Die Lüge von der islamischen Toleranz – und über sonstige Lügen zum Islam


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Die Kaaba ist das religiöse Zentrum des Islam. Nur an ihr sieht man Muslime im Kreis beten. Überall anders richten sich die Muslime beim Gebet in Richtung des zentralen Heiligtums der Muslime aus. Bereits in vorislamischer Zeit wurde die Kaaba von den arabischen Stämmen als Heiligtum des Gottes Hubal verehrt. Zum vorislamischen Kaaba-Kult gehörte, neben der Verehrung von Allah, die Verehrung der Göttinnen al-Lat, Manat und Uzza. Somit beten Muslime in der Kaaba strneg genommen ein uraltes heidnisches Heiligtum an – und machen sich damit schuldig an ihrem unbedingten Anspruch, die einzige wahre monotheistische Religion zu sein (MM)

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Die Wurzeln der islamischen Intoleranz

Wenn man über den Zusammenhang zwischen Islam und Islamismus diskutiert, heißt es ja oft, dass der Islam nichts mit dem Islamismus zu tun hat. Der Islam sei eine friedliche Religion, die nichts mit der Gewalt zu tun hat, die in ihrem Namen verübt wird. Islamisten seien eine kleine Minderheit, die den Koran „falsch interpretieren“ würden. Dass man den Koran nicht immer wörtlich nehmen sollte, ist ein sehr guter Rat, denn der Koran entstand vor 13 Jahrhunderten in der arabischen Wüste. Zu glauben, dass Mohamed und ein aufgeklärter Mensch aus dem 21.Jahrhundert dieselben Wertvorstellungen hatten ist absurd. Die Wahrheit ist, dass wenn Mohamed heute leben würde, er wohl vom Verfassungsschutz beobachtet werden würde.

Aber der Vorschlag mit der „Interpretation“ ist dann doch ein bisschen unbefriedigend, denn seien wir ehrlich: Am Ende ist es das dasselbe wie bei Nostradamus oder Machmud Achmedinedschad: Jeder interpretiert, was er will. Denn woher wissen wir, was der „wahre“ Islam ist und was nicht?

Das Gerede um „Pauschalisierung“ und „Islamophobie“

Viele Muslime und Islamverbände beklagen die sogenannte Pauschalisierung der Muslime. Sie würden ständig in den Medien als potenzielle Terroristen oder Ehrenmörder dargestellt und würden damit rassistische Vorurteile verbreiten, die dazu führen würden, das Muslime im Alltag zunehmend von Nicht-Muslimen diskriminiert würden. Man würde nicht zwischen der Masse der friedlichen Muslime und den ganzen Rest unterscheiden.


Wenn das so wäre, dann müsste man den Medien allerdings auch vorwerfen, das sie gegen Ostdeutsche, Amerikaner, Chinesen oder Afrikaner hetzen würden, wenn sie über Neonazis, Guantanamo, Tibet oder Robert Mugabe berichten.

Der Hauptgrund, dass der Islam in den Medien oft negativ wegkommt, ist, dass es so viel Negatives in der islamischen Welt gibt. Hätte es keinen Saddam, keine Taliban oder al-Qaida gegeben, könnte man auch nicht über sie berichten. Dasselbe gilt für Neonazis, Guantanamo, Tibet oder Robert Mugabe. Der Satz „Es ist gefährlicher, in Ostdeutschland von Neonazis angegriffen zu werden als im Westen“ ist nicht rassistisch oder pauschalisierend gegenüber den Ostdeutschen, sondern einfach eine Tatsache. Niemand würde so einer Person vorwerfen zu pauschalisieren, da ja nur 10 Prozent der Sachsen die NPD wählen und 90 Prozent nicht und die meisten Ostdeutschen somit keine Neonazis sind. Gleichzeitig gilt es aber als rassistisch, den Islam mit bestimmten Phänomenen in Verbindung zu setzen, wie z.B. Terrorismus oder Ehrenmorde.

Das ist so, als ob man sich in den 1930er und 1940er Jahre mehr Sorgen um aufkeimende „Deutschenfeindlichkeit“ aufgrund der negativen Berichterstattung über das Deutsche Reich gemacht hätte als über die Politik der Nationalsozialisten.

Natürlich existiert Islamophobie, aber sie ist bei weitem nicht so gefährlich wie der Islamismus

Personen wie Geert Wilders oder Internetseiten wie „Politically Incorrect“ sind für mich zu extrem, aber auch sie werden nie so viel Blut an den Händen haben wie die Taliban, al-Qaida oder die Mullahs im Iran. Als islamophob werden leider zunehmend Personen betitelt, die eigentlich nur den Islamismus kritisieren, wie z.B. Henryk M. Broder oder Necla Kelek- das bedeutet, dass Islamophobie zunehmend zu einem Kampfbegriff wird, um Islamkritiker mundtot zu machen.

„Bin ich islamophob? Ich sage Ihnen, was ich bin. Ich bin steinigungsphobisch. Ich bin klitorisabschneidungsphobisch. Ich bin selbstmordbombenphobisch. Ich bin apostatentötungsphobisch. Ich bin frauenhassphobisch. Ich bin burkaphobisch.

Aber uns wird natürlich ständig versichert, dass nichts von diesen Dingen irgendwie mit dem Islam in Verbindung steht, also denke ich, dass das heißt, dass ich nicht islamophobisch sein kann. Vielleicht bin ich einfach imamophobisch.“ Richard Dawkins

Wer ist Schuld an der islamischen Intoleranz?

Eines vorneweg: Es spielt für mich keine Rolle, ob an Selbstmordattentaten nun der Islam, die islamische Kultur oder der Islamismus Schuld sind. Ich denke, es hat für die Opfer der Inquisition, der Kreuzzüge, der Hexenverbrennungen oder den pädophilen katholischen Priestern auch keine Rolle gespielt, ob nun das Christentum, die christliche Kultur oder der christliche Fundamentalismus Schuld an ihrem Leid waren. Das einzige, was mich interessiert, ist dass in unserer heutigen Zeit etliche Verbrechen von Menschen auf der Welt mit der islamischen Religion begründet werden und dass man das bekämpfen muss. Die meisten Opfer dieser Verbrecher sind ja auch Muslime.

Dennoch wird ja oft um eine Trennung zwischen dem „wahren“ Islam und dem Islamismus beharrt. Deswegen nun eine kleine Analyse zu den Aussagen des Korans und der Sunna einigen wichtigen Fragen.

Der Islam

Der Islam entstand im 7.Jahrhundert. Das heilige Buch der Muslime ist der Koran.

Die fünf Säulen des Islams, die jeder Muslim zu befolgen hat, sind das islamische Glaubensbekenntnis, das fünfmalige Gebet, die Almosensteuer, das Fasten im Ramadan und die Pilgerfahrt nach Mekka.

Die sechs Glaubensgrundsätze sind der Glaube an den einzigen Gott(Allah), seine Engel, seine Offenbarung, seine Gesandten, den Tag des Jüngsten Gerichts und die Vorherbestimmung.

Alles andere ist bereits „Interpretation“.

Die islamische Kultur

Wenn das alle Zutaten wären, aus dem der Islam bestünde, dann könnte man tatsächlich einen Großteil der Weltbevölkerung, etwa 1,57 Milliarden, pauschal als „Muslime“ bezeichnen. Aber natürlich gibt es große Unterschiede zwischen den Muslimen.

Jede Religion predigt eine eigene Ethik, so auch der Islam. Der Islam regelt viel mehr als z.B. das Christentum die gesellschaftliche Ordnung der Muslime. Da der Koran zu vielen Angelegenheiten keine klare Richtlinie vorgibt, entstand die Sunna, das aus überlieferten Äußerungen und Handlungen des Propheten besteht. Die Sunna wird in Hadithen überliefert, die erst mehrere Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte nach dem Tod Mohameds schriftlich festgehalten wurden. Der Koran und die Sunna sind die Grundlagen des islamischen Rechts, der Scharia.

Der Koran gilt als unveränderbar, doch es gibt die Möglichkeit der sogenannten „Abrogation„, nach dem Texte verändert, aufgehoben oder gestrichen werden können, wenn sie durch andere Stellen ersetzt werden können. Der Koran ist übrigens nicht chronologisch, sondern nach der Länge der Suren geordnet.

Wenn man die religiösen Vorschriften einhält, dann regelt die Religion quasi das gesamte private und öffentliche Leben und sogar das Denken und Handeln eines Menschen- aber eben nur dann. Wir dürfen aber nicht glauben, das diese Regeln von allen 1,57 Milliarden Muslimen auf der Welt befolgt werden.

Die Grundlagen des islamischen Rechts

Die islamische Rechtswissenschaft (Fiqh) bestimmt die Scharia– das islamische Recht. Das gesamte private und öffentliche Leben wird durch die Scharia geregelt (u.a. das Familienrecht, Erbrecht, Strafrecht). Während der Zeit entstanden eigene Rechtsschulen, für die Sunniten die Hanafiten, die Malekiten, die Schafiiten und die Hanbaliten, die als die radikalste aller Schulen gilt, für die Schiiten u.a. die Imamiten (auch „Zwölfer-Schiiten“), die Ismailiten („Siebener-Schiiten“), die Zaiditen („Fünfer“-Schiiten) und womöglich die Aleviten, die sich jedoch oft als eigene Religionsgemeinschaft – außerhalb des Islams – verstehen.

Neben dem Koran und der Sunna gibt es noch andere Rechtsquellen, u.a. die „Idschma“, die Übereinstimmung von Rechtsgelehrten in einer Rechtsfrage, aber auch der „Idschtihad“, die selbstständige Interpretation der Rechtsquellen. Im elften und zwölften Jahrhundert jedoch erklärten viele Rechtsgelehrte(Ulama) die „Tore des Idschtihad“ für geschlossen, was bis zum 19. Jahrhundert auch als unangefochtener Konsens betrachtet wurde.

Ein sogenannter „Mufti“ ist ein Rechtsgelehrter, der ein islamisches Rechtsgutachten (Fatwa) erlassen kann.

Es gibt fünf „Rechtskategorien“ menschlicher Handlungen, dabei handelt es sich um: Pflichtmäßige Handlungen(„fard“), deren Unterlassung bestraft wird wie z.B. das Fasten im Ramadan, empfehlenswerte Handlungen(„mandub“), deren Unterlassen nicht bestraft wird, erlaubte(„halal“) Handlungen, die weder belohnt noch bestraft werden, verwerfliche Handlungen(„makruh“), deren Unterlassen belohnt wird und schließlich verbotene(„haram“) Handlungen, die bestraft werden.

Beispiele für islamisches Recht

Toleranz gegen Ungläubige

Der Schwertvers im Koran(Sure 9, Vers 5):

Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen!

Der Schwertvers gibt nach Interpretation von vielen Rechtsgelehrten und natürlich Islamisten die Rechtfertigung für den Kampf gegen Ungläubige, so behauptet beispielsweise der im Mittelalter wirkende Hibatallih ibn Salima ibn Nasr († 1019)  in seinem Werk über die Abrogation, dass der „Schwertvers“ insgesamt 124 Koranverse (!) abrogiert hat, in denen Toleranz gegen Ungläubige gepredigt wird.

Andere Autoren sehen den Vers jedoch in einem historischen Kontext und kein Gebot zu einem allgemeinen Kampf gegen Ungläubige. Sie sehen ausschließlich Kriege als legitim an, die der Verteidigung islamischer Staaten, der Freiheit der Muslime, den Islam außerhalb dieser zu verkünden, und des Schutzes der Muslime unter nicht-islamischer Herrschaft dienen.

Apostasie

Auf Grundlage von Hadithen und Idschma ist die Apostasie (Abfall vom Islam) islamrechtlich mit der Todesstrafe zu ahnden, der Koran selbst sieht keine Strafe für Apostaten im Diesseits vor.

Im Jahre 1978 erließ die ägyptische Azhar-Universität eine Fatwa, in der die Todesstrafe für Apostaten bestätigt wurde.

Zwangsheirat

Der Islam verbietet Zwangsheiraten:

Der Prophet (…) sagte: „Eine ältere Frau darf nur verheiratet werden, wenn dies mit ihr besprochen wurde. Und eine Jungfrau darf nur verheiratet werden, wenn sie der Heirat zustimmt.“ Jemand fragte ihn: „O Gesandter Gottes, wie äußert eine Jungfrau ihre Zustimmung?“ Er erwiderte: „Sie gibt dadurch ihr Jawort, daß sie schweigt.“

Polygamie

Der Islam erlaubt Polygamie:

Und wenn ihr fürchtet, den Waisen nicht gerecht werden zu können, nehmt euch als Frauen, was euch gut erscheint, zwei oder drei oder vier. Doch wenn ihr fürchtet, ihnen nicht gerecht werden zu können, heiratet nur eine … (Koran, Sure 4, Vers 3)

Schleier

Im Islam gibt es im Koran Kleidungsvorschriften, die allerdings unterschiedlich ausgelegt werden(Sure 24, Vers 31, Sure 24, Vers 60, Sure 33, Vers 59). Zu beachten ist dabei vor allem, dass der Begriff „Schleier“ respektive „Verschleierung“ keinen fest definierten Inhalt hat. Teilweise wird darunter nur die Bedeckung des Haares verstanden, teilweise eine vollständige Verhüllung des Körpers (Tschador, Burka). Die hierfür verwendeten, aus der arabischen Sprache stammenden Begriffe haben oft keine deutsche Entsprechung.

Es gibt auch zahlreiche Hadith die etwas über die Kleidung der Frauen aussagen. Beispielsweise in einem Hadith aus dem Fathu-l-Bâri ‘Â’ischah die Frau des Propheten:

Bei Allâh, niemals sah ich bessere Frauen oder stärkere in der Befolgung des Buches Allâhs als die Frauen der Ansâr. Als Sûrat An-Nûr herabgesandt wurde – ‚… und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen …‘ – gingen ihre Männer nach Hause und berichteten ihnen, was Allâh offenbart hatte. Jeder zitierte den Vers vor seiner Frau, seiner Tochter, Schwester und den Verwandten. Es gab keine Frau, die nicht auf der Stelle aufstand, ihren Rock zerriss und sich selbst von Kopf bis Fuß (i’tajarât) damit bedeckte. Am nächsten Tag beteten sie von Kopf bis Fuß bedeckt (mu’tajirât) das Fajr-Gebet.

Die große Mehrheit der Rechtsgelehrten im Scharia-Islam befürwortet daher die Bedeckung des Haupthaars. Es wird auch daraus abgeleitet, dass die Frauen sich mit einem Hidschab genannten Ganzkörperschleier bedecken sollen.

Zina(Unzucht)

Zwischen Männern und Frauen:

Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann verabreicht jedem von ihnen hundert Peitschenhiebe! Und lasst euch im Hinblick darauf, dass es (bei dieser Strafverordnung) um die Religion Gottes geht, nicht von Mitleid mit ihnen erfassen, wenn (anders) ihr an Gott und den jüngsten Tag glaubt! Und bei ihrer Bestrafung soll eine Gruppe der Gläubigen (als Zeugen) anwesend sein.

Homosexualität

Und diejenigen, die es von euch [Männern] begehen, strafet beide. Und so sie bereuen und sich bessern, so lasset ab von ihnen. Siehe, Allah ist vergebend und barmherzig

Diese Sure im Koran wird von vielen Rechtsschulen anders interpretiert, es ist nicht ganz klar, ob es sich auf Ehebruch, vorehelichem Geschlechtsverkehr oder um Homosexualität bezieht. Die Hanafiten forden z.B. eine Strafe nach richterlichem Ermessen, die Hanbaliten/Wahhabiten dagegen die Todesstrafe. Allerdings wird Homosexualität von allen Rechtsschulen als sündhaft betrachtet.

Auf „Unzucht“ (Zina), Verleumdung der Unzucht, Weinkomsum, Diebstahl und Straßenraub stehen die äußerst brutalen „Hadd“-Strafen, so werden Straßenräubern die Hand abgehackt.

Die Scharia regelt auch das Finanz- und Bankensystem der islamischen Länder, so sind z.B. Zinsen, Spekulation und Glücksspiel verboten. Es existieren sogenannte „schariakonforme“ Anleihen.

Der politische Islam

Islam und Politik gingen von Anbeginn an Hand in Hand. Mohamed war ein Feldherr und eroberte zahlreiche Städte und Regionen, die dann zum Islam konvertierten. Die heiligen Schriften des Islams geben seinen Anhängern ein eigenes politisches Verständnis, dass man mit keiner anderen Religion vergleichen kann.

Die islamische Weltgemeinschaft heißt „Umma“ und das Haus des Islams „Dar-al-Islam“, während die nichtislamischen Herrschaftsbereiche als „Dar-al-Harb“- das Haus des Krieges- bezeichnet werden. Für das politische Verständnis des Islams ist diese Einteilung der Welt sehr wichtig, denn es gilt als Pflicht der islamischen Gemeinschaft, möglichst viele Gebiete des Haus des Krieges dem Haus des Islams einzuverleiben.

Der Weg dazu ist der sogenannte „Dschihad“. Er gilt als Pflicht (farad) für alle Muslime. Die gängige sprachtechnische Definition des Dschihadbegriffs in den jeweiligen Rechtswerken ist „sich so sehr anzustrengen, wie es einem möglich ist“, während man die Dschihadpflicht im rechtlichen Sinne als Kampf gegen die Ungläubigen verstanden hat. Von der großen Mehrheit der klassischen muslimischen Theologen, Juristen und Traditionarier wurde der Dschihadbegriff im militärischen Sinne verstanden. Ausnahmen bildeten einzelne Theologen schiitischer Zugehörigkeit, die zwischen einem größeren Dschihad als innerseelischem Kampf und einem kleineren Dschihad im eben beschriebenen Sinne unterschieden. In der islamischen Rechtsprechung stellt der Dschihad die einzig zulässige Form eines Krieges gegen Nicht-Muslime dar.Neben dem Kampf gegen die Ungläubigen ist ein Krieg gegen vom Islam Abgefallene (Apostaten), Aufrührer und Fahnenflüchtige sowie Straßenräuber legitim.

Als Dschihad im Sinne einer religiösen Pflicht gilt nur der Krieg gegen Nicht-Muslime und Apostaten.

Das unmittelbare Ziel des Dschihad ist die Stärkung der islamischen Religion, der Schutz der Muslime und die Beseitigung des Unglaubens auf der Welt mit dem Ziel einer islamischen „Vormachtstellung“ auf dem gesamten Globus. Eine Zwangsbekehrung oder Vernichtung der Nichtmuslime ist hingegen nicht vorgesehen. Unter den Nicht-Muslimen sind die Polytheisten zu bekämpfen bis sie den Islam annehmen, die Schriftbesitzer haben neben der Möglichkeit zur Konversion auch das Recht mit dem muslimischen Herrscher einen Dhimma-Vertrag zu schließen. Letzteres war ursprünglich nur Juden, Christen und Sabäern vorbestimmt. Im Laufe der islamischen Expansion hat man indes das Angebot der Dhimma auch auf andere Religionsgemeinschaften, wie beispielsweise die Zoroastrier oder die Hindus, ausgeweitet, so dass letzten Endes alle Nicht-Muslime schlechthin dazu befähigt waren einen Dhimma-Vertrag mit den muslimischen Eroberern zu schließen.

Im Islam gilt Selbstmord als Sünde, Selbstmordattentäter interpretieren ihre Taten jedoch als Teil des Dschihad.

Fazit: Durch die Möglichkeit der Abrogation ist es nahezu unmöglich, die „wahren“ Botschaften des Korans zu entschlüsseln. Jeder, der den Islam für eine gute Religion hält bzw. halten will, kann ihn auch genauso interpretieren- aber wer im Koran Rechtfertigungen für Verbrechen finden will, kann das- und da sollte sich kein Muslim was vormachen- auch. Mohamed kann leider nicht mehr wiederauferstehen und alles klarstellen.

Der Islamismus

„Der Unterschied zwischen Islam und Islamismus ist wie der zwischen Alkohol und Alkoholismus“,

sagte Henryk M.Broder. Nun gibt es aber auch große Unterschiede zwischen jemanden, der ab und zu ein Gläschen Bier trinkt und jemandem, der ein Alkoholiker ist.

Als Islamismus werden allgemein Ideen bezeichnet wie die Einführung Scharia oder dem Dschihad. Somit gesehen liegen die Grundlagen des Islamismus natürlich im Islam: In einigen Ländern wie Saudi-Arabien oder Jemen herrscht schon seit Jahrhunderten die Scharia und im Osmanischen Reich herrschte sie genauso wie die „Dhimma“-Regelung bis zum Ende seines Bestehens. Eine Trennung zwischen Islam und Islamismus ist erst seit dem 20. Jahrhundert möglich, davor war der Übergang zwischen Islam und „Islamismus“ fließend.

Moderne Entwicklung

Der Islamismus entstand im späten 19. Jahrhundert als Reaktion auf die große Rückständigkeit der islamischen gegenüber der westlichen Welt. Er forderte eine Rückbesinnung auf die Werte des frühen Islams. Die Errungenschaften der (westlichen) Moderne wurden nicht völlig abgelehnt, sondern sollten auf der Grundlage islamischer Werte in die muslimische Welt integriert werden. Die Befürworter von technischem Fortschritt und gesellschaftspolitischer Reformen wurden in dieser Zeit auch als „islamische Modernisten“ bezeichnet. Wichtige Vertreter dieser Bewegung waren vor allem Dschamal ad-Din al-Afghani (1837–97), Muhammad Abduh (1849–1905) oder Raschid Rida (1865–1935).

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und des Osmanischen Reichs setzte sich jedoch meistens ein modernes Islamverständnis durch und ein gewisser Atatürk verwandelte die neugeründete Türkei in einen laizistischen Staat, in der Religion somit nur noch Privatsache war. In den arabischen Ländern entstanden neue politische Ideen, wie der arabische Sozialismus oder der Nationalismus (Panarabismus).

Die sozialistischen Ideen, die oft auch mit dem Islam in Einklang gebracht wurden („Islamischer Sozialismus“) wurden vor allem durch die Baath-Partei im Irak und im Syrien vertreten, die seit 1963 die Herrschaft in den beiden Ländern erlangte. Auch in Palästina, Jordanien, Bahrain, Sudan, Südjemen und Libanon gab es Baath-Parteien. Auch die Herrschaft Nassers in Ägypten(1954-70) und der Gaddafis in Libyen (ab 1969) waren sozialistisch geprägt, und in Sudan, Algerien und Südjemen(von 1967 bis 1990 ein eigener Staat) herrschte auch teilweise der nationalistisch geprägte „Arabische Sozialismus“. Von 1958 bis 1961 gab es eine Union zwischen Ägypten und Syrien, nach dem Baath-Putsch 1963 planten die Baathisten einen Einheitsstaat vom Irak, Syrien und Ägypten, doch all diese Pläne eines „Großarabien“ scheiterten.

Neben den meisten arabischen Ländern und der Türkei herrschte auch im Iran eine vom traditionellen Islamverständnis weitgehend befreite Politik, vor 1979 war im Iran teilweise das Tragen von Kopftüchern in Städten verboten.

Nach dem Sechstagekrieg jedoch begannen die fundamentalistischen Tendenzen stark an Einfluss. Hier müssen wir kurz zurück gehen: Nach Erlangung der Unabhängigkeit entstanden in den meisten muslimischen Staaten säkulare oder monarchische Staatsstrukturen, die den traditionellen religiösen Überzeugungen der Bevölkerungen fremd waren. In dieser Zeit entwickelte sich eine neue, politisch orientierte Denkschule, die den Islam als Grundlage einer idealen Gesellschaft verfocht. Die bis heute einflussreichste Bewegung ist die 1928 von dem ehemaligen Lehrer Hassan al-Banna (1906–1949) in Ägypten gegründete Muslimbruderschaft (Al-Ikhwan al-Muslimun). Die Muslimbruderschaft kritisierte die politischen Strukturen sowie den angeblichen „Werteverfall“ in den islamischen Gesellschaften. Als Lösung für all diese Probleme wurde eine Rückbesinnung auf die alten islamischen Werte propagiert. Der britische Einfluss im Land, der noch bis 1952 anhielt, galt den Islamisten als Neo-Kolonialismus, der bekämpft werden müsse. Der in Indien und (ab 1947) in Pakistan wirkende Abû l-A’lâ al-Maudûdî (1903–1979) mit seiner 1941 gegründeten Kaderpartei Jama’at-e islami übte ebenfalls einen bedeutenden Einfluss auf den Islamismus aus.

Die bis dahin vorherrschende Ideologie des arabischen Nationalismus verlor nach dem von den arabischen Staaten als demütigend betrachteten Niederlagen gegen Israel an Einfluss in der muslimischen Welt, der Islamismus wurde als eine  Alternative betrachtet, die einen dauerhaften Fortschritt in ihren Ländern bewirken wollten. Viele arabische Herrscher gaben den Islamisten Privilegien(vor allem den Muslimbrüdern), um damit die Unzufriedenheit der Bevölkerung abzufedern.

Eine große Wende kam im Jahr 1979: Im Iran gelang während der „Islamischen Revolution“ der islamistische Ayatollah Khomeini an die Macht und errichtete „Islamische Republik Iran“, während in Afghanistan die sowjetische Besatzung und der Bürgerkrieg begannen. Die Amerikaner unterstützten einerseits den Irak Saddam Husseins, als es zum Krieg zwischen Irak und dem Iran(1980-88) kam, andererseits die islamistischen Mudschaheddin, die gegen die sowjetische Besatzung kämpften. Dies führte dazu, dass in Afghanistan nach dem Abzug der Sowjets die 1994 gegründeten Taliban 1996 an die Macht kommen konnten und bis 2001 weite Teile des Landes kontrollierten. Ihre Herrschaft war durch schwerste Menschenrechtsverletzungen geprägt.

Der Zusammenbruch des Sozialismus in Europa 1991 spaltete die arabischen Sozialisten in nationalistische, säkulare und religiöse Kreise auf. Als nationalistisch-säkulare Variante gelten die Doktrin und die Praktiken Saddam Husseins, der 1979 in Irak an die Macht gekommen war.

In den 1970er und 1980er Jahren waren bereits etliche Terrororganisationen entstanden, die sich vor allem auf den israelisch-palästinensischen Konflikt bezogen und auch von westeuropäischen Terrororganisationen inspiriert waren (z.B. die RAF). In den 1990ern sprießen sie gerade aus der Erde, die mächtigste war die 1993 vom Multimillionär Osama bin Laden gegründete al-Qaida. Seit 1982 setzten diese zunehmend auch Selbstmordattentate als Methode ein. Ihr Ziel ist die Errichtung von islamistischen Staaten nach iranischem Vorbild. Gleichzeitig fand in vielen islamischen Gemeinschaften unabhängig von den Terrororganisationen eine „Re-Islamisierung“ statt, d.h. dass die Religion im Alltag wichtiger wurde als zuvor.

Die islamischen Regierungen bekämpfen- nach 2001 nicht seltem mit amerikanischer Unterstützung – diese Terrororganisationen. Sie sind jedoch selbst nicht als demokratisch einzustufen (z.B. Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten), sondern werden gemäß der Logik der „Realpolitik“ als das kleinere Übel angesehen. Einige sind aber so schlimm, das sie gleichfalls wie al-Qaida&co. als Feinde angesehen wurden, so z.B. der Irak unter Saddam Hussein oder die terrorunterstützenden Staaten Syrien und Libyen.

Lösungsvorschläge

Soll man den Islam reformieren oder einfach den Islam von der Poltik fernhalten? Vielleicht sollte man beides tun. Also das Unveränderbarkeitsprinzip des Korans aufgeben und einen neuen schreiben, wie es ja mit der Bibel oft geschehen ist. Meine Vorschläge zusammengefasst:

1. Trennung von Staat und Religion

Kein Staat darf mehr die Scharia als Rechtsgrundlage benutzen, alle diskriminierenden Gesetze gegen Frauen, Homosexuelle und anderen Minderheiten müssen aufgehoben werden. Auch die barbarischen Strafen müssen abgeschafft werden. Diese gibt es nicht nur im Iran oder Afghanistan, sondern auch in „moderaten“ Ländern. Die muslimischen Regierungen könnten eine vom Westen unterstützte „islamische Reformation“ anstoßen, die die Tür für ein neues Zeitalter der islamischen Welt aufmachen würde.

2. Bekämpfung von fundamentalistischen Tendenzen in der Gesellschaft

In den Schulen, in Moscheen und in allen öffentlichen Einrichtungen muss der islamische Fundamentalismus von Muslimen bekämpft werden. Es muss klargemacht werden, dass Scharia und Dschihad der Vergangenheit angehören und eine moderne, aufgeklärte Gesellschaft sowas nicht duldet.

3. Einführung von freien Wahlen und Achtung der Menschenrechte

Wenn Teil 1 und 2 erfüllt sind, spricht nichts dagegen, den muslimischen Nationen die Demokratie „zuzumuten“. Die Menschenrechte müssen genauso geachtet werden wie in den westlichen Ländern. Ich sage nicht, dass die Einhaltung der Menschenrechte in der westlichen Welt perfekt ist, aber sie ist Millionen mal besser als in der islamischen Welt. Oder will jemand ernsthaft leugnen, das man in den USA, Deutschland oder Frankreich freier leben kann als im Iran, Saudi-Arabien oder Pakistan?

„Der Unterschied liegt darin, dass im Islam keine Säkularisierung stattgefunden hat. Es hat keine Neuinterpretation gegeben, keine Verweltlichung, keine Aufklärung. Es gab dort keinen Mendelssohn, keinen Luther und auch keine bibelkritische Auslegung, die die Schrift nicht wörtlich nimmt. Da, wo die Schrift wörtlich genommen wird, kommt es ja auch bei Juden und Christen zu Katastrophen.“  Henryk M.Broder

Von arprin

http://arprin.wordpress.com/2011/03/18/islam-und-toleranz-teil-1-christianophobie-ein-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit/

(Website ist anscheinend nicht mehr erreichbar)

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Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
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