Religiöse Intoleranz im Islam und Sozialismus. Ähnlichkeiten und Unterschiede

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In allen freiheitlich relevanten Punkten wie religiöse Toleranz, Meinungsfreiheit, Freiheit individueller Mobilität und der Freiheit des unbeschränkten Selbstausdrucks führen die beiden derzeit totalitärsten Systeme Islam und Sozialismus alle Negativ-Statistiken der UN und NGOs mit deutlichem Abstand an. Beide führen ebenso die Liste der Ideologien mit den meisten Todesopfern an: In seinem von den Medien nahezu unbeachteten Werk “Völkermorde vom Alterum bis zur Gegenwart” listet der deutsche Historiker Hans Meiser die Großverbrechen der letzten Jahrtausende penibel auf. Der Islam führt die Liste mit sage und schreibe über 300 Millionen in seinem Namen Ermordeter an, gefolgt vom Sozialismus, der es binnen eines Jahrhunderts auf stolze 130 Millionen Tote brachte.

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Von Michael Mannheimer

Islamische und sozialistische Länder führend in der Christenverfolgung

Nun berichtet selbst BILD davon. Gut so. Doch wir Islamkritiker waren die ersten, die darauf  aufmerksam machten. Unter den 50 Ländern mit der schlimmsten Christenverfolgung sind über 40 islamische. Der Rest besteht aus linken Diktaturen wie dem nordkoreanischen Monsterregime des “ewigen Präsidenten” Kim Il-sung und seiner Nachfolger. In diesen Ländern droht allein auf dem Besitz der Bibel die Todesstrafe. Während die religiöse Intoleranz des Islam religiös begründet und damit unverhandelbar  ist  – der Islam kennt keine religiöse Toleranz…diese fordert er ausschließlich dort, wo er noch in der Minderheit ist –  ist die religiöse Intoleranz der kommunistischen Länder ideologisch bedingt und folgt der Erkenntnis von Karl Marx, derzufolge  Religion Opium fürs Volk und daher schädlich für den Weg des Sozialismus zur Weltherrschaft sei.

Wie der Islam duldet der Sozialismus keine anderen Religionen neben sich

Gottgleicher Personenkult im Sozialismus. Beispiel Nordkorea

Obwohl sozialistische Länder der Theorie nach a-religiös sind, haben sie den Sozialismus de facto zur Religion und haben sich die Führer der sozialistischen Staaten – im Rahmen historisch beispielloser Führerkults – zu den Göttern dieser Religion erklärt. Nirgendwo sonst wird dies so deutlich wie im nordkoreanischen Terror-Regime, wo sich der erste Präsident Kim Il-sung zeitlebens wie ein Gott feiern ließ. Wer nach dessen Tod nicht “glaubhaft” trauerte, wurde in ein KZ gebracht oder nach “peinlichen Verhören” erschossen.

Auch die Sowjetunion kannte diesen gottgleichen Führerkult, gegenüber dem der Kult um Hitler geradezu verblasste. Aber gerade an der Sowjetunion zeigt sich der deutliche Unterschied zwischen der islamischen und sozialistischen religiösen Intoleranz. Während der Islam sich als einzig wahre Religion begreift und zum finalen Kampf gegen alle anderen Religionen aufruft, begann mit dem Ende der Sowjetunion eine beispiellose Renaissance der russisch-orthodoxen Kirche, die unter Lenin und Stalin fast vollständig vernichtet worden war. Nicht anders war es bei den übrigen ehemals sozialistischen Länder wie Rumänien, Ungarn, Moldawien, Ukraine oder Albanien. Fällt der Sozialismus, erstarken die Religionen.


Dass der Islam jemals fallen wird, ist kaum denkbar. Denn Götter leben länger als Menschen. Allah gibt es nunmehr seit über 1400 Jahren. Genauer gesagt sogar noch länger: denn vor der Belebung Allahs zum einzigen Gott der Neureligion Islam war er der Mondgott und damit nur einer von 360 weiteren Göttern des Stammes, dem Mohammed angehörte: den Kureischiten. Wenige wissen, dass Allah einer der Vornamen Mohammeds war – ein psychologisch äußerst interessanter Aspekt insofern, als sich Mohammed nicht nur zu Allahs “letztem Propheten”, sondern in Allah selbst zum Gott des Islam erklärte. In dieser Doppelfunktion Prophet-Gott war und ist Mohammed nahezu unangreifbar.

