Österreich: Supermarktkette Merkur führt Halal-Fleisch ein und erntet prompt einen Shitstorm


 

Merkur ist Teil des REWE-Konzerns

Merkur ist eine österreichische Handelskette mit Schwerpunkt Lebensmittelhandel, die in der Werbung als Mitbewerber auftritt und oft als Konkurrenz zum Billa-Konzern gesehen wird. Tatsächlich ist Merkur aber ein Teil des Billa-Konzerns und seit dessen Verkauf an die Rewe Group auch ein Teil der Rewe Group Austria. (Quelle) Diese ist wiederum Teil der REWE Interantional, die ihrerseits Teil der deutschen REWE Group, einem der führenden Handelsunternehmen Europas, ist. (Quelle). Die Grundwerte der REWE Group sind u.a.: Wir handeln eigenverantwortlich im Sinne der Gemeinschaft! Wir handeln für den Kunden – wir sind mitten im Markt! Wir haben Mut für Neues, Stillstand ist Rückschritt! Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und handeln nachhaltig! (MM)

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Merkur führt Halal-Fleisch ein und erntet prompt einen Shitstorm

7. August 2013, Wien. (HN, Cahit Kaya) Nun ist auch die Supermarktkette “Merkur” auf die Halal-Welle aufgesprungen und versucht damit mehr muslimische Kunden zu gewinnen. An sich könnte man sagen, das sei doch schön, wenn Muslime als Kunden berücksichtigt werden und auf sie eingegangen wird. Aber das wäre zu kurzfristig gedacht.

Shitstorm gegen Merkur

Das neu eingeführte Halal-Fleisch hat einen Shitstorm gegen Merkur ausgelöst. Viele empören sich darüber, dass dadurch einheimische Fleischereien benachteiligt werden. Andere argumentieren mit dem Tierschutz, da die Kritik lautet, der Verzicht auf vorherige Betäubung der geschächteten Tiere würde unnötiges Leid hervorrufen und Stresshormone ausschütten, welches die Qualität des Fleisches mindern würde.

Und leider auch immer wieder rassistische Postings, welches es nicht um legitime Kritik geht, sondern alleine darum, Muslime pauschal zu diffamieren. Die letzte Gruppe ist leider mitunter ein Grund, warum die Kritik an Halal und vergleichbaren Praktiken immer mit dem Vorwand rassistischer Motive in ein schlechtes Licht gerückt werden. Merkur reagiert auch dementsprechend und verunglimpft die Kritik  nun als Rassismus (siehe dazu die offizielle Facebookseite von Merkur).


Ich möchte aber auf Punkte aufmerksam machen, die zu selten thematisiert werden. Das kapitalistische Motiv und wie die Menschenrechte dabei auf der Strecke bleiben.

Von reinen und unreinen Speisen

Halal bei Nahrungsmitteln ist die Regelung, wie diese zubereitet werden müssen, um im Islam als “rein” betrachtet zu werden. Diese Nahrungsmittel gelten als erlaubt. Das Gegenstück zu Halal wird Haram genannt. Das sind die verbotenen Nahrungsmittel. Da der Islam keine Trennung zwischen Religion und Staat, oder Alltag kennt, greift die Religion in jeden Bereich des Lebens ein und regelt das Verhalten der Muslime. In Österreich gibt es zwei miteinander konkurrierende Stellen, welche Halal-Zertifikate ausstellt.

Geldmache mit dem Islam

Mit Halal-Zertifikaten kann man gutes Geld machen. Das weiß die “Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGIÖ)” genauso, wie die zweite Zertifizierungsstelle, das “Islamische Informations- und Dokumentationszentrum Österreichs (IIDZ)”. Aufgrund des sozialen Drucks, besonders der islamische Verbände und religiöser Muslime, sehen sich beinahe alle muslimischen Einzelhändler gezwungen ein Halal-Zertifikat zu kaufen. Der Preis liegt zwischen mehreren Hundert und mehreren Tausend Euro. Ein sehr lukratives Geschäft, wie auch das Wiener Migranten-Boulevardblatt “Biber” vor Jahren berichtet hatte (Biber: Alles Halal, oder was?)

Halal macht den Islam damit immer deutlicher zu einem kapitalistischen System mit stark missionarischen Zügen, um gezielt Nicht-Muslime zu benachteiligen und religiösen Muslimen, oder großen Handelsketten weitere Profite zu bescheren.

“Kauft nicht bei Ungläubigen”

Nicht-Muslime dürfen diese Halal-Produkte nicht “herstellen”, da dies sonst als unrein oder verboten eingestuft wird. Beim Schächten wird eine Art Gebet gesprochen und der Name Allah angerufen. Das bedeutet nichts anderes, als dass nur (gläubige) Muslime in solchen Betrieben arbeiten dürfen – zumindest an jenen Stellen, die, wie beim Fleisch, direkt die Schächtung durchführen.

Wie es heute unvorstellbar ist, dass ein Stellenangebot gezielt Muslime ausschließt, sollte es auch nicht sein, dass gezielt Nicht-Muslime von einzelnen Berufen ausgeschlossen werden. Am Ende bekommt das Geschäft mit Halal den Mief, dass Muslime nur bei Muslimen kaufen sollen.

Kleine muslimische Geschäfte werden kaputt gemacht

Dazu kommt auch ein realer Schaden für muslimische Einzelhändler, oder Imbissbuden. Einerseits müssen sie oft teure Halal-Zertifikate kaufen und ihre Produkte von Betrieben beziehen, die das Fleisch und andere Produkte ihrer Palette nach dem islamischen Recht herstellen. Andererseits wird ein Bekenntnis zum Islam erzwungen, was der Gewissensfreiheit des Menschen nach den Menschenrechten widerspricht.

Wenn große Ketten wie Merkur und Co ebenfalls beginnen Halal-Produkte einzuführen, so tragen sie dazu bei, dass kleineren
muslimischen Läden die Kunden abspenstig gemacht werden. Viele, die bereits ums Überleben kämpfen, werden langfristig auf der Strecke bleiben, da sie mit den Großen nicht mithalten können.

Quelle:
http://www.humanist-news.com/merkur-fuhrt-halal-fleisch-ein-und-erntet-prompt-einen-shitstorm/

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