandskämpfern war Zeller-Hirzel bis zu ihrem Ende noch immer hellwach, was die Politik Deutschlands anbelangte und las alles, was ihr in die Finger kam. Was sie erkannte, entsetzte sie nicht minder als uns Islam-Aufklärer.

Mit Sorge sah die ehemalige Widerstandskämpferin Zeller-Hirzel, wie sich 50 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur ein erneuter Totalitarismus anschickte, Deutschland in seinen Griff zu bekommen.  Mit dem Islam wurden hier Millionen Menschen hereingebracht, die eine brutale und totalitäre Religion im Gepäck führten – und nicht minder antisemitisch waren als der Nationalsozialismus. In einem Gespräch mit mir wies sie darauf hin, dass sie – nach den Erfahrungen des Dritten Reichs – nicht glauben könne, dass die heutigen Politiker diese Gefahr nicht sähen. Und dass sie nicht verstünde, warum die Medien diese Gefahr totschwiegen.

Journalisten aus der linken Ecke (also aus dem Gros der Journalisten) stellten sie daraufhin medial kalt und  beschimpften sie als senil gewordene Ex-Widerstandskämpferin, die sich von „Rassisten“ und „Ausländerfeinden“ seitens der „Islamhasser-Szene“ habe einlullen lassen.

Schande über diese Lohnschreiber. Schande über diese linken Scharia-Freunde und Freunde des antisemtischen und menschenverachtenden Islam. Wir werden ihre Namen und Artikel für immer bewahren und dereinst in den Ggeschichtsbüchern veröffentlichen. Mögen sie für alle Zeiten genauso geächtet sein wie die damaligen Zuarbeiter der NS- oder SED-Regimes.

Zeller-Hirzel  erzählte mir wenige Wochen vor ihrem Tod, wie sie zusammen mit Sophie Scholl in der Iller schwamm, um sich über Strategien gegen den Nazi-Terror auszutauschen. Diese  gemeinsamen Schwimmausflüge waren damals eine der wenigen Möglichkeiten, sich vor der Bespitzelung durch die Gestapo noch halbwegs sicher zu sein. Denn schon war die Gestapo der „Weißen Rosen“ auf der Spur – und die Verhaftung der Weiße-Rose-Mitglieder stand unmittelbar bevor.

Zur Person von Susanne Zeller-Hirzel

Susanne Zeller, geb. Hirzel (* 7. August 1921 in Untersteinbach; † 4. Dezember 2012), war eine Jugendfreundin von Sophie Scholl und kam durch sie und ihren Bruder Hans Hirzel in der Zeit des Nationalsozialismus zur Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

Susanne Hirzel, Tochter des Ulmer Pfarrers Ernst Hirzel und Enkelin des Geographen Robert Gradmann, war zunächst begeistertes Mitglied des Bund Deutscher Mädel, distanzierte sich aber zunehmend von den Machthabern. Ende 1942 wurde sie als Musikstudentin von Sophie Scholl angesprochen und zum Widerstand aufgefordert. Ende Januar folgte sie der Bitte ihres Bruders Hans und warf in Stuttgart das kuvertierte fünfte Flugblatt der „Weißen Rose“ in Briefkästen. Diese hochgeheime Aktion wurde zusammen mit Franz Josef Müller in der Ulmer Martin-Luther-Kirche hinter dem Orgelprospekt vorbereitet. Der Vater Ernst Hirzel war damals an dieser Kirche Gemeindepfarrer.

Nach Verhaftung und Hinrichtung der Geschwister Scholl wurde auch sie verhaftet und im zweiten Prozess, in dem Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell durch den Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum Tode verurteilt wurden, zu einem halben Jahr Haft verurteilt, weil ihr die Kenntnis der ausgetragenen Flugblätter nicht nachgewiesen werden konnte.



Nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Diktatur in 1945 war Susanne Zeller Cellolehrerin. Wie ihr Bruder Hans als Funktionär der Partei Die Republikaner und deren Bundespräsidentenkandidat, engagiert sich Susanne Hirzel in rechtskonservativen Kreisen. In diesem Kontext unterschrieb sie den sog. „Appell an die Bundeswehr: Gegen die Entlassung konservativer Soldaten“ (9/2001) für Götz Kubitschek, der in zwei Versionen, in der sich selbst, in der neueren Zeit, als rechtskonservativ bezeichnenden „Jungen Freiheit“ veröffentlicht wurde. Des weiteren gab sie dem „Junge Freiheit“ Redakteur Moritz Schwarz ein Interview, das am 22. Februar 2002 erschien  Am 10. November 2006 folgte dann der von ihr ausgefüllte Fragebogen der „Jungen Freiheit“.

In dem Kontext hatte der stellvertretende Vorsitzende der Partei „Die Freiheit“ , Marc Doll zusammen mit Susanne Hirzel am 7. Juli 2012 in Stuttgart, wie er via youtube Video kundtut,

die Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ um das vorletzte noch lebende Mitglied Susanne Zeller-Hirzel wiedergegründet“.

Begleittext: Gründungsmitglied Marc Doll beschreibt in diesem Video die zwei Botschaften der (neuen) Weißen Rose:

1. Der National-Sozialismus war eine linke Bewegung.

2. Die Nazis sind wieder da, sie nennen sich heute „Antifa“

 

Zur Geschichte der Weißen Rose

Mitglieder der „Weißen Rose“:
Im Dritten Reich hingerichtet. Im Freien Deutschland geehrt.
Heute wieder verfolgt
***

Am 18. Februar 1943 legten die Geschwister Scholl Flugblätter gegen die Politik Hitlers im Lichthof der Universität aus. Sie erreichten gegen 10.45 Uhr den Haupteingang. Sie trugen einen rotbraunen Koffer und eine Aktentasche, beide gefüllt mit dem sechsten Flugblatt und einer kleinen Menge des fünften. Die Geschwister Scholl legten vor den noch geschlossenen Hörsälen und in den Gängen die Flugblätter stoßweise aus. Als sie schon am rückwärtigen Ausgang Amalienstraße waren, kehrten sie um und liefen in den ersten Stock, wo sie nochmals Flugblätter ablegten. Dann rannten sie in den zweiten Stock, wo Sophie den Rest der Flugblätter über die Brüstung in den Lichthof warf. Dabei wurden die beiden vom Hörsaaldiener Jakob Schmid entdeckt und von diesem (und anderen) so lange festgehalten, bis die Gestapo eintraf.

Noch in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar legte die Gestapo die beiden letzten Flugblätter dem Münchner Gräzisten Richard Harder vor, mit dem Auftrag, ein Gutachten zu ihnen abzugeben; wenig später erhielt er auch die vier älteren.

Das sechste Flugblatt wurde der Gruppe zum Verhängnis. Es war von Kurt Huber verfasst worden und wandte sich gegen die Kriegspolitik des „Dritten Reiches“. Hans Scholl und Alexander Schmorell strichen im Nachhinein eine Passage über die „herrliche Wehrmacht“. Ziel war erneut sich „an die Masse des Volkes zu wenden“. In der Nacht vom 15. auf den 16. Februar verteilte die Gruppe 800 bis 1200 Flugblätter in München. Nachdem noch Exemplare übrig waren, beschlossen Hans und Sophie Scholl, diese in der Universität München zu verteilen.

Hans und Sophie Scholl wurden nach ihrer Festnahme zunächst zum Wittelsbacher Palais, der Gestapo-Zentrale, transportiert und dort getrennt bis zum 21. Februar stundenlang vernommen. Hans Scholl hatte bei seiner Festnahme einen Flugblattentwurf von Christoph Probst bei sich, sodass auch dieser festgenommen und angeklagt wurde. Die Geschwister Scholl und Christoph Probst wurden vom sogenannten „Blutsrichter“ Roland Freisler am Volksgerichtshof zum Tode durch das Fallbeil verurteilt. Das gleichgeschaltete Gericht nannte als Gründe für dieses Urteil „Wehrkraftzersetzung“, „Feindbegünstigung“ und „Vorbereitung zum Hochverrat“.Das Urteil wurde am 22. Februar vollstreckt. Kurz vor der Vollstreckung sahen die Geschwister Scholl ihre Eltern ein letztes Mal.

