Der Islam kennt keine Meinungsfreiheit: Lebenslang für ein 22-zeiliges Gedicht


Freiheit und Islam

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Meinungsfreiheit und Toleranz fordern Muslime immer nur dort ein, wo sie noch nicht in der Mehrheit sind. Doch haben sie diese erreicht, dann ist es vorbei mit beidem. Der Islam ist – wo immer er sich etabliert hat – ein zutiefst antidemokratisches und intolerantes Willkürsystem.

Nun hat dies in Katar ein Poet in Katar in einem 22-zeiligen Gedicht kritisiert. Dafür muss er nun lebenslang einsitzen. Unsere Linken einschließlich amnesty international schert’s nicht. Denn deren Angriffsziel ist nur der Westen. Der Islam ist den Linken hingegen sakrosankt.

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Katar: Lebenslange Haft für 22 Zeilen

Es ist nur ein kurzes Gedicht – doch weil Mohammed Al-Agami darin das Herrscherhaus von Katar kritisierte, hat ihn ein Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Schicksal des 36-jährigen Poeten liegt nun ausgerechnet in den Händen des Emirs. 

“Sie importiert all ihre Sachen aus dem Westen. Warum importiert sie nicht Gesetze und Freiheit”?

Mit diesen Versen endet ein Gedicht des Poeten Mohammed bin Raschid Al-Dib Al-Agami aus Katar. Und genau wegen dieses Gedichts hat ein Gericht in dem Golfstaat den Dichter am Donnerstag zu lebenslanger Haft verurteilt. Mit “sie” – das ist für jeden Katarer unschwer zu erkennen – meinte Agami Scheicha Mozah, die Zweitfrau vom Emir Scheich Hamad, die ihren Mann auf allen Auslandsreisen begleitet und mit ihren edlen Roben zu so etwas wie dem schönen Gesicht des Wüstenstaats avanciert ist. Für die unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagenden Richter hatte der Literat damit die Grenze des Erlaubten überschritten. Sie erkannten ihn für schuldig, den Emir beleidigt und zum Sturz seiner Herrschaft aufgerufen zu haben.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die engen Grenzen der Meinungsfreiheit in dem Golfemirat. Zwar präsentieren sich Scheich Hamad und seine Gattin Mozah gerne als aufgeklärte Herrscher, die Kritik dulden und die Pressefreiheit fördern – doch nur bis zu einer bestimmten roten Linie. Diese wird vom Herrscherhaus vorgegeben und muss auch vom medialen Flaggschiff des Landes befolgt werden: dem Nachrichtensender Al-Jazeera.


In den vergangenen Monaten haben mehrere Redakteure und Moderatoren den Kanal verlassen, aus Protest gegen die Einmischung der Regierung in die redaktionelle Linie. Unter ihnen ist auch der langjährige Deutschland-Korrespondent des Senders, Aktham Suliman. Die Journalisten warfen dem Regime vor, es ermögliche keine unabhängige Berichterstattung über die Aufstände in Bahrain und Syrien. In Bahrain habe Al-Jazeera das verbündete Königshaus im Kampf gegen die Opposition einseitig unterstützt – in Syrien sei es umgekehrt. Hier verherrliche der Sender die Aufständischen gegen das Assad-Regime und vermittle ein einseitiges Bild der Lage im Land, so die Kritiker, die das Haus im Zorn verließen.

Quelle:

Der Inder und seine Zunge

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