Von unserer linken Medienmafia totgeschwiegen: Aleviten in Bayern fordern Scharia-Verzicht


PAZ

Allein die Preußische Allgemeine Zeitung berichtete über einen bemerkenswerten politischen Akt innerhalb der islamischen Immigranten-Verbände in Deutschland: Die Alevitischen Gemeinden in Bayern forderten kürzlich eine generelle Distanzierung von der Scharia durch alle hiesigen Islamverbände. Es ist genau das, was wir Islamkritiker ebenfalls fordern. Nun fragt sich: Warum schweigen die anderen Medien diese Forderung tot? Ist es ihr stillschweigendenes Eingeständnis dafür, dass es einen Islam ohne Scharia nicht gibt – und wollen sie durch ihr Schweigen verhindern, dass ihre Leser sich dieser Tatsache bewusst werden? Oder unterstützen die Linken – aus taktischen Gründen – den Scharia-Islam?

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Von unserer linken Medienmafia totgeschwiegen: Aleviten in Bayern fordern Scharia-Verzicht

Die Preußische Allgemeine Zeitung berichtet als einziges Medium in Deutschland über eine eminent wichtige Forderung der Alevitischen Gemeinden in Bayern: Sie wollen von den Islamverbänden die Distanzierung von der Scharia, denn aus ihrer Sicht sei sie zusammen mit dem politischen Islam “das Haupthindernis der Integration von Islamangehörigen und die Hauptgefahr für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Glaubensrichtungen”. Bezeichnenderweise ist der als so “modern” und “aufgeklärte” Imam Bajrambejamin Idriz strikt dagegen und unterstellt den Aleviten, sie würden sich “eine extremistische islamfeindliche Strömung” zu eigen machen.

(Von Michael Stürzenberger)

Die Preußische Allgemeine schreibt:

“Aufruf zur Distanzierung von der Scharia anlässlich der Forderung von Dr. Aydin Findikcis“, lautet die schlichte, dafür aber umso bedeutsamere Überschrift einer gemeinsamen Presseerklärung von Vereinen und Verbänden der Alevitischen Gemeinden in Bayern. Findikcis ist Vordenker der Initiative „Ich akzeptiere das Grundgesetzbuch, ich will keine Scharia“, die allerdings weit von einer Massenbewegung entfernt ist und angesichts der Reaktionen auf die Presseerklärung wohl auch nie eine werden wird. Doch das hält die Aleviten in Bayern nicht davon ab, zu betonen, dass aus ihrer Sicht „die Scharia (der politische Islam)“ das Haupthindernis der Integration von Islamangehörigen und die Hauptgefahr für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Glaubensrichtungen sei.

Obwohl immer wieder gefordert wird, die Muslime sollten sich besser in die Gesellschaft integrieren, reagierten die deutschen Medien auf das Bekenntnis der bayerischen Aleviten mit Schweigen. Ali Dogan, Generalsekretär der Alevitischen Gemeinde Deutschland e.V., betonte gegenüber der PAZ, dass der Bundesverband der Aleviten generell hinter der Erklärung des bayerischen Landesverbandes stehe, und bedauerte, dass es bisher keine positiven Reaktionen gebe.

Kritik kommt dafür aus den Reihen der Muslime selbst. So unterstellte der Imam der Penzberger Moschee in München, Bajrambejamin Idriz, die Aleviten, selbst Muslime, würden sich eine extre- mistische islamfeindliche Strömung zu eigen machen. Der umstrittene Imam betont, dass man die Scharia nicht mit dem Grundgesetz auf eine Stufe stellen könne, und wirbt für diese, ohne darauf einzugehen, dass in anderen Ländern im Namen der Scharia gefoltert, gesteinigt und entrechtet wird.”

Imam Idriz entlarvt sich immer deutlicher als Wolf im Schafspelz. Und die Münchner CSU, in deren Reihen Dr. Findikci seit mittlerweile über zehn Jahren vergeblich versucht, diesen Scharia-Verzicht ins politische Programm zu befördern, offenbart ihr komplettes Versagen beim Thema Islam. Die FREIHEIT hingegen hat diesen wichtigen Ansatz der Aleviten aufgegriffen und ihn zu einer kompletten Verzichtsforderung auf alle verfassungsfeindlichen Elemente des Islams ausgebaut.


Die CSU stimmt wie alle anderen etablierten Parteien und die allermeisten Medien in dieses “Schweigen der Lämmer” ein, obwohl wir es mit einer der wichtigsten gesellschaftspolitischen Fragen des 21. Jahrhunderts zu tun haben. Die einzige wohltuende Ausnahme in diesem Fall ist die Preußische Allgemeine Zeitung, die meines Erachtens auch die Zeitung in Deutschland ist, die den Positionen von PI momentan am nahesten kommt.

Was die Aleviten anbelangt: Sie sind eigentlich keine richtigen Moslems mehr, da sie den Koran nicht wörtlich nehmen. Daher werden sie, immerhin etwa 15-25% der türkischen Bevölkerung, von den Sunniten nicht als Moslems anerkannt und immer wieder verfolgt, diskriminiert sowie bisweilen auch getötet. In dieser Weltspiegel-Reportage ist zu sehen, wie schlimm die Situation der Aleviten in der Türkei ist. Darin werden auch Aufnahmen von dem Massaker 1993 in Sivas gezeigt, bei dem 37 Aleviten in einem Hotel von einer etwa 20.000 Menschen zählenden aufgebrachten Menge Sunniten verbrannt wurden. Es wird berichtet, dass vereinzelte Polizisten sogar behilflich gewesen sein, anrückende Militäreinheiten sich wieder zurückgezogen und die Menschenmassen die Feuerwehr bei den Löscharbeiten behindert haben sollen.

