Bernd Lucke und unsere vollkommen entartete Journaille


Schäuble benutzt es. Und Helmut Schmidt benutzt es auch. Millionen Menschen benutzen es. Auch in der Quantenphysik wird es benutzt. Und in der Medizin bei Krebszellen ebenso. Doch wenn das Wort “entartet” aus falschem Munde kommt, stürzt sich die Meute dessen, was von unserem usrprünglich halbwegs objektiven  Journalismus der 50er bis 70er Jahre noch übriggblieben ist und was treffend mit dem Wort Journaille gekennzeichnet wird, wie Schmeißfliegen auf einen frischen Kadaver. AfD-Chef Lucke nahms in den Mund, um das zu beschreiben, was in realito längst entartet ist: Und zwar die politische Kultur Deutschlands. (MM)

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Die linke Journaille ist die Pest der Gegenwart. Ihr Ziel ist absolute Macht und Kontrolle über unsere Gedanken

Er darf es in Zukunft auch auf eben diese Journaille verwenden, die ihm wegen des auch von den Nazis verwendeten Begriffs nun eine abenteuerliche Nähe zu Hitlers Gedankengut andichten will. Dies – und ich meine es todernst – ist entartetes Denken einer Zunft, die unsere Gedanken seit 1968 in ein sprachliches und semantisches Korsett zu pressen  versucht, um die Menschen wie zu Zeiten der Inquisition und während des Stalinterrors komplett zu kontrollieren.

Diese Zunft und deren Vertreter sind zutiefst entartet, was die Freiheit des Gedanken und des offenen Diskurses anbelangt. Diese Journaille interessiert kaum noch, was gesagt wird: Es geht ihr nur noch darum, wie etwas gesagt wird. Diese Journaille ist aus einem weiteren Grund zutiefst entartet: Hat sie doch  – um ein weiteres Wort der Nazis zu verwenden – ihrem eigenen Volk, das aufzuklären und vor Gefahren zu warnen ihr vornehmster Auftrag ist, den “totalen Krieg” erklärt. Und diesen Ausdruck von Goebbels verwendeten Begriff lasse ich mir von unseren post-stalinistsischen Gesinnungsdiktatoren ebensowenig verbieten wie der von den Nazis verwendete Begriff “entartet”. Denn – wenn man alles, was die Nazis in den Mund nahmen, verbieten wollte – müsste man die deutsche Sprache verbieten. (MM)

Lesen Sie, was PI zu diesem Thema geschrieben hat:

 Entartete abartige Medien und Journaille

Weil Bernd Lucke, der AfD-Chef, von entarteter Politik geredet hat, versucht die abartige, linksversiffte Journaille einschließlich FAZ und GEZ, abartig einen Nazibezug herzustellen. Natürlich sind das alles nicht nur aus der Art Geschlagene, sondern billige Schmierenkomödianten, welche die AfD verläßlich unter 5% kriegen möchten, damit die abartige Euro-Rettung auf Kosten des für abartig erachteten deutschen Steuerzahlers abartig ruhig weitergehen kann. Wir widmen uns jetzt aber mal Hitlers abartigem Wortschatz!


Hat Adolf nicht auch einmal von Sonne und Mond geredet? Dürfen wir nicht mehr Sonne und Mond sagen? Hat Himmler nicht das Wort “Presse” oder “Zeitung” verwendet? Darf keiner mehr Zeitung sagen, so wie Autobahn ja auch verboten ist? Göring soll sogar abartig auf Zehn gezählt haben. Sind diese entarteten Zahlen jetzt gestrichen? Und wie ist es mit Goebbels? Hat der nicht tausende Male die Wörter “hat” und “ist” gebraucht? Verwendet die FAZ folgerichtig kein “hat” und “ist” mehr? Falls doch, ist sie eindeutig entartet und abartig nazi! Und die ganze NS-Führung, besonders der Veganer Hitler, hat grünen Salat gegessen? Dürfen wir auch keinen grünen Salat am staatlichen Veggie-Day in den Mund nehmen?

Kurzum, ich würde an Luckes Stelle auf die entarteten Vorwürfe dieser entarteten Vollidioten nicht mehr antworten. Sollen sie sich doch ihre entarteten Phrasen in ihre entarteten Hintern stecken!

Hier der kleine Textauszug einer Hitler-Rede von 1932. Allein wenn wir diese Wörter alle streichen müßten, ihr abartigen Vögel! Wir lassen uns doch von entarteten Abartigen wie euch nicht den Mund verbieten!

PS: Journaille besteht laut Karl Kraus, der den Ausdruck verbreitet hat, aus Journalist und Kanaille! Wie wahr!

  http://www.pi-news.net/2013/10/entartete-abartige-medien-und-journaille/| , 01. Okt 2013 |

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