Deutscher Chemiker: “Solar- und Windstrom sind viel zu teuer und eignen sich nicht für die Einspeisung in Netze”


Die Energiewende-Politik der Bundesregierung belastet die deutschen Verbraucher immer stärker. Nach der jüngsten Strompreisanalyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) steigen die staatlichen Steuern und Abgaben auf den Stromverbrauch in diesem Jahr um rund 25 Prozent auf den Rekordwert von 31,6 Milliarden Euro

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Offener Brief an Franz Alt, Öko-Aktivist

Sehr geehrter Herr Alt,

Anfang Juni 2013 haben Sie an Bundesminister Altmaier zur „Energiewende“ geschrieben und Ihre bekannten Thesen wiederholt, denen ich nicht zustimme aus folgenden Gründen:

1. Kohlendioxid ist kein Schadstoff. Kohlendioxid-Emissionen haben keinen schädlichen Einfluß auf das Klima. Der Verzicht auf die „Energiewende“ würde deshalb keine Folgeschäden und keine Folgekosten verursachen.

2. Um den sehr geringen Kohlendioxid-Gehalt der Luft von 0,04% zu verdoppeln, müßte man sämtliche fossilen Brennstoff-Vorräte der Erde verbrennen. Laut IPCC würde die Globaltemperatur im Falle solcher Verdoppelung um 1,1°C steigen, was nicht schädlich wäre. Dieser Wert führt das „Zwei-Grad-Ziel“ der Bundeskanzlerin ad absurdum.

3. Es besteht keine Korrelation zwischen dem Kohlendioxid-Gehalt der Luft und der Globaltemperatur. Seit 15 Jahren sinkt die Globaltemperatur, obwohl der Kohlendioxidgehalt steigt.


4. „Sonne und Wind schicken uns keine Rechnung“ wie Sie schreiben. Sie schicken uns aber auch keinen Strom. Der muß erst hergestellt werden. Solar- und Windstrom sind jedoch viel zu teuer und eignen sich nicht für die Einspeisung in Netze. Energiedichte und Stetigkeit sind viel zu niedrig.

5. Weil Solarstrom so teuer ist geht eine Solarfirma nach der anderen bankrott. Siemens und Bosch haben riesige Schäden in Kauf genommen und sind aus dem Solargeschäft ausgestiegen.

6. In Deutschland haben wir einschließlich Wattenmeer nicht genügend Platz, um die Fossilkraftwerke durch Windräder zu ersetzen.

7. Solardächer und Windräder können keine Fossilkraftwerke ersetzen, weil die Industrie auch dann Strom braucht, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint. Bei Flaute müssen Gaskraftwerke einspringen, in die aber niemand investieren will, weil sie niemals wirtschaftlich betrieben werden können.

8. Selbstverständlich wäre es schön, wenn wir auf Treibstoffimporte verzichten könnten. Das ist möglich, weil wir 90 Milliarden Tonnen Kohle haben.

9. Selbstverständlich wäre es schön, wenn wir auf Heizölimporte verzichten könnten. Das ist möglich durch Wärmepumpen, die durch Nuklearstrom betrieben werden.

10. Nuklearstrom ist der preisgünstigste Strom, deshalb nutzen 30 Nationen die Kernenergie. Weitere 7 Nationen wollen in die Kernenergie einsteigen. Gigantisch sind die weltweiten Pläne zum Ausbau der Kernenergie. Bei Königsberg wird ein Kernkraftwerk gebaut, um Deutschland mit Strom zu versorgen.

11. Kernenergienutzung hat keine Rohstoffprobleme. Nuklearstrom hat eine hohe Energiedichte und eine hohe Stetigkeit. Die Endlagerung von Restaktivität ist technisch längst gelöst, Deutschland hat ideale geologische Voraussetzungen. Die natürliche Radioaktivität der Salzlagerstätten ist viel größer als die eingelagerte künstliche.

12. Vor allem ist die Kernenergie sicher, unvergleichlich sicherer als die Kohleförderung. In 50 Jahren Kernstromerzeugung ist in Deutschland niemand zu Schaden gekommen. In Tschernobyl ist eine Atombombenfabrik vorhersehbar explodiert aufgrund eines kriminellen Befehls der Sowjetarmee. In Fukushima wurde ein Kernkraftwerk durch ein Seebeben zerstört. Trotzdem hat niemand gesundheitliche Strahlenschäden erlitten.

Die „Energiewende“ erfordert den Ersatz der Sozialen Marktwirtschaft, ohne die Wohlstand für alle nicht möglich ist, durch eine sozialistische Planwirtschaft im Sinne der DDR. Die „Energiewende“ hat durch drastische Stromverteuerung eine Desindustialisierung mit Arbeitslosigkeit zur Folge und eine Enteignung breiter Bevölkerungsschichten. Schon jetzt können über 800.000 Haushalte ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen.

Ich hoffe auf eine starke Verbreitung dieses Schreibens, das auch im Internet steht unter www.fachinfo.eu/alt.pdf .

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 11.06.2013

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