Zum Rededuell Merkel/Steinbrück: “War da nicht noch was?”


Nichts über Renten, Mittelklasse, Asylanten und Islam…

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War da nicht noch was…?

Von Quo usque tandem

Nachdem die diesbezügliche Spannung, nach wochenlangem medialem Schüren, den Siedepunkt erreicht hatte, durfte die Nation am gestrigen Abend endlich – sozusagen orgasmusartig – in der Glotze den  hochkarätigen Ping-Pong-match der Spitzen-Kandidaten des gegenwärtigen Wahlkampfs erleben, um am Ende des Spektakels mit einem Seufzer der Erleichterung in den Sessel zurück zu sinken – einer Erleichterung, verursacht durch die Gewissheit, dass den deutschen Bürger, egal, welcher der beiden Kontrahenten gewinnt, die beste aller Welten erwartet.

Das durch diese Gewissheit erzeugte kuschelige Gefühl der Geborgenheit, dürfte auch die leise Stimme in unserem Ohr übertönen, welche uns zu sagen versucht, dass da doch gewisse Lücken waren, dass irgend etwas fehlte, dass seitens der mit der Elastizität von Schlangenmenschen politisch nicht korrekten Untiefen ausweichenden Moderatoren nicht alle Themen auf Tablett gebracht wurden, welche eigentlich auch interessiert hätten.  Themen, wie

  • Was geschieht mit den Rentnern, deren Dasein, am Ende eines arbeitsreichen Lebens, nur noch von Existenzangst bestimmt ist, und die – nach konsequenten Mini-Anpassungen plus mehreren Nullrunden bei ihren Renten, im Verbund mit einem galoppierenden Anstieg ihrer Lebenshaltungskosten – sich nichts mehr leisten können, was über das bare Existenzminimum hinausgeht?
  • Was geschieht mit der deutschen Mittelklasse, welche durch das eisernen Festhalten des Staates an der ungerechten (und vermutlich im Grund auch verfassungswidrigen) “kalten“ Steuerprogression, langsam finanziell stranguliert und in die Nähe der Armutsgrenze gedrückt wird?
  • Was geschieht mit Kindern und Jugendlichen aus “sozial weniger begünstigten“ Wohnlagen, welche durch experimentierfreudige Politiker, in ihren Schulen mit Angehörigen anderer Kulturkreise, mit diametral unterschiedlichen Gesellschaftsnormen und – oft – unzureichenden Deutschkenntnissen “zusammengespannt“ und dadurch auf ihrem Bildungsweg entscheidend behindert werden?
  • Wie ist der sternförmig auf die deutschen Sozialsysteme zubrandende Ansturm aus wirtschaftlich und bildungsmäßig, sagen wir “weniger begünstigten“, Weltgegenden zu aufzuhalten oder wenigstens einzudämmen?
  • Wie ist den Durchdringungs- und Übernahme-Bestrebungen einer gewissen atavistischen* Religionsphilosophie zu begegnen?
  • Was soll in Bezug auf das (mit der beiden vorhergehenden Punkten ursächlich eng verknüpften) Ansteigen der Kriminalität sämtlicher erdenklicher Spielarten geschehen und was, um den öffentliche Raum für den Normalbürger wieder sicher zu machen?

Wie gesagt – dies wären Aspekte gewesen, welche uns auch interessiert hätten. Aber, nachdem uns beide Kontrahenten das irdische Paradies verheißen haben, sind sie ja wohl nicht so wichtig.


Quo usque tandem

* Atavismus: Rückfall in primitives Verhalten (MM)

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