Heute vor 39 Jahren griff die Türkei den kleinen Inselstaat Zypern an – und hält ihn bis heute widerrechtlich besetzt


Mit einer Fläche von ca. 9251 km² (südlicher Teil ca. 5384 km², nördlicher Teil ca. 3355 km²) ist Zypern nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel im Mittelmeer (West-Ost-Ausdehnung ca. 230 km, Nord-Süd-Ausdehnung ca. 95 km). Die Entfernung zur Südküste der Türkei beträgt ca. 68 km

Von Michael Mannheimer (zahlreiche eigene Recherchen auf Zypern und weite Bereiche aus Wikipedia entnommen)

Am 15. Juli 1974 überfiel die Türkei den kleinen Inselstaat Zypern – und hält ihn bis heute besetzt

Heute früh um exakt 4 Uhr morgens (3 Uhr MEZ) heulten im griechischen Teil Zyperns tausende Sirenen auf. Viele Menschen schreckten aus dem Schlaf und machten sofort ihren Fernseher an … besonders die ältern, die sich  vergwissern wollten, ob wieder ein nationaler Notstand ausgebrochen ist.

Zypern gedenkt heute des Überfalls der Türkei 1974. Zu exakt zu dieser Stunde vor nunmehr 39 Jahren überfiel die Türkei den kleinen ahnungslosen Staat Zypern zu morgendlicher Stunde mit Hunderten Kriegsschiffen und seiner Luftwaffe. In seinem Verlauf wurde im Sommer 1974 der Norden der Insel (und damit ein Drittel des Staatsgebietes der Republik Zypern) von türkischen Streitkräften besetzt. Für diesen wurde im November 1983 die – international nicht anerkannte – Türkische Republik Nordzypern proklamiert, die heute ein stabilisiertes De-facto-Regime bildet.

Miliärputsch in Griechenland löste den Angriff der Türkei gegen den souveränen Staat Zypern aus

File:Demog-Chypre.jpg

Oben: Bevölkerungsverteilung vor und nach der Teilung der Insel

Am 15. Juli 1974 putschten mit Unterstützung der griechischen Militärjunta in Athen, organisiert vom „starken Mann“ des Regimes, dem griechischen Offizier Dimitrios Ioannidis, Offiziere der Zyprischen Nationalgarde gegen die Regierung von Erzbischof Makarios III. und machten Nikos Sampson zum Präsidenten von Zypern.


Die Türkei berief sich auf den Londoner Garantievertrag von 1959 und intervenierte am 20. Juli 1974 in der Operation Attila mit der Landung türkischer Streitkräfte im Norden der Insel. Obwohl die griechische Militärjunta aufgrund eines drohenden Krieges mit der Türkei am 23. Juli 1974 stürzte und auch Sampson sein Amt niederlegte, entschied sich die Türkei am 14. August 1974 dazu, die Invasion auszuweiten, wobei insgesamt 37 % der Insel besetzt wurden – ein Gebiet, auf dem bis dahin 70 % des Bruttosozialproduktes Zyperns erwirtschaftet worden waren.

Von diesem wirtschaftlich prosperierenden Teil Zyperns wurden alle christlichen Zyprioten vertrieben und mussten sich im wirtschaftlich unterentwickelten Teil Südzypern niederlassen. Das gab den Ausschlag dafür, dass sich die zypriotische Regierung – die Arbeitsplätze schaffen musste und die Not ihrer Bevölkerung beenden wollte – damals entschloss, mangels eigener Rohstoffen und Fabriken den Offshore- und Bankensektor zum führenden Wirtschaftszweig auszubauen.

Im Dezember 1974 erlangte die Republik Zypern mit ihrer alten Regierung ihre volle Souveränität zurück. Die Türkei jedoch weigerte sich, ihre Truppen abzuziehen und das besetzte Territorium zu räumen. Der ehemals prosperierende und ausschließlich von Türken bewohnte Norden ist mittlerweile total heruntergewirtschaftet.

Religion

Der größte Teil der Bewohner, etwa 77 %, sind orthodoxe Christen. Die Kirche von Zypern ist seit 431 autokephal und befindet sich in vollständiger Glaubensgemeinschaft mit den anderen orthodoxen Kirchen. Muslime stellen insgesamt 21 % der Bevölkerung und setzen sich zum überwiegenden Teil aus der türkischsprachigen Bevölkerung zusammen. Diese sind zu 99 % sunnitisch-muslimischen Glaubens.