Mitglieder der Weißen Rose waren die beiden Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie deren Kommilitonen Christoph Probst, Willi Graf und Alexander Schmorell, außerdem der Universitätsprofessor Kurt Huber.

Im weiteren Sinne können zur Gruppe auch die vielen mitarbeitenden Sympathisanten, wie Traute Lafrenz, Hans Conrad Leipelt, Marie-Luise Jahn, Hans Hirzel, Susanne Hirzel, Heinz Brenner, Franz J. Müller, Eugen Grimminger, Jürgen Wittenstein, Lilo Ramdohr und der später auch als Regisseur bekannt gewordene Falk Harnack gezählt werden. Hinzu kamen Harald Dohrn, der Schwiegervater von Christoph Probst, der Architekt Manfred Eickemeyer, in dessen Atelier sich die Weiße Rose getroffen hatte, der Kunstmaler Wilhelm Geyer, der Eickemeyers Atelier mietete und Hans Scholl den Schlüssel zu den Räumen überlassen hatte, der Buchhändler Josef Söhngen, dessen Keller als Versteck für die Flugblätter diente.

Möge das tapfere und todesmutige Eintreten aller Weiße-Rose-Mitglieder für ein freies Deutschland, für ein menschliches Deutschland und für ein gerechtes Deutschland uns für alle Zeiten mahnen.

Eine der letzten Aufnahmen von Susanne Zeller-Hirzel enstand im Garten ihres bescheidenen Hauses wenige Wochen vor Ihrem Tod.

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10 Kommentare

  1. Möge sie abseits von linker Verfolgung Damals wie Heute nun Frieden finden und mit ihren Freunden und Lieben wiedervereint sein.

    Wir bringen die linken Nazis zur Strecke. Ein für alle Mal.

  2. Ich erinnere mich, als die Nazis meinen Großvater von der Arbeitsstelle bei der Bahnwerkstätte abgeholt hatten um ihn in die pol. Abteilung des KG-Krems zu bringen. Ursache war die Sammlung zugunsten Gemaßregelter, so hieß das damals, durch diee Rote Hilfe, das waren Kommunisten aus der Gemeinschaft 1934. Verraten hatte ihn und seine Kameraden, Wendehälse ebenfalls der Roten, aber der Sozialisten, welche bereits Dhimmis von Hitler geworden waren und unter Arbeiterkollegen willig Verrat übten. Diese waren es auch, welche 1938 Hitler am Heldenplatz mit “ wir wollen unsern Führer sehn!“ willkommen hießen.
    Mein Großvater hatte nur deswegen überlebt, weil er aus der Strafkompaglie 999, wohin man ihn als zum Tode Verurteilten, zur Frontbewährung an die Partisanenfront geschickt hatte, einfach mit 5 anderen Todgeweihten, davongelaufen war, wo man diesen „Deserteuren“ an diee 15.000 Schuss Maschinengewehrsalven nachgeschossen hat. Andere Deserteure, welche diese Munitionskisten schleppen mussten, haben dann nach dem Krieg diese Tatsachen berichtet.
    Der Widerstand gegen den Faschismus, war schon immer ein Abenteuer, aber es hat sich auch immer für unser Land ausgezahlt, diese Gefahr auf sich zu nehmen.

    MM. Danke für diesen Bericht. Das ist ein Zeitdokument. Bitte noch um Präzisierung: Was ist „KG-Krems“?

