Ägypten: Jetzt zeigt sich das wahre Gesicht des bejubelten “arabischen Frühlings”


Der “Arabische Frühling” hat sich als das entpuppt, was er in Wirklichkeit ist: Islamischer Horror pur. Wir Islamkritiker haben dies entgegen der westlichen Euphorie (“Aufbruch des Islam zur “Demokratie” etc) stets genau so prognostiziert. Wir wussten, dass in den islamischen Ländern das siegen wird, was am besten und am längsten (1400 Jahre) organisiert ist: Der Islam. Woher auch sollten die arabischen Völker das Konzept westlicher Demokratie haben? Der Islam verteufelt dieses als “Ausgeburt des Teufels” (Khomeini u.a.). Einige noch klar denkende Journalisten (s.u,) sehen dies ebenso. Doch machen sie immer noch die unsinnige Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus. Fällt diese, fällt der Islam (MM)

***

Vergessen Sie den arabischen Frühling

Artikel von Z vom 17 September 2012

Sie wundern sich, was los ist in der islamischen Welt? Sie hatten gedacht, nach 9/11 würden sich die Moslems am Riemen reißen und an einer besseren Welt mitarbeiten? Sie vertrauen auf die Politik, dass alles unter Kontrolle ist, weil es jetzt Islamunterricht gibt? Nichts ist unter Kontrolle. Vier Dinge, die Sie wissen sollten:

  1. Im Islam herrscht tagtägliche Waffengewalt und eine Glorifizierung des Mordens
  2. Der Islam ist rückwärtsgewandt: Orientierung an Mohammed und Mittelalter, Glorifizierung eines extremistischen Lebensmodells
  3. Der Islam lebt vom Hass auf alle, die sonst noch existieren: Juden, Christen, Buddhisten, Westen
  4. Der Islam zelebriert sich als Opfer und randaliert

1. Waffengewalt, Glorifizierung des Mordens, bis an die Zähne bewaffenete Milizen

Thousands of Deadly Islamic Terror Attacks Since 9/11

Ist die Zahl, die Sie dort im Counter sehen, Zufall? Nein, der Jihad hat System und er ist keine Erfindung von Al-Qiada. Der Jihad ist der Kern des Islam (Johann Sporckgraff: Terror & Dschihad). Sie glauben nicht an den Weihnachtsmann? Warum glauben Sie dann, dass Islam eine Religion sei – dazu noch eine friedliche?


Die Welt: “Der Islamismus strebt nach der Weltherrschaft”

…Der Glaube vieler Europäer, für ihre vermeintlich tiefere kulturelle Einfühlung in die Empfindlichkeiten “der Muslime”, von islamistischen Ideologen mit Dialogbereitschaft honoriert zu werden, beruht auf Wunschdenken.

Wer sich zudem von Rückzug und Nachgeben gegenüber der ebenso pauschalisierend wie romantisierend so genannten “muslimischen Welt” Entgegenkommen, gar innerliche Läuterung und Mäßigung von Seiten islamistischer Extremisten versprochen hatte, wird durch die Gewaltwelle in Ägypten, Libyen, Tunesien, Jemen und Sudan schmerzhaft belehrt.

Seine Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten hatte Barack Obama mit einer hoch gelobten Rede in Kairo begonnen, in der er einen zum Hort humaner Werte verklärten Islam von jedem Extremismus freizusprechen versuchte. In der offiziellen Sprache des US-Außenministeriums durfte seitdem in Bezug auf internationalen Terrorismus nicht einmal mehr der Terminus “islamistisch” verwendet werden.

…Den militärischen Rückzug des Westens fassen die islamischen Fundamentalisten und Dschihadisten verschiedenster Couleur einzig als Schwäche auf, die sie zur Erpressung des Westens bis in seine innenpolitischen Belange hinein nutzen. …

Das Ziel der islamistischen Erweckungsbewegung ist nicht bloß die “Befreiung” islamischen Bodens von fremden Eindringlingen, es ist die Weltherrschaft des Islam, wie sie ihn verstehen: als totalitäre religiöse Diktatur. Deshalb werden sie uns erst Recht jetzt keine Ruhe lassen, nachdem wir die säkular-demokratischen Kräfte in Afghanistan ihrer Willkür ausgeliefert haben.