Etwa 1 % der Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Kirche des lateinischen Ritus an, sie gehören zum Patriarchat Jerusalem. Ungefähr ein weiteres Prozent der Einwohner ist ebenso in voller Einheit mit dem Papst, es sind die (katholischen) Maroniten, die auch den einzigen katholischen Erzbischof mit Sitz in Zypern aufweisen. Für beide Riten der Katholischen Kirche und zur diplomatischen Vertretung des Heiligen Stuhles gibt es eine eigene Apostolische Nuntiatur, die vom Nuntius für das Heilige Land mitbetreut wird.

Die stete Revolte der msulimischen Minderheit gegen die christliche Mehrheit Zyperns war der eigentliche Auslöser des türkischen Überfalls

Hintergrund des Konflikts war ein – wie sollte es auch anders sein – religiös-ethnischer Konflikt zwischen den türkischen und griechischen Zyprioten. Der Zypernkonflikt bestand schon seit Jahrhunderten (seit der Okkupation der Insel durch die Türken (s.u.)) zwischen griechisch-zypriotisch und türkisch-zypriotisch denominierten Entitäten über die Staatsgewalt auf Zypern. Auch in Zypern zeigte sich überall die prinzipielle Unfähigkeit des Islam, sich in eine nichtmuslimische Gesellschaft zu integrieren.

Die Minderheit der türkischen Zyprioten (damals 21 Prozent der Gesamtbevölkerung) verlangte ein umfassendes Mitspracherecht und einen defacto-Anteil an den Wahlen, als betrüge ihr 50 Prozent. Inakzeptabel für die griechische Mehrheit. Außerdem forderten sie – ebenfalls typisch für alle islamischen Minoritäten in nichtislamisch dominierten Staatsgebieten – den Anschluss Gesamtzyperns an die Türkei – was gemessen an der Geschichte Zypern, einem ehemals zu 100 Prozent hellenistischen Staat – einer defact0 Annektion des überwiegend christlichen Staates an den Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches, die Türkei, entsprochen hätte. Ebenfalls inakzeptabel für die Griechen Zypern.

Die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee in Famagusta: vormals die St. Nikolaos-Kathedrale. Rechtes Bild zeigt die Innenansicht der zur Moschee umgewandelten Kathedrale (Bild von Michael Mannheimer)

Die Besetzung Zypern durch die Osmanen

1570/71 wurde Zypern vom Osmanischen Reich in einer äußert brutalen Aktion okkupiert. 1570 stand das Heer der Osmanen unter General Lala Mustafa Pascha vor der Stadt Famagusta.

Nach elfmonatiger Belagerung mussten sich die letzten 500 Verteidiger am 1. August 1571 der Übermacht ergeben. Die im Kampf kaum beschädigte Stadt wurde von den Eroberern nachträglich zerstört, Kirchen wurden in Moscheen umgewandelt, so unter anderem die St. Nikolaos-Kathedrale in die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee, andere Kirchen als Lagerhallen genutzt. (So ist es bis heute). Die Stadtbewohner wurden massakriert – und der Stadtregent Famagustas wurde zuvor für seinen Widerstand besonders barbarisch bestraft: Vor den Augen aller noch lebenden Bewohner wurde er lebendig gehäutet – und seine Haut wurde neben ihm (noch lebend) mit Stroh zu einer Menschenpuppe ausgestopft.

1878 verpachtete das Osmanische Reich die Insel an Großbritannien, das diesem im Gegenzug Unterstützung gegen einen Vorstoß der Russen zusagte. Mit dem Eintritt des Osmanischen Reiches in den Ersten Weltkrieg (1914) auf Seiten der Mittelmächte wurde die Insel von den Briten annektiert.

Hintergrund des Angriffs der Türken auf Zypern 1974

Die türkischen Zyprer waren der Enosis-Bewegung aufgrund der wachsenden Feindseligkeiten skeptisch gegenüber eingestellt. Sie befürchteten, nach einem Anschluss der Insel an Griechenland unterdrückt oder verfolgt zu werden. Sie befürworteten eine Fortdauer des Kolonialstatus oder aber den erneuten Anschluss der Insel an die Türkei.

