Der ewig böse Deutsche: Deutschland und sein Kollektivschuld-Stigma


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Ganze Generationen von Schulklassen werden im Geschichtsunterricht jahrelang auf die Staatsreligion der Kollektivschuld gedrillt, als bestünde die deutsche Geschichte aus nur 12 unseligen Jahren. Juristisch ist die Kollektivschuld ohne Belang, denn eine Schuld ist nach jahrhundertealter Rechtsauffassung immer eine Individualschuld. Die Kollektivschuld nimmt  völlig Unbeteiligte in die moralische Pflicht, einfach deswegen, weil sie in eine Gesellschaft hineingeboren wurden, aus der einzelne Mitglieder schwere Schuld auf sich geladen haben. Schon im Alten Testament wird die Kollektivschuld abgelehnt: “Ein Sohn soll nicht die Schuld seines Vaters tragen und ein Vater nicht die Schuld seines Sohnes…die Schuld lastet nur auf dem Schuldigen” Vers 18,20 Ezechiel. Artikel 33 Genfer Abkommen IV bestimmt, dass keine Person für ein Verbrechen verurteilt werden darf, das sie nicht persönlich begangen hat. Eine Kollektivstrafe setzt Kollektivschuld voraus. Nach Art. 87 Abs. 3 Genfer Abkommen III und Artikel 33 Genfer Abkommen IV zählen Kollektivstrafen zu den Kriegsverbrechen.

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Von Pythagoreer

Kollektiver Schuldkomplex

Man hat unserem Volk so lange eine Kollektivschuld vorgeworfen, bis sie zu einer Art Ersatzreligion mutierte. Unhinterfragt faseln Linke und noch linkere deutschenfeindliche Politpropagandisten pausenlos bei jeder sich bietenden Gelegenheit von Kollektivschuld, und kaum jemand fragt, ob es so etwas überhaupt gibt. Es ist nun an der Zeit, dass wir sie endlich entmythologisieren.

Juristisch ist die Kollektivschuld ohne Belang, denn eine Schuld ist nach heutiger Rechtsauffassung immer eine Individualschuld, so dass auch nur ein Individuum für eine Tat haftbar gemacht werden kann. Die Kollektivschuld aber nimmt auch völlig Unbeteiligte in die moralische Pflicht, einfach deswegen, weil sie in eine Gesellschaft hineingeboren wurden, aus der einzelne Mitglieder schwere Schuld auf sich geladen haben, zu der aber viele andere Mitglieder nichts können, schon allein ihrer späten Geburt wegen. Die logische Analyse zeigt auf, dass die Möglichkeit der Kollektivschuld an sich nichts anderes als ein moralisch-ethischer Kurzschluss ist.


Präsident Roosevelt sagte einst: „Dem gesamten deutschen Volk muss eingehämmert werden, dass die ganze Nation an der gesetzlosen Verschwörung gegen die Gesittung der modernen Welt beteiligt war.“ Nun, dieser Wunsch Roosevelts ist inzwischen in Erfüllung gegangen. Dazu passt die Aussage Churchills „Mir ist es gleichgültig, ob in Deutschland Hitler oder ein Dominikanerpater regiert. Es gilt, die Kraft des deutschen Volkes zu zerschlagen.“ Solche Sätze müssten hellhörig machen, stattdessen findet man sie nicht einmal in den Schulbüchern.

“Wegen der Nazizeit und dem Zweiten Weltkrieg wird Deutschland für lange Zeit in der Pflicht stehen – für das ganze 21. Jahrhundert, vielleicht sogar noch für das 22. Jahrhundert.“

Altbundeskanzler Helmut Schmidt (Quelle)
(Zitat eingefügt von MM)

Ganze Generationen von Schulklassen werden im Geschichtsunterricht jahrelang auf die Staatsreligion der Kollektivschuld gedrillt, als bestünde die deutsche Geschichte aus nur 12 unseligen Jahren. Da man ihnen die Umstände und die historischen Konstellationen vor der Machtergreifung Hitlers bewusst vorenthält oder einseitig zensiert, steht das NS-Regime historisch isoliert ohne jeden Kontext, als wäre es wie zufällig vom Himmel gefallen, weil sich ein paar böse Nazis mal richtig austoben wollten. Diese systematische Geschichtsverfälschung führt dazu, dass die erschreckenden Parallelen zur Weimarer Republik samt ihrer Vorgeschichte zu den Entwicklungen der heutigen Zeit von ganzen Generationen schlichtweg nicht mehr erkannt werden können. Ahnungslosigkeit aber birgt die Gefahr der Wiederholung von Fehlern. Unzufriedenheit, Demütigung und Ausbeutung ist der Nährboden für extreme und gefährliche politische Bewegungen. Sie neigen dazu, die bestehenden Gesetze in ihrem Sinne umzumünzen und auszunutzen, bis es für eine Umkehr zu spät ist.

 “Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Den Erben des judenmordenden NS-Staates kommt gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen und zwar generationenlang und für immer.“

Michel Friedmann (Quelle)
(Zitat Eingefügt von MM)

Der Begriff Demütigung ist in diesem Zusammenhang ein Schlüsselwort. Immer wieder erniedrigen wir uns vor der Weltöffentlichkeit und beeilen uns, es jedem und allen recht zu machen, am wenigsten aber uns selbst. Beispiellos in der Weltgeschichte war die Möglichkeit für die Alliierten, nach Beendigung des Krieges das deutsche Volk in die gewünschte Richtung umzuerziehen: Seine Charakterstärken wie Fleiß, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Gründlichkeit wurden zu seinem Verhängnis umgemünzt und in den Dienst und das Interesse der Alliierten und deren Verbündeten gestellt. Dieses Interesse aber war ganz sicher nicht die Erstarkung des deutschen Volkes zu einer selbstbewussten, stolzen Nation.

Wir müssen inzwischen als Sozialamt der halben Welt herhalten, wir müssen für Katastrophen in Übersee Hilfsgüter und Logistik bereitstellen, und nie ist es genug; immer weiter müssen wir unsere Kollektivschuld bezahlen. Es ist die Peitsche, mit der wir uns treiben lassen. So ist es kein Zufall, dass Deutschland als stärkste Volkswirtschaft der EU pausenlos in die Pflicht genommen wird und draufzahlt, auch wenn politkorrekt manipulierte Wirtschaftsweise uns etwas anderes weis machen wollen. Wenn wir diesen Teufelskreis nicht endlich durchbrechen, sehe ich einigermaßen schwarz für die Zukunft unseres Landes.

http://www.pi-news.net/2013/12/kollektiver-schuldkomplex/ , 15. Dez 2013 |

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