Manfred Kleine-Hartlages Rede zum 17. Juni 1953: „Damalige DDR hat fast so ausgesehen wie heutige BRD“

17.Juni 1953

Wer diese hervorragende Rede des deutschen Politologen und Publizisten Manfred Kleine-Hartlage zum (gestrigen) Gedenken an den Aufstand der DDR-Bürger (17. Juni 1953) gegen ihre sozialistischen  Unterdrücker und Machthaber liest wird feststellen, wie sehr sich die Berliner Republik in nun 23 Jahren bereits an das DDR-Unrechtssystem genähert hat.  Kleine-Hartlage kommt in seiner Rede zum schockierenden, aber für politisch Interessierte nicht überraschenden Schluss:

„Die DDR des Jahres 1953 hat fast so ausgesehen – wie die BRD des Jahres 2013“

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Publiziert 17.06.2013 | Von Manfred Kleine-Hartlage

17. Juni 1953: Das Volk der DDR verlor die Angst vor seinen Unterdrückern

Heute vor genau sechzig Jahren, am 17. Juni 1953, geschah in der damaligen DDR das, was alle diktatorischen Regime der Welt am meisten fürchten: Das Volk verlor seine Angst. Ein System der Einschüchterung, bei dem niemand sich traut zu rebellieren, weil er fürchtet, damit allein zu stehen, brach auf einen Schlag in sich zusammen.

 Das sozialistische DDR-Regime fürchtete nichts so sehr wie sein eigenes Volk, das es tyrannisch unterdrückte

Dieses Regime hatte von Anfang an gewusst, dass es vom Volk abgelehnt wurde. Es wusste, dass nur Wenige an seine Ideologie glaubten. Es wusste, dass es – und zwar völlig zu Recht – als Statthalter einer feindlichen Macht betrachtet wurde.

Das Volk wiederum wusste, dass die Früchte seiner Arbeit nicht ihm selbst gehörten, sondern von den Machthabern ins Ausland geschafft wurden – selbstredend nur aus den edelsten Gründen der Solidarität.

17-juni

Der 17. Juni 1953 war ein wahrer
Volksaufstand. Die gesamte damalige
DDR war davon betroffe (s
.oben)

Dieses Regime konnte sich nicht leisten, die Menschen mit ihrer eigenen Meinung zu Wort kommen zu lassen. Es war darauf angewiesen, dass der einzelne Bürger sich hütete zu sagen, was er wirklich dachte: dass er seinem Nachbarn misstraute, dass er im Betrieb, in der Schule, in der Universität und überhaupt in der Öffentlichkeit nichts sagte, was der Lehre der Partei widersprach. Dass er sich sogar überlegen musste, was er am Mittagstisch zu seinen eigenen Kindern sagte.

Und es konnte diesem Regime auch nicht genügen, dass der Bürger der Partei nicht widersprach: Er musste von Zeit zu Zeit, und zwar auf Kommando, seine ausdrückliche Zustimmung bekunden, und das nicht irgendwie; sondern in ganz bestimmten vorgegebenen Sprachregelungen, in gestanzten Wortschablonen, in stereotypen Phrasen, die in aller Regel den blanken Unsinn enthielten.

Diese immergleichen Phrasen waren Teil eines Unterwerfungsrituals:

  • Gerade weil sie so dumm waren, gerade weil jeder wusste, dass sie mit der Wirklichkeit nichts zu tun hatten, gerade weil jeder, der sie aussprach, sich dadurch zum Affen machen musste, und gerade weil es deswegen eine Selbsterniedrigung bedeutete, sie auszusprechen, waren sie das ideale moderne Äquivalent zum Gesslerhut:
  • Wer nicht mitmachte, war verdächtig. Er war verdächtig, eigene Gedanken zu haben. Er war verdächtig, Charakter zu haben. Er war verdächtig, nicht käuflich, nicht erpressbar und nicht manipulierbar zu sein. Für ein totalitäres Regime sind solche Menschen eine Gefahr.
  • Und eine Gefahr wäre auch gewesen, wenn diese Menschen in den Massenmedien zu Wort gekommen wären – also kamen sie nicht zu Wort. Die Medien der DDR waren im Wesentlichen gleichgeschaltete Propagandamedien, deren Propaganda nicht einmal gut gemacht war:
  • Sie erzählten – natürlich wiederum in Phrasen und immergleichen Versatzstücken – von einer lichten Zukunft, von der Jeder, der bis drei zählen konnte, wusste, dass sie nie kommen würde. Vom unverbrüchlichen Bruderbund mit der Sowjetunion – die ihren Vasallenstaat DDR und dessen Volk zur selben Zeit nach Strich und Faden ausplünderte. Vom unaufhaltsamen „Fortschritt“ – von dem Jeder wusste, dass er in Sklaverei und Ruin führen würde.
  • Eine Gefahr wäre gewesen, wenn Nonkonformisten die Möglichkeit gehabt hätten, als Mulitiplikatoren aufzutreten. Das Regime musste deshalb nicht nur verhindern, dass sie in irgendeiner Form Karriere machten, es musste sie geradezu aus der Gesellschaft ausschließen.
  • Und es hatte sich eine Ideologie zurechtgelegt, deren Funktion genau darin bestand, den Andersdenkenden, den Oppositionellen, den Feind des Regimes zum Feind des Menschen schlechthin, zum „Menschenfeind“, zu erklären.

Diese Ideologie nannte sich „Antifaschismus“

17.Juni b05

Am Morgen des 17. Juni folgten auch in Leipzig Belegschaften von Baustellen und Industriebetrieben den Berliner Kollegen und streikten. Einige Stunden später demonstrierten bereits Tausende vor öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen, die die SED-Diktatur symbolisierten.(Quelle)

Wer die Glaubenssätze der Partei nicht auf Kommando wiederholte, wer sich nicht ausdrücklich und lautstark von Verfemten distanzierte, wer die geforderten Unterwerfungsrituale nicht mitmachte, wer nicht bereit war, auf Geheiß der Partei zu erklären, der Sozialismus sei eine Bereicherung für uns alle, der konnte laut amtlicher Lesart nur ein „Faschist“ sein.

Und da die Grundphilosophie der Richter und Henker des Regimes lautete, Faschismus sei keine Meinung, sondern ein Verbrechen *, landete mancher als „Faschist“ gebrandmarkte Oppositionelle in einem sibirischen Konzentrationslager – aus dem Viele nicht zurückgekehrt sind.

* MM: Exakt dies ist die Parole der antifa und der deutschen Linken   (einschließlich heutige SPD)

An der Sprache kann man totalitäre System erkennen

George Orwell hat die Logik totalitärer Sprachverwirrung offengelegt. Wo totalitäre Tyrannen herrschen, da – und nur da! – gelten Schlagworte wie „Krieg ist Frieden“ oder „Freiheit ist Sklaverei“ – und man könnte hinzufügen: „Intoleranz ist Toleranz“.