Die Insel ist seit 1974 geteilt. Der größere Südteil wird von der Republik Zypern beherrscht, die völkerrechtlich die ganze Insel umfasst (außer den britischen Militärbasen). Der Nordteil steht jedoch unter Kontrolle der Türkischen Republik Nordzypern, welche nur von der Türkei anerkannt wird, die den Norden 1974 militärisch besetzte. Zwischen Nord- und Südteil liegt eine Pufferzone, die als „Grüne Linie“ („Green Line“) die Hauptstadt Nikosia teilt und von Friedenstruppen der Vereinten Nationen überwacht und verwaltet wird, der United Nations Peacekeeping Force in Cyprus (UNFICYP).

Der Norden der Insel hat 256.644 (2006) und der Süden 766.400 (2005) Einwohner. Hinzu kommen 7500 britische Militärangehörige und weitere 7000 Zyprer in Akrotiri und Dekelia und 917 Angehörige der UNFICYP (Februar 2007). Danach betrug die Bevölkerung Zyperns 1.038.461 Menschen. Hinzu kommen etwa 60.000 Arbeitskräfte aus EU-Ländern, die vor allem vor 2008 angeworben wurden.

Die auf der Insel lebenden etwa 778.000 griechischen Zyprer machen etwa 72 % der Bevölkerung aus. Die Zahl der türkischen Zyprer betrug im Jahre 2006 etwa 220.000; allerdings sind hierin auch enthalten die etwa 80.000 Türken, die erst nach der Invasion der türkischen Streitkräfte im Juli 1974 im besetzten Nordteil der Insel angesiedelt worden sind, sowie weitere etwa 40.000 auf Zypern stationierte türkische Soldaten.

Heute leben im südlichen Teil der Insel etwa 2000 türkische Zyprer, im nördlichen Teil der Insel, vor allem in Rizokarpaso, nur ganze 500 griechische Zyprer.

Die Republik Zypern ist seit dem 1. Mai 2004 Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU). Die EU bekräftigte den Herrschaftsanspruch der Republik Zypern über die gesamte Insel und sieht daher auch ganz Zypern als Teil des EU-Gebietes an; faktisch jedoch trat nach dem Scheitern des Referendums zum Annan-Plan am 24. April 2004 durch die überwiegende Ablehnung im griechischen Teil der Nordteil der Insel nicht der EU bei (siehe EU-Erweiterung 2004).

Nachtrag:

In unseren linken und proislamischen Medien sowie in der Politik spielt die bis heute stattfindende und völkerrechtswidrige Besetzung Zyperns durch die Türkei so gut wie keine Rolle.  ebensowenig wird über die immer wieder aufflackernden Drohungen Ankaras berichtet, Zypern mit der Luftwaffe anzugreifen, wenn es sich politischen Forderungen der Türkei nicht beugen sollte. So wurde etwa der Bau einer Raketenabwehrstellung im Trodos-Gebirge ende des 20. jahrhunderts verhindert (und damit das Recht Zyperns auf eine angemessene Selbstverteidigung torperdiert) – und Ankara  drohte jüngst ebenfalls mit Krieg, sollte sich Zypern daran machen, die vor dessen Küste gefunden Erdgasfunde zu erschließen.

Die Türkei hat weder in der EU noch in der NATO einen Platz. Ein Land, das Völkerrecht missachtet (zumal gegenüber einem EU-Mitglied wie Zypern), das seine Nachbarn immer wieder mit Krieg bedroht (Israel, Griechenland, Zypern, Syrien), das unfähig und unwillens ist, sich seiner Geschichte zu stellen (Armenien-Genozid 1915/16), das so gut wie alle Christen aus seinem Staatsgebiet vertrieben hat (Anteil der Chrtisten 2013: 0,2 Prozent; Anteil der Christen 1922: 30 Prozent; Anteil der Christen vor der Eroberung Konstantinopels: 99 Prozent) muss von Europa als das aufgenommen werden, was es ist: Ein totalitäres, undemokratisches und religiös fanatisches Land, dessen Aufnahme in die EU dieselbe sprengen würde.

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19 Kommentare

  1. So ist es auch in Syrien geplant, dass Erdogan seine Terroisten über die Grenze schickt um das Land zu besetzen, wo die Kurden leben.

