Britische Soziologin: „Muslime in Großbritannien haben die Iren als Feindbild ersetzt“




Aus einer September-Umfrage des BBC geht hervor, dass ganze 27 Prozent der jungen Briten kein Vertrauen gegenüber ihren muslimischen Mitbürgern haben. Sie glauben, Großbritannien ginge es ohne diese Bevölkerungsgruppe besser

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Neues Briten-Feindbild: Muslime statt Iren

Im Jüdischen Museum Berlin fand eine Diskussion zum Thema Migration statt. Die Migrations-Forscherin Aleksandra Lewicki sagte, dass Muslime das neue Feindbild in der Öffentlichkeit seien. Zuvor waren es die Iren.

Nach Angaben der Zeitung Belfast Telegraph sehen sich weniger als 40 Prozent aller Iren im Vereinigten Königreich als Briten. Bei allen anderen Minderheiten liegt die Identifikation mit der britischen Kultur bei etwa 80 Prozent. (Foto: Flickr/Brendan Behan/Brett Jordan/CC BY 2.0)

Die in Großbritannien lebende und forschende Soziologin Aleksandra Lewicki hat im Rahmen der Podiumsdiskussion „Quo Vadis Migrationspolitik?“ im Jüdischen Museum Berlin gesagt, dass die Muslime in Großbritannien die Iren als Feindbild ersetzt haben.

In diesem Sinne haben „die Iren seit dem Islam-Diskurs aufatmen“ können. Früher standen die sie unter Generalverdacht. Das sei auch der Grund dafür, warum es in Großbritannien keine öffentlichen Mülleimer gebe. Es herrschte die Furcht vor, dass dort Bomben platziert werden könnten. Zuvor hatte die DTN gefragt, ob die Iren und Katholiken in Großbritannien immer noch diskriminiert werden.

Aus einer September-Umfrage des BBC geht hervor, dass ganze 27 Prozent der jungen Briten kein Vertrauen gegenüber ihren muslimischen Mitbürgern haben. Sie glauben, Großbritannien ginge es ohne diese Bevölkerungsgruppe besser (mehr hier).



Lewicki fügte hinzu, dass auch die in Großbritannien lebenden 625.000 polnischen Katholiken keiner Ausgrenzung ausgesetzt seien. Der Katholizismus spielt für die wenigsten Polen im Land eine wichtige Rolle. „Polen, die in ihrer Heimat Kirchengänger waren, gehen in Großbritannien nicht zur Kirche. Dabei gibt es viele polnische Kirchen“, sagte Lewicki den DTN. Viele Polen machen in Großbritannien einen Prozess der Säkularisierung durch. Das sei der Trend innerhalb der gesamten Gesellschaft. Der Gegensatz zwischen Anglikanern und Katholiken sei nicht mehr wichtig innerhalb der öffentlichen Debatte. Es gebe auch öffentliche „politisch korrekte“ Sprachregelungen, die ein Aufflammen von alten Konflikten verhindern.

Im Gegensatz zu Deutschland werde das Thema Migration pragmatisch betrachtet. So gebe es in einigen Ortsteilen Großbritanniens polnische Straßenschilder, da viele Polen kein Englisch sprechen.

In Großbritannien werde Einwanderungs-Politik anders als in Deutschland angegangen. Lewicki sagt weiter:

„Zum einen gibt es eine Einwanderungsbehörde, die sich mit der Neueinwanderung auseinandersetzt. Zum anderen gibt es ein Ministerium für kommunale Angelegenheiten und öffentliche Selbstverwaltung. Diese setzt sich für alle Einheimischen ein. Auch für Migranten, die ihren Wohnsitz im Land haben.“

Das „Government Equalities Office“ sei für die Gleichstellung von Frauen, Migranten, Homosexuelle und andere Gruppen zuständig.

Großbritannien fasse den gesamten Komplex von Minderheiten sprachlich unter die Begrifflichkeit der „Diversitäts-Politik“ zusammen.

An der Podiumsdiskussion waren neben Aleksandra Lewicki auch CDU-Politikerin Aygül Özkan, Migrations-Forscher Dietrich Thränhardt und SPD-Politiker Miguel Vicente beteiligt. Die Moderatorin war die Historikerin Yasemin Shooman.

Quelle:  |  Veröffentlicht: 23.11.13, 18:07  |

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14 Kommentare

  1. Welch ein Schwachsinn dieser Migrations-Forscherin Aleksandra Lewicki!

    Welches Feindbild haben demnach jetzt die Iren?

    Will sie damit sagen, jedes Volk der Welt hat jetzt ein neues Feindbild, den Islam?

    Ist Islam ein Volk? Wäre mir neu!

    Juden sind nun mal ein Volk und ihre Religion das Judentum.

    Islam ist kein Volk, sondern eine Religion/Ideologie.

  2. Warum denken die Briten denn so im kleinen.

    Nicht nur Grossbrittanien ginge es ohne Muslime besser.
    Dem genzen Planeten Erde ginge es ohne Muslime und Koran besser.
    Und man wuerde wieder mehr Licht sehen und spueren als immer diese Angst.

    Eine Erde ohne Islam das waere schon das halbe
    Paradies.

  3. BvK (1) …
    Korrektur: Der Islam ist K E I N E Religion!

    Der neue Faschismus wird nicht sagen: „Ich bin der
    Faschismus“! … sondern er wird behaupten:
    „Ich bin eine Religion“ …….. Also wer DAS noch
    nicht durchschaut hat…nee, nee, nee!
    PS.
    Auch Atheisten denken mit!…..grins…

  4. Kammerjäger

    für mich ist islam keine religion

    als ich das mal bei kybeline schrieb, hat sie mich gemaßregelt

    pardon, habe nur 1 hand zum schreiben frei
    die andere im weihnachtsplätzchenteig…

  5. Ohne Islam ginge es der ganzen Welt besser, die Frauen wären weniger als Gebärmaschinen ausgelaugt. Die Kinder könnten ihr Gehirn dazu nutzen, sich zu bilden, anstatt den Koran auf Arabisch auswendig zu lernen. Die Männer müssten nicht immer alles töten oder begatten.
    Eine Welt ohne Islam wäre definitiv eine bessere!