  3. Schon in meiner Jugendzeit hat mich das Thema Naziideologie erschüttert. Immer wieder stellte ich mir die Frage was Deutsche dazu gebracht hat ihre eigenen Landsleute zu vernichten – psychisch und physisch. Wer sich informierte, konnte als junger Mensch die Ursachen erkennen. Die DDR war für mich eine Art Straflager für die Deutschen, eigentlich naheliegend nach dem Massenmord. Dass aber sich in diesem Land die Diktatur und die Bespitzelung wieder in so gigantischem Maß ausbreiten konnte, war für uns junge Westdeutsche lange nicht ersichtlich – nicht vorstellbar.
    Heute kann ich es nicht fassen, dass es wieder Deutsche sind, die die Islamisierung eines endlich befriedeten Landes mit voller Absicht und unerschrockener Härte und Ausdauer und jeden ihnen zur Verfügung stehenden verbrecherischen Mitteln betreiben und diese Ideologie dem Deutschen als verehrenswerte wertvolle religiöse Lehre in einem aufgeklärten Land als integrationswürdig darstellen – ohne jegliche überzeugende Argumente. Wenn ein Herr Gauck, aus verheerenden Verhältnissen kommend, meint, er kann den Deutschen sagen, was sie zu akzeptieren haben und was nicht, dann soll er seine Koffer packen und den Islamisierungsprozess woanders ausleben. Man fühlte nach seiner Weihnachtsansprache, dass der Mann sich vor denkenden Menschen unsterblich lächerlich gemacht hat, nur, gelacht hat wahrscheinlich keiner mehr. Zu noch gefährlicherer Größe wird er aufsteigen, wenn das Wahrheitsministerium in Brüssel in voller Blüte steht – aber wer weiß was bis dahin passiert – keiner! Sage genau das Gegenteil von dem was wahr ist, und die Verwirrung wird die armen Seelen treffen und zerstören und wir errichten die Mauer des Schweigens, der Vertrauensverluste und der Genosse erlebt die Auferstehung der Gesinnungsdiktatur. Herr Gauck fühlt sich wohl, das ist bei 4 Kindern, die zu ernähren sind, wichtig. Da rauscht ein Sturm der Entrüstung an solchen Gestalten vorbei – bis zum Endsieg. Das Kreuz auf dem Wahlschein hat Symbolwert. Deutsche wacht auf – nach dem 3.Reich und der DDR jetzt die islamisierende EU-Diktatur?

  4. Was hat ihr das genütz?in der hölle viel Spass mit dem Teufel..Sie ist jetz wach geworden.das ist zu spät..Der Islam lebt auch nach ihr..

    MM: Ihr Kommentar zeigt, das Sie von Geschichte und dem eigenständigen Wert eines ethischen Widerstands gegen Unrecht nichts begriffen habe. Was nützte das Stauffenberg-Attentat gegen Hitler?

  5. Lasst uns wenigstens das geistige ERbe dieser

    tapferen Frau in Erinnerung behalten und für

    die Freiheit kämpfen.

    Demokratisch legitimierter Widerstand. Jetzt.

    Wann sonst?

  6. Sehr bewegend. Aber leider muss man sagen, dass die Linken erfolgreich, denn Fachismus und Rassismus für sich vereinahmt. Sie haben es geschaft der Gesellschaft einureden, dass die Antifaschisten, Widerstandskämpfer und Aufklärer, Liken gewesen wären. Diese Strategie hat sie unbesiegbar gemacht und ist der Grund warum sie Erfolgreich sind. Ich konnte mir früher nicht im Traum vorstellen, dass Widerstandskämpfer im 3. Reich, Konservative und chr. Fundamentalisten waren. ( Fundamentalist meine ich nicht als Beleidigung). Erst durch das Internet habe ich die andere Seite gesehen. Wenn es um die Ideologie der 68 er ging, nutzten sie immer den Faschismus, als moralische Waffen. Sie können sich gar nicht vorstellen, was für einen Schwachsinn sich die Linken sich im Namen des Antifas sich ausgedacht. Die 68 er haben die würde der NS Opfer wirklch durch den Dreck gezogen. Wie viele Deutsche ( Linke) wissen denn schon, dass die wichtigsten Widerstandkämpfer gegen das 3. Reich, Christen, Katholiken ( Stauffenberg),Konservative etc. waren.

    MM: NIEMAND ist unbesiegbar! 🙂

  7. Ich hoffe, aber um sie zu bekämpfen braucht man eine starke Medienfront. Ich respektieren ihre Arbeit, aber sie müssen eingestehen, dass ihr Blog nicht soviel Menschen erreicht wie die Bildzeitung. Die mediale Präsens und politische Stärke fehlt. Wenn die ausgeschiedenen Politiker der CDU sich zusammentun würden, gäbe es Hoffnung, sie sind alles Verstritten und kümmern sich um ihren persönlichen Kapital ( z.B Merz)

  8. Im Dritten Reich wollten alle bei den Gewinnern sein.

    Bei den Kommunisten in DDR wollten auch
    alle bei den Gewinnern sein.