Dabei sind die militanten Salafisten und die in ihrem Gefolge agierenden terroristischen Dschihadisten, die die aktuellen Unruhen eingefädelt haben, längerfristig nicht einmal die größte Gefahr. Besonders virtuos spielen derzeit die mächtigen ägyptischen Muslimbrüder – deren Einfluss nach dem Sturz Assads auch in Syrien immens sein wird – die Option aus, den Westen per Erpressung am Gängelband zu führen.

…Dem Westen sagen sie damit: Beugt euch unseren Standards von der Rangfolge von Religion und Politik, dafür dämmen wir unmittelbare Gewalt gegen euch ein. So werdet ihr mit den kommenden Machthabern in Ägypten, als die ihr uns anzuerkennen habt, gut auskommen.

Der Fall Ägypten liegt damit zwischen dem Sudan, wo die Regierung selbst hinter den Ausschreitungen steckt, und Libyen, wo ein undurchsichtiges Gemisch aus Dschihadisten und Resten des Gaddafi-Regimes einer tendenziell prowestlichen Regierung den Krieg erklärt. Ist der Westen nicht bereit, Demokratisierungsprozesse wie in Libyen notfalls auch militärisch abzusichern, wird er gleichsam blind und wider Willen doch wieder in den Sumpf der Gewalt gezogen.

Entweder naiv oder perfide ist jene Reaktion westlicher Kommentatoren, die unverdrossen “Provokationen” wie den obskuren Filmschnipsel auf YouTube, der den Propheten Mohammed aufs Unvorteilhafteste darstellt, für die jüngste islamistische Gewaltwelle verantwortlich machen. Rechtsgerichtete “Provokationen” gegen Muslime, wie sie hierzulande Gruppen wie Pro Deutschland praktizieren, mögen unappetitlich bis rassistisch sein.

Umso verlogener ist die Propaganda gegen den “muslimfeindlichen” Westen angesichts der brutalen Welle von Christenverfolgung in der arabischen Welt. Und dass diese täglich übelste antisemitische Karikaturen und Hassgesänge hervorbringt, ruft kaum internationalen Protest hervor.

Unter dem Schleier des “Kampfes der Kulturen” und Religionen zeichnet sich in den unübersichtlichen Wirren nach dem Arabischen Frühling eine Signatur des Zeitalters ab: Die neuesten westlichen Modernisierungsschübe haben nun auch die arabischen Gesellschaften erreicht. Ihre Wucht stößt auf blutigen Widerstand alter und neuer Feinde der offenen Gesellschaft.

Diese epochale Konfrontation verläuft nicht säuberlich getrennt nach “Kulturkreisen”. Sie ist global. Im Nahen Osten wie anderswo wird sie noch furchtbare Erschütterungen zeitigen.

Der Islam ist eine tickende Zeitbombe! Die Welt: ” Botschaft der Dschihadisten an “gottlosen Westen””


Der Angriff war kein Zufall. Der Tag genau gewählt, als rund 100 Bewaffnete im libyschen Bengasi das US-Konsulat stürmten. Vier US-Diplomaten starben, darunter US-Botschafter Christopher Stevens. “Keine Menschenseele war bis dahin zu sehen”, sagte einer der Sicherheitsleute, der beim Sturm auf das Gebäude verwundet worden war. Von Protesten gegen das Amateurvideo, das sich über den Propheten lustig macht, keine Spur.

Das Ziel der Angreifer war klar: Man wollte zum 11. Jahrestag der Anschläge auf das New Yorker World Trade Center vom 11. September 2001 eine blutige Botschaft senden. Ein Bekenntnis der Sympathie für den Kampf von al-Qaida gegen den gottlosen Westen und seine Helfershelfer ohne Werte und Moral.