  6. @Bernhard von Klärwo

    —die andere im weihnachtsplätzchenteig…—

    Niaminiaminiaminiam…Leckerleckerlecker…Ich auch haben wollen Leckerli-Weihnachtsplätzchen…Hungerhungerhunger…!…Seufz…

  7. Was sind diese Religionserfindungen aus dem Morgenland, aus dem Land der Geschichtenerfinder und der Tausendundeeinenacht-Erfindung wert, womit der Europäer überschwemmt wird?
    Geschichtlich sind das sehnsationslüsterne Geschichten, gleichsam Hollywood!
    http://religioten.wordpress.com
    Alles was sich da im laufe der Jahrhunderte zusammengereimt wurde, sind Erfindungen um damit andere Menschen zu beherrschen.
    Jetzt im Informationszeitalter ist man mittels des Internet in der Lage, dies zu durchschauen.

  8. zum Thema. Warum schließen sich bloß IRA und
    die baskische ETA nicht zusammen und zeigen
    dieser Parasiten-Invasion wo der Bartels den
    Most holt? (oder der John den Whikey bzw.der
    Juanito den Vino tinto?) DIE haben doch die
    nötige Erfahrung mit „Knallerbsen“.
    Habe gute Kontakte, sowohl nach Bilbao wie auch
    nach Dublin zu den entsprechenden Leuten. Sollte
    vielleicht mal hinfahren um’n paar Denkanstöße
    zu geben!

  9. Im jüdischen Museum, keine Überraschung. Es ist echt an der Zeit zu verstehen, das Juden eine eigene Agenda haben, was die Bevölkerungspolitik in den europäischen Ländern angeht. (Für Israel gelten ganz andere, zutiefts rassistische Standards bei der Einwanderung – was auch richtig so ist. Nur sollen sie endlich aufhören, uns zu erzählen, das, wenn wir das selbe fordern, wir moralisch verkommene Rassisten seien.)

  10. sollte ich sterben ( und ja ich werde) und dann wiedergeboren werden in zig hunderten jahren, so hoffe ich ist diese welt islamfrei.. schaut schlecht aus der gedanke. ich melde mich hier in vielen vielen jahren wieder.. mal sehen was drauß wurde.

    🙁

    ps: neues feindbild? ich finde das klischeehaft weil es in mir sofort den gedanken auslöst, als habe jede nation seinen persönlichen feind.. na dann….
    friede, freude… ach nein feinde.

  11. Wiedergeburt??? Gute Idee!!!
    Frage: Warum können Moslems nicht als Ratten wiedergeboren
    werden?
    Antwort: Weil man bei der Wiedergeburt als etwas
    A N D E R E S zurückkehrt!!! (bleiben nurnoch
    Maden als Möglichkeit!)

  12. biersauer
    Sonntag, 15. Dezember 2013 19:43 Komm.8
    Was sind diese Religionserfindungen aus dem Morgenland, aus dem Land der Geschichtenerfinder und der Tausendundeeinenacht-Erfindung wert, womit der Europäer überschwemmt wird? ..

    Historische Fakten die Religion ignoriert
    1) Es gibt es keine schriftlichen Belege zum Exodus, Moses usw. ..
    ————————————————–

    Der Fall Exodus Teil 1
    http://www.youtube.com/watch?v=hBU6KtkBZx0

    Der Fall Exodus Teil 2
    http://www.youtube.com/watch?v=qP5-rE6OTvI
    ———————–

    Biersauer
    In den 30 Schriften des Philon von Alexandria (15 v.C.-45 n.C.), einem Freund der Herodes Söhne, existiert kein Jesus, so wenig wie bei anderen Historikern, Mystikern, Dichtern und Satirikern.
    ——-

    HAT JESUS WIRKLICH GELEBT – Außerbiblische Quellen 1-3 – by
    http://www.youtube.com/watch?v=IAAUG-l5cPw

    Quellen:
    Tacitus, Sämtliche Werke, Phaidon Verlag Essen, Unter Zugrundelegung der Übertragung von Wilhelm Bötticher neu bearbeitet von Andreas Schäfer,
    S. 609,S. 611
    F.F.Bruce, Das Neue Testament, glaubwürdig, wahr, verlässlich, 1943, 4. Auflage 1997, S.126
    Wilmer Cave Wright, PH.D., Book I

    http://www.tertullian.org/fathers/julian_aposta­te_galileans_1_text.htm
    http://www.mc-rall.de
    ——————–

    Dr. Roger Liebi – Eiszeit, Mammute, Höhlenmenschen und die Bibel
    http://www.youtube.com/watch?v=fP–xyqWESM

    Dr. Roger Liebi – Ist Gott eine Projektion des Gehirns – by bibelchannel
    http://www.youtube.com/watch?v=syqnMCBeXwA

    Selbst wenn sie heute in den Kalender reinschauen dort steht es geschrieben – 19.12.2013 nach CHRISTUS !
    —————————————————–

    Francoise
    Montag, 16. Dezember 2013 10:49 Komm.12
    .. sollte ich sterben ( und ja ich werde) und dann wiedergeboren werden ..
    ——-

    Prof. Dr. Werner Gitt – Wo werden wir nach dem Tode sein Teil 1-10
    http://www.youtube.com/watch?v=JqBG2CKSxx0

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