Und aufgrund genau derselben Logik, einer Logik, die nur totalitären Ideologen und ihren Blutrichtern in den Sinn kommen kann, war es möglich, eine Ideologie, wonach der Andersdenkende ein Untermensch ohne Bürgerrechte sei, also eine Ideologie, die in diesem entscheidenden Punkt eins zu eins die Ideologie von Roland Freisler ist, ausgerechnet „Antifaschismus“ zu nennen!

Die DDR war von vornherein als Scheindemokratie geplant (Ulbricht)

Banner_17. Juni 1953 in Jena2

Am 17. Juni 1953 waren über 20.000 Menschen
auf den Straßen Jenas (Thüringen)

Das Regime nannte seinen Staat bekanntlich „demokratisch“. Und was es unter Demokratie verstand, hat Walter Ulbricht auf den Punkt gebracht:

„Es muss alles demokratisch aussehen, aber wir“ – also die Kommunisten – „müssen alles in der Hand haben“.

Es gab mehrere Parteien in der DDR, nicht nur die SED, aber die anderen Parteien wussten genau, was sie sagen – und vor allem: was sie nicht sagen durften.

Unter diesen Umständen hätte sich die SED das System der Einheitslisten sogar sparen können. Wenn in allen wesentlichen Fragen ohnehin alle Parteien dasselbe sagen, und das bis in die Phraseologie hinein, dann kann im Prinzip auch ein totalitäres Regime sich leisten, solche Parteien nominell miteinander konkurrieren zu lassen. Das Ergebnis wäre trotzdem dasselbe gewesen, und vor allem hätte dann alles noch ein bisschen demokratischer ausgesehen:

!

Die DDR des Jahres 1953 hätte dann fast so ausgesehen – wie die BRD des Jahres 2013.

Totalitarismus erkennt man als solchen nicht an den Zielen, auf die er sich beruft, sondern an den Mitteln, derer er sich bedient

  • Man erkennt ihn schon in seinen frühesten Phasen daran, dass er eine politische Moral propagiert, wonach das edle Ziel – welches auch immer: ob das nun die Volksgemeinschaft ist, oder die klassenlose Gesellschaft, oder auch die multikulturelle Gesellschaft – jedes Mittel heiligt, auch den Rechtsbruch, auch Zensur, auch Gesinnungsjustiz und Terror.
  • Man erkennt den Totalitarismus daran, dass die Herrschenden ihre Gegner als den Inbegriff des Bösen hinstellen und das Volk zum Rechtsbruch gegen Andersdenkende aufhetzen und vesuchen, eine Pogromstimung zu erzeugen.
  • Man erkennt ihn daran, dass sie versuchen, bestimmte Gruppen aus der Gesellschaft auszuschließen, aus Vereinen und aus Kirchen, dass man sie um ihren Arbeitsplatz und ihre Bankkonten bringt, und dass man eine Art inoffizielles Kontaktverbot über sie verhängt. Es soll nicht mehr möglich sein, den Anderen als einen Menschen wahrzunehmen: Er soll hinter einem ideologisch definierten Feindbild, einer Karikatur, restlos verschwinden.
  • Man erkennt ihn daran, dass jeder Bürger und jede Institution zum „Kampf“ und zur „Wachsamkeit“ aufgerufen wird, und dies auch und gerade in unpolitischen Lebensbereichen, wo solcher Kampf und solche Wachsamkeit normalerweise nichts zu suchen haben.
  • Man erkennt ihn daran, dass insbesondere die Wissenschaft und die Medien mit einem politischen„Kampfauftrag“ versehen werden – und diesen auch erfüllen, und wenn sie ihr eigenes Ethos damit noch so sehr verraten.
  • Man erkennt ihn daran, dass die Machthaber sich nicht damit begnügen, dass die Bürger sich gesetzesloyal verhalten, sondern dass sie dazu übergehen, auch Meinungen, Gedanken und Gefühle zu kontrollieren, sie zum Maßstab staatbürgerlicher Loyalität zu machen und den Bürger, der die aus Regimesicht „falschen“ Gedanken und Gefühle hat, deswegen zum Staatsfeind zu stempeln.
  • Man erkennt Totalitarismus als solchen schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt daran, dass die gesamte staatliche Bildungspolitik, die Schulen, Universitäten, bis hinunter zu den Kindergärten, darauf ausgerichtet wird, die Maßstäbe für rationales Argumentieren zu zerstören und durch ideologiegesteuerte Pawlowsche Reflexe ersetzen.
  • Und man erkennt ihn nicht zuletzt an der penetranten Allgegenwart ideologischer Propagandaphrasen in allen Lebensbereichen – bis hinein ins Fußballstadion.

Leider wird niemand behaupten können, dass solche Zustände der real existierenden BRD des Jahres 2013 fremd seien:

Dieselbe Allgegenwart von Kampf- und Wachsamkeitsparolen, von geisttötender Indoktrination und Umerziehungskampagnen, von unerträglicher geistiger Öde in den Medien, dieselbe Diffamierung des Andersdenkenden als „Faschist“ und „Menschenfeind“.

Die Rechtfertigungsdoktrin für all dies hieß in der DDR „Antifaschismus“, und heißt in der heutigen BRD ebenfalls Antifaschismus. Warum auch nicht? Sie erfüllt ja dieselbe macht-technische Funktion, nämlich sich selbst von der Pflicht zu Einhaltung demokratischer Spielregeln zu entbinden.

Nicht nur die antifa (oben) sind
die
Faschisten von heute

Worin sich beide Systeme aber vor allem ähnlich sind, ist, dass sie ein ideales Biotop sind, in dem Kretins definieren, was Intellektualität ist – weil ja jede geistige Leistung, die über die bloße Phrasenmontage hinausgeht, von vornherein dissidenzverdächtig ist.

Während des Kalten Krieges entwickelten Politikwissenschaftler die sogenannte Konvergenztheorie, wonach die Zustände in Ost und West sich im Zeitverlauf immer mehr einander angleichen würden. Und obwohl es den Realsozialismus heute nicht mehr gibt, feiert die Konvergenztheorie ihre späten Triumphe.

Ein Regime, das sein Volk umerziehen will, ist in Wirklichkeit sein Feind

Ein Staat – oder sagen wir genauer: ein Regime, das heißt eine zusammenhängende Machtstruktur, von der der eigentliche Staat nur ein Teil ist – ein Regime also, das es nötig hat, seine Bürger umzuerziehen, einzuschüchtern und mundtot zu machen, gibt dadurch zu, dass es ein Feind des eigenen Volkes ist und zu diesem Volk in demselben Verhältnis steht wie eine Besatzungsarmee zum Feindesland.

