Gefälschte Wahlprognosen: Wie unsere Umfrage-Institute selbst Politik machen


Köcher

“Für öffentliche Kritik sorgte eine Umfrage zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 1996, bei der das Institut der Partei Die Republikaner 4,5 Prozent Stimmenanteil vorhersagte. Das tatsächliche Wahlergebnis der Republikaner lag bei 9,1 Prozent. In einem Interview zu dem Vorfall räumte Renate Köcher (Foto) ein, dass sie der Partei keine Plattform bieten wolle und daher im Vorfeld der Wahl nicht von dem ihr bekannten höheren Wert berichtet hatte.” (Aus dem folgenden Text)

***

Manipulieren die Umfrage-Institute?

Eine kleine Auffälligkeit in einer Aussage des FORSA-Chefs, Manfred Güllner (Foto) brachte mich dazu, mir dieses Thema einmal etwas näher anzuschauen. Dabei  kam Erstaunliches zutage! Betreffende Aussage fand ich in einem Bericht der “Jungen Freiheit“.

(Gastbeitrag von le waldsterben)

Demzufolge habe sich der Chef des Meinungsforschungsinstitutes Forsa wie folgt geäußert:

” … Manfred Güllner hat sich beunruhigt über einen möglichen Erfolg der Alternative für Deutschland (AfD) bei der Bundestagswahl gezeigt. „Ich habe ein ungutes Gefühl“, sagte er nach Angaben des Stern. Bisher sei er überzeugt gewesen, daß die Euro-Kritiker bei der Wahl keine Chancen hätten.

Derzeit bekäme die AfD besonders vom rechten Flügel der FDP Zulauf. Er befürchte, es könne der Partei gelingen, in den Mittelstand „reinzustoßen“. Insgesamt erkennt der Meinungsforscher nach Angaben des Magazins ein „latentes Potential von sieben bis acht Prozent zwischen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus“ in dem es rumore. „Inzwischen habe ich Bammel davor.“

Und nun die Auffälligkeit:


” In der aktuellen Forsa-Umfrage für den Stern kommt die AfD auf drei Prozent der Stimmen.”

Also: 3%, wie immer, nichts Neues also. Frage: Wieso ist Herr Güllner denn plötzlich beunruhigt? Mögliche Antwort: Weiß er etwas, das wir nicht wissen?

Nehmen wir einmal drei weitere Quellen, um die Chancen der AfD auszuloten. Kürzlich haben sowohl ARD wie RTL es gewagt, das einfache Volk zu fragen und versäumt, die Befragung zu tarnen oder zu manipulieren. Dabei kam bei der ARD heraus, dass die Partei, der am meisten vertraut wird, die AfD mit 42% ist und bei RTL sagen 93%: Ja, ich kann mir vorstellen, dieser Partei meine Stimme zu geben!

Und nun noch der vielen sicher bekannte Wahl-o-meter: dort steht die AfD bei der “Sonntagsfrage” über 10%!

Wer nun einwenden mag, ein paar RTL- oder ARD- Zuschauer seien nicht repräsentativ und der Wahl-o-meter misst gar keine Umfragewerte, möge erstens erklären, warum JEDE bisherige Umfrage außerhalb dieser (angeblich) seriösen Umfrageinstitute die AfD mit enormem Zuspruch sieht (und nicht mal so – mal so oder gar dauerhaft im Splitterbereich!), und zweitens lese man sich zum Wahl-o-meter bitte einmal das hier durch:

Studie: Viele Tweets bedeuten viele Wahlstimmen

Tweets können als Instrument für Wahlprognosen dienen. Das berichten Forscher der Indiana University in den USA.

Nun bringen wir alles zusammen: wo immer man hinschaut, schlägt der AfD Sympathie entgegen Sie erreicht höchste Zustimmungswerte und in unabhängigen Momentaufnahmen immer zweistellige Prozentzahlen – nur bei den “offiziellen” stagniert sie dauerhaft um die 3%. Aber ganz plötzlich wird der Forsa-Chef (SPD-Mann!) nervös – während er nach wie vor Umfragewerte von 3% veröffentlicht! Unaufgeregte Gemüter würden jetzt sagen. das hat aber ein ‘Geschmäckle’. Ich sage: das stinkt ganz gewaltig!

Schlagen wir einmal bei Wikipedia nach (ja, auch diese Linksbastion schafft es nicht, alle Wahrheiten zu beseitigen – obwohl sie sich in ihrem AfD-Artikel ganz redliche Mühe gibt!). Dort findet man zum Umfrageinstitut Allensbach beim entsprechenden Stichwort das hier:

“Für öffentliche Kritik sorgte eine Umfrage zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 1996, bei der das Institut der Partei Die Republikaner 4,5 Prozent Stimmenanteil vorhersagte. Das tatsächliche Wahlergebnis der Republikaner lag bei 9,1 Prozent. In einem Interview zu dem Vorfall räumte Renate Köcher (Foto) ein, dass sie der Partei keine Plattform bieten wolle und daher im Vorfeld der Wahl nicht von dem ihr bekannten höheren Wert berichtet hatte.”

Ich fasse es nicht – Wahlmanipulation vom Feinsten, auch noch zugegeben!

Wie ist das, wenn ein unseriöser Wahlhelfer 100 Wählerzettel absichtlich verschwinden lässt? Bitte um Mithilfe der hier mitlesenden Rechtskundigen: Ist das nicht sogar eine Straftat?

Und wie ist das, wenn man mit bewusster Manipulation von Umfragewerten versucht, das Stimmverhalten hunderttausender Unentschlossener zu steuern, nach dem Motto: ‘ich schüre die Furcht, dass sie ihre Stimme ‘verschenken’, und schon wählen sie das, was sie in Wirklichkeit wählen wollen, nicht.’. Das ist in der Gesamtwirkung etwa so, wie das Vernichten hunderttausender Stimmzettel. Von daher: für mich gehört Renate Köcher wegen schwerster Wahlmanipulation hinter Gitter!

Sollte man vielleicht Herrn Güllner gleich hinterherschicken? Nicht nur ich bin hier etwas misstrauisch – die “Deutschen Wirtschafts Nachrichten” fragen ganz ähnlich:

“Umso erstaunlicher ist es, dass Güllner nun einräumt, dass die AfD darüber liegen könnte. Dies deutet darauf hin, dass Güllner Rohdaten vorliegen hat, die der AfD einen wesentlich größeren Zuspruch bescheinigen als in den offiziellen Umfragen ausgewiesen.”

Schade, Herr Güllner, Frau Köcher – Beruf – ja, sogar: Berufung – verfehlt. Was hätte aus Ihnen bei der Fa. ‘Horch und Guck’ so alles werden können. Sie hätten es bis in die allerhöchsten Ränge schaffen können. Vielleicht wären Sie es sogar gewesen, die uns eines Tages versichert hätten: Sie lieben doch alle … alle Menschen

Bisher hatte ich gelegentlich geäußert: sollte  mir eines Tages eine gute Fee 3 Wünsche freigeben, werde ich nur zwei davon nutzen können, denn einer davon wird auf jeden Fall sein: ich möchte Claudia Roth und Jürgen Trittin beim Hofgang zusehen.

Nun muss ich leider noch einen Wunsch opfern: Sie beide müssen unbedingt mit!

Quelle. http://www.pi-news.net/2013/08/manipulieren-die-umfrage-institute/ , 18. Aug 2013 |

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