    Heute sind fast alle links weil sie auch
    mal was vom Kuchen abwollen.

    Links sein bedeutet für mich alle Vorteile
    genießen zu wollen. Den eigenen Verstand und
    den Charakter stelle ich hintenan.

    Hauptsache ich bin bei der siegreichen Mehrheit.

    Freunde seit hellwach. Es könnte auch mal
    sein, das ihr diesmal zu den Verlierern
    gehört.

    Wir können diesen Leuten nur entgegenrufen.

    Freiheit !!!!!

    Demokratisch legitimierter Widerstand. Jetzt.

    Wann sonst !!!

  9. Wie Vertreter der Linkspresse noch nach dem Tod über die verstorbene Susanne Zeller-Hirzel herfallen ist unsäglich.

    „Das was Geyer hier betreibt, ist Ekel-Journalismus, der sich aus den dunklen Zeiten des deutschen Propaganda-Journalismus speist.”
    http://journalistenwatch.com/cms/2012/12/31/kolner-stadtanzeiger-susanne-zeller-hirzel-und-die-rechten/

    Hier noch mal ihr Interview mit der JF:
    http://www.jf-archiv.de/archiv02/092yy29.htm

    Die Linken konnten sichtbar nicht ertragen, daß Frau Zeller-Hirzel mit ihren Zeitzeugen-Berichten deren „Nachkriegsordnung“ durcheinander brachte. Ihre Aussage: „Der National-Sozialismus war eine linke Bewegung.”

    Ja, das ist auch für mich eine Tatsache. Er hatte die gleichen menschenverachtenden Eigenschaften, die sämtliche linken Strömungen zu allen Zeiten aufwiesen.

    Der erste „la Grande Terreur“ (Der Große Terror) der Linken begann 1789 in Frankreich mit der Französischen Revolution. Und wie alle späteren linken Revolutionen fraß sie ihre Kinder:
    „Der Nationalkonvent beschloss am 5. September 1793 offen die Einführung von Terrormaßnahmen zur Unterdrückung aller „konterrevolutionären“ Aktivitäten, die insgesamt etwa 35.000 bis 40.000 Todesopfer forderten. Etwa 21.000 „Überwachungsausschüsse“ wurden gebildet. Robespierre rechtfertigte den Terror mit seinem Ziel, der Tugend. In einem „Tugendstaat“ seien „das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch terreur zu beherrschen“, erklärte er am 5. Februar 1794 vor dem Nationalkonvent: „Die Terreur ist nichts anderes als unmittelbare, strenge, unbeugsame Gerechtigkeit; sie ist also Ausfluss der Tugend; …“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Terror_%28Frankreich%29#cite_ref-1

    Dieses Prinzip wurde in späteren Zeiten das wichtigste Unterdrückungsinstrument aller Linken Strömungen. Die schon symptomatische und fanatische Zerstrittenheit unter linken Genossen ist Programm und wirkte sich immer auch auf alle anderen verheerend au, die in diesen Strudel geraten

    Wenn sich, die oft nur in unwesendlichen Teilen unterscheidenden, internationalen Sozialisten / KPD, nationalen Sozialisten / NSDAP, und die stets hin und her gerissenen, wendehälsig agierenden Sozialisten der SPD, in einem glichen, dann in den Methoden, wie sie mit dem Gegner, vor allem aber mit dem politisch verwandten, sozialistischen Konkurrenten umgingen.

    Während der Weimarer Republik behaupteten alle drei Strömungen, daß es ihnen um die arbeitende, unterdrückte Masse ginge, die es zu stärken und zu unterstützen gälte und daß der Kapitalismus der Gegner wäre. Dennoch riefen sie ihre Anhänger dazu auf, sich untereinander mit größter Brutalität bis auf Leben und Tod zu bekämpfen, sich gegenseitig zu bespitzeln und zu denunzieren.