Die Mittel des politischen BRD-Establishmants gleichen immer mehr denen des DDR-Regimes

Die Mittel, mit denen die politische Klasse der BRD und ihre Komplizen die Konformität der Bürger zu erzwingen versuchen, gleichen nicht zufällig denen, die das DDR-Regime anwandte, sondern offenbaren die innere Verwandtschaft beider Regime.

Dass wir uns hier noch versammeln können, vedanken wir nicht dieser Klasse, die unser Versammlungsrecht sofort kassieren würde, wenn sie es könnte. Wir verdanken es dem Grundgesetz, das aus einer Zeit stammt, als die Bundesrepublik Deutschland sich noch als bewusst antitotalitäres Staatswesen verstand. Wir verdanken es, genauer gesagt, der Tatsache, dass die Versuche der herrschenden Klasse, dieses Grundgesetz auszuhöhlen, umzudeuten, zu entstellen, zu manipulieren, zu beugen und zu brechen zwar schon viel zu weit gediehen sind, dass sie es aber noch nicht geschafft haben, den Kern der deutschen Rechtsstaatlichkeit zu zerstören.

Die BRD ist im Übergang zu einem linkstotalitären  Regime ala DDR mittels eines stetig voranschreitenden Kalten Staatsstreichs

Die BRD ist ein Staat im Übergang. Es gibt noch bedeutende Restbestände an überlieferter liberaler und rechtsstaatlicher Substanz, die zu verteidigen sich lohnt, aber dieser Staat befindet sich auf der Bahn in den Totalitarismus, weil er von seiner eigenen politischen Klasse dorthin geführt wird.

Sämtliche Blockparteien, die man deswegen auch so nennen darf, betreiben im Kern ein und dieselbe Politik, und sie verheimlichen es nicht einmal, sie rühmen sich dieser Politik sogar, wenn auch in ideologisch-propagandistischen Verklausulierungen.

Diese Politik zielt darauf ab, staatliche Kompetenzen von der nationalen auf die supranationale Ebene zu verschieben und sie dadurch demokratischer Kontrolle zu entziehen. Sie zielt darauf ab, das eigene Volk zugunsten dieser supranationalen Einheiten, zugunsten fremder Staaten und nicht zuletzt zugunsten des Finanzsektors auszuplündern.

Sie zielt darauf ab, ungehemmte Masseneinwanderung herbeizuführen und dadurch das deutsche Volk als solches, das heißt als Solidargemeinschaft, aufzulösen. Nach dem 17. Juni 1953 hatte Bertolt Brecht der DDR-Regierung empfohlen, sie möge doch das Volk auflösen und sich ein neues wählen. Das war damals ironisch gemeint. Heute ist es Staatsdoktrin.

Es handelt sich um eine Politik des Kalten Staatsstreiches, bei der von der Demokratie nicht mehr übrig bleiben soll und wird als eine bloße Fassade. Es handelt sich um eine Politik, die nicht anders als die Politik der DDR darauf abzielt, eine Utopie zu verwirklichen, diesmal die Utopie einer „One World“, die man sich auf grünen Parteitagen als ein Reich der Harmonie vorstellt, wo sich alle ganz doll liebhaben.

Die Wirklichkeit in den Teilen unserer Stadt, wo man dieser Utopie schon etwas näher gekommen ist, erst recht die Wirklichkeit in Ländern wie Frankreich, England und Schweden spricht aber eine ganz andere Sprache. Sie ist ein Vorgeschmack auf die „One World“, und bereits dieser leichte Vorgeschmack lässt schon ahnen, was für eine Hölle das sein wird.

Die One World, genau wie vorher der Kommunismus, ist eine Kopfgeburt von utopistischen Ideologen:

Was sie versprechen, ist immer der Himmel. Und was sie liefern, ist immer die Hölle.

Allerdings eine Hölle, die aus ihrer Sicht den ganz eminenten Vorteil hat, dass sie selber darin die regierenden Oberteufel sind.

Je mehr Menschen diesen Betrug durchschauen – und über kurz oder lang kommt Jeder dahinter, welches Spiel hier gespielt wird –, desto mehr ist das Regime gezwungen, auf repressive und manipulative Praktiken zurückzugreifen, auf Propaganda, auf Lügen und Indoktrination und vor allem auf Einschüchterung. Je weiter die BRD auf ihrem Weg in den Abgrund voranschreitet, desto ähnlicher wird sie deshalb zwangsläufig der DDR.

Es liegt eine gewisse Logik darin, dass die BRD den 17. Juni als Nationalfeiertag abgeschafft hat. Die heutigen Machthaber stehen nämlich nicht in der Tradition der Aufständischen, sie treten in die Fußstapfen des SED-Regimes.

Ihre Achillesferse ist dieselbe, die 1953 dem SED-Regime zum Verhängnis geworden wäre, wenn nicht sowjetische Panzer zu seiner Rettung bereitgestanden hätten. Und bedenken wir: Die heute Herrschenden haben keine Besatzungsarmee im Rücken, die bereit wären, ihnen zuliebe das Volk zusammenzuschießen.

Die Achillesferse der Herrschenden ist ihre Abhängigkeit. Sie sind, und zwar in immer stärkerem Maße, davon abhängig, dass ihr immer dichter werdendes Netz aus Mobterror, Meinungsparagraphen, Gesinnungsjustiz, Indoktrination, politischer Korruption, Bespitzelung, Denunziation und Propaganda ungebrochen funktioniert und nicht an irgendeiner Stelle reißt. Sie sind davon abhängig, dass die Bürger jeden Tag ihre eigene bessere Einsicht vergewaltigen. Irgendwann kommt der Punkt, an dem sie dazu nicht mehr bereit sind. Und der Tag, an dem dies geschieht, ist der Alptraum aller Herrschenden, die gegen das eigene Volk arbeiten.

Der 17. Juni 1953 war der Tag, an dem das Volk seine Angst verlor. An dem es seine Rechte und seine Würde zurückforderte. Es war der Tag, an dem es den Herrschenden zeigte, dass es nicht bereit war, als Versuchskaninchen in utopistische Menschenversuche herzuhalten. Dass es nicht bereit war, sich für fremde Interessen melken zu lassen. An dem die Menschen aber vor allem zeigten, dass die Deutschen keineswegs das Volk von obrigkeitshörigen Duckmäusern sind, das eine (von wem auch immer) verbreitete Legende aus ihnen machen will, und dass ein totalitäres Regime an dem Tag stürzt, wo die Menschen sich von ihrer Angst befreien.

Heute erfordert es leider Gottes Mut, zur eigenen Überzeugung zu stehen. Aber es erfordert bei weitem nicht den Mut, den die Aufständischen vor sechzig Jahren zeigten, als sie den sowjetischen Panzern entgegentraten. George Orwell hat einmal gesagt: Wo die Lüge herrscht, ist die Wahrheit auszusprechen ein revolutionärer Akt. Lasst uns in diesem Sinne Revolutionäre sein!

