Wien verbietet das Küssen


 

Wer in Wien mit der Straßenbahn fährt oder einen öffentlichen Buss nimmt, sollte darauf achten, sittsam zu sein – denn es herrscht seit neuestem ein Kussverbot. Was sich die Behörden dabei gedacht haben, ist bisher unbekannt. Kussverbot gibt es bisher nur in arabischen Ländern.  In einem völlig abartigen Video ( Küssen mit Köter) wir darauf hingewiesen, dass “Knutschen” in den Wiener Linien verboten ist. Offiziell heißt es dazu: “Rücksicht hat Vorrang – die neue Kampagne der Wiener Linien ruft zu mehr Rücksicht in den Öffis auf. Nur gemeinsam schaffen wir es, ein Klima zu schaffen in dem sich alle wohlfühlen.” (Quelle)

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18.09.2013

In Österreich herrschen jetzt Verhältnisse wie in Dubai oder in der islamischen Welt

Knutschen in der Wiener U-Bahn soll 50 Euro Strafe kosten. Zum Start der Kampagne sollen besonders viele Kontrolleure eingesetzt werden und quasi zu Sittenwächtern werden. 

In den Wiener Linien soll Knutschen künftig konsequent mit 50 Euro Strafe belegt werden. Die Verkehrsbetriebe starteten eigens für unerlaubtes Knutschen wie auch für andere unerwünschte Verhaltensweisen eine 250.000 Euro teure Kampagne unter dem Motto “Rücksicht hat Vorrang”.
Zum Start der Kampagne sollen besonders viele Kontrolleure eingesetzt werden und quasi zu Sittenwächtern werden. “Unsere Kontrolleure sind geschult, zu erkennen, was andere Fahrgäste stört”, sagte Wiener-Linien-Sprecher Daniel Amann.
Neben den knutschenden Pärchen soll auch lautes Telefonieren und stark riechendes Essen als Verstoß gegen die “Hausordnung” geahndet werden, ebenso wie Nasenbohren oder öffentliches Schneiden von Fingernägeln.
Auf Plakaten, in Kinospots sowie in Internetvideos wird die Einhaltung der “Spielregeln” beworben. “Das ist keine Wohlfühlkampagne”, sagt Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter und meint das angesichts des ordentlichen Werbebudgets offensichtlich ernst.
HIER gehts zur offiziellen Knutschverbot-Kampagne in Wien

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