  2. Die Besetzung Nordzyperns durch die Türkei schließt m.M.n. einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union kategorisch aus, sämtliche Beitrittsverhandlungen sind sofort einzustellen.
    Sonst könnte doch nach türkischer Logik die Bundeswehr Schlesien und die Ostseeküste bis Danzig hoch wieder an die Bundesrepublik D. angliedern.

  3. @MM

    —– und Ankara drohte jüngst ebenfalls mit Krieg, sollte sich Zypern daran machen, die vor dessen Küste gefunden Erdgasfunde zu erschließen—–

    Seit einem Jahr tätigen Amerikanische Öl und Gaskonzerne, im Auftrag Griechenlands, „Probebohrungen“ vor Zypern durch, die Raffinerien die dafür Nötig sind, wurden von Israelischen Firmen in Süd Zypern, Anfang diesen Jahres fertiggestellt. Die Vorkommen werden auf mindestens 1 Billion Dollar geschätzt.

    PS: Die israelische Luftwaffe, hat in diesem Frühjahr, in Süd Zypern, einen Flugplatz in Betrieb genommen, auf dem israelische Abfangjäger stationiert sind…

  4. Interessant das Foto aus Famagusta. Ich habe mich schon immer gefragt, wie man eine gotische Kirche in eine Moschee verwandeln kann. Jetzt weiß ich es. Ob die Umbaupläne für die Dome in Köln, Mainz, Speyer oder Ulm bereits in den Tresoren der DITIB liegen?

  5. Klasse Bericht, Herr Mannheimer. Ich war auch in Zypern – und habe von alledem nichts gewusst. Hätte ich diese Informationen zum Zeitpunkt meiner Reise gehabt, hätte ich besonders Nordzypern mit ganz anderen Augen gesehen – aber auch das friedliche südliche Zypern. Und jetzt versteh ich auch, warum Südzypern das von der EU so gescholtene Bankensystem aufgebaut hatte. Es war aus purer Not und aus purem Überlebenskaqmpf.

    Umso schlimmer ist die Zerstörung des Bankensektors durch die EU zu Beginn dieses Jahres zu bewerten. Warum hat man in unseren Medien nichts über die bei Ihnen geschilderten Umstände und Hintergründe gelesen?

    Wäre dann diese Banken-Zerstörung – die die griechischen Zyprioten in tiefe Not gestürzt hat, weil im Zuge der Bankenauflösung auch die Kunden der Banken pleite gingen – überhaupt zu rechtfertigen gewesen?

  6. Seit hunderten Jahren immer das selbe chraktrietische türkischr Procedere mit Gewalt und islamer HEGEMONIE. Wenneinmal 21% Türken in irgeneinem unterwanderten STAAT die Macht übernehmen werden. So wie am Beispiel Zypern.
    Daher beizeiten Schluss mit türkischer ZUWANDERUNG und Heimkehr aller nichtintegrationswilligen Türken zu ihrem Kalifar ERDOGAN:

  7. DAs ist doch gut so, dass die Moslems sich in westliche Gesellschaften nicht integrieren. Wozu brauchen wir ihr blut ?

    2) Das ist auch gut so, dass die Moslems in ihren Gegenden wohnen. Wenn es zum bürgerkrieg kommt werden wir sie leicht besiegen.

  8. Und heute oder gestern irgendwo gelesen, daß die BRD an Zypern Kunstgüter zurückgibt (dachte schon an antike Sachen der Schliemann-Zeit), welche etliche Jahre bei der Kripo München deponiert waren.

    Und jetzt aufgepaßt:

    Sie (griechisch-zyprische Kulturgüter!!) wurden einst vor etwa 15 Jahren beschlagnahmt „bei einem türkischen Kunsthändler in München“, der sie bekommen hatte aus Raubgut der Türk-Invasoren 1974.

    PS.
    Der Wahrheit halber muß man aber zugeben, daß damals die Türken auf Zypern teils ungeschützt lebten unter griechischer Dominanz und es an einige Morde an Türken gab.

    Und Anlaß der Invasion 1974 war der Putsch des Ultra- Nationalisten Nikos Sampson. Der wollte sogar den griechischen Insel-Chef Erzbischof Makarios ermoroden, der sich noch geradeso in englische Obhut flüchten konnte und auf eine Pazifik-Insel verbracht wurde.