Unter Verdacht stehen zwei Gruppen, “von denen eine unter unserer Kontrolle ist”, wie der stellvertretende Innenminister Wanis al-Sharif versicherte. “Eine zweite steht unter Beobachtung.”

Gemeint sind zum einen die “Gefangener-Abdul-Rahman-Brigaden“, die sich den Namen des in den USA wegen Planung eines Terroranschlags inhaftierten, blinden ägyptischen Scheichs gaben. Die Brigaden übernahmen die Verantwortung für einen Anschlag auf das Rote Kreuz, sowie für ein vorangegangenes Bombenattentat auf das US-Konsulat.

Die zweite Gruppe nennt sich Ansar al-Scharia und gilt als die größte Vereinigung islamistischer Extremisten in Libyen. Ihr Anführer, Scheich Muhammad al-Zahawi, forderte die Einführung des islamischen Rechts und rief zum Boykott der ersten freien Wahlen in Libyen auf.

Sie haben ihren Sitz in Bengasi und in dem 350 Kilometer entfernten Derna. Die Hafenstadt wird heute von radikal-islamistischen Milizen regiert, die dort Ex-Gaddafi-Funktionäre ermordeten, Radiostationen kontrollieren und Schönheitssalons schlossen.

Als Verdächtige käme grundsätzlich noch eine ganze Reihe von Organisationen in Libyen in Betracht. Von den über 300 Milizen des Landes vertreten viele eine puristisch-konservative Ideologie. Ihr Idealbild einer Gesellschaft orientiert sich häufig an die Anfangszeit des Islams. Deshalb werden sie Salafis (Vorgänger, Ahnen) genannt.

Im Zuge des arabischen Frühlings sind salafistische Organisationen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Von den Diktatoren Muammar al-Gaddafi in Libyen, Ben Ali in Tunesien oder Hosni Mubarak in Ägypten waren sie verboten, saßen im Gefängnis oder lebten im Exil.

Durch die demokratische Entwicklung in diesen Ländern konnten sie nun offiziell Organisationen gründen, Mitglieder werben und frei demonstrieren. In Ägypten nahm die Salafistische Partei Al-Nour sogar an den Parlamentswahlen teil und wurde mit 27,8 Prozent der Stimmen zweitstärkste Partei.

Als offizielle Institutionen rufen dies Salafisten zwar nicht zur Gewalt auf. Bei den von ihnen organisierten und unterstützen Demonstrationen kommt es jedoch immer wieder zur Eskalation. Das zeigen die aktuellen Proteste gegen den in den USA produzierten Film über Prophet Mohammed. Und in ihrem Umfeld tummeln sich gewaltbereite Gruppen, zu denen es direkte Kontakte gibt und die finanziell unterstützt werden.

Libyen spielt eine zentrale Rolle innerhalb der neuen salafistischen Bewegungen. Das nordafrikanische Land hat Modellcharakter. Dort wurde ein verhasster Diktator gewaltsam gestürzt und der Weg für eine islamische Neugestaltung eines Staates frei gemacht.

Bei den Wahlen im Juli erzielten radikal-islamistische Parteien keinen einzigen Parlamentsitz, aber ihre Milizen können machen, was sie wollen. Sie sind die eigentlichen Herrscher des Landes. Die neue Regierung hat keine Kontrolle über sie.

Die libysche Revolution wird als Erfolgsmodell exportiert. Die Gefangener-Abdul-Rahman-Brigaden und Ansar al-Sharia haben gute Kontakte zu ihren salafistischen Brüdern in den Nachbarländern Tunesien und Ägypten. Mahdi al-Harati, der ehemalige stellvertretende Militärchef der libyschen Hauptstadt Tripolis, führt im syrischen Idlib eine Brigade von rund 1000 Kämpfern.

