Korruptionsaffäre in der Türkei (es geht um 87 Milliarden Euro) erlangt internationale Dimension




Die Korruptionsaffaire der Türkei hat ein Ausmaß erreicht, das nun selbst dem türkischen Diktator Erdogan gefährlich werden könnte. Dieser schiebt wie gewöhnlich die Schuld daran auf den Westen, vor allem auf Israel. Ein Blick auf die Staatenliste der Corruption Index List der UN zeigt jedoch klar: Die islamischen Staaten (s.u.) zählen zu den korruptesten Ländern der Welt. Die am wenigsten korrupten Länder sind ohne Ausnahme westlich oder westlich orientiert. In den Medien, die davon wissen, liest man so gut wie nichts davon. MM

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Korruptionsaffäre in der Türkei erlangt internationale Dimension

Während die Ermittlungen in der Korruptionsaffäre vorangehen, entlässt die Regierung in Ankara führende Polizeibeamte und setzt zusätzlich Staatsanwälte ein. Unterdessen nehmen die Berichte über die Rolle Irans in der Affäre zu.

In der Korruptionsaffäre in der Türkei kommen immer mehr Details ans Licht. Seit Mittwoch wurden insgesamt 51 Personen festgenommen, darunter Beamte, bekannte Unternehmer und die Söhne von drei Ministern. Sie alle stehen im Verdacht, in Bestechungsfälle im Zusammenhang mit öffentlichen Ausschreibungen und mit Fällen von Geldwäsche von iranischem Schwarzgeld in Höhe von 87 Milliarden Euro involviert gewesen zu sein.

Das Thema beherrscht seither die Medienberichterstattung. Im Laufe der Ermittlungen sollen bereits Vermögenswerte im Ausmaß von umgerechnet 6,13 Mio. Euro konfisziert worden sein, darunter etwa 5 Mio. alleine bei einer Hausdurchsuchung auf dem Anwesen von Halkbank-Chef Süleyman Aslan.

Halkbank spielt eine Schlüsselrolle bei den Gasgeschäften mit dem Iran. Ermittlungen liefen schon seit Herbst 2012: Am Donnerstag soll auch ein Antrag auf die Aufhebung der Immunität von vier Ministern ans Justizministerium via UYAP (Nationales Justizinformationssystem) zugestellt worden sein. Entgegen den Darstellungen von Premierminister Recep Tayyip Erdogan und seines Stellvertreters Bülent Arinç habe die ermittelnde Staatsanwaltschaft zu Beginn der Ermittlungen vor 14 Monaten elektronische Aktenzeichen mit den Nummern 50690, 125043 und 120653 angelegt. Dies spricht dafür, dass die Beamten nicht eigenmächtig vorgegangen sein können.



Ein Blick auf die Staatenliste der Corruption Index List der UN zeigt: Die islamischen Staaten (rot unterstrichen von mir, (unvollständig)) zählen zu den korruptesten Ländern der Welt. Die am wenigsten korrupten Länder sind ohne Ausnahme westlich oder westlich orientiert. In den Medien, die davon wissen, liest man so gut wie nichts davon. MM

AKP-Parteivize Hüseyin Çelik hat in einem Fernsehinterview politische Konsequenzen in Form von Ministerrücktritten eine klare Absage erteilt

AKP-nahe Medien spekulieren über die Rolle Israels und des Westens in der größten Affäre in der Geschichte der türkischen Republik und sehen darin ein Komplott gegen Premier Erdogan. Unter den Verhafteten befanden sich neben Baris Güler auch Kagan Çaglayan, der Sohn des Wirtschaftsministers Zafer Çaglayan, darüber hinaus der Oguz Bayraktar, Sohn des Ministers für Umwelt und urbane Entwicklung, Erdogan Bayraktar, der Bürgermeister des Istanbuler Bezirks Fatih, Mustafa Demir, die Unternehmer Ali Agaoglu und Riza Sarraf (Foto) sowie der Generaldirektor der Volksbank (Halk Bank), Süleyman Aslan. Der aus dem Iran stammende Sarraf soll im Zeitraum zwischen 2009 und 2012 über Umwege insgesamt 87 Mrd. Euro Schwarzgeld aus dem Iran empfangen und mithilfe von drei Scheinfirmen in Istanbul gewaschen haben.