Manfred Kleine-Hartlage

Diese Rede habe ich (MKH) heute (17.6.2013) am späten Nachmittag auf dem Alexanderplatz gehalten. Die Veranstaltung wurde von der Partei Die Freiheit ausgerichtet. Eine Videoaufzeichnung ist leider nicht verfügbar. Zwischenüberschriften, Grafiken und Layout von Michael Mannheimer

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25 Kommentare

  1. In der Anfangszeit von Merkels Regierung habe ich immer befürchtet, dass sie eine zweite DDR aus unserem Staat macht. Spätestens, nachdem ich sie eines Nachts im Tv reden hörte: Solange die sich noch einen Urlaub leisten können,gibt es für uns noch ein großes Kontingent da raus zu holen.“ Ich habe es nie wieder im Fernsehen oder sonst wo gehört.SO etwas wird gesendet, wenn es niemand hört und dann gleich wieder verschwinden lassen. So könnebn wir nicht sagen, dass wir nicht informiert werden. WIr werden, bloß wenn wir dann gerade schlafen, selbst schuld.Inzwischen meine ich, dass es in der DDR besser war, als bei uns heute.

  2. Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als die Ost Bürger auf die Straße gingen, um gegen den DDR Unrechtsstaat, die Ungerechtigkeit in ihm, den Kommunismus und seine Machenschaften, zu demonstrieren, damals nannte die hiesige Polit-Kaste sie noch „Freiheits kämpfende Demonstranten“ und „friedliche Bürgerbewegung“…Heute jedoch, wenn die jetzt ach so „freien“ Bürger auf die Straßen gehen, um gegen den EUDDR Unrechtsstaat, die Ungerechtigkeit in ihm, den ISLAMISMUS und seine Machenschaften zu demonstrieren, nennt ihn die Polit-Aristokratie, „Rechtsextreme Faschisten“ und „aggressive Provokanten“…Tja wie die Zeiten sich doch ändern und wie die Geschichte sich doch wiederholt…..

  3. Ich glaube, damals hat sich die DDR gar nicht an die Bundesrepublik „übergeben“, sondern es lief genau andersrum, die Mauer war gar kein Antifaschistischer Wall, sondern ein Antisozialistischer, der genau von diesem nicht Abgerissen, sondern durchbrochen wurde!

    Gäbe es die DDR und den ganzen Osteuropäisch-Sowjetischen Bolschewismus noch, wären die heutigen Zustände in West Europa gar nicht möglich, weil man sich ja vom Stalinistischem-Kommunismus hätte irgendwie noch unterscheiden müssen.

    Europa wurde 1989 gar nicht befreit, sondern erst richtig besetzt! Die Sowjetunion ist gar nicht untergegangen, sondern hat sich eines Systems entledigt, welches durch die aus Amerika finanzierte Russische Revolution, erst „implantiert“ wurde…Diese Herrschaften denken nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten, Jahrhunderten und sogar Jahrtausenden! Nichts passiert in Jahrzehnten, aber manchmal passieren Jahrzehnte in Tagen… Dekaden

  4. Die Merkel ist übertragen die Rache Honeckers und der SED-DDR an der CDU-BRD !!

    Mit welche Frechheit heute die Kommunisten, insbesondere die DKPisten in DGB und Antifa unter kräftiger Poussiererei der Wohlstands-Bolschewiken und Ökobio-Luxuslinken in der SPD, auftreten, konnte man sich 1990 nicht vorstellen! Alles zusammen hat eher die DDR die BRD übernommen als umgekehrt.

    Insbesondere im nachträglichen heldenhaften Kampf gegen Hitler lassen sie sich nicht übertreffen, obwohl selbst Anhänger einer politischen Strömung, die von härtester Diktatur und Massenmord begleitet war, was bestimmt nicht weniger schlimm war als der Hitlerismus.

    Es ist für einen anständigen Deutschen schwer erträgich, daß so ein Abschaum (wie auch PDS-GRÜN) im eigenen einst so ehrenvollen Volke emporwuchs und auch -entgegen der Zeit bis 1990- noch großen Einfluß bekam.

  5. Die Wählet sind einfach zu blöd anders zu wählen, die Agit-Prop-KLanzlerin IM Erka und Präsi IM Larve sind Zeugnis der Dumm-Wähler…
    Wenn jenand C-Partei sagt dpucke ich sofort.Die anderen rot-tot-grün-gelb sind auch nicht besser. alles SED-Parteien. Ich habe meine Regel was ich wähle… Islam, Türken und Schmarotzer aus aller Welt und EU und Euro Goodbeye-partei.

  6. Mit Verlaub Herr Mannheimer,
    ich denke Sie haben ganz schön einen weg und spinnen sich das was zurecht. Da bin ich sprachlos wo man anfangen sollte soviel Hirn-Spuk zu dekonstruieren.

    Sail on silverbird!

    MM: Sie meinen mit Ihrer Kritik doch wohl Manfred Kleine-Hartlage. Denn von dem stammt der vorliegende Artikel. Da ich aber voll mit ihm übereinstimme, meinen Sie neben ihm damit auch mich. Meine Antwort:

    „Wer nichts weiß, kann auch nicht erkennen“ (Goethe).

    Machen Sie sich mal SELBST schlau über die wahren politischen Zustände hier. Und wenn Sie mehr Wissen haben, kommen Sie zurück. Sie reagieren wie ich vmtl. auch reagieren würde, wenn ich kein fundiertes Wissen über die hiesigen politischen Zustände hätte. Daher nehm ich Ihnen Ihren Kommentar auch nicht krumm.

    Probieren Sie’s mal hier: https://michael-mannheimer.net/category/abschaffung-deutschlands/

  7. Auch wer Verschwörungs-Theorien ansonsten ablehnend gegenübersteht, muß zugeben, daß die Voraussagen, die, bezüglich eines Strategiewechsels des Kommunismus, in der Vergangenheit abgegeben worden sind, weitestgehend eingetroffen sind.

    „Von den kommunistischen Diktaturen wurde mit allen Mitteln der Propaganda und der Desinformation in westlichen Ländern Einfluss genommen. Dies auch in der heutigen Zeit zu durchschauen, setzt voraus, dass man die dahinterstehende Ideologie, die angestrebten Ziele und die verwendeten Strategien und Methoden kennt. Zeit-Fragen sprach mit Gerhard Löwenthal, dem ausgewiesenen Kenner des kommunistischen Totalitarismus.“:
    http://web.archive.org/web/20030812132228/http://www.konservativ.de/zf/agitprop.htm

    „Der Kommunismus ist nicht tot, die alten Kader sind weiter am Werk. Manipulation und Desinformation haben System“, von Gerhard Löwenthal (†):

    Zeit-Fragen:
    Die alten Kader existieren also noch. Verfolgen sie ihre alten Ziele weiter? Mit welchen Mitteln?