Gottgleicher Personenkult im Sozialismus. Beispiel UdSSR

Sozialismus und Islam sind sowohl weltliche als auch religiöse Ideologien

Während man den Islam als eine politische Ideologie interpretieren kann, die sich als Religion tarnt, gilt beim Sozialismus, dass er viel eher eine Religion ist, die sich als politische Ideologie tarnt. Diese frappierende Analoge im unbedingten Glauben an eine einzige Heilslehre (Islam: Unterwerfung unter Allah; Sozialismus: Unterwerfung unter die Theorien von Marx/Engels/Lenin), die Analogie im Streben nach Weltherrschaft (Islam: dar-Al-Islam: Sozialismus: Sozialistischer Weltstaat), die Analogie in der Ablehnung jeglicher Nationalstaatlichkeit (Islam: umma; Sozialismus: Weltproletariat) mag einer der Gründe sein, warum sich radikale Moslems und radikale Sozialisten so gut verstehen und in der Vergangenheit (RAF/Palästinenser) wie in der Gegenwart (Islamverbände im Westen/linke Parteien im Westen) so intensiv zusammenarbeiten. Haben im Kapitalismus und in der westlich-bürgerlichen Gesellschaft beide Ideologien doch denselben Feind, wenn auch aus völlig verschiedenen Gründen. Es ist eine taktische Zusammenarbeit eigentlich natürlicher Todfeinde, ein temporärer Schulterschluss gegen einen noch mächtigeren Gegener: das westlich libertäre System, das beide vernichten wollen.

Gottgleicher Personenkult im Sozialismus. Beispiel China

Im Kampf um die Weltherrschaft schließen Linke und Muslime taktische Bündnisse

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass – wenn dieses System überwunden ist wie etwa im Iran 1979 – die Todfeindschaft zwischen den beiden Ideologien erwacht und der Stärkere der beiden die bisherige Zusammenarbeit aufkündigt und den Schwächeren liquidiert. So befahl Khomeini bereits wenige Tage nach dem Sieg der Mullahs über das Schah-Regime, iranische Schahgegner aus dem linken Spektrum, mit denen die Mullahs zum Zwecke der Beseitigung des westlich orientierten Iran bislang zusammengearbeitet hatten, einzusammeln und zu töten. Zehntausende iranische Sozialisten wurden die kommenden Tage und Wochen an Baukränen zur Schau und zur allgemeinen Abschreckung aufgehängt. Umgekehrt hat(te) der Islam überall dort, wo ein strenges sozialistisches Regime herrscht(e), als Religion nichts mehr zu melden. Unter dem Terror Stalins, Maos, Ceauseceus – aber eben auch unter dem der nordkoreanischen Kommunisten wurde der Islam ebenso verfolgt wie die anderen Religionen auch.

Kim Il-sung

1994: Nordkoreaner trauern um Kim Il-sung. Wessen Tränen nicht echt
erschienen, musste mit seiner Hinrichtung rechnen

Daher verwundert es auch nicht, dass in allen freiheitlich relevanten Punkten wie religiöse Toleranz, Meinungsfreiheit, Freiheit individueller Mobilität und der Freiheit des unbeschränkten Selbstausdrucks, die beiden derzeit totalitärsten Systeme Islam und Sozialismus alle Negativ-Statistiken der UN und NGOs mit deutlichem Abstand anführen. Beide führen ebenso die Liste der Ideologien mit den meisten Todesopfern an: In seinem von den Medien nahezu unbeachteten Werk “Völkermorde vom Alterum bis zur Gegenwart” listet der deutsche Historiker Hans Meiser die Großverbrechen der letzten Jahrtausende penibel auf. Der Islam führt die Liste mit sage und schreibe über 300 Millionen in seinem Namen Ermordeter an, gefolgt vom Sozialismus, der es binnen eines Jahrhunderts auf stolze 130 Millionen Tote brachte.

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