    Vorwürfe der KPD an die SPD:
    Kongress der Kommunistischen Internationale in Moskau, März 1919:
    … „Die notwendige Voraussetzung eines solchen erfolgreichen Kampfes ist die Trennung nicht nur von den direkten Lakaien des Kapitals und den Henkern der kommunistischen Revolution, in welcher Rolle die rechten Sozialdemokraten erscheinen, …”
    http://www.sinistra.net/komintern/dok/1krichtkid.html

    Ein gebräuchliches Schimpfwort bei der KPD war auch: Sozialpatrioten. Ob damit die SPD oder die NSDAP gemeint war, oder auch beide, weiß ich bisher nicht.

    Vorwürfe der SPD an die KPD:
    „ … die theoretische und publizistische Gleichsetzung von Faschismus und Bolschewismus, von faschistischer und kommunistischer „Diktatur“, die bereits Mitte der zwanziger Jahre in der gesamten sozialdemokratischen Presse besonders in Deutschland zur täglichen Übung geworden war. Einer der Führer der österreichischen  Sozialdemokratie, Julius Deutsch, nannte den Faschismus einen „Bolschewismus der Tat“; Arthur Crispien erklärte in seiner Eröffnungsansprache auf dem Berliner Parteitag der SPD 1924: „Der Bolschewismus endet im Faschismus. Das sehen wir in Ungarn, in Italien und auch in Russland, wo im Grunde nichts anderes als der Faschismus wütet.“ Im März 1929 begründete der „Vorwärts“ die sozialdemokratische  Ablehnung, an dem unter dem Patronat des französischen Schriftstellers und Antimilitaristen Henri Barbusse einberufenen Internationalen Antifaschistischen Kongress teilzunehmen, u. a. mit dem Satz: „Der Kampf gegen den Faschismus kann nicht in einer Front mit den Vätern des Faschismus geführt werden.“ In dem gleichen Artikel wurden die Kommunisten ideologisch als „die besten Stützen“ des Faschismus bezeichnet. Otto Wels sagte in seiner Eröffnungsansprache auf dem SPD-Parteitag 1931 in Leipzig: „Bolschewismus und Faschismus sind Brüder.“
    http://www.trend.infopartisan.net/trd1108/t071108.html

    Für die KPD war die SPD also die Partei der „Sozialfaschisten“ und umgekehrt nannte die SPD die KPD die „Väter des Faschismus“. Das alles schon lange bevor die NSDAP als dritte Sozialistische Kraft mächtig wurde.

    Daß auch die nationalsozialistischen Kontrahenten damals durchaus als Sozialisten anerkannt wurden, läßt sich schön an folgendem Plakat erkennen:
    http://images.metmuseum.org/CRDImages/ph/web-large/DP109575.jpg
    Der daraus hervorgehende Vorwurf ergab nur unter dieser Voraussetzung einen Sinn.

    Im Zweifel jedoch, wenn man ein lohnendes Ziel sah, vergaß man alles trennende und konnte vor 1933 auch mit den Nationalen Sozialisten paktieren und gemeinsam mit ihnen auf die Barrikaden gehen. Denn im Grunde waren sie wie zerstrittene Geschwister; jedenfalls was ihre Instrumente des Machtkampfes betrifft: Terror – Bespitzelung -Verleumdung – Ausgrenzung – physische und psychische Angriffe bis hin zur Vernichtung. Da wurde immer in ganzen Klassen gedacht und auch abgerechnet- das Individuum hatte keinen Wert.

    Die menschverachtende physische Gewalttätigkeit hat im Lauf der Jahrzehnte zwar abgenommen, aber alle anderen Behandlungsmethoden haben sich bis heute erhalten.

    Die perfiden psychologischen „Kriegslisten“, die Zerstörungstechniken sind, von den gleichermaßen (wie 1793) zerstrittenen Vorläufern der Grünen, den 68er K-Gruppen sowie den unterschiedlichen Alt-Roten, perfektioniert worden und werden heutzutage mehr denn je gegen mißliebige politische Gegner eingesetzt.

    Man sagt jeder Gesellschaft ein kollektives Gedächtnis nach. Wenn das so ist, muß man sich über althergebrachte Redewendungen wie: „Er oder Sie ist ein linker Vogel“ u.ä. / „ich bin gelinkt worden“, nicht wundern.

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