    MM: Mein Gott…..das ist Ihr bislang schwächster Beitrag hier,, Herr Info68. Alles in Kürze zusammengelesens und alles unverdautes Zeug. Ich war insgesamt über eineinhalb in Zypern – habe dort recherchiert und gearbeitet und eine Unmenge von Eindrücken vor Ort sammeln können live und aus erster Hand.

    Türken waren ungeschützt? Unsinn: Griechen wurden immer wieder Opfer seitens der türkischen Minorität, die alles tat, um die griechische Majorität zu drangsalieren. Gesteuert wurde dass von Ankara aus.

    Sie unterschlagen hier in ein paar Sätzen die gesamte Geschichte Zypern in der Neuzeit – wo Zypen ein tributpflichtiger Vasall der Hohen Pforte in Istanbul war – und immer wieder von Türken angegriffen wurde, wobei tausende griechische Zyprer gemordet und ganze christlich-orthodoxen Dörfer auf Zypern ausgelöscht wurden. Das waren Ergebnisse der osmanischen Strafexpeditionen, die der Kalif von Istanbul immer wieder im seinem Gebiet durchführen ließ, um die erlehmende Zahlungsmoral wieder aufleben zu lassen.

    Haben sie den Artikel überhaupt gelesen? Ist Ihnen klar, dass Sie hier Partei für die Täter ergreifen – auch wenn deren Nachfolger (das sind die türkischen Zyprer) in der Minderheit sein sollten. Kennen Sie die Friedensverträge von 1960? Wissen Sie, was diese für Zypern und seine ethischen Konflikte bedeuteten? Wissen sie um das Schicksal tausender griechisch-zypriotischer Zivlisten und Soldaten, die seit dem Überfall der Türkei verschwunden sind? Haben Sie die ständigen Drohungen der Türkei gegenüber Zpern mitbekommen? Drohungen mit Krieg und Luftangriffen?

    Sie gehen mir langsam auf den Sack mit Ihrem pseudogelehrten Geschwätz, verehrter Info68

    Mich bewegt die Frage, was sie dazu bewegt, Partei für die türkischen Zyprer zu ergreifen. Ist der sozialistische Reflex, sich für angebliche Minxderheiten einzusetzen? sind Türekn tatsächlich die Minxderheit? Sind Musliem in deutschland die Mindehreit – oder nicht viel eher mittels ihrer direkten Verbidnung zur 1,4 Mrd starken weltrweiten islamischen umma die absolute Mehrheit?

  9. RE: MM

    Sie schaden sich selbst durch Ihre bisweilen undifferenzierten Ausführungen wie mit dem völlig überzogenen Linken-Bashing. Ich verneine z.B., daß der Sozialismus die Primär-Infektion Deutschlands ist, denn was da heute stattfindet an Islam-Import, National- und Wertevernichtung usw., hat mit Sozialismus aber gar nichts zu tun und fand in den real-kommunistischen Ländern, wo die Religionen und somit auch der Islam sowie das Asozialentum kurzgehalten wurden, so nie statt.

    Vielmehr handelt es sich -wie beim Hitlerismus, der auch nur beschränkt sozialistisch und kaum echt links war- um eine moderne neue Erscheinung der früher nirgendwo (und ist ja nicht auf Deutschland beschränkt!) so dagewesenen nationalen und sozialen Dekadenz, wobei nicht nur die Regime, sondern auch die sie tragenden Völker eine große Schuld tragen neben den ominösen Hintergrundmächten.

    #

    Und zu Zypern:

    Es gibt noch andere Personen außer Ihnen, die von Politik und Geschichte Ahnung haben. Und darf man bei aller Ablehnung von aggressivem Türkentum und Islam nicht gegen die Wahrheit verstoßen, was bedeutet, daß man alle Facetten (auch die für einen nicht so willkommenen) der Dinge erkunden, darlegen und beurteilen sollte. Und nur das habe ich getan!

    Und ist es auch kein unbedingtes Qualitätskriterium, daß man vor Ort und zur Tatzeit dabeigewesen sei, denn dann dürfte sich kein Historiker ein Urteil erlauben. Und selbst vor Ort bekommt man nur einen Ausschnitt der Realität mit, selbst der Einheimische.