    Löwenthal:
    Der Bolschewismus hat in dieses Jahrhundert das eingeführt, was man den psychologischen Krieg nennen kann. Es handelt sich darum, das Moralische und das Psychische zu treffen. Dieser Typus von Krieg, der in die moderne Geschichte Einzug hielt, hat es in erster Linie nicht darauf abgesehen, den Gegner als organisierte Kraft zu zerstören, sondern darauf, ihm alle seine Chancen zum Leben und zur Hoffnung zu nehmen. (…)

    Hier begann, was manche im Westen fälschlicherweise für eine Neuorientierung der sowjetischen Politik hielten, was in Wahrheit aber nichts anderes war als die Fortsetzung – nur mit anderen Mitteln. (…)

    Bedenken Sie: Als alle Welt vom Untergang des Kommunismus redete, wurde im Jahr 1994 in Sofia in Anwesenheit von Vertretern von 22 kommunistischen Parteien die Komintern wieder gegründet, die kommunistische Internationale, die zwischendurch mal aufgelöst war, sozusagen in der Periode des Tauwetters, um nach aussen hin den Eindruck zu erwecken, man beabsichtige wirklich eine andere Politik. (…)

    Die Desinformationsabteilungen der Geheimpolizeien waren und sind Instrumente der Agitprop-Methoden. Der Begriff Desinformation stammt aus der Sprache der Geheimdienste der Sowjetunion und der übrigen Oststaaten, die ein Spiegelbild der sowjetischen Geheimpolizei waren und im Westen eine sehr intensive Tätigkeit betrieben haben.

    Einer der Grundsätze der psychologischen Kriegsführung heisst: Alles solange wiederholen, bis die Leute es kapiert haben. Das ist nach meiner Erfahrung, nach 52 Jahren Journalismus – einem Journalismus, der in weiten Teilen in der Auseinandersetzung mit der gegnerischen Ideologie bestanden hat -, etwas Entscheidendes.

    Ich zitiere, was Sunzu, der chinesische Kriegsherr, etwa 500 v. Chr. gesagt hat: „Die grösste Kunst besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne Kampf zu brechen: Zersetzt alles, was im Landes des Gegners gut ist; verwickelt die Vertreter der herrschenden Schichten in verbrecherische Unternehmungen; unterhöhlt auch sonst ihre Stellung und ihr Ansehen; gebt sie der öffentlichen Schande ihrer Mitbürger preis; nutzt die Arbeit der niedrigsten und abscheulichsten Menschen; stört mit allen Mitteln die Tätigkeit der Regierungen; verbreitet Uneinigkeit und Streit unter den Bürgern des feindlichen Landes; hetzt die Jungen gegen die Alten; zerstört mit allen Mitteln die Ausrüstung, die Versorgung, die Ordnung der feindlichen Streitkräfte; entwertet alte Überlieferungen und Götter; seid grosszügig mit Angeboten und Geschenken und Nachrichten, um Komplizen zu kaufen; bringt überall geheime Kundschafter unter.“

    Da kommt das entscheidende Wort vor: Die Zersetzung ist das Kernprinzip der Agitprop. Obwohl es in der alten Form nicht mehr existiert, wird es natürlich von dem nach wie vor erhaltenen Kader weiter betrieben. Das ist ein grosses Problem, mit dem wir in Deutschland nach der Wiedervereinigung zu tun haben. (…)

    … In die Reihe von Versuchen, sich Deutschland zu unterwerfen, gehört auch der 17. Juni 1953. Die Sowjets mussten damals den Aufstand niederschlagen – was sie 1989/90 nicht wieder taten. Wenn sie 1989/90 das SED-Regime mit militärischer Gewalt in der ehemaligen DDR an der Macht gehalten hätten, dann hätten sie ihre eigene „Politik des Lächelns“ damit zerstört.

    Dies war das Glück – oder wollten sie es auch gar nicht anders? Es stellt sich die Frage, ob wir nicht eine riesige „Perestroika-Täuschung“ erlebten.

    Über die „Perestroika-Täuschung“ hat ein ehemaliger KGB-Offizier, der bereits 1961 in den Westen geflüchtet ist, ein höchst lesenswertes Buch geschrieben. Er hat bereits in den frühen 80er Jahren vorausgesagt, was dann tatsächlich eingetreten ist. Das Buch ist leider nur in Englisch erhältlich. Deutsche Verleger meinen wohl, es lohne sich nicht, „kalten Kaffee“ zu übersetzen.

    Zeit-Fragen:
    Dass die kommunistischen Geheimdienste einen gigantischen Aufwand trieben und mit ihren strategischen Täuschungs- und Manipulationsoperationen im Westen sehr erfolgreich waren, ist heute bekannt und dokumentiert.

    Löwenthal:
    Mit der „Friedensbewegung“ zum Beispiel – vom KGB inszeniert – wurden Millionen Menschen getäuscht und instrumentalisiert. Sie haben eingangs erwähnt, man müsse der „Auferstehung“ des Grundprinzips des Kommunismus Aufmerksamkeit schenken. Die alten Kader sind noch da, die Ideologie wurde nicht „aufgearbeitet“. Doch wer gibt heute die Aufträge?

    Eine Kommandozentrale, die das alles lenkt und steuert, gibt es wohl zurzeit nicht. Der Prozess ist in Gang gesetzt worden mit der „Bewusstseinsveränderung“. Dieser Prozess hat zu einer massiven Aushöhlung der Werteordnung geführt, der Verfall dieser bürgerlichen Werteordnung ist heute unübersehbar.

    Wir müssen uns gegen diese Entwicklungen zur Wehr setzen.”

  8. Zur gleichen Zeit (um die Jahrtausendwende) von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet ( ? – fraglich, warum diese Artikel nur noch über das Web-Archiv abrufbar sind) äußerten sich zu diesem Phänomen weitere renommierte und mit der Materie bestens vertraute Journalisten.

    „Der Kommunismus ist tot. Doch hat wer seine Leiche gesehen?

    Der evangelische Theologe Dr. Eckehart Lorenz, Heidelberg, Ökumene- und Ostexperte, prüfte und analysierte die Aussagen des sowjetischen Ex-KGB-Majors Anatoly Golitsyn, der in zwei Büchern anhand von unzähligen Fakten und Daten die These vertritt, daß die sowjetischen Kommunisten ihren eigenen „Untergang“ als größtes Täuschungsmanöver der Weltgeschichte inszeniert hätten.“:
    http://web.archive.org/web/20030904161047/http://konservativ.de/hvd/hvd_mosk.htm

    … „Und das sind die grundsätzlichen Thesen des einstigen Spitzenmannes des Geheimdienstes: „Glasnost“ und „Perestrojka“, der Fall der Berliner Mauer wie der „Zusammenbruch“ des Kommunismus sind Bausteine eines langfristigen strategisch geplanten Täuschungsmanövers gegen den Westen.