“Aus Libyen werden regelmäßig per Schiff Waffen nach Syrien geliefert”, erzählt ein Journalist, der in Beirut für eine bekannte libanesische Zeitung arbeitet und aus Sicherheitsgründen unerkannt bleiben will. “In Syrien gibt es noch viele andere extreme salafistische Brigaden, die gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad kämpfen.” Libyen sei ihr Vorbild, wie eine Revolution gemacht werden müsse.

“Obwohl sie Sunniten sind, glauben einige von ihnen sogar an Mahdi, einen Retter, der vom Himmel kommen wird”, erklärt der Journalist ernsthaft, der in den letzten Monaten mehrfach in Syrien war. “Nach dem Sturz des syrischen Regimes soll Mahdi den Weg zur Befreiung von Jerusalem frei machen.”

Ein großes Ziel, das auch al-Qaida teilt. In einer neuen 35-minütigen Videobotschaft sagte Ayman al-Sawahiri, der nach dem Tod von Osama Bin Laden der Chef der Terrororganisation ist: “Wir unterstützen den heiligen Krieg in Syrien, um einen islamischen Staat zu etablieren. Er ist der entscheidende Schritt in Richtung Jerusalem bis die Siegesflagge auf dem eroberten Hügel der Al-Quds-Moschee weht.” (…)

2. Der Islam ist rückwärtsgewandt

Islam bedeutet: Orientierung an Mohammed. Glorifizierung eines extremistischen Lebensmodells, keine Trennung zwischen Staat und Religion, Unterdrückung der Mädchen und Frauen, Verfolgung Andersgläubiger, Zwangsreligion unter Androhung der Todesstrafe

Es gibt keinen “arabischen Frühling” solange der Islam herrscht. Islam und alles, was die Menschheit an positiven Werten hervorgebracht hat, sind nicht kompatibel: Islam ist gegen Freiheit, Menschenrechte und Fortschritt gerichtet. Islam verschlingt immense Ressourcen, weil er sich unproduktiv und parasitär verhält. Islam lähmt ganze Gesellschaften und friert sie im Mittelalter ein.

Welche Werte sind besser? Die des Westens oder die der Muslimbrüder? Wenn Sie diese Frage nicht eindeutig beantworten können, haben Sie nicht verstanden, welche Vorzüge Ihnen das Leben im Westen bietet. Sie sollten das Leben in islamischen Ländern kennenlernen und hautnah erleben.

3. Der Islam lebt von Apardheid und Krieg

Das bedeutet: die Scharia soll überall verwirklicht werden. Hass auf alle, die sonst noch existieren, ist die grundlegende Doktrin: Juden, Christen, Buddhisten, Westen

Durch Jihad starben in den vergangenen 1400 Jahren:

  • Christen: 60 Millionen
  • Buddhisten: 10 Millionen
  • Hindus: 80 Millionen
  • Afrikaner: 120 Millionen
  • gesamt: 270 Millionen Menschen

Video von Bill Warner über die blutige Geschichte des Islam, die bei uns immer noch beschönigt wird:

4. Der Islam zelebriert sich als Opfer und randaliert

Im Westen werden die Menschen zur Selbstkritik erzogen. Wenn man dies übertreibt, so kann jeder Fortschritt des Westens in etwas Böses umgemünzt werden: Kreuzzüge dienten dann nicht mehr der Abwehr der islamischen Invasion und Sicherung der jüdischen und christlichen Pilgerstätten, sondern waren aggressiv und böse. Das Zeitalter der Entdecker diente dann nicht mehr der Erkundung der Welt und dem Aufblühen des Handels, sondern war böse und ausbeuterisch. Truppenentsendungen in Bürgerkriegsgebiete dienen dann nicht mehr der Wiederherstellung des Friedens, sondern sind Akte der Besetzung und böse.