Polizeichefs werden strafversetzt

Während es in der Regierung noch keine personellen Konsequenzen gibt, sieht es in der Polizei und Justiz ganz anders aus. Hüseyin Çapkin ist nach viereinhalb Jahren nicht mehr Polizeichef von Istanbul. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren hochrangigen Polizeibeamten wurde er während der laufenden Ermittlungen zum mutmaßlichen Bestechungsskandal nach Ankara versetzt. Künftig wird der Aksaray-Gouverneur Selami Altinok, der keinerlei polizeiliche Erfahrungen vorzuweisen hat, seinen bisherigen Posten einnehmen. Insgesamt wurden seit Mittwoch nicht weniger als elf Polizeichefs in Istanbul und 18 führende Polizeibeamte in Ankara ihrer Posten enthoben und in aller Regel in Positionen mit einem geringeren Kompetenzumfang versetzt.

In Izmir wurden unter anderem der Leiter der Abteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität, Mehmet Erikoglu, der Chef der Abteilung Finanzkriminalität, Emin Göktas, sowie Antiterror-Abteilungsleiter Halil Ibrahim Güzel abgesetzt, Gouverneur Mustafa Toprak sprach von weiteren personellen Veränderungen. Auch in Kocaeli gab es zwei Amtsenthebungen hochrangiger Polizeibeamter, darunter eines Abteilungsleiters. Beide waren zuvor auf den Kampf gegen Schmuggel und organisiertes Verbrechen spezialisiert. Sie wurden in andere Abteilungen versetzt, den frei gewordenen Chefsessel nimmt nun der bisherige Leiter der Fremdenpolizei ein. Auch aus Bursa und Trabzon wird über drei bzw. zwei abgesetzte, hochrangige Polizeibeamte berichtet – es wird damit gerechnet, dass auch in 20 weiteren Provinzen in den nächsten Tagen ähnliche Schritte folgen werden.

Juristen werfen Regierung Einmischung vor

Dieses Vorgehen veranlasste nunmehr vehemente Kritik seitens der Universellen Juristenplattform, die sich am Donnerstag in einer Pressekonferenz vor dem Gerichtsgebäude in Ankara energisch gegen die Absetzung der Polizeibeamten wandte. Der Anwalt Hasan Basri Aksoy warf der Regierung vor, sich in die Arbeit der Justiz einzumischen. Dies äußere sich in der Absetzung von Polizeibeamten, die lediglich Befehle aus der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul ausgeführt hätten, sowie der Beistellung zweier weiterer Staatsanwälte im Rahmen der Untersuchung. Die Juristenvereinigung befürchtet, dass die Beigabe der weiteren Staatsanwälte zu einem zeitweiligen Abzug der beiden bereits zuvor ermittelnden Staatsanwälte führen könnte. Regierungsstellen begründeten die Absetzung der Beamten am Mittwoch mit einem „Fehlverhalten“ der Betroffenen.

Quelle:
http://koptisch.wordpress.com/2013/12/28/kog-87-mrd-euro-schwarzgeld-aus-dem-iran-sollen-gewaschen-worden-sein/

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17 Kommentare

  1. Deshalb will Islamist Erfdowahn auch in die EU damit er für alles in seinem Scheixx-land ander und die BRD verasntowrtlich machen kann und die EU islamisch wird gleichzeitig..Alternativlos wie IM Erika sicher sagt.

  2. Für mich ist wichtig, dass es langsam jedem dämmern

    sollte, dass die Türkei ein asiatischer Staat ist

    und mit Europa nichts zu tun hat.

    Wir können Handel betreiben.

    +++++

    Nach diesem Skandal dürfte es einigen in der EU

    sehr schwer fallen, noch einen Beitritt der Türkei

    zur EU für gut zu finden.

    Ein Beitritt der Türkei in die EU wäre ein großes

    Schreckensszenario.

    Allein die abfließenden Mittel für die Subventionen

    im Agrarbereich würden 2/3 des EU – Etats kosten.

  3. Korruption in der Türkei? … Ja und wo liegt
    das Problem? Gab es DIE schonmal NICHT in dieser
    islam.Jauchegrube? Wir haben es dort NICHT mit
    abendländischen Wertvorstellungen zu tun – so
    sieht dort nunmal „K U L T U R“ aus!

  4. Das eigene Volk protestiert immer heftiger gegen ihren Führer Adolf Erdowahn. Vielleicht bricht eine neue Zeitenwende an – wer weiß, Wunder geschehen.

    Bleibt aber alles beim Alten und schafft es die Türkei in die EU, dann haben wir den Iran direkt vor der Tür.

    In den Medien über die Türkei war zu entnehmen, dass die Türken selbst den Beitritt gar nicht mehr wollen, weil sie sich wirtschaftlich so autark fühlen, „uns“ eine Absage erteilen zu können.
    Vielleicht können die Analphabeten auch einfach nur nicht rechnen…

    Derartige Berichte sind ohnehin mit Vorsicht zu genießen.
    Meiner Einschätzung nach sind die Amtstage des Führers gezählt. Wer kommt dann? Hoffentlich eher einer vom Schlage eines Cemal Attatürk.