    Nach jahrzehntelanger Vorbereitung seien seit 1985 Spezialisten der psychologischen Kriegsführung der UdSSR rastlos dabei, den Eliten der freiheitlichen Demokratien, insbesondere ihren Multiplikatoren, einen demokratischen Systemwandel in Osteuropa vorzugaukeln mit dem Ziel, westliche Wachsamkeit und Verteidigungsbereitschaft (u.a. auch die US-Truppen in Westeuropa) zu reduzieren.(…)

    Eine erdrückende Fülle von Fakten spricht für Golitsyns Sicht: Die Öffnung der Berliner Mauer war geplant. Der sowjetische Diplomat Stanislaw Tscherniawski hat sie im November 1987 , exakt zwei Jahre vorher, auf einem Vortrag in der Ökumenischen Akademie Bossey bei Genf angekündigt.

    Die These, daß der KGB die Wende in der DDR und in anderen Staaten des Warschauer Paktes mitinitiierte, haben 1993 auch Ralf Georg Reuth (damals Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Andreas Bönte (TV-Magazin „Report“) nach Einsicht in Geheimpapiere in ihrem Buch „Das Komplott“ (Verlag Piper) behauptet.”

    Wurden seitdem nicht überall die Truppen reduziert, in Deutschland sogar die Wehrpflicht abgeschafft?! Wie ich kürzlich laß, denken die Schweden daran ihr Militär zukünftig auf 5000 Mann zu schrumpfen.

  9. Mit dem Eindruck, daß sich seit seinem vermeintlichen Zusammenbruch 1989 der Kommunismus/Sozialismus im Westen vermehrt breit macht, steht man als davon unangenehm berührter Mensch jedenfalls nicht alleine da.

    Die Bedenken die bereits vor rund 10 Jahren bei den Insidern aufkamen, halten sich auch im Jahr 2013.

    http://www.blu-news.eu/2013/05/14/die-luge-vom-ende-des-kommunismus/
    Nachdem die Kommunisten 1917 in Russland die Macht an sich gerissen und ihre Verbrechen in den folgenden Jahrzehnten auf weite Teile Osteuropas, Asiens, Afrikas und Südamerikas ausgedehnt und dabei konservativ geschätzt etwa 100 Millionen Menschen ermordet haben, geschah Ende der 1980er Jahre etwas völlig Unerwartetes: In ganz Osteuropa verschwand das kommunistische Schreckgespenst ganz plötzlich und nahezu spurlos.

    Ohne Widerstand zu leisten gab die kommunistische Parteielite in fast allen Staaten des Warschauer Pakts die Macht an sich spontan bildende demokratische Bewegungen ab.

    Der Freiheitsdrang des Volkes hatte die kommunistische Knechtschaft überwunden und aus den fanatischen Massenmördern der Sowjetära wurden über Nacht lupenreine Demokraten und Marktwirtschaftler. Aus dem einstigen Feind, der geschworen hatte, den Kommunismus weltweit zu etablieren – notfalls auch mit Gewalt – wurde ein strategischer Partner, dem man über die Jahrzehnte hinweg – finanziert vom westlichen Steuerzahler – Demokratisierungs- und Abrüstungshilfen in Milliardenhöhe zukommen ließ und gegen den man sich zukünftig weder ideologisch noch sicherheitspolitisch verteidigungsbereit halten musste.

    Und schlimmer noch, nicht nur, dass der Kommunismus in Osteuropa nicht besiegt wurde, das marxistische Gift hält zwischenzeitlich auch immer stärker Einzug in die westliche Politik, vor allem unter dem Deckmantel der Ökologie. Selbst in den USA ist mittlerweile ein dezidiert linker Präsident an der Macht, wie ihn selbst Yuri Andropow nicht besser hätte heranzüchten können.

    Bill Gertz geht davon aus, dass das bürokratische System in den USA inzwischen ernsthaft beschädigt ist und längst gegen die nationalen Interessen des Landes arbeitet.

    Robert Buchars Dokumentarfilm „The Collapse of Communism – The Untold Story“ und das zugehörige Buch „And Reality be Damned…“ zeigen deutlich, wie unglaubwürdig die offizielle Version vom Ende des Kommunismus in Osteuropa tatsächlich ist. Für den Zuschauer wird klar, dass der Kommunismus damals nicht besiegt wurde, sondern sich nur planmässig für eine Weile zurückgezogen hat um einen günstigen Zeitpunkt für seine Rückkehr abzuwarten.

    Jedoch ist zu befürchten, dass sich die bevorstehende Revolution diesmal nicht auf ein einzelnes Land beschränken wird, wie es bei der Oktoberrevolution von 1917 noch der Fall war, sondern, dass die Kommunisten diesmal den so lange von ihnen beschworenen „Weltoktober“ anstreben werden.

    Es bleibt nur zu hoffen, dass sich ein deutscher Verleger finden wird, der genug Mut und Verstand besitzt, den Wert von Buchars Arbeit zu begreifen und eine deutsche Übersetzung bzw. Synchronisation herauszubringen. Solange eine deutsche Version nicht vorliegt, kann der Dokumentarfilm in der englischsprachigen Originalfassung direkt über Buchars Filmproduktionsfirma Hangover Productions bezogen werden. Das Buch “And Reality Be Damned…” ist im Buchhandel erhältlich.”

    Merkwürdigerweise werden solche Bücher nie ins Deutsche übersetzt.

  10. Auch die Vorgänge bis 1989 (man ahnte es schon immer), welche später sukzessive bestätigt wurden, werden bis heute nicht kommuniziert.

    Nachdem die Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen ihren Leiter gewechselt hat und nun Jahn-Behörde heißt, kommen auch von dort wieder neue Erkenntnisse. Doch ist schon jetzt absehbar, daß auch diese Arbeit in der Versenkung verschwinden und es keine breite Debatte darüber geben wird.

    http://www.blu-news.eu/2013/06/01/der-bundestag-und-die-stasi/

    … „Am kommenden Montag (3.6.2013) wird die „Jahn-Behörde“ eine 400-seitige Studie vorlegen, in der untersucht wurde, auf welche Weise das ehemalige Ministerium für Staatssicherheit der „DDR“ versucht hatte, den Bundestag zu beeinflussen. Diese Studie bietet einigen politischen Sprengstoff.

