Türkei: Morde an Frauen um 1400 Prozent angestiegen


Türkei Morde an Frauen

Nicht nur wegen der enormen Gewalt gegen Frauen:
Die Türkei hat keinen Platz in der EU
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Türkei: Morde an Frauen um 1400 Prozent angestiegen

2. Januar 2013

 Humanist News

Wien. (HN) Laut Angaben des türkischen Innen- und Justizministeriums stieg die Zahl der Morde an Frauen seit 2002 um 1400 Prozent an. Jeden Tag werden zwei von fünf Frauen Opfer von Gewalt. Durchschnittlich werden 5 Frauen täglich ermordet. Jede vierte Frau in der Türkei hat mindestens einmal in ihrem Leben körperliche Gewalt erfahren.

Der politische Einfluss konservativer Muslime steigt in der Türkei seit Jahren an. Der politische Islam in der Türkei erlebt durch Premier Recep Tayyip Erdogan seine Blütezeit. Heute sind vergleichsweise mehr Menschen in der Türkei strenger religiös, als vor Regierungsantritt der islamistischen AKP. Erdogans AKP erhielt 2002 die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament.

Heute deutlich mehr Gewalt an Frauen als früher

Diese Zahlen fasste die Gewerkschaft “Diyanet-Sen” der türkischen Religionsbehörde (Anm.: Diyanet) in einem Bericht zusammen. Diyanet-Sen beruft sich dabei auf offizielle, aber auch inoffizielle Aussagen aus den türkischen Ministerien und Behörden, die im Bericht als Quellenangaben angeführt werden. Die Gewaltbereitschaft gegenüber Frauen soll seit Jahren ansteigen. Die meiste Gewalt entsteht innerhalb der Familien und geht vom Ehemann aus.

Vergewaltigungen steigen ebenfalls an

Der Bericht der Diyanet-Sen weist auch auf die steigende Zahl der Vergewaltigungen und der sexuellen Belästigung von Frauen hin. In den letzten fünf Jahren wurden 30 Prozent mehr Fälle angezeigt, die Dunkelziffer ist unbekannt. Zwischen 2005 und 2010 sollen über 100.000 Frauen Opfer sexueller Übergriffe geworden sein. Diyanet-Sen betont, dass geschätzte 40 Prozent der Betroffenen Frauen sich aus Angst vor sozialer Ächtung und weiterer Gewalt nicht an die Behörden wenden würden.

Mehr Imame, mehr Glaube, weniger Gewalt

Diyanet-Sen schlägt vor, die Imame örtlicher Moscheen besser auf dieses Thema zu sensibilisieren und den Wert der Frau in der Familie zu betonen. An den Polizeieinsätzen sollen zukünftig auch Imame teilnehmen, fordert Diyanet-Sen. Als Begründung nennt der Bericht, dass so Scheidungen besser verhindert werden könnten, um die Familie zu erhalten.

Ursachen der Gewalt laut Soziologie

Laut dem Soziologen Prof. Dr. Yak?n Ertürk ist der deutliche Gewaltanstieg auf zwei wesentliche Faktoren zurückzuführen. Einerseits würde die Gesellschaft sensibler auf das Thema reagieren, das in den letzten Jahrzehnten weltweit behandelt wird. Die mediale Berichterstattung würde die verübte Gewalt also auch deutlicher erwähnen und so in das Bewusstsein der Menschen bringen.


Andererseits gäbe es tatsächlich einen Anstieg der Gewalt vieler Männer, die um ihre bisherige Vormachtstellung in der Gesellschaft fürchten. Diese Angst begründet sich laut Ertürk in der Emanzipation der Frau und ihrem Bestreben nach mehr Autonomie und Unabhängigkeit (Anm.: vor den Mänern), was der traditionellen Sichtweise vieler Männer widerspricht. Daher würden viele Männer die Abhängigkeit der Frau und ihre körperliche Unterlegenheit ausnutzen, um ihre Position auch mit Gewaltandrohung und -anwendung zu festigen.

Quelle:
http://www.humanist-news.com/turkei-morde-an-frauen-um-1400-prozent-angestiegen/

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Weiterführende Links:

  1. Türken ergötzen sich an Vergewaltigungs-Sendungen im Fernsehen
  2. 2000 Jahre türkische Vergewaltigungskultur
  3. Wie Mohammed Frauen bedroht
  4. Mohammeds Frauenfeindlichkeit: “Oh ihr Frauen: Ihr seid die Mehrzahl der Höllenbewohner!”
  5. Fatwa zu der Frage der Art und Weise, wie eine Frau geschlagen werden darf
  6. Fatwa über die Sex-Pflicht der Ehefrau
  7. “Der Islâm ließ die Frau zu Rang und Würde kommen”
  8. Massenmord des Islam: 2000 Mädchen und junge Frauen sterben TÄGLICH an der islamischen Praxis der Genitalverstümmelung
  9. Die Genitalverstümmelung blüht im Zuge des “Arabischen Führlings” richtig auf
  10. Islam und weibliche Genitalverstümmelung
  11. Fatwa über die Frage, ab welcher Entfernung ein Gebet im Islam ungültig wird, wenn ein Esel, eine Frau oder ein schwarzer Hund an einem betenden Mann vorüber geht

 

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