Bürgerlicher Widerstand: Zeitungen abbestellen. Aus der Kirche austreten. Gewerkschaftsmitgliedschaft kündigen.


Widerstand

“Zeitungen abbestellen, aus der Kirche austreten (vor allem aus der evangelischen) und aus der Gewerkschaft austreten (außer Kleingewerkschaften, die ihren ursprünglichen Job noch warnehmen und nicht als linke Weltverbesserer auftreten). Wenn das jeder machen würde, dem er gegenwärtige deutschlandfeindliche Mainstream stinkt, wäre schon viel gewonnen.” (PI-Kommentator Eugen von Savoyen)

***

Der bürgerliche Widerstand

Haben Sie schon einmal ernsthaft versucht, Verwandte, Freunde oder Bekannte davon zu überzeugen, die Zeitung abzubestellen? Dann wissen Sie, dass bereits ein solcher Schritt für die weitaus meisten Mitbürger ein geradezu revolutionärer Schritt ist. Trotzdem regt sich allmählich Widerstand.

(Von Serafin)

Die morgendliche Zeitungslektüre sorgt zwar für ein paar von den Meinungsmachern gezielt gestreute kleine Aufreger, vermittelt aber unserem deutschen Michel gleichzeitig das Gefühl, man kümmere sich. Folglich kann er einigermaßen beruhigt seinen Kaffee schlürfen und schließt die Augen vor der sich abzeichnenden Abwärtsspirale. Auf der Straße zu protestieren, käme ihm nie in den Sinn. Dazu geht es dem Michel noch viel zu gut. Vielleicht stellt die Facebook-Seite “Der bürgerliche Widerstand“ zumindest die richtigen Kernfragen!:

“Für alles und jeden in der Welt hat dieser Staat Geld – ursprünglich mal Dein Geld -, nur Deine Interessen müssen hinten anstehen, weil sich in Wirklichkeit keiner für Dich interessiert?“

Die Seite regt dazu an, darüber nachzudenken, warum das so ist, und packt den Bürger bei seiner Ehre: Selbst bei seiner Arbeit, die er als zuverlässiges Rädchen der Gesellschaft bisher immer gewissenhaft ausübt, wird ihm nicht mehr vertraut. Denn anders ist die Bürokratie- und Protokoll-Flut und der Rechtfertigungsdruck nicht zu erklären. Viele mögen den Aufruf, an jedem ersten Donnerstag des Monats auf passiven Widerstand zu schalten, für naiv halten, sollten aber besser einen solchen Tag nutzen, um selber Ideen zu entwickeln. Die Amis haben jedenfalls mit der Facebook-Seite “2 Million Bikers to DC“ einen Riesen-Erfolg gehabt. Hier der gesamte Text des „Manifest des bürgerlichen Widerstands“:


Manifest des bürgerlichen Widerstands

Du machst Dir Sorgen um die Zukunft Deiner Familie?

Werden Deine Kinder in einer Gesellschaft der bürgerlichen Freiheiten und Rechte leben?

Du beginnst zu zweifeln, dass Du  im Alter die Früchte Deiner Arbeit wirst genießen können?

Du hast den Eindruck, dass Du durch die Teuerungen, durch niedrige Zinsen, durch Steuererhöhungen und verbrämte Sonderkosten wie Kostendämpfungspauschale und bald auch der Maut schleichend enteignet wirst?

Du glaubst nicht daran, dass die Euro-Krise vorbei ist, weil die Schulden größer und nicht kleiner geworden sind?

Du bist Dir sicher, dass man letztlich die Schulden bei Dir und Deinen Kindern eintreiben wird, weil die Reichen leichter ihre Schäfchen rechtzeitig ins Trockene bringen können und daher nur beim Bürgertum etwas zu holen ist.

Du wunderst Dich, dass trotz der höchsten Steuereinnahmen Brücken und Straßen in einem erbärmlichen Zustand sind, die Ausstattung von Schulen und Universitäten von Jahr zu Jahr schlechter wird?

