Broder über den Antisemitismus der Linken

“Mein Freund, du erklärst, dass du die Juden nicht hasst, dass du nur Antizionist bist. Und ich sage dir … : Wenn man den Zionismus kritisiert, dann meint man die Juden – das ist Gottes Wahrheit… Antisemitismus, der Hass auf das jüdische Volk, war und bleibt der Fleck auf der Seele der Menschheit. Darin stimmen wir vollständig überein. Also wisse auch dies: Antizionismus an sich ist antisemitisch und wird es immer bleiben.”

Dr. Martin Luther King

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WELT ONLINE 25 Mai 2011, Von Henryk M. Broder

Linke fallen auf eigene Antisemitismus-Lüge herein

Der Bundestag diskutiert in einer Aktuellen Stunde über Antisemitismus. Dieser wird der Linkspartei vorgeworfen – doch die streitet solche Tendenzen ab. Grenzenloses Staunen macht sich im Lande breit, wenn jemand behauptet, es gebe in der Bundesrepublik so etwas wie Antisemitismus

Wie bitte? Antisemitismus? Bei uns? Nach Auschwitz? Haben wir denn nicht aus unserer leidvollen Geschichte gelernt? Milliarden an Wiedergutmachung gezahlt? Die Erinnerungen von Reich-Ranicki gelesen und sogar mal Dachau besucht? Geht es um linken Antisemitismus, fallen die Reaktionen noch heftiger aus, wird aus dem Staunen ein Donnerhall der Empörung.

Der Davidstern, Symbol des Judentums. Antisemitismus? Nicht bei uns, meint die Linkspartei. Eine Studie sagt anderes

Denn: Ein linker Antisemitismus „ist unmöglich”, so hat es schon Gerhard Zwerenz in den 70er-Jahren verfügt. „Der Antisemitismus war und ist rechts, national, biologistisch, rassistisch.” Würde jemand behaupten, Linke seien von Natur aus die besseren Menschen, sie würden nicht im Halteverbot parken, bei der Steuererklärung nicht schummeln, ihre Freunde nicht hintergehen, sich strikt an das Neunte Gebot halten und immer die Wahrheit sagen, müsste er damit rechnen, dass sogar die „taz“ über ihn herfallen würde.

Aber das Zwerenz’sche Diktum – es kann keinen linken Antisemitismus geben – ist so nachhaltig und so zählebig wie das Gerücht, die Deutschen seien ein Volk der Dichter und Denker, obwohl 90 Prozent nicht wissen, wer das „Lied der Deutschen” geschrieben hat. Auch der Antisemitismus ist ein Gerücht – das „Gerücht über die Juden” (Adorno).

Kräftiger antisemitischer Beigeschmack

Nun soll in der Aktuellen Stunde des Bundestages über Antisemitismus, speziell linken Antisemitismus, diskutiert werden. Im Umfeld der Linkspartei kam es in der letzten Zeit zu einer auffälligen Häufung von Vorfällen, die – vorsichtig ausgedrückt – einen kräftigen antisemitischen Beigeschmack hatten.

Eine Studie zweier Sozialwissenschaftler bescheinigte der Linkspartei, den Antisemitismus in den eigenen Reihen zu bagatellisieren. Worauf der Vorstand der Linkspartei am 21. Mai einstimmig eine Erklärung verabschiedete, in der es hieß: „Es gehört zum Bestand linker Grundpositionen, gegen jede Form von Antisemitismus in der Gesellschaft vorzugehen. Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in unserer Partei heute nicht und niemals einen Platz. Die Linke tritt – wie auch die Demonstration am 19. Februar 2011 in Dresden wieder beispielhaft zeigte – mit Partnern entschieden gegen antisemitisches Gedankengut und rechtsextremistische Handlungen auf ( weiterlesen …)

 

Die Linke in der Kritik
Video/Report Mainz: „Linke mit Rechtsextremisten & Islamisten in Gaza-Flotte“

„ Linke Antisemiten gibt es nicht! “ Rosen auf den Weg gestreut
Necla Kelek „Linke sind die wahren Integrationsverhinderer“

Das Erbe des Faschismus: der Liberalismus
Wie atheistisch ist die Linke noch?

Als die Linke nicht von Christenverfolgung sprechen wollte
Anti-Islamisierungskongreß. Straße frei dem Antifa-Mobi-Mob!

«Die linke Elite glaubt noch immer an Multikulturalität»
Jan Fleischhauer „Ich war das perfekte Hassobjekt“

In den Niederlanden unterstützen (SP) Politiker Araber, die zur „Vergasung von Juden“ aufrufen
Konservativ ist das neue Revolutionär

RAF – Deutsche Desperados mit arabischen Freunden
Sozialdemokratischer Antisemitismus

„Hitler – König der Herzen“ Deutsche Islamwissenschaftler & arabische Kriegsverbrecher
Parallele zwischen der Ideologie der Nationalsozialisten und der Islamisten

http://europenews.dk/de/node/43648

Posted Mai 25th, 2011 by hd
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15 Kommentare

  1. „Linke Antisemiten, die ihren Marx gelesen haben, können Juden nicht leiden, weil sie Kapitalisten, Ausbeuter und Unternehmer sind. Rechte Antisemiten, die sich auf Dühring, Stoecker oder Marr berufen, hassen Juden, weil sie Revolutionäre, Sozialisten und Skeptiker sind, Träger des zersetzenden Geistes, eine Gefahr für das Abendland, die Moral und das freie Unternehmertum. Gläubige Menschen mögen Juden nicht, weil viele Juden Ketzer und überzeugte Atheisten sind. Freigeister nehmen es den Juden übel, dass sie immer noch an ihrem alten Glauben festhalten. Feministinnen, die keine Zeile von Thomas von Aquin oder Franz von Assisi gelesen haben, sind über die notorische Frauenfeindlichkeit des Judentums voll im Bilde. Tierschützer und Vegetarier regen sich über das koschere Schächten der Tiere auf. Internationalisten machen Juden den Vorwurf, dass sie einen eigenen Staat gegründet haben, und Nationalisten bemängeln, dass noch nicht alle Juden geschlossen hingezogen sind. So sucht sich ein jeder aus, was ihm gerade passt, um seine Leidenschaft zu befriedigen. Egal worum es geht: Der Jud’ ist schuld!“

    Henryk M. Broder

  2. Nun, das mit den Tieren muss ja nun wirklich nicht sein, da könnten die Leute ja mal ins 21. Jhd. unserer Zeitrechnung kommen. Wir haben uns die Kultur, basierend auf Fortschritt und Menschenrecht, erarbeitet.

  3. Religiotenüberschwemmung aus dem gelobten Land
    Sie wollen aber alle ihr gelobtes Land hier beiuns errichten. Sie wollen es nicht einsehn, dass sie sich da in ihrer Marschrichtung verirrt haben.
    Dass hier niemand ihre Penetranz will.

  4. @Benjamin Sanchez

    Ja, wobei man bei Karl Marx beachten muss, das er ja selbst Jude war und sein Antisemtismus war eigentlich ein pathologischer Selbsthass, etwas worunter die Linken bis heute leiden.

    In einem Interview wurde Ephraim Kishon mal zum Thema Rassismus befragt. Seine treffende Antwort war: „Ich verabscheue jede Form von Rassismus und zu den heimtückischsten Formen des Rassismus gehört für mich der Haß auf das eigene Volk“.

    Wenn man sich die obigen Worte von Martin Luther King anschaut, dann ist klar das er unter heutigen Umständen auch als „Neonazi“ oder zumindest als „Rechtspopulist“ abgestempelt werden würde. Statt Lob und Ehrungen hätte er im heutigen Deutschland mit Berufsverbot und Strafverfahren zu rechnen.

  5. Das Gefälle der Wanderung,von religionsnagehauchten Orientalen, vom gelobten Land, nach dem kalten Europa, dürfte von der Karioliskraft bestimmt werden, denn keinem Einzigen dieser Beglücker ist noch der Heimweg gelungen.
    Jeder versucht mittels weitschweifiger Erklärungen seine Wichtigkeit unter Beweis zu stellen.

  6. Die ehemalige DDR war ein israelfeindlicher Staat,hat sich 40 Jahre lang nicht an der Wiedergutmachung genausowenig wie Österreich beteiligt.Die DDR war ja antfaschistisch was die grösste Lüge war.Und die Parteinachfolger möchten das genauso so.

  7. Gleichpoligkeit stößt ab.

    Alle, Kommunisten wie Juden, wollen mich, den

    aufgeklärten Menschen beherrschen und lenken.

  8. Wenn ich mir das heutige Judentum so hier in

    Deutschland anschaue, dann muss ich mich doch

    fragen warum die nicht gegen die Islamisierung

    sind und auch den M. Stürzenbeger bekämpfen.

    Die sollten doch wissen was Ihnen wiederfährt

    wenn die Steinanbeter an die Macht kommen.

  9. Juden haben ihre eigene Agenda, man sollte das einfach realistisch sehen. Allenfalls sind sie mit uns gegen islamischen Terror und die Straßenkriminalität, dann ist aber auch schon Schluss. Kritik an Masseneinwanderung und Umvolkung wird man vergebens suchen. Auch werden sie gnadenlos jeden Einwanderungs-Kritiker in die Naziecke stellen. Das die europäischen Länder vielleicht den Einheimischen gehören könnten, werden Juden niemals zugeben. Das ist nicht ganz unproblematisch, weil ihre Stimme Gewicht hat, siehe ZdJ oder die vielen jüdischen Publizisten.

    Die verquere Sicht der Juden auf die Europäer wird in dem Kommentar von Roni gut beschrieben, ich kopiere:

    http://islamversuseurope.blogspot.de/2013/11/jewish-chronicle-its-our-duty-to-speak.html

    „Some years ago I had read an article on the ex Chief Rabbi of Denmark, Bent Melchior, who did his best to support and speak on behalf of ten Palestinians whom the Danish ministry of Immigration was about to deport. He was asked: why he is doing so many efforts to help Palestinians; who show a virulent hatred to Jews? His answer was astonishing: ‘I am helping, because it is today THEM and tomorrow it should be US’. Rabbi Melchior answer could be logic, if the harm doing people are the ‘natural born killers’ nations from Eastern or central Europe. But how dare he to include the Danes in this category? Had he forgotten the evacuation of the Danish Jewry in the autumn of 1943? Some had made the crossover to Sweden by brave Danes in rowing boats. It had happened, more than once, that they and the Danes had perished in the wild sea.

  10. Ich wusste gar nicht, das Juden kräftig am Sklavenhandel mitverdient haben! Wie schaffen die das, da mit reiner Weste rauszukommen?

    da stimmt was nicht

  11. Juden haben seit jeher am Erfolg der Beglückten ihren Reichtum geschaffen.
    Nach dem Leitsatz:
    Wenn ma dir gebt dann nemm
    aber wenn ma dir nemmt dann schrei!

  12. Gäste sind es nicht welche uns da beglücken, denn die würden genauihren Heimweg wiederfinden, wenn die Besuchszeit vorbei ist – es sind also Eroberer und denen muss der Heimweg von den Gastgebern gezeigt werden.
    Angola zeigt wie es geht – Islam Verbot

  13. mm: nichts für ungut, aber Broder nervt ohne Ende! Er ist davon überzeugt, dass das Paradies der Europäer im A. der USA zu suchen ist! Auch erwähnt er nie, dass die Nachkommen europ. Christen sehr wohl auh in den USA und Kanada körperlich bzw. landwirtschaftlich arbeiten!

  14. Wenn es angeblich nur „Menschen“ gibt, warum gibt es dann auch noch „Juden“, „Deutsche“, „Bayern-Fans“ etc. etc. etc.?

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