Die deutsch-türkischen Nachrichten mutmaßen gar, dass die alevitischen Opfer von dem Mob erschossen worden sein sollen, bevor sie dann in dem Hotel verbrannt wurden. Dies sei bei den Ermittlungen sowohl juristisch als auch kriminologisch verschleiert worden.

Am 11. November 2007 wurden die Gräber der Sivas-Opfer in Ankara, Karsiyaka beschädigt. Die Gedenkmauer ist dabei komplett zerstört worden. Kurze Zeit später kam es erneut zu einer Beschädigung der Sivas-Gedenkstätte durch unbekannte Täter.

Es soll bis heute keine Entschuldigung und keine Aufarbeitung des Anschlags geben, ein Beispiel für den “tiefen Staat” und die heftigen innertürkischen Konflikte, bei denen die schwierige Stellung der Aleviten einen wichtigen Bestandteil ausmacht.

Und solch ein Staat erdreistet sich, der Bundesrepublik Deutschland Vertuschung beim NSU-Terror oder bei diversen “Brandanschlägen” zu unterstellen, obwohl jene in den allermeisten Fällen vielmehr auf Stromklau oder unsachgemäße Selfmade-Elektroinstallationen zurückzuführen waren.

http://www.pi-news.net/2013/06/bayerische-aleviten-fordern-scharia-verzicht/| , 03. Jun 2013 |

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Aleviten

Aus Wikipedia:

Aleviten oder Alewiten (türkisch Alevi, kurdisch und zazaisch Elewi;  für „Anhänger Alis“) sind Mitglieder einer auf das 13./14. Jahrhundert zurückgehenden, mit dem Zuzug von turkmenischen Stämmen nach Anatolien entstandenen islamischen Glaubensrichtung,[1] die Beziehung zum schiitischen Islam lässt sich über Ismail I. herstellen. Die Konfession an sich wird als Alevitentum oder seltener Alevismus bezeichnet.

Die türkischen Aleviten sind nicht identisch mit den gleichnamigen (aber anders transkribierten) Alawiten in Syrien, die in der Türkei auch “Nusairische Aleviten” genannt werden, sowie der marokkanischen Dynastie der Alawiden.

Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ruhollah Chomeini bestimmte die Aleviten in den 1970er Jahren als Teil der schiitischen Gemeinde. Manche Aleviten sind sich in diesem Punkt nicht sicher und behaupten, dass das Alevitentum weder ganz zum Islam gehöre noch ganz unabhängig davon sei. Allerdings sind unter den Aleviten auch mehrere „Richtungen“ zu erkennen… Unter den Osmanen wurden die Aleviten als Häretiker verfolgt, insbesondere, weil sie sich 1514 mit den iranisch-safawidischen Schahs gegen die Osmanen verbündeten.

Wegen der Unterdrückung und der bedrohten Lage der Aleviten unter der sunnitischen Mehrheitsgesellschaft kam es im Laufe der Zeit immer wieder zu blutigen Aufständen. Erst seit der Gründung der modernen Türkei genießen sie in Teilen Glaubensfreiheit. Die Mehrheit der Aleviten unterstützten den von Kemal Atatürk verordneten Laizismus, weltlichen Rechtsstaat und die Demokratie. Die alevitische Bevölkerungsgruppe war eine der tragenden Kräfte bei der Gründung der türkischen Republik, weil sie sich insbesondere durch die Abschaffung der sunnitischen Rechtsordnung und die Einführung des Laizismus mit der Trennung von staatlichen und religiösen Angelegenheiten – bislang vergeblich – eine Gleichberechtigung mit der sunnitischen Glaubensrichtung erhoffte…

Die meisten Aleviten sind Türken und Turkmenen, eine Minderheit sind Kurden oder Zaza, andere wiederum sind Aserbaidschaner.[11] Außerhalb dieser gibt es auch Gemeinschaften in einigen Regionen Iranisch-Aserbaidschans. Die Stadt Ilchitschi, welche sich 87 km südwestlich von Täbriz befindet, ist fast gänzlich von Aleviten bewohnt…

Der alevitische Glaube ersetzt die sogenannte Allah-Mohammed-Beziehung des Sunnitentums durch die Allah-Mohammed-Ali-Philosophie. So wird beim alevitischen Glaubensbekenntnis an die Schah?da das ‚Ali ist der Freund Gottes‘ hinzugefügt und viel über die Dreierbeziehung gesungen. .. Die Gottesliebe und die Liebe zu Gott steht im Alevitentum vor der Gottesfurcht, was die Aleviten nochmals von den sunnitischen Anschauungen unterscheidet.

Der Sinn des Lebens im Alevitentum ist es, die Erleuchtung bzw. Vollkommenheit zu erreichen. Diesen erreicht man, wenn man sich an die Regeln der 4 Tore, 40 Pforten hält und dabei Nächstenliebe, Geduld, Bescheidenheit und andere gute Werte zeigt und im öffentlichen Leben anwendet… Die Verbote des Tötens, des Diebstahls, der Verleumdung und des Ehebruchs gelten für Aleviten gegenüber allen Menschen.

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