    Und dann kommt es noch auf den Blickwinkel an, wie man etwas beurteilt (und beurteilen will!!), ein deutscher Nazi z.B. sieht die Sache ganz anders als ein deutscher Kommunist. Ein Nationalist sieht die Adenauer-Zeit anders als ein CDU-Konservativer. Ein SBZ-Häftling sieht die DDR anders als ein PDS-Parteisoldat. Usw. usw..

    Ich hatte damals einen großen Freundeskreis unter griechischen Gastarbeitern und kann mich noch gut an die Sache 1974 erinnern. Daß die Türkei natürlich die Lage für sich ausgenützt hat und Landraub und illegitime Dauerbesetzung vornahm, habe ich nie geleugnet, wird von mir ebenso scharf verurteilt.

    Und brauche ich keine Belehrungen in Anti-Türkismus und Anti-Islam, wo ich deswegen schon vor Gericht stand. Aber ich lehne (für alle Lager) dieses unbeirrte, immer rechthabende Parteisoldatentum ab, seit ich in den 68er-Nachwirren die DKPisten und wenig später die Maoisten-Stalinisten der ML-Sekten kennenlernen mußte.

    Zu 1974 ist ganz klar, daß es ohne den Putsch des Chauvinisten Nikos Sampson, der sogar den nationalen Heroen Makarios ermorden wollte, und die nachfolgenden Wirren auf Zypern keine Invasion der Türkei gegeben hätte, was ja keine Entschuldigung ist für deren weiteres dauer-okkupatives Verhalten.

    Und geht es hier erstmal um die Sache 1974 und da gab es schon Morde an Türken, wo die Türkei Schutzmacht-Rechte hatte, was aktuel mit der vorherigen türkischen Besatzung und ihren Greueln direkt nichts zu tun hatte.

    Und daß die Zypern-Griechen auch nicht immer die seriösesten sind und Hitzköpfe, hat ja die letzte Finanzkrise gezeigt.

  10. Wie „Unwetter“ schon geschrieben hatte, hindert die völkerrechtswidrige Okkupation Nord-Zypern durch die Türkei die wahren Zyprioten Erdgas zu fördern. 🙁

    Dem Chef der NATO (Vereinigte Staaten von Amerika – VSA) stört das weniger. 🙁 Es ist offenkundig leider kein Problem für sie, und sie lassen die Türkei weiter im Bündnis.

    Nach dem Ende des Kalten Krieges sollte sich Deutschland die Frage stellen, ob ein Verbleib in der NATO wirklich nützlich und erforderlich ist!
    Und: Was haben Söldner von fremden Staaten eigentlich auf deutschem Boden verloren? Wozu brauchen wir eine NSA, die unsere Mitmenschen ausspioniert?

  11. Dümmer, einseitiger, türkenfeindlicher geht nicht – ihr Haß gegen die Türken hat Sie gegenüber geschichtlichen Fakten blind gemacht. Ein türkischer Christ, den den Islam genauso verabscheut wie den unchristlichen Türkenhaß mancher Idioten.

    MM: Sie mögen ja ein türkischer Christ sein. Aber eben doch offenbar zuerst ein Türke, richtig? Blind gegenüber den Fakten um die Türkei sind ja wohl eher Sie. Oder haben Sie die diversen Genozide Ihrer geliebten Türkei gegen Christen schon vergessen? Millionen Christen haben auf grausame Weise dabei ihr Leben lassen müssen. PS: Merken Sie sich: Ich hasse nichts und niemanden. Nicht mal die Türkei.

  12. Danke für den objektiven Bericht. Wenn Sie Hilfe brauchen, um die hier vorgestellte Information gegen die türkisch-moslemische Propaganda zu verteidigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

  13. Zypern erinnert an Palästina.
    Wo die KAM SAH und SIEGTE-Mentalität der Orientalen zum Vorschen kommt.
    Wir erleben es täglich hier bei uns, wen soein
    Bückbeter da her kommt und unser Land sieht – da hat er es als Entdecker bereits vereinnahmt und beginnt zu fordern und Einheimische zu morden.
    Wir haben leider diesen Nachteil, dass der Bosporus sehr leicht zu überschreiten ist und wir deren Pestilenz zuwenig beachten.

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