Auch die örtliche Polizeidienststelle wird personell eingeschränkt und gleichzeitig scheint es Dir um Deine Sicherheit und die Deiner Lieben schlechter bestellt zu sein, besonders, wenn sie nachts  mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind? Deine eigenen Eltern sind über 60 und trauen sich nach Einbruch der Dunkelheit überhaupt nicht mehr auf die Straße?

Für alles und jeden in der Welt hat dieser Staat Geld, nur Deine Interessen müssen hinten anstehen, weil sich in Wirklichkeit keiner für Dich interessiert?

Politiker in Brüssel, in Berlin oder in der Landeshauptstadt nerven Dich mit spinnerten Verordnungen?

Du zweifelst am Wahrheitsgehalt der Berichterstattungen in den Medien, die kaum noch Fakten liefern, sondern hauptsächlich versuchen, Deine Meinung zu manipulieren, Dich gar zu erziehen?

Manchmal denkst Du, George Orwells 1984 mit Neusprech und totaler Überwachung ist Wirklichkeit geworden?

Während man Dir und Deiner guten Arbeit früher selbstverständlich vertraute, wirst Du heute von der Bürokratie mehr und mehr kontrolliert und gegängelt?

Du hast keine Lust auf eine Demo zu gehen, weil das ohnehin nichts bringt, außer der Anfeindung, egoistisch oder populistisch zu sein, ausgerechnet von denen, die alles daran setzen, über Dein Leben und Deine Lebensumstände zu bestimmen, Deine Rechte einzuschränken und mit den Zukunftschancen Deiner Familie zu spielen?

Du bist ein wenig stolz auf Dein Arbeitsethos und weißt, dass Du ein kleines aber wichtiges Rädchen im Getriebe der Gesellschaft bist? Du spürst, dass es Zeit ist, etwas zu tun und sich zur

Wehr zu setzen? Aber eben nicht auf der Straße und erst recht nicht mit Gewalt!

Dann schließe Dich dem bürgerlichen Widerstand an!

Mache einfach von Deinem Arbeitsplatz aus mit: Jeder erste Donnerstag im Monat ist Widerstandstag! Du arbeitest dann bewusst weniger, machst zum Beispiel Dienst nach Vorschrift, nimmst weniger oder keine Termine an, oder bearbeitest keine e-Mails, wechselst in den Löschmodus, dem Prinzip der zweiten und dritten Nachfrage folgend, oder gehst nicht ans Telefon, solange gewährleistet ist, dass keine Mitbürger ernsthaft zu Schaden kommen. Übe an diesem Tag Konsumverzicht, kaufe besonders keine Mainstream-Zeitung oder bestelle am besten entsprechende Abonnements ab, von denen Du Dich manipuliert fühlst. Nutze die gewonnene Zeit, selber Ideen für den Widerstandstag zu entwickeln, diesen bekannt zu machen und Dich um die  Zukunftssicherung Deiner Familie zu kümmern. Lass uns dann gemeinsam hoffen, dass der Widerstandstag irgendwann viral wird, auch wenn es vielleicht ein Jahr oder länger dauert. Sobald an jedem ersten Donnerstag im Monat das Getriebe der Gesellschaft spürbar stottert, werden wir als Bürger wieder ernst genommen.

Nutzen wir gemeinsam unsere Chance!

Quelle: http://www.pi-news.net/2013/11/der-burgerliche-widerstand/#more-371045| , 17. Nov 2013 |

***

SPENDEN AN MICHAEL MANNHEIMER

Überweisung an:

OTP direkt Ungarn
 Kontoinhaber: Michael Merkle/Mannheimer
 IBAN: HU61117753795517788700000000
 BIC (SWIFT): OTPVHUHB
 Verwendungszweck: Spende Michael Mannheimer
 Gebühren: Überweisungen innerhalb der EU nach Ungarn sind kostenfrei
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
34 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments