Al-Azhar-Imam: “Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die „Frieden“ heißt. “


“Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die „Frieden“ heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.”
Zitat des Gelehrten Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo
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Zur Bedeutung der Al-Azhar-Universität in Kairo für die islamische Welt

Al-Azhar wird von den meisten Sunniten noch immer als renommierteste islamische Schule betrachtet, und ihre Gelehrten sind in der muslimischen Welt besonders angesehen. Dies gilt besonders für das Lehren der arabischen Sprache (der Sprache des Korans).

Aus diesem Grund unterhält al-Azhar u. a. eine Kommission der Ulema (islamische Gelehrte), um über individuelle islamische Fragen zu urteilen, eine Druckerei für das Drucken des Korans sowie ein von der Regierung überwachtes Trainingszentrum für Prediger (Imame). Einige jüngere Rechtsgutachten (Fatwa) von Scheich Muhammad Sayyid Tantawi sind allerdings umstritten, so z. B. sein Urteil, wonach feste Zinsen (arabisch Riba) erlaubt sein sollen. Hier wird ihm weltweit widersprochen, auch von anderen Gelehrten der Azhar und von allen islamischen Banken.

Die Universität steht bis heute nur muslimischen Studenten und Studentinnen aus aller Welt offen. Eine Koedukation, wie an den weltlichen Universitäten in Ägypten, zum Beispiel der Universität Kairo, ist untersagt, die Fakultäten (u. a. Medizin) sind nach Geschlechtern getrennt organisiert. Das geistige und geistliche Oberhaupt der Universität ist der Scheich al-Azhar, der auch den westlichen Titel eines „Grand Imam“ führt.

Scheich Muhammad Sayyid Tantawi war bis zu seinem Tod am 10. März 2010 Oberster Geistlicher der Azhar. Der jetzige Großscheich ist Ahmad Muhammad at-Tayyib, der seit 28. September 2003 auch Rektor bzw. Präsident der Universität und zuvor zwei Jahre lang Groß-Mufti der Arabischen Republik Ägypten war.

Die Bedeutung der Universität lässt sich auch an der Zahl der Studierenden ablesen, die völlig außerhalb dessen steht, was an amerikanischen oder europäischen Universitäten üblich ist: Im Jahr 2004 waren an der Azhar etwa 375.000 Studenten eingeschrieben, darunter 150.000 Frauen. Der Lehrkörper besteht aus rund 16.000 Lehrenden. Seit dem Frühjahr 2006 werden öffentlich Pläne diskutiert, die Universität in drei Hochschulen aufzuteilen.

Die Azhar-Universität in Kairo ist eine der angesehensten Bildungsinstitutionen der islamischen Welt und nach der Universität Al-Qarawiyyin von Fès – gegründet im Jahre 859 – die zweitälteste Madrasa der islamischen Welt.
Ihr Name ist von az-Zahra abgeleitet, einem Beinamen von Fatima, der jüngsten Tochter des Propheten Mohammed. Die Universität stieg spätestens mit der Zerstörung Bagdads durch die Mongolen unter Hülegü zum bedeutendsten islamischen Bildungszentrum auf, welches vor allem von Studenten aus Nordafrika, Nubien und dem Nahen Osten besucht wurde. Heute gibt es auch viele europäische und nordamerikanische „Azhari“, viele von ihnen sind Konvertiten. Sie werden in der Regel auf einem eigenen Universitätscampus untergebracht.

Die Azhar entwickelte sich seit dem 19. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Zentren islamischer Gelehrsamkeit und zieht Studierende aus allen Ländern an. Als erster europäischer Student wurde um 1873 der Orientalist Ignaz Goldziher zum Studium zugelassen. Gleichzeitig öffnete sich die Universität auch gegenüber der Schia. So traf 1910 der damalige Schaich al-Azhar Sal?m al-Bischr? mit dem irakischen zwölfer-schiitischen Gelehrten Muhammad al-Husain ?l K?schif al-Ghit?? zusammen.


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