    Wie die Wochenzeitung Die Zeit in ihrem Online Auftritt berichtet, liegt ihr eine 400-seitige Studie der Jahn-Behörde mit dem Titel „Der Deutsche Bundestag 1949 bis 1989 in den Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR” vor.

    Verfasser der Studie ist Georg Herbstritt, der als Mitarbeiter der Forschungsabteilung der Jahn-Behörde fungiert. Herbstritt hat es sich in der Studie zur Aufgabe gemacht zu untersuchen, inwieweit die Auslandsabteilung des Ministeriums für Staatssicherheit der „DDR“, die „Hauptabteilung Aufklärung“ (HVA), von 1949 bis 1989 versucht hat, den Deutschen Bundestag auszuspionieren und dessen Arbeit zu beeinflussen.

    In der Studie heißt es unter anderem, dass im Bundestag fast durchgängig ein oder mehrere Bundestagsabgeordnete für die Staatssicherheit tätig waren.” …

    Das ist jetzt 17 Tage her. Ich warte noch immer auf das Echo in den Medien.

    Doch, der Kommunismus scheint inzwischen hier und europaweit hoffähig zu sein. Immer mehr bekennen sich stolz dazu.

  11. Oggersheim liegt hier gerademal paar Kilometer um die Ecke u.ich hätte nicht übel Lust den alten
    Dicken mal zu besuchen um ihm ein paar Fragen zu stellen – so z.B. wieviel ihm Honecker vom DDR
    Staatsvermögen abgetreten hat, um seine hoffnungs
    vollste Nachwuchskraft im Westen zu installieren,
    also DIE, die dann „sein Mädchen“ wurde!
    Wer weiß warum Hannelore Kohl Selbstmord beging,
    Scham? Gewissensbisse? So genau wurde D A S ja
    nie thematisiert – warum wohl?

  12. Dringende Durchsage! Neue Weltordnung im Anmarsch!

    Früher war es eine ‚Verschwörungstheorie‘, jetzt ist es erklärtes Ziel. Die Weltregierung, die „Neue Weltordnung“, die NWO. Immer mehr Politiker bewerben diese Weltregierung und immer mehr Medien schließen sich dieser Werbung an. Eine Welt unter einer globalen Führung, das ist der Traum der Elite….

  13. Wie immer eine exzellente Analyse von M.-K.-Hartlage, die aber infolge der Verbildungspolitik offenbar immer weniger Menschen verstehen (siehe # 8, Ralf Müller). Es bleibt zu hoffen, daß derartige Publikationen dazu beitragen, daß sich die einigermaßen gebildeten Landsleute wieder des Mottos der nunmehr ca. 250 Jahre zurückliegenden Aufklärung, „sapere aude“ erinnern und sich selbst eine Meinung erarbeiten, die man sich auch mit Hilfe des Internets und insbesondere mit diesem Blog bilden kann. „Blöd-Zeitung“ und „Aktuelle Kameras“ helfen da nicht weiter.
    Ich möchte im Zusammenhang mit der o.g. Thematik und dem Kommentar # 8 auch auf diesen Artikel verweisen:
    https://michael-mannheimer.net/2012/12/10/ex-ossi-kritik-an-der-sowjetunion-wurde-damals-so-behandelt-wie-heute-die-islamkritik/
    (Für # 8: hat nicht MM geschrieben, sondern nur eingestellt)

  14. Wir dürfen nicht vergessen, daß in der Geschichte die meisten Rebellionen und Revolutionsverusche niedergeschlagen wurden, ob sas einem nun politisch gefällt oder nicht!!

    Und nicht zu selten waren die Regime, die nach der (an sich oft berechtigten!) Revolution drankamen, noch schrecklicher (siehe Lenins SU, aktuell Ägypten!) als ihre beschimpften Vorgänger!!

  15. # 9 -12
    Eine sehr interessante These. Auch ich bin schon immer der Meinung gewesen, daß die „Wende“ nicht spontan dank der mutigen DDR-ler geschah.
    Wenn Sie das Buch „Der Eisbrecher“ von Viktor Suworow gelesen haben, dann werden sie finden, daß die von Ihnen geschilderte Vorgehensweise der Kommunisten/Stalinisten nicht neu ist und bereits Stalin ein ähnliches Spiel mit Hitler gespielt hatte. Ich kann das genannte Buch nur allen empfehlen zu lesen, da in diesem eine weitere „Jahrhundertlüge“ entlarvt wird, die eine Basis für den uns Deutschen verordneten ewigen Schuldkomplex darstellt.

  16. @ Ludwig der Sachse | Mittwoch, 19. Juni 2013 9:24 | 18

    Danke für Ihren Hinweis.

    Speziell dazu ist sicher folgendes Blog-Thema für Sie interessant:
    https://michael-mannheimer.net/2013/04/16/was-linke-bis-heute-verschweigen-stalin-plante-bereits-1930-einen-vernichtungskrieg-gegen-westeuropa/

    … „Bei Stalins Plänen für einen sozialistisch begründeten Vernichtungskrieg gegen das kapitalistische Westeuropa soll Deutschland eine absolute Schlüsselposition gespielt haben.

    Der deutsch-polnische Historiker Bogdan Musial, Professor an der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität Warschau, bewies in seinem Werk: „Kampfplatz Deutschland. Stalins Kriegspläne gegen den Westen“ (2008), dass Stalin schon seit den 1920er Jahren einen ideologisch begründeten Angriffskrieg gegen Westeuropa geplant und dazu die Rote Armee 1941 zur „größten Invasionsarmee aller Zeiten“ aufgerüstet hat.” …

    Lenin: „Wer Berlin hat, hat Deutschland, wer Deutschland hat, hat Europa.”

  17. Klartext
    Mittwoch, 19. Juni 2013 10:26

    …dazu die Rote Armee 1941 zur „größten Invasionsarmee aller Zeiten“ aufgerüstet hat…

    Dazu dieser mehr als sehenswerter „Bericht“…Dieses Video darf niemals verschwinden und muss weitergegeben werden!

    http://www.youtube.com/watch?v=hOsfIYKzKIQ&feature=player_embedded

    DAS IST DIE WAHRHEIT!

    Nach dem man sich die Zeit für diesen Film genommen hat, machen die Vorgänge der letzten 80 Jahre, in einem ganz anderen „Licht“ einen Sinn.

  18. Wer meint 1953 waere wie heute die BRD der irrt.
    Hier muss heute in Deutschlandniemand für Essen und Trinken anstehen, noch für anderes. –
    —————————————————————————————————————-
    Die Menschen im Osten in Jahre 1953 waren mit nichts zu vergleichen –
    ausser mit der Wut und Aggression, die sich hier mehr und mehr breit macht.
    —————————————————————————————————————-

    Scheinbarbar im Untergrund vorbereitet und organisiert, brach am 17.6.1953 die bis dahin im Stillen brodelnde Wut gegen die Volksknechtung in einen wild um sich schlagenden Hass aus, der an mehreren Stellen gleichzeitig aufloderte. Ein Schwellbrand der Unzufriedenheit der Volksmassen, die sich der eigenen Schwaeche gegenüber den russischen Besatzern bewusst waren und nach Hilfe aus dem Westen schrie, aber da kam nichts.

    Nichte lange tobte der Zorn des Volkes in so ungezügelter Weise. Schon gegen Mittatg erschienen die russischen Panzer und begannen die Aufstaendischen zu bedraengen. Wie in hilfloser Verzweiflung begannen die Mengen den heranrückenden Panzern mit Schimpfworten entgegen und bewarfen sie mit Steinen.

    Doch was nützte ihnen das alles?

    Die Panzer trieben die Protestierenden wie bei einer Hasenjagd vor sich her, die eilig in den Haeusertrümmern Schutz und Zuflucht suchten. So macher mutige Mann und so manche mutige Frau lehnten da in einer der Mauernischen und weinten über ihre bewusst werdende Machtlossigkeit.

    Den Rest besorgten die russischen Soldaten, denen die Vopos und Funktionaere folgten, welche dann ganze Arbeit leisteten. Zu tausenden flohen die Menschen an diesem Tag in den ihnen freiheitverheissenden Westen, ohne sich noch einmal umzusehen, egal wo sie waren, sie liessen alles Hab und Gut zurück. Selbst als sie im Westen waren liefen sie immer weiter, so sehr trieb sie der Gedanke an die Freiheit.

    Doch viele, sehr viele sogar, wurden zusammengetrieben; sie verschwanden hinter Gefaengnismauern oder sie wurden in Arbeitslager transportiert – viele von ihnen wurden nie wieder gesehen.

    Von diesem Zeitpunkit an nahm die Zweiteilung Deutschland immer absolutere Formen an.

    (aus dem Buch „Die staendige Umerziehung der Deutschen“ von S.H. Gebhardt)

  19. Merkel hat es doch vor ein paar Jahren bei ihrer “ Berliner Erklärung “ offen und ehrlich gesagt “ Das wir unsere Kompotenzen an einer fremden und multikulturellen Gesellschaft abgeben müssen !

    Aber scheinbar hat das keiner für Ernst genommen ,aber von unserem Deutschen Volk hat diese DDR/Honeckers Mafia Braut noch nie in den Mund genommen ,Deutsches Volk zusagen ist für diese linke-grüne Politiker-Brut Nazi . Das Deutsches Volk ist tod , es lebe hoch der deutsche Volkstod ! Wann ist es so weit ?

    Auch haben wir heute den Totalitären Links-Grün-Islam Faschismus !

    München ist ein Beispiel wie dieser Faschismuss der Links-Grün-Islam -Diktatur die Medien beherrscht .
    Michael Stürzenberger wird seine Meinungsfreiheit mit totaliäteren Massnamen verboten . Er darf die Gegenseite die auch schon sehr oft mit Mord an ihm gedroht haben , nicht filmen ,aber diese links-grünen-islamischen Faschisten dürfen „Die Freiheit “ filmen ………
    http://www.pi-news.net
    Ich bin doch immer wieder entsetzt ,wie die Demokratie und Meinungsfreiheit abgeschaftt wird ,langsam aber sicher .
    Das sind Nazis und DDR Methoden die in München herrschen !

  20. Diese geniale, geradezu historische Rede wurde ja auf dem Alexanderplatz gehalten. Sind irgendwelche Reaktionen von Zuhörern oder Passanten bekannt? Oder war die Reaktion. „Lasst den schwätzen, was er will. Wir haben ja hier endlich auch den Kaufhof mit frischen Bananen!“ Man hat unseren Ferkel-Staat ja auch mal als zweite „DDR mit Bananen“ bezeichnet, die beim ersten „sozialistischen Staat“ auf deutschem Boden immer Mangelware gewesen sind. Wie es ja offensichtlich das Ziel der „Wende“ war, in ganz Europa ein kommunistisches System mit „Kommissaren“ an der Spitze zu errichten, die „zufällig“ – von Barroso über Ashton bis Merkel – meist kommunistischen Strömungen entstammen – ein kommunistisches System allerdings OHNE die Mängelerscheinungen des sog. Ostblocks, damit die Menschen „das Maul halten“ („solange jeder noch in Urlaub fahren kann“ usw.).

  21. Immer und überall werden wir von den linken Medien belogen, meist durch Weglassen von Informationen. Wir sind ja gut trainiert im belügen lassen!!!

    In diesem Falle wird beim linksversifften Wikipedia(dieser Artikel wird wohl ein Antikatholik geschrieben haben) einfach nicht erwähnt, wie diese Kirche in luterische Hände gelangte, wie die Okkupation geschah, was zerstört wurde, wie das katholische Kirchenvolk darauf reagierte usw.
    Auch die Stiftskirche zu Lahr rissen sich die Lutheraner einst unter den Nagel. Aber Lutheraner sind immer die Guten. Böse sind nur die Katholiken, gell!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Burgheimer_Kirche

    +Mit dem Islam macht man es nun genauso:

    Weglassen, vertuschen, schönreden, lügen – in 100 Jahren weiß keiner mehr etwas von den früheren Osmaneneinfällen und von der erneuten islamischen Okkupation Europas. Dann heißt es, Türken hätten Deutschland nach 1945 aufgebaut und Araber die Mathematik erfunden, während die Europäer noch in Höhlen lebten! Kann man ja jetzt schon googeln.

    Hier kann ich auch nochmal das Beispiel der sogen. Moschee-Kirche von Cordoba bringen.
    Natürlich wurde mit der Reconquista aus der Protzmoschee wieder(!) ein Kathedrale gemacht. Schließlich stand da zuvor eine!

    Die maurischen Besatzer hatten es listig angefangen:
    Zunächst mußten die damaligen Christen einen Teil ihrer Kathedrale von Cordoba als Moschee den muselmanischen Besatzern nutzbar machen. Später ließen die Mauren die Kathedrale abreißen.

    Heute wollen Muselmanen wieder einen Teil der jetzigen Kathdrale von Cordoba benutzen, mit dem Hinweis, sie sei Moschee gewesen. Daß davor aber schon mal eine Kathdrale war, wird unterschlagen.

    Und die heutigen Dhimmi-Spanier, besonders die gebildeten, die Professoren, Historiker, Archäologen und Medienfuzzis sprechen von der „Moschee-Kirche“. Es wird schon mal verbal geleugnet, daß da schon immer eine Kirche war und die Moschee ein Unrecht, gleichzeitig kann man die Lüge „Derselbegott“ verbreiten, während die Moslems natürlich genau wissen, Allah ist nicht der Christengott!!!

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