  5. @ Klabautermann

    Es könnte aber auch passieren, daß die EU-Bürokraten, nachdem in Sachen Türkei ohnehin beide Augen verbunden sind, sich nun auch noch die Hühneraugen zubinden, um ja nur nichts zu erkennen.

  6. Ordner niedergestochen Messerattacke bei Fußballturnier in Wuppertal

    Am Rande eines Fußballturniers in Wuppertal ist ein Ordner niedergestochen und schwer verletzt worden. Drei weitere Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erlitten ebenfalls Verletzungen, als sie von einer Gruppe angegriffen wurden, die mit Messern und Baseballschlägern bewaffnet war, berichtete die Polizei am Sonntag. Erste Hinweise, dass es sich bei den Angreifern um Rocker gehandelt habe, hätten sich nicht bestätigt. Die Hallen-Stadtmeisterschaft wurde nach dem Vorfall abgebrochen.

    Vor der blutigen Attacke hätten die Ordner einen Mann abgewiesen, der ohne Eintritt zu zahlen an dem Turnier teilnehmen wollte. Möglicherweise habe dies den Angriff ausgelöst. Der schwer verletzte Ordner wurde notoperiert, ein weiterer kam mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus, zwei weitere wurden leicht verletzt.

    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4078242/messerattacke-bei-fussballturnier-in-wuppertal.html

  7. @ Hörmann # 5

    Ich glaube nicht, dass dieses Thema übergangen

    werden kann.

    Es gibt große Vorbehalte. Sogr Mutti ist nicht

    unbedingt eine Freundin von einem Beitritt.

    Und dann haben wir ja noch den Horsti!

  8. Die USA wollen den Nato Staat Türkei in der EU haben, um ihn/sie hier im Westen einzubinden und um Europa zu schwächen.

    Wenn jetzt die Polizeiführung fröhlich gewechselt wird, dann werden unverzüglich die Verfahrensakten geschreddert.

    Bestimmt kann unsere „Gauck-Behörde“ Amtshilfe leisten, jetzt sogar mit EDV-Hilfe und die Papierschnipsel wieder lesbar machen. Danach liefern wir die neu erstellten Daten in die Türkei, die lassen sie dann liegen bis die Verjährungsfrist greift.

  9. Sind wir nicht selbst der klare Beweis für die
    türkische Verlogenheit, plünder-Besessenheit u.
    das arbeitsscheue Parasitentum dieser historischen
    Traditions-Schmarotzer?
    Da haut ein bißchen Korruption doch kaum noch
    jemanden vom Hocker!……Ratten haben auch noch
    nie für DAS bezahlt was sie zerstören od.wegfressen!

  10. Alles Schlechte für Europäer – alle Vorteile für USA
    Jetzt Freihandelsvertrag mit den Genhändlern-

  11. Die Türkei hat in der Eu nichts verloren.Hat nicht Erdogan schon Gebietsansprüche an Griechenland,Bulgarien,Mazedonien,Serbien und Bosien-Herzegowina angemeldet.Auch wenn Erdogan weg ist wenn die Gülen -Bewegung die Macht übernimmt ist das auf keinen Fall besser.
    Der Islam spielt in der Türkei immmer mit.

  12. flitz
    Sonntag, 5. Januar 2014 20:57 #9

    Die USA wollen den Nato Staat Türkei in der EU haben, um ihn/sie hier im Westen einzubinden und um Europa zu schwächen….

    Sehr wahr,
    und Erdogan ist ihnen dafür noch nicht mal islamistisch genug : http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/die-dunkle-hand-hinter-der-tuerkischen-regierungskrise.html
    Verdanken wir die türkischen Gastarbeiten nicht auch den Anglo-Amerikanischen Interessen ?
    http://books.google.de/books?id=Z5GAa1QAIFYC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false
    Korruption ist überall, sie dt Parteispenden-Affairen, und gerade im Orient das normalste der Welt, nur öffentlich sollte es nicht werden 😉

  13. @ DaWa #4

    Und weshalb nennen Sie sich DAWA, Ruf zum Islam, wenn Sie angeblich eine Türkei à la Kemal Atatürk wünschen???

    (Deutscher sind Sie jedenfalls nicht, dies zeigen einige Fehler in Ihrem Kommentar auf.)

    Sie hätten sich besser Taqiyya-Meister nennen sollen!

Kommentare sind deaktiviert.