Wenn Sie noch immer nicht gemerkt haben, dass Moslems die Geschichte so umschreiben wollen, dass alle anderen böse sind, dann haben Sie ein Faktendefizit. Wenn Sie immer noch nicht gemerkt haben, dass Moslems JEDEN, aber auch wirklich JEDEN Anlass aufgreifen, um Ihnen und Ihrem Land Vorwürfe zu machen, dann haben Sie noch nicht kapiert, wie Islam funktioniert: Der Islam ist wie ein aufsässiges Blag, das immer Recht haben will und keine andere Meinung und Lebensart akzeptiert.

Schweizer Radio und Fernsehen:

September 2012: Als Reaktion auf ein in den USA produziertes Schmäh-Video über den Propheten Mohammed stürmen Muslime US-Botschaften in mehreren Ländern. Beim Angriff auf das Konsulat im libyschen Bengasi werden vier Amerikaner getötet, darunter der Botschafter. Weitere gewalttätige Proteste in islamischen Ländern folgen.

Februar 2012: Soldaten der US-Basis Bagram in Afghanistan bringen Koran-Ausgaben versehentlich zur Entsorgung in eine Verbrennungsanlage. Das führt zu Ausschreitungen mit zahlreichen Toten. Muslimen gilt jede Schändung des Korans als Todsünde.

April 2011: In Afghanistan kommt es zu blutigen Protesten gegen eine Koranverbrennung in den USA. Mindestens 23 Menschen sterben, darunter 7 UN-Mitarbeiter. Nach Angaben der «New York Times» hatte der radikale US-Prediger Terry Jones das Buch im März in Florida verbrannt. Bereits 2010 hatten die Pläne des US-Pastors, am Jahrestag der Anschläge vom 11. September hunderte Koran-Ausgaben zu verbrennen, weltweit Empörung ausgelöst. Trotz der Absage der Aktion gab es in Afghanistan bei Unruhen mehrere Tote.

November 2007: Eine britische Lehrerin wird im Sudan zu 15 Tagen Haft verurteilt. Sie war wegen Verunglimpfung des Propheten angezeigt worden, nachdem sie einen Teddybären Mohammed genannt hatte. Tausende wütende Demonstranten hatten den Tod der Britin gefordert.

Februar 2006: Ein Amtsgericht im Münsterland verurteilt einen Frührentner wegen «Beschimpfung von Bekenntnissen» und «Störung des öffentlichen Friedens» zu einer Bewährungsstrafe. Der 61-Jährige hatte «Koran, der heilige Koran» auf Toilettenpapier gedruckt und an Moscheen und islamische Kulturvereine gesandt. Der Iran protestiert scharf beim Auswärtigen Amt gegen die Verunglimpfung des Korans. Der Mann wird wochenlang bedroht und unter Polizeischutz gestellt.

September 2005: Verheerende Folgen hat die von Muslimen als Schmähung des Propheten angesehene Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung «Jyllands-Posten». Als andere Medien sie nachdrucken, zünden Demonstranten im Februar 2006 unter anderem in Syrien und im Libanon dänische Vertretungen an. Bei Protesten in mehreren muslimischen Ländern sterben mehr als 150 Menschen. 2010 dringt ein Muslim im dänischen Århus in das Haus des Zeichners ein, um ihn zu töten. Der Däne kann sich retten, der Täter wird gefasst.

Frühjahr 2005: Ein Bericht des US-Magazins «Newsweek» über die angebliche Schändung des Korans im Gefangenenlager Guantanamo löst antiamerikanische Proteste aus. Bei tagelangen Unruhen werden in Afghanistan und Pakistan 17 Menschen getötet. Das Magazin hatte berichtet, ein Koran sei die Toilette hinuntergespült worden, zog den Text aber nach Zweifeln am Wahrheitsgehalt zurück.

November 2004: Der niederländische Islamkritiker Theo van Gogh wird in Amsterdam wegen seines Films über die Unterdrückung der Frauen im Islam von einem muslimischen Extremisten ermordet. Auf der Leiche hinterlässt dieser Morddrohungen gegen weitere Niederländer, darunter die islam-kritische damalige Parlamentsabgeordnete Ayaan Hirsi Ali.

 Henryk M Broder in Die Welt:

(…) So geht es mir auch, wenn ich im Fernsehen die vielen aufgeregten Moslems sehe, die in Bengasi, Kairo, Khartum, Islamabad, Jakarta und sogar Sydney gegen einen Film demonstrieren, von dem sie gehört haben, dass er den Propheten Mohammed beleidigt. Erst einmal frage ich mich: Was machen diese Männer, wenn sie nicht demonstrieren? Haben sie keine Familien, die sie ernähren müssen? Keine Arbeit? Beziehen sie ein Gehalt von einer der vielen NGOs, die sich in der Dritten Welt um die Armen und Ausgebeuteten kümmern? Und woher bekommen sie die amerikanischen beziehungsweise israelischen Fahnen, die sie dann vor den Kameras von CNN und BBC verbrennen? Werden die einzeln in Heimarbeit hergestellt, oder gibt es in Ägypten, im Sudan und in Pakistan Betriebe, die sich auf die Herstellung von Fahnen der Feindstaaten spezialisiert haben?

Wie dem auch sei, eines steht fest: Die Demonstranten agieren wie Kinder, die sich ihrer Macht bewusst sind. Sie wissen, dass niemand es wagen wird, sich ihnen in den Weg zu stellen. Mehr noch: dass sich genug Erwachsene finden werden, die Verständnis für ihr schlechtes Benehmen äußern werden. Claus Kleber vom ZDF-”heute journal” zum Beispiel, der in einer seiner sprachlich so ausgefeilten Moderationen die “Radikalen auf beiden Seiten” für die Eskalation der Lage verantwortlich machte. Oder der Kollege vom “Stern”, der seinen Kommentar über “ein dummes Video”, das “die islamische Welt in Aufruhr” bringt, mit der Überschrift versah: “Wer Hass sät, erntet Hass”. (Das war übrigens auch die Parole, unter der nach den Anschlägen von 9/11 die “amerikakritischen” Teile der Friedensbewegung auf die Straße gingen.)

Der Infantilismus der Demonstranten, die untereinander mit Handys kommunizieren, ansonsten aber in der steinigen Welt des 7. Jahrhunderts leben, färbt auf deren Versteher ab. Hieß es nach der Fatwa gegen Salman Rushdie, die “Satanischen Verse” seien kein literarisches Meisterwerk, sondern vor allem dazu bestimmt, die Gefühle der Moslems zu verletzen, hat man die Mohammed-Karikaturen, die in der dänischen Zeitung “Jyllands Posten” erschienen sind, als “primitiv” und “künstlerisch wertlos” abgetan, so ist es “diesmal ein dumm-dreister Film, in dem der Prophet Mohammed und der Islam auf ideologisch üble und dazu noch handwerklich billige Weise verächtlich gemacht werden” – als ob die Qualität des Film das wäre, was die Moslems zur Rage treibt. Nimmt jemand an, die Söhne Allahs würden begeistert Beifall klatschen, wenn es nicht “ein dumm-dreister” und “handwerklich billiger” Film wäre, sondern ein Meisterwerk von Pasolini oder Tarantino?

Man könne, so sagen es die Völkerpsychologen und Islam-Experten, den Moslems so etwas nicht zumuten, die wären noch nicht so weit, Häme und Spott gegenüber ihrer Religion auszuhalten, ohne aus der Haut zu fahren. Man müsse ihnen noch etwas Zeit lassen. Wer so argumentiert, ist nicht nur ein Kulturrelativist, er ist ein subtiler Rassist. Er müsste konsequenterweise den Moslems auch raten, längere Strecken mit dem Kamel statt mit dem Flugzeug zurückzulegen und ihnen den Zugang zum Internet verbieten. Denn: Die sind noch nicht so weit.

Wer aber eine Reise im Internet bucht und dann nach München oder Zürich fliegt, um sich dort in einer Klinik behandeln zu lassen, dem kann auch zugemutet werden, dass er nicht ausrastet, wenn seine Religion ins Lächerliche gezogen wird.

Erst vor ein paar Wochen hat die “Titanic” eine geschmacklose, dumm-dreiste und handwerklich billige Satire auf den Papst veröffentlicht, die unbemerkt geblieben wäre, wenn der Papst nicht versucht hätte, die Verbreitung des Heftes zu verhindern. Aber: Der Pontifex schickte weder die Schweizer Garde los, um die Redaktion abzustrafen, noch hat er seine Anhänger – immerhin über eine Milliarde Menschen – aufgerufen, Botschaften zu stürmen. Er ließ über seine Anwälte den Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung stellen. Einen Tag vor dem angesetzten Termin zur Verhandlung, zogen die Anwälte den Antrag zurück. So hatten die Papstkritiker gleich zweimal Grund zur Freude. Dennoch hat kein katholischer Dschihadist zum Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen aufgerufen. Und das ist nicht die Ausnahme, das ist die Regel.

Der Film “Paradies: Glaube”, eine Co-Produktion von WDR und arte mit Unterstützung etlicher Filmfonds, wurde bei den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. In dem Film geht es um eine “missionarische Krankenschwester” namens Anna Maria, “die ihre Liebe zu Jesus bis ins Extrem treibt”. Soll heißen: Anna Maria masturbiert mit einem Kruzifix.

Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie die Reaktionen in der moslemischen Welt ausgefallen wären, wenn Anna Maria nicht ein Kruzifix sondern einen den Moslems heiligen Gegenstand benutzt hätte. Keine Jury der Welt hätte es gewagt, einen solchen Film auch nur ins Programm zu nehmen. Und man braucht noch weniger Fantasie, um sich die Reaktionen von Claus Kleber und der Kommentatoren beim “Stern”, bei der “SZ” und der “FR” vorzustellen: “Dumm-dreist, primitiv, eine Provokation”.

Insofern misst der Westen, der seine Freiheit nicht daheim, sondern am Hindukusch hinter den Karawanken verteidigt, mit zweierlei Maß. Wir sind moralisch dermaßen gefestigt, dass wir solche Provokationen aushalten können. Sie, die Moslems, müssen es noch lernen. Und weil das noch eine Weile dauern kann, sollten wir uns zurücknehmen. Innenminister Friedrich hat bereits angekündigt, er werde “mit allen rechtlich zulässigen Mitteln” eine Vorführung des Films “Die Unschuld der Muslime” verhindern, nicht etwa um das deutsche Publikum vor einem billigen Machwerk zu schützen, sondern damit nicht noch mehr “Öl ins Feuer” gegossen werde. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz, will sogar den Paragrafen 166 des StGB angewandt wissen, der die Störung des “öffentlichen Friedens” unter Strafe stellt.

Da hilft nur eines: Der Besuch in einer Oase der Vernunft, dem arabischen Sender Al-Jazeera. Der meldet, immer mehr Syrer wunderten sich darüber, dass ein Video über Mohammed in der islamischen Welt für mehr Aufregung sorgt als das Blutbad in Syrien. “Liebe Moslems”, schreibt ein Leser, “unser Prophet wäre über die Morde, die Assad in Syrien begeht, viel mehr beleidigt als über irgendeinen respektlosen Film”.

***

Spenden für Michael Mannheimer

Dieser Blog existiert nur Dank der Spenden meiner Leser

 ***

SPENDEN AN MICHAEL MANNHEIMER

Überweisung an:

OTP direkt Ungarn
 Kontoinhaber: Michael Merkle/Mannheimer
 IBAN: HU61117753795517788700000000
 BIC (SWIFT): OTPVHUHB
 Verwendungszweck: Spende Michael Mannheimer
 Gebühren: Überweisungen innerhalb der EU nach Ungarn sind kostenfrei
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
77 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments