Frederick Forsyth (britischer Schriftsteller): “Der islamistische Terrorismus ist die größte Bedrohung für die westliche Welt”


 

 In einem offenen Brief an den ehemaligen Ministerpräsident Erwin Teufel schreibt Forsyth, als Konservativer schmähe und verachte er die drei politischen Extreme, die er in seinem Leben kennengelernt habe: Nazismus, Faschismus und Kommunismus: „Alle drei sind pervertierte Abkömmlinge des Sozialismus. Alle drei sind brutale und grausame Glaubensbekenntnisse. Auch sonst haben sie viel gemeinsam; sie sind einer Political Correctness verpflichtet und der Bestrafung eines jeden, der von der vorgeschriebenen Lehre abweicht. So funktioniert auch die Political Correctness von heute. Somit sind alle diese vier politischen Orthodoxien dem Konservatismus diametral entgegengesetzt.“Politischer Despotismus beginnt damit, Kritik – schließlich auch nur Widerspruch – unter Sanktion zu stellen.“ Er befürchte, dass die Political Correctness das Denken der Mehrheit in Deutschland eingenommen habe.

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Frederick Forsyth: Der islamistische Terrorismus ist die größte Bedrohung für die westliche Welt

Der britische Schriftsteller Frederick Forsyth (Foto) hat in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger den islamistischen Terrorismus als die größte Bedrohung für die westliche Welt dargestellt. Der Westen sei viel zu spät aufgewacht und gerade Deutschland mache es sich einfach, nachsichtig mit Terroristen zu sein und eine hohe moralische Position einzunehmen. “Wenn 2010 1000 Deutsche an zehn verschiedenen Orten auf dieser Welt in die Luft gesprengt worden wären, dann sähe die Diskussion vermutlich auch bei Ihnen etwas anders aus”, so Forsyth.

Hier ein Auszug des Gesprächs von Forsyth mit KStA-Chefreporterin Petra Pluwatsch, die sich gewiss ganz andere Antworten auf ihre gewohnt linkslastigen Fragen erhofft hatte:

[…]
Forsyth: Der islamistische Terrorismus stellt die derzeit größte Bedrohung für die westliche Welt dar. Diese Leute wollen uns töten. Und das Schlimme ist: Mit denen können Sie nicht diskutieren, sie sind für keinerlei Argumente zugänglich. Die sagen: “Das und das hat der erste Kalif gesagt, und sein Wort gilt auch heute noch.” Dann antworten Sie: “Der ist seit 1300 Jahren tot”, aber das ist denen egal. Oder sie fordern: “Die ganze Welt soll zum Islam konvertieren.” Nun, das wird niemals geschehen. Doch wenn Sie das sagen, sind Sie tot. Sie haben also gar keine andere Chance, als zurückzuschlagen und zu töten, ehe Sie selber getötet werden.

KStA: Was ist Ihrer Meinung nach der Nährboden für diesen religiösen Fanatismus in der islamischen Welt?

Schwer zu sagen. Es gibt innerhalb des Islam keine richtungsweisende Instanz wie den Papst oder den Dalai Lama. Jeder kann sich selbst zum Imam ernennen und eine Moschee bauen. Außerdem gibt es innerhalb des Islam seit Jahrzehnten Krieg zwischen Sunniten und Schiiten und zwischen Ultrafanatikern und moderaten Muslims. Sie hassen sich untereinander, und sie hassen uns.

Warum hassen sie uns?

Für das, was wir sind. Wir sind keine Muslims, also sind wir Feinde Allahs. Wir können noch so oft beteuern, dass wir das nicht sind. Es wird uns nicht helfen. Sie hassen uns trotzdem. Religiöse Fanatiker sind nicht zugänglich für Logik, sonst wären sie keine Fanatiker.

In Ihrem neuen Roman schreiben Sie, der Westen sei zu spät aufgewacht. Er hätte früher merken müssen, welche Bedrohung von Al-Kaida ausgeht. Wann hätten wir hellhörig werden müssen?

Ich denke, Mitte der 90er-Jahre. 1993 gab es bereits einen ersten Anschlag auf das World Trade Center. Er misslang, weil die Bombe unter dem Nordturm nicht stark genug war, um großen Sachschaden anzurichten. Einer der Täter sagte nach seiner Verurteilung, er sei ein Vorreiter im Krieg der islamischen Welt gegen die USA. Und – was ist passiert? Nichts ist passiert. Keiner hat sich dafür interessiert.

Hätten Sie dem Mann damals Glauben geschenkt?

Wahrscheinlich nicht. 1998 folgten die Al-Kaida-Anschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania. Dabei starben mehr als 200 Menschen, darunter zwölf Amerikaner. Wieder passierte nichts. Bill Clinton war wahrscheinlich zu sehr mit Monica Lewinsky beschäftigt. Was scherten ihn da ein paar tote Amerikaner in Afrika. Dann im Jahr 2000 dieser Selbstmordanschlag von Al-Kaida auf den Zerstörer USS Cole im Hafen von Aden. 17 amerikanische Matrosen kamen dabei ums Leben. Und noch immer sind sie nicht aufgewacht!

Die USA haben unter dem Mäntelchen der Terrorismusbekämpfung einen gewaltigen Überwachungsapparat aufgebaut und weltweit Millionen von Daten gesammelt. Sie checken unsere Emails, unsere Handydaten und, und, und. Geht das nicht ein bisschen zu weit?

Selbstverteidigung hat eben ihren Preis. Sie kostet Geld. Sie kostet Menschenleben. Und sie geht auf Kosten der Menschenrechte, über die man in Deutschland ja so gern diskutiert.

Tut man das in Großbritannien nicht?

Nein, eigentlich interessieren sich bei uns nur diese linken Pseudo-Intellektuellen dafür, die ohnehin ständig glauben, uns sagen zu müssen, was wir zu tun und zu lassen haben. Jedes Mal, wenn ein Terrorist getötet wird, steigen sie auf die Barrikaden, und das Geschrei ist groß.

Was ist falsch daran, auf Einhaltung der Menschenrechte zu pochen?

Nichts. Doch wenn ein Terrorist die Absicht hat, eine Bombe in eine vollbetzten Fußballstadion hochgehen zu lassen, und wir können das verhindern, indem wir im Vorfeld sein Handy und seinen E-mail-Verkehr überwachen, dann werden wir das tun. Unsere Selbstverteidigung steht absolut an erster Stelle. Erst dann kommen die Menschenrechte.

Haben Sie dennoch Verständnis für die Angst der Deutschen vor zu viel Überwachung durch den Staat?

Durchaus. Aber ich bin anderer Meinung. Deutschland ist in einer sehr luxuriösen Lage, es kann sich eine solche Diskussion leisten: Es ist reich, es ist sicher, und es gehört nicht zu den Hauptangriffszielen von Al-Kaida. Da ist es einfach, nachsichtig mit Terroristen zu sein und eine hohe moralische Position einzunehmen. Wenn 2010 1000 Deutsche an zehn verschiedenen Orten auf dieser Welt in die Luft gesprengt worden wären, dann sähe die Diskussion vermutlich auch bei Ihnen etwas anders aus.

Was halten Sie von Edward Snowden, der das Ausmaß der Bespitzelung durch US-Nachrichtendienste öffentlich gemacht hat?

Verräter!

Das ist ein klares Wort.

Als was soll man diesen Mann denn sonst bezeichnen? Snowden hat sein eigenes Land verraten, weil ihm seine persönliche Weltanschuung wichtiger war als das Land, dem er Treue geschworen hat. Das ist für mich Landesverrat.

Von Julian Assange haben Sie wahrscheinlich keine bessere Meinung.

Der Kerl ist doch komplett verrückt. Haus in der Botschaft von Ecuador in einem Keller! Außerdem soll er in Schweden zwei Frauen vergewaltigt haben.

Und darüber hinaus?

Darüber hinaus ist er genau so ein Typ wie Snowden: Er ist so überzeugt von seiner eigenen Bedeutung, dass er glaubt, er könne machen, was er will. Es ist diese Attitüde: “Ich bin wichtiger als alles andere auf der Welt”, die mich so wütend macht.

Für wie gefährlich halten Sie die Enthüllungen der beiden?

Ich halte sie für enorm wichtig. Vom britischen Security Service, dem MI5, habe ich erfahren, dass Snowdens Verrat viele Menschenleben in Gefahr gebracht hat. Warum hat er etwas so Idiotisches getan? Der Westen wird von muslimischen Terroristen bedroht, und er pustet in die Welt hinaus, wie wir uns gegen sie verteidigen. Das ist bescheuert.

Das ganze Interview gibts hier…

http://www.pi-news.net/2013/10/frederick-forsyth-der-islamistische-terrorismus-ist-die-groste-bedrohung-fur-die-westliche-welt/| , 19. Okt 2013


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