Türkei: Nicht-muslimische Minderheiten werden heimlich mit Codes markiert


 
Der Judenstern war kene Erfindung der Nazis, sonern des Islam:Im angeblich friedlichen und toleranten Cordoba-Islam wurden Juden von Moslem gezwungen, ihre Kleidung so zu markieren, dass sie weithein als Juden erkennbar waren. Sowohl vor und während des Armenier-Genozids in der Türkei (1915/16), dem ersten Genozod der Neuzeit, dem 1,5 Millionen armenische und 500.000 syrische Christen zum Opfer fielen, wurden die Häuser der Christen von Türken markiert, um sie schneller identifizieren und für die geplante Liquidierung selektieren zu können. Auch unter Kemal Pascha Atatürk gab es Pogrome gegen Christen. Auch unter ihm markierten Türken deren Häuser. Die völkerrechtswidrige Markierung von ethnischen und religiösen Minderheiten durch die Türkei scheint auch bis heute anzuhalten. (MM)
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Türkei: nicht-muslimische Minderheiten wurden heimlich mit Codes markiert

2. August 2013, Wien. (HN) Es wurde bekannt, dass die türkischen Behörden nicht-muslimische Minderheiten seit 90 Jahren ohne deren Wissen mit Zahlencodes markierte. Diese Codes wurden nach dem Vertrag von Lausanne, am 24. Juli 1923 eingeführt.

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Codierte Minderheiten

Bekannt wurde die Praxis nach einem Bericht der Zeitung AGOS, als eine Frau ihr Kind an einer armenischen Schule anmelden wollte. Weil die Mutter sich erst später dazu entschlossen hatte, sich offiziell zur Armenischen Kirche zu bekennen, standen die türkischen Behörden vor dem Problem, wie sie den Code ändern konnten. So gelangte der Fall an die breite Öffentlichkeit.

Markierte Minderheiten

Drei Minderheitengruppen wurden demnach markiert. Mit der Zahl 1 wurden Griechen, mit der 2 Armenier, und mit der Zahl 3 die Juden markiert. Allesamt nicht-muslimische Minderheiten. Die Behörden gaben an, dass andere Minderheiten davon nicht betroffen sind.

Seit 90 Jahren genutzt

Dieses Code-System besteht seit 90 Jahren, als der Vertrag von Lausanne, am 24. Juli 1923 zwischen der Türkei und Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Griechenland, Rumänien und dem Serbisch-Kroatisch-Slowenischen Staat geschlossen wurde. Darin wurde die Religionszugehörigkeit zum (sunnitischen) Islam als Voraussetzung zur vollwertigen Zugehörigkeit zum jungen türkischen Nationalstaat festgelegt.

Der Vertrag von Lausanne löste den Vertrag von Sèvres ab. Dieser erste Vertrag hatte für Armenier und Griechen ein eigenes Land versprochen. Durch den Sieg gegen die Griechen entstand der Vertrag von Lausanne. Aus Angst vor weiteren Autonomiebestrebungen der Minderheiten wurde der Code dazu genutzt, um sie von den Behörden zu erfassen und gezielt zu diskriminieren.

Quelle:
http://www.humanist-news.com/turkei-nicht-muslimische-minderheiten-wurden-